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And Then You Came Along

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway
24.08.2015
28.01.2018
9
22.920
14
Alle Kapitel
26 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
31.08.2015 2.745
 
Hey ihr,

hier bekommt ihr ein neues Kapitel und dürft auch dem guten Dimitri etwas mehr in den Kopf schauen.
Ich hoffe es gefällt und ihr hinterlasst mir ein Review....

Eure Henni





Chapter 3

Rose PoV


„Ich habe den Job!“ kreischte ich während ich meine Arme, von hinten, um Christians Hals schlang. Sein Kopf schnellte überrascht nach oben, und halb wendete er sich zu mir um.

„Ehrlich?“ sagte er als sich ein breites grinsen über seinem Gesicht ausbreitete.

Ich nickte und lächelte ihn an, lies mich neben ihm auf die Bank fallen.

„Jepp.“

„Ich sagte dir doch es wird alles gut gehen.“ sagte er und stupste mit seiner Schulter gegen meine.

„Obwohl du vergessen hast mir etwas zu sagen.“ entgegnete ich immer noch lächelnd.

„Ach ja? Und was soll das gewesen sein?“ fragte er.

„Wie verdammt heiß Dimitri ist!“ rief ich aus, und schlug ihm spielerisch auf den Arm.

Christian schenkt mir einen merkwürdigen Blick. „Du findest er ist heiß?“

„Äh, Ja,“ sagte ich und schaute ihn ungläubig an. „Ich meine, hast du ihn dir schon mal angeschaut. Jesus.“

„Ja, ich habe ihn mir schon mal angeschaut,“ sagte Christian augenrollend, „aber ich stehe nicht auf Kerle, also,“

Ich grinse. „Nein. Du stehst auf Sie,“ bemerkte ich und wies mit einem nicken zu dem blonden Mädchen das einige Meter entfernt stand und sich mit Freunden unterhielt. Er wurde rot und schaute in eine andere Richtung.

„Ist es das warum du hier alleine herum sitzt? Du beobachtest deinen Schwarm?“

„Ich beobachte Sie nicht.“ murmelte er. „Und Sie ist nicht mein Schwarm.“

Ich hebe fragend beide Augenbrauen. „Du mochtest Sie, vom ersten Augenblick, als Sie das erste Mal die Cafeteria betreten hat.“

Christian wollte etwas sagen, aber ein paar Leute gingen gerade an unserem Tisch vorbei, somit wartete er bis sie weg waren, für den Fall das sie ihn hätten hören können. Er wurde immer so paranoid, wenn wir über seinen Schwarm sprachen. Er wollte nicht das jemand mitbekam, wie wir über Sie sprachen.

„Das ist nicht wahr“, murrte er. „Ich … Ich mag Sie nicht. Ich denke nur das Sie hübsch ist.“

Glucksend schüttelte ich den Kopf. „Du kannst es abstreiten soviel du willst, aber du magst Sie.“

Christian schaute nochmals verstohlen zu dem Mädchen und seufzte.

„Du weißt das Sie dich nicht wahrnehmen wird, wenn du weiterhin so hier herum sitzt.“ stellte ich fest. „Geh, sprich mit ihr.“

„Niemals,“ protestierte er „ Das kann ich nicht. Nicht wenn Ihre freunde dabei sind.“

„Auch gut,“ sagte ich schulterzuckend. „Jedoch könntest du versuchen Ihren Namen herauszufinden. Kennst du jemanden der in Ihren Kursen ist?“

„Adrian ist einer,“ sagte er missmutig, „ aber ich will ihn nicht fragen.“

„Okay. Dann frage ich für dich,“ schlug ich vor.

„Nein, er wird wissen das du für mich fragst.“

Ich seufzte verzweifelt. „Christian, irgendwas musst du tun!“

Er schaute erneut zu seinem Schwarm und seufzte. „Na gut,“ grummelte er schließlich.

„Cool“, sagte ich grinsend. „Ich frage ihn wenn ich ihn sehe.“
nach einer Weile entschlossen wir uns uns etwas zum Abendessen zu besorgen. Wir gingen zum Parkplatz und fuhren anschließend zu einer Pizzeria, Christian begann fragen zu meinem Vorstellungsgespräch zu stellen. Ich beantwortete alle freudig, glücklich das ich endlich einen Job gefunden hatte, den ich mochte.



