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And Then You Came Along

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway
24.08.2015
28.01.2018
9
22.920
14
Alle Kapitel
26 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
02.09.2015 2.323
 
Hey ihr,

ich hatte etwas Zeit und habe mal direkt noch ein Kapitel für euch Übersetzt.
Ich möchte mich herzlich für die tollen Reviews und das Sternchen bedanke - Danke, das bedeutet mir echt viel.

Dieses Mal schauen wir nur Rose über die Schulter, mal sehen wie es ihr so ergeht.

Ich wünsche euch viel Spaß und denkt immer dran, mein Lohn sind eure spitzen - ober - affen- geilen- Reviews.


Eure Henni





Chapter 4
Rose PoV




„Jetzt rede endlich mit ihr!“ sagte ich und stieß Christian gegen seine Schulter. „Ich habe nicht für nichts nach ihrem Namen gefragt, oder?“

Wir saßen in der Cafeteria und aßen zu Mittag. Lissa war vor zehn Minuten mit einer Gruppe Freunde herein gekommen und seitdem starrte Christian sie an, zumindest bis Lissa für einen kurzen Moment zu ihm sah.

„Nein,“ sagte er unerbittlich. „Ich bereite mich mental noch darauf vor.“
„Du bereitest dich jetzt seit zwei Wochen mental darauf vor!“ sagte ich augenrollend.

„So einfach ist das nicht,“ sagte er grummelnd und schaute runter in seinen Schoß. „Und höchstwahrscheinlich hat sie schon einen Freund.“

„Du meinst diesen blonden Heini, der neben ihr sitzt?“ fragte ich und sah zu dem Tisch, an dem Lissa saß, hinüber. Da saß ein Kerl neben ihr, schaute sie an sie an und dabei stand ihm die Verehrung deutlich ins Gesicht geschrieben. Lissa schien es jedoch nicht zu bemerken.

„Ich denke nicht. Es sieht eher so aus als würde er auf sie stehen. Also wenn Du ihr Freund sein willst, solltest du dich jetzt einbringen bevor es zu spät ist.“

Christian murmelte etwas was ich akustisch nicht verstand und stand dann auf. „Es ist auch egal. Wahrscheinlich bin ich noch nicht Mal ihr Typ.“ Ich öffnete meinen Mund um etwas zu sagen doch er würgte mich direkt ab.

„Ich muss jetzt in meinen Kurs. Wir sehen uns später.“

Seufzend sah ich ihm hinterher wie er ging. Nach ein paar Minuten stand ich ebenfalls auf und verließ die Cafeteria. Es war fast an der Zeit Liam von der Schule abzuholen.

Ich passte nun schon seit fast zwei Wochen auf Dimitris Kinder auf und bisher verlief alles gut zwischen seinen Kindern und mir. Besonders mit Liam und Alisa. Jedoch war es mit Inna etwas schwieriger. Die meiste Zeit verbrachte sie in ihrem Zimmer und sprach nur mit mir wenn sie musste. Ich lies sie in Ruhe, ging davon aus das sie mehr Zeit benötigte.


„Hey Liam!“ grüßte ich als er auf mich zu gerannt kam. Ich nahm ihn hoch und wirbelte uns im Kreis, was ihn lachen lies. „Wie geht es dir heute?“

Fragte ich nachdem ich ihn wieder auf seine Füße gestellt hatte.

„Mir geht’s gut!“ sagte er grinsend. Er schob seine Hand in meine als wir gemeinsam zurück zu ihm nach Hause gingen. „David hatte Geburtstag und der Lehrer hat uns deswegen Kuchen essen lassen.!“

„War er gut?“ fragte ich.

Er nickte. „David hat mir noch ein Stück für zu Hause mitgegen.“

Ich lächelte. „Das ist toll. Wirst du es mit mir teilen?“

„Klar doch, wenn du welchen möchtest,“ sagte er zögerlich. „Aber nicht alles.“ fügte er schnell hinzu.

Ich lachte. „ich hab nur gescherzt, Liam. Du kannst ihn haben.“ er lächelte frech. „Aber erst Mittagessen,“ mahnte ich. „Danach kannst du Kuchen essen.“

„Okay,“ stimmte er zu.

Nach dem Essen sahen wir uns gemeinsam einen Film an und dann ging er mit seinen Sachen spielen. Genau dann kamen Alisa und Inna aus der Schule. Die Bushaltestelle war weniger als eine halbe Meile entfernt also war es unnötig für mich die beiden dort abzuholen.

