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Spiel des Tanzes

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18
Akashi Seijūro Aomine Daiki Kagami Taiga Kuroko Tetsuya Midorima Shintarō Takao Kazunari
24.08.2015
12.06.2016
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24.08.2015 650
 
Es war schon Jahre her. Und doch erkannte sie alles wieder. Der Taxistand, die Hauptstraße, die Gebäude. Alles eben.
Sie packte den Griff ihres Koffers fester und sah sich um. Irgendwo sollte ihr Bruder warten. Einer ihrer Brüder. Einer der Brüder, welche noch in Japan lebten.
Schon sah sie ihn. Braun gebrannt, das Hemd saß locker, zeigte aber genug Muskeln. Dunkle Augen sahen sich suchend um. Überflogen die Menschenmenge am Flughafen. Sie musste schmunzeln. Ganz der Alte. "Dia-nii!" Der Mann fuhr herum und grinste breit. "Kyoko!" Sie fielen sich in die Arme.
Es war lange her, seit sie sich gesehen hatten. Zwei oder drei Mal war sie zurück gekommen. In den Ferien.Aber geblieben war sie nie.
Daiki nahm ihr Gepäck. "Wie geht's den Anderen?", fragte er wie beiläufig.
Kyoko wusste, dass er seine Polizistenfühler ausfuhr. Wenn es um die in England lebende Familie ging, hatte er ein besonders großes Interesse. Am meisten an Iv, da von ihr kaum was kam.
"Passt schon. Keiner klagt", grinste Kyoko. Sie reichte ihm inzwischen bis zur Schulter.
"irgendwie hab ich das Gefühl, als würdest du mir was verschweigen", bohrte Aomine nach.
Kyoko blieb die Antwort erspart, da sie jemanden sah. "Ruka-nee! Rio-nii!" Die Rothaarige und der Blonde kamen direkt zu ihr. Dahinter tauchte auch der Rest auf. Kyoko begrüßte jeden mit einer Umarmung. Jeden, außer Kagami. Seit ihrem Weggang hatten sie kaum mit einander geredet. Auch sagte sie nicht mehr "Taiga-nii".
"Kagami-san", begrüßte sie ihn steif.
E seufzte. "Wirst du mir je vergeben?"
Es war die unendliche Geschichte. Kyoko weigerte sich, ihm zu verzeihen, dass er Ivory verlassen hatte. Obwohl sie sich noch liebten. Oder taten sie es doch nicht mehr? Eine Frau schlang ihre Hände um seinen Arm. Sie war sehr groß, hatte langes, schwarzes Haar und fast gleichfarbige Augen. Ihre roten Fingernägel glichen Krallen.
"Wer ist das, Tai?", fragte die Fremde fast schnurrend.
"Das ist meine Adoptivtochter Kyoko", stellte er das Mädchen vor. "Kyoko, dass ist Uzumaki Tora, meine Freundin."
Nur dank jahrelangem Balletttraining schaffte es Kyoko, keine falsche Regung zu zeigen. Vom Sprechen konnte sie das leider nicht behaupten. Deswegen nickte sie kurz und wandte sich Kiese und Kuroko zu.
Der Blauschopf sah es in ihren Augen. "Kyoko, hast du Lust, bei uns zu schlafen?"
Ihre sofortige Zustimmung bestätigte seine Vermutung. Ab sofort gab es keine Versöhnungsmöglichkeit mehr für Kagami.

Nachdem sie ausgepackt hatte, nahm sie Nigou und Talli mit raus. Die Hunde freuten sich wahnsinnig, das Mädchen wieder zu sehen.
Kyoko wählte den langen Weg durch den Wald. Hier war sie immer mit Ivory-nee lang gelaufen. Zum Bäcker. Ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen. Eine schöne Erinnerung.
Nach zwei Stunden kam sie zurück. Ryota hatte Essen gemacht. "Das riecht verdammt lecker", lachte sie, als sie in die Küche kam.
Kise grinste. "Ich hab auch viel geübt", gab er zu. Kuroko gab einen deutlich zustimmenden Laut von sich.
Während und nach dem Essen erzählten sie sich alles Neue. Auch von…
"Er hat sie wo getroffen?", fragte Kyoko entsetzt.
Kise zuckte mit den Schultern. "Jeder macht es wie er es braucht."

Am nächsten tag zog sich Kyoko die Uniform ihrer neuen Schule an. Es fühlte sich gut an, diese Uniform zu tragen. Kyoko konnte nicht beschreiben, wie gut es sich anfühlte.
Kiese und Kuroko schliefen noch. Deswegen holte sich Kyoko auf dem Weg was vom Bäcker. Mit der Bahn fuhr sie dann fast bis vor die Schule. Sie schmunzelte, als sie an die Diskussion ihrer Brüder dachte. Jeder wollte sie auf seine ehemalige High School schicken. Zu schade nur, dass sich Kyoko schon früh für eine Schule entschieden hatte.
SEIRIN HIGH stand auf dem Schild am Eingangstor.
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