Am nächsten Tag lief ich Adrian über den Weg, als ich gerade auf dem Weg zu Dimitri war um mit ihm meinen Stundenplan zu besprechen. Er schlang seinen Arm um meine Schultern und zog mich an seine Seite.

„Lange nicht gesehen,“ grüßte er grinsend. „Wie geht es dir, Kürbis?“
„Kürbis? Ernsthaft?“ ich rollte mit den Augen und schob ihn von mir weg. „

"Du musst das ganze schon geschickter anstellen, wenn du ins Höschen eines Mädchens willst.“

„Aber ich war doch schon in deinem Höschen, also brauche ich dich nicht mehr zu beeindrucken.“ sagte er grinsend.

Ich stieß ihm meinen Ellbogen in den Magen. „Yeah, erinnere mich bitte nicht an diesen fürchterlichen Fehler,“ murrte ich.

Ich war mal mit Adrian zusammen. Letztes Jahr, als wir uns am College kennengelernt hatten, begannen wir miteinander auszugehen, aber es hielt nur ein paar Monate. Allerdings sind wir Freunde geblieben. Doch in Momenten wie diesen, wunderte ich mich warum.

„Damals dachtest du nicht das es ein fürchterlicher Fehler sei.“ sagte er zwinkernd.

„Lass uns aufhören, davon, zu reden, okay?“ grummelte ich.

Adrian zuckte mit den Schultern und zündete sich eine Zigarette an. „Auch gut. Wo gehst du hin?“

„Nun, um ehrlich zu sein, ich habe jetzt diesen Job als Babysitter,“ antwortete ich. „Ich gehe jetzt, mit meinem Stundenplan dahin, damit wir die Zeiten ausarbeiten können.“

Er verzieht das Gesicht. „ Warum willst du Babysitten? Das hört sich langweilig an.“ Ich stöhne.

„Gott, Adrian. Kennst du mich überhaupt?“

„Sicher tue ich das,“ sagte er grinsend. „Ich kenne dich In und Auswendig.“

Ich starrte ihn an. „ Erzähle mir noch mal weshalb wir befreundet sind.“ murmelte ich.

„Weil du mich liebst und nicht ohne mich leben kannst.“ sagte er dramatisch.

Ich schnaufe. „Ja richtig. Wie auch immer.“ sagte ich und wechselte das Thema. „ich muss dich etwas fragen. Da ist ein Mädchen in einem deiner Kurse. Groß, blond, grüne Augen. Sie hat immer viele Freunde um sich herum...hört sich das irgendwie bekannt an?“

„Du meinst Lissa Dragomir?“ fragte er zurück und nahm einen langen Zug von seiner Zigarette.

Ich zuckte mit den Schultern. „Ich denke.“

„Warum fragst du? Spielst du jetzt für das andere Team, Hathaway?“ sagte er, zwinkerte und knuffte mich gegen die Schulter.

Ich rollte mit den Augen. „Nein. Ich habe mich nur gefragt...“

„Du hast dich nur gefragt,“ sagte er langsam. Dann begann er zu grinsen. „ Du fragst für diesen Ozera?“

„Ich, nein -“ Er zog mahnend eine Augenbraue nach oben und ich seufzte ergeben. „Ja, ich frage für Christian. Aber er will nicht das du es weißt, also erwähne es nicht, bitte.“

„Keine Sorge, Cupcake. Ich werde es keiner Seele verraten.“ schwor er.

„Uh,“ sagte ich und schubste ihn kurz. „ hör auf mir Kosenamen zu geben.“

„Warum?“ fragte er und warf seine Zigarettenkippe auf den Boden. Ich machte ein finsteres Gesicht, aber er bemerkte es nicht. Ich hatte ihm schon unzählige Male gesagt, er solle seine Zigaretten in den Abfall werfen, aber er hörte einfach nicht.

„Sie sind lahm und außerdem bin ich nicht mehr deine Freundin,“ sagte ich. Er sah mich gespielt verletzt an und ich rollte mit den Augen. „Wie auch immer, ich muss jetzt gehen. Wir reden demnächst noch Mal.“

„Okay. Viel Glück mit dem Babysitten!“ rief er.

„Danke!“ ich grinste ihn an und wandte mich dann um, und ging erneut zu Dimitri nach Hause.