Wie immer ging Inna direkt in ihr Zimmer ohne mir die Chance zu lassen ihr auch nur Hallo zu sagen. Alisa lächelte mich traurig an und ging dann in die Küche. Ich folgte ihr und setzte mich an den Küchentisch.

„Na, wie war die Schule?“

„War in Ordnung.“ sagte sie schulterzuckend und nahm sich einen Apfel aus der Obstschale. Sie kam zu mir und lies sich auf einen Stuhl neben mir fallen und biss in den Apfel.

„Ist alles in Ordnung?“ fragte ich. Normalerweise war sie gesprächiger, aber heute schien sie mir etwas niedergeschlagen. „Ist etwas passiert?“

„Mir geht’s gut,“ sagte sie zwischen zwei bissen. Dann verzog sie jedoch ihr Gesicht. „Ich hab nur so viele Hausaufgaben auf bekommen.“

Liebevoll stupste ich sie an. „Möchtest du etwas Hilfe?“

Strahlend schaut sie mich an. „Das wäre toll, Danke.“


Ein paar Stunden später, die Hausaufgaben waren erledigt, wurde Alisa schon wieder hungrig. Ich hielt es allerdings für eine schlechte Idee ihr jetzt eine Kleinigkeit zu machen, Dimitri würde bald nach Hause kommen und dann würde sie bestimmt kein Abendessen mehr essen.

„Jetzt ist es zu spät für einen Snack,“ Alisa stöhnte und maulte das sie doch aber so Hungrig wäre.

„Dein Vater wird jeden Moment nach Hause kommen.“

Wie aufs Stichwort kam Dimitri durch die Tür.

Alisa sprang von der Couch, rannte auf ihn zu und umarmte ihn.

„Ich bin hungrig, Dad!“ jammerte sie. Dann schaute sie, mit einem begeistertem Glanz in den Augen zu ihm auf. „Können wir zu Pizza Hut gehen?“

Er lächelte. „Sicher, Alisa.“

Liam, der bisher mit seinen Spielsachen beschäftigt war, rief aus: „ Ich will auch zu Pizza Hut!“

Dimitri gluckste vergnügt. „Wir werden gleich gehen, Okay?“

Ich erhob mich von der Couch und nahm meine Tasche, warf sie mir über die Schulter.

„Ich hätte ihnen ja etwas zu essen gemacht, aber es war schon so spät, da dachte ich, wenn sie jetzt noch eine Kleinigkeit zu sich nehmen verderben sie sich den Appetit.“

„Ist in Ordnung, Rose,“ sagte Dimitri und schenkte mir ein kleines lächeln.

Ich lächelte zurück. „Gut, dann sehen wir uns morgen.“

„Nein, geh nicht!“ protestierte Alisa und klammerte sich an meine Hand.

Fragend sah ich sie an. „Kann sie nicht mit uns gehen?“ fragte sie und schaute wieder zu ihrem Vater.

„Oh, Ähm, das ist okay, Alisa.“ sagte ich schnell. „Ich möchte nicht stören -“

„Kann Rose mitkommen?“ fragte nun auch Liam aufgeregt und nahm meine andere Hand. „Bitte, Daddy?“

Dimitri zuckte mit den Schultern. „Von mir aus. Aber nur, wenn Rose das auch möchte,“ antwortete er und schaute mich fragend, mit einer hochgezogenen Augenbraue an.

„Ähm. Klar,“ sagte ich und zögerte für einen Augenblick.

Dimitri lächelte. „Großartig. Wo ist Inna?“

„Sie ist oben“ antwortete ich.

„Kannst du Inna für mich holen gehen?“ fragte er Alisa.

Sie nickte und rannte die Treppen förmlich hinauf.

„So. Haben sie sich benommen?“ wollte er wissen.

„Ja, sie waren alle lieb. Nicht wahr, Liam?“ sagte ich und wuschelte dem kleinen durchs Haar.

Grinsend nickte er. „Wir waren alle ganz lieb, Dad.“

„Das ist toll, Sohn,“ sagte Dimitri und nahm ihn hoch. „Warum gehen wir zwei nicht und machen dich fertig damit wir zu Pizza Hut kommen, Nah?“

„Ich kann ihn doch, für dich, fertig machen,“ schlug ich schnell vor.

Unsicher sah Dimitri mich an. „Bist du sicher?“

„Yeah, das macht mir nichts aus,“ sagte ich und lächelte auffordernd.

„Danke,“ sagte er als er Liam wieder abstellte. „Dann werde ich nach Alisa und Inna sehen.“



Fünfzehn Minuten später, saßen wir alle in Dimitris Auto und waren auf dem Weg zur Pizzeria. Es war ganz schön voll dort und wir mussten längere Zeit warten um einen Tisch zu bekommen.

„So, so, seht wer da ist,“ hörte ich eine Stimme hinter mir sagen.

Ich drehte mich auf meinem Platz um und erblickte Adrian der zu mir hinunter sah. Ein breites grinsen zierte sein Gesicht. Innerlich stöhnte ich. Von allen Leuten, musste er es sein, der kam um mich zu blamieren.

„Hätte nicht erwartet dich heute hier zu sehen, Cupcake,“ sagte er und drückte, mit der Hand, meine Schulter.

Ich stöhnte und Alisa kicherte. „Ich dachte, ich hätte dir gesagt, das du mir keine Kosenamen mehr geben sollst,“ sagte ich mit zusammen gebissenen Zähnen. Ich schielte zu Dimitri, und bemerkte, wie er Adrian mit leicht bösem Blick ansah.

„Du weißt das ich es mag dich zu ärgern,“ sagte er zwinkernd.

„Nun, nicht jetzt, bitte.“ grummelte ich.

„Ach wirklich? Du hast es mal geliebt von mir geärgert zu werden,“ sagte er und wackelte dabei mit den Augenbrauen.

„Adrian!“ zischte ich und merkte wie meine Wangen, vor Verlegenheit, heiß wurden. Eindringlich sah ich ihn an, versuchte ihm still mitzuteilen das er gehen solle.

Adrian sah sich am Tisch um und ich bemerkte das er noch einen Kommentar loswerden wollte, aber er zügelte sich selbst und sagte: „Gut, gut. Ich werde dich morgen sehen....Sweetheart.“

Als er meinen Gesichtsausdruck bemerkte, lachte er leise und ging dann doch zu seinen Freunden, die nur ein paar Meter von uns weg saßen.
Ich räusperte mich und sagte dann: „Das tut mir leid.“

„Ist in Ordnung,“ entgegnete Dimitri und schenkte mir ein kleines lächeln.

„Ist er dein Freund?“ fragte Alisa kichernd.

„War er,“ gab ich zu, „Jetzt aber nicht mehr.“

„Warum nicht?“

Dies einer achtjährigen zu erklären, dürfte wahrscheinlich schwierig werden, deswegen entschied ich mich für eine leichtere Version.

„Weil Jungs gemein sind. Halt dich von Ihnen fern solange du kannst.“

„Nicht alle Jungs sind gemein!“ schimpfte Liam und sah mich finster an.

„Das stimmt. Du bist nicht gemein.“ sagte ich, ihn anlächelnd.

Er lächelte zurück und schien mit meiner antwort zufrieden zu sein.

„Nun, ich gehe mir das Buffet ansehen,“ kündigte ich an. Ich war nun sehr hungrig und konnte es nicht erwarten ein Stück Pizza in den Händen zu halten. „Wer möchte mitkommen?“

Liam und Alisa folgten mir unverzüglich. Ich nahm ein Stück von allem und kehrte dann zu unserem Tisch zurück. Etwas später folgten dann auch Inna und Dimitri, zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon drei Stücke Pizza verdrückt. Ich holte mir noch mal einen Nachschlag und als Alisa sate sie würde ihres nicht schaffen, aß ich ihr Stück auch noch. Ich war zwar nicht mehr wirklich hungrig, aber es wäre eine Schande es wegzuwerfen.

„Was?“ fragte ich, nachdem ich meinen letzten bissen heruntergeschluckt hatte. Sie sahen mich alle merkwürdig an. „Hab ich etwas im Gesicht?“

Liam und Alisa kicherten.

„Nein,“ sagte Dimitri schnell. Er räusperte sich kurz und fuhr dann fort, „Ich habe,...nun, ich habe noch nie ein Mädchen so essen gesehen. Du hast einen guten Appetit.“ Ich runzelte die Stirn und wunderte mich ob das jetzt etwas schlechtes wäre, aber dann lächelte er und sagte: „Ich mag das.“

Ich lächelte zurück und wandte dann den Blick schnell ab, ganz plötzlich ein wenig schüchtern. Vielleicht hatte ich doch ein wenig übertrieben, aber ich war so hungrig und Pizza war nun mal mein Lieblingsessen. Nun, ich schätze Dimitri würde sich das ab heute zweimal Überlegen ob er mich zum Essen einladen sollte.

„So, wie viel schulde ich dir?“ fragte ich Dimitri als wir gingen.

„Nichts,“ sagte er.

Ich blieb stehen. „Nein, ich kann dich nicht -“

Freundlich lächelnd unterbrach er mich, „Doch, kannst du. Ich lade dich ein.“

„Aber -“

„Ehrlich, Rose, es ist in Ordnung,“ sagte er immer noch lächelnd.

Zaghaft lächelte ich und sagte: „Danke.“

„Gern geschehen.“




„Bäh!“

Wieder blieb ich stehen als ich Adrian erblickte, der mit einem Mädchen an der Hauswand rummachte. Natürlich, er lies, mal wieder, für ein Mädchen, seine Freunde stehen, in der Hoffnung diesen Abend noch zum Schuss zu kommen. Typisch Adrian.

Dimitri schaute auf und bemerkte Adrian ebenfalls. Glücklicherweise waren die Kinder schon vor gelaufen und bereits am Auto, mussten somit nicht Zeuge werden, wie Adrian seine Zunge, in der Kehle, von  irgend so einem Mädchen versenkt.

Offensichtlich hatte Adrian meinen Missfallen mitbekommen, denn er schaute auf und als er mich erkannte grinste er.

„Wusste nicht das du noch hier bist,“ sagte er und wandte sich von dem Mädchen ab.

„Ja, wir gehen jetzt,“ erwiderte ich. „Hier noch ein kleiner Ratschlag: Ihr möchtet das sicher fortführen -“ ich nickte zu dem Mädchen, die mich jetzt anstarrte „- an einem privateren Ort.  Nicht jeder möchte sehen wie ihr, auf einem Parkplatz, übereinander herfallt.“

„Eifersüchtig?“ fragte Adrian breit grinsend.

Ich schnaufte und begann meinen Weg fortzusetzen. „Tschüss Adrian.“

Dimitri folgte mir und fragte: „Geht es dir gut?“

Ich lächelte ihn an. „Ja sicher. Mir tun die Mädchen, die er benutzt nur leid. Sie denken immer sie könnten ihn halten, aber Adrian bleibt nie lange bei einem Mädchen. Sie kann sich glücklich schätzen wenn er morgen früh noch in ihrem Bett liegt,“ sagte ich und sah noch ein mal zu ihnen zurück. Sie machten schon wieder rum.

„War er bei dir auch so?“ fragte er zögerlich.

Ich lachte leise. „Nein, eigentlich nicht. Ich denke ich war die Ausnahme, aber es hat nicht funktioniert,“ antwortete ich schulterzuckend.

„Oh. Nun, vielleicht ist es besser so,“ murmelte Dimitri und schaute noch Mal über seine Schulter zu Adrian. „Du verdienst besseres als Das.“

Überrascht sah ich ihn an.

„Ich meine – nun, eigentlich geht es mich ja nichts an,“ stammelte er. „Entschuldigung.“

„Nein, ist in Ordnung,“ sagte ich schnell und schenkte ihm ein lächeln. „Ich weiß das zu schätzen. Danke.“

Zaghaft lächelte Dimitri zurück. „Wir gehen besser zurück zum Auto,“ sagte er, räusperte sich und sah dann in eine andere Richtung.


„Warum habt ihr so lange gebraucht?“ fragte Liam mit weinerlicher Stimme als wir endlich beim Auto ankamen.

„Hey, wein doch nicht. Ich bin nicht so schnell wie du,“ sagte ich und begann ihn zu kitzeln was ihn zum kichern brachte. Schnell befreite er sich aus meinem Griff und stieg ins Auto.

Dimitri lies mich vor meinem Wohnheim raus. Ich kletterte aus dem Auto, doch bevor ich die Tür schloss sagte bedankte ich mich noch bei ihm:

„Danke fürs Abendessen und fürs nach Hause fahren.“

Gütig lächelte er mich an. „Gern geschehen, Rose. Gute Nacht.“

„Gute Nacht,“ erwiderte ich. Dann sah ich zu den Kindern auf dem Rücksitz.

„Wir sehen uns morgen, Kinder!“

„Tschüss!“ sagten Liam und Alisa einstimmig.

Inna sah nur, mit verschränkten Armen aus dem Fenster. Ich unterdrückte einen Seufzer und schloss die Tür. Trat dann zurück und sah ihnen hinterher als sie weg fuhren. Als das Auto nicht mehr zu sehen war, drehte ich mich um und ging hinein.



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