Dimitri PoV


Ich half gerade Alisa bei ihren Hausaufgaben als es an der Tür klingelte. Alisa schaute auf und ein strahlendes lächeln erschien auf ihrem Gesicht.
„Ist da Rose?“ fragte sie aufgeregt.

„Ich denke ja,“ sagte ich lächelnd als ich aufstand um zur Tür zu gehen.
„Wir machen später deine Hausaufgaben fertig.“

Ich kam an der Türe an, doch bevor ich sie öffnen konnte, rannte Liam auf mich zu und klammerte sich an mein Bein.

„Ist das unser Babysitter?“ fragte er.

Ich hatte ihm gestern Abend von Rose erzählt und Gott sei Dank, hatte er die Neuigkeit gut aufgenommen, genau wie Alisa. Nur Inna brauchte etwas Überzeugung. Hoffentlich, würde sie sich bald damit arrangieren.

„Ja, das ist sie,“ sagte ich. „bist du gespannt darauf sie zu sehen?“

Er nickte schüchtern und ich nahm ihn auf meine Arme bevor ich, mit meiner freien Hand, die Tür öffnete.

„Hallo Rose,“ grüßte ich und trat dann einen Schritt zur Seite, damit sie herein kommen konnte.

„Hey Dimitri,“ sagte sie fröhlich. Dann sah sie zu Liam. „und du musst Liam sein, richtig?“ sagte sie und lächelte ihm zu.

Liam sah mich an. Ich nickte ihm aufmunternd zu damit er mit ihr sprach. Doch als er nur weiterhin mich ansah flüsterte ich: „Sag etwas zu Ihr Liam.“

Zögerlich schaute er zu Rose und sagte dann schüchtern: „Hi.“

Rose‘ lächelnd wurde breiter. „Schön dich kennenzulernen, Liam.“

Er wandte sich von ihr ab und versteckte sein Gesicht an meinem Hals.

Entschuldigend sah ich zu Rose. „Es tut mir leid, er ist etwas scheu.“

„Ist in Ordnung.“ sagte sie, das Thema vergessend.

Alisa ist im Wohnzimmer,“ sagte ich. „Sie freut sich sehr darüber einen Babysitter zu bekommen.“

„Ach wirklich?“ fragte Rose. „ich freue mich das zu hören.“

Ich führte sie zum Wohnzimmer, wo Alisa auf der Couch saß. Sobald Rose den Raum betrat, sprang Alisa auf und begann aufgeregt mit Rose zu reden. Ich lächelte und schaute den beiden eine Weile dabei zu, wie sie miteinander agieren.

Plötzlich flüsterte mir Liam etwas ins Ohr. „Sie ist hübsch.“

Bewundernd sah er Rose an und hatte dabei seinen Mund offen gelassen.

Ich gluckste. „Ja, das ist sie.“ stimmte ich ihm zu.
Um ganz ehrlich zu sein, war sie wunderschön. Ihre Schönheit hatte mich, in dem Augenblick als ich ihr das erste Mal die Tür öffnete und sie hinein bat, in ihren Bann gezogen. Sie wirkte etwas exotisch mit ihrer gebräunten Haut und den dunklen Besonderheiten.

„Dimitri?“

Ich blinzelte. „Häh? Was?“

Rose lachte und hielt mir ein Stück Papier hin. „Ich sagte: Ich habe meinen Stundenplan mitgebracht.“

„Oh, richtig,“ sagte ich und blickte schnell von ihr weg. Ich hatte nicht mitbekommen das ich sie angestarrt hatte. Wie peinlich. Glücklicherweise schien sie das nicht bemerkt zu haben.

„Liam, Alisa, würdet ihr bitte in eure Zimmer gehen, damit ich mit Rose reden kann?“

Ich lies Liam zu Boden und Alisa nahm seine Hand und zog in zur Türe.

„Bitte achte auf ihn Alisa.“

Sie nickte lächelnd.

„Danke, milaya.“

Als sie weg waren sagte Rose, „ Du hast sehr süße Kinder. Ist die älteste auch da? Ich würde sie auch gerne kennen lernen.“

Ich lächelte. „Dankeschön. Inna ist nicht zu Hause, Sie ist bei einer Freundin. Jedoch wird sie bald zurück sein, wenn du möchtest kannst du sie dann kennenlernen.“

Ich betete das Inna es akzeptiert hatte, dass sie einen Babysitter haben würde und das sie keinen Aufstand machen würde wenn sie Rose gegenüberstand.

„Okay, das ist in Ordnung,“ sagte sie lächelnd. Erneut hielt sie mir den Zettel hin. „Also, hier mein Stundenplan.“

„Richtig.“ bemerkte ich. „Lass uns uns setzen, damit ich schauen kann, ob ich um deine Stunden herum, etwas ausarbeiten kann.“

Wir waren gerade übereingekommen als es an der Tür klingelte.

„Das ist wahrscheinlich Inna,“ sagte ich als ich aufstand. „ich bin sofort zurück.“

Doch als ich die Tür öffnete war ich Überrascht Inna dort nicht alleine vorzufinden. Christian stand neben ihr, seine Hand lag auf ihrer Schulter.

„Schau wenn ich, alleine in der Stadt, gefunden habe.“

Ich runzelte die Stirn. „Was ist los? Ich dachte du wärst bei Lizzie, Inna?“

„War ich,“ sagte sie und schüttelte Christians Hand ab.

Sie drückte sich an mir vorbei und ging rein.

„Hey, wo gehst du hin?“ fragte ich als sie direkt auf die Treppe zuging.

„Warum warst du in der Stadt? Du sagtest du wärst bei Lizzie zu Hause.“

„Ich habe dir schon gesagt, das ich bei Lizzie war!“

„Wie kommt es dann, das Christian dich, alleine in der Stadt,
herumlaufend, gefunden hat?!“

„Lizzie musste mit ihren Eltern weg. Sie mussten irgendwohin,“ sagte sie schulterzuckend.

„Warum hast du mich dann nicht angerufen? Ich hätte dich doch abgeholt,“ sagte ich stirnrunzelnd.

Sie zuckte erneut mit den Schultern. „Ich kann alleine nach Hause gehen. Ich bin kein kleines Kind mehr.“

„Du kannst doch nicht ganz alleine in der Stadt herumwandern! Was wenn dir was passiert wäre?!“ Ich konnte nicht glauben das Lizzies Eltern sie alleine hatten gehen lassen. Sie hätten mich wenigstens anrufen können, damit ich sie abgeholt hätte. „Warum hast du nicht Lizzies Eltern gefragt, ob du mich anrufen darfst?“

„Die haben mich gefragt ob ich dich anrufen will, aber ich habe gesagt das es in Ordnung ist,“ antwortete sie.

„Inna, weißt du wie verantwortungslos das war? Du bist erst zehn, nicht -“

„Wenn ich alt genug bin um alleine mit dem Bus zu fahren, bin ich auch alt genug, um alleine nach Hause zu gehen!“ unterbrach sie mich.

Sie verschränkte die Arme vor der Brust und sah mich trotzig an. In solchen Momenten erinnerte sie mich so sehr an Tascha. Sie war praktisch eine jüngere Version von ihrer Mutter. Das gleiche Aussehen und das gleiche Verhalten.

Ich nahm einen tiefen Atemzug um mich zu beruhigen, bevor ich noch etwas sagte, das ich später bereuen würde.

„Lass uns später darüber reden, Okay? Rose ist hier. Bitte geh sie begrüßen.“

„Ich will aber nicht -“

„Geh und sag ihr Hallo,“ wiederholte ich. Ich wandte mich an Christian.

„Möchtest du reinkommen?“

„Äh, klar,“ sagte er ein wenig zögerlich. „Ich fände es nett, meine Cousins wiederzusehen. Sind sie da?“

Ich nickte. „Sie sind oben.“ Er lächelte und ging zur Treppe, doch ich hielt ihn auf. Er sah mich fragend an. „Danke das du Inna nach Hause gebracht hast. Ich schulde dir etwas.“

„Kein Problem,“ wischte er meinen Dank fort.

In diesem Augenblick kam Rose in den Flur. „Hey, ist hier alles in Ordnung?“ dann sah sie Christian. „Oh, Chris,“ sagte sie, sichtlich überrascht ihn hier zu sehen. „Was machst du denn hier?“

Christian grinste. „Ich wollte meine Cousinen besuchen. Und was machst du hier?“

Sie rollte mit den Augen. „Du weißt warum ich hier bin.“

Er gluckste und ging dann nach oben.

Ich wandte mich wieder zu Rose. „Also das ist Inna, meine älteste.“ sagte ich.

Rose lächelte. „Schön dich kennenzulernen, Inna.“

„Yeah, find ich auch,“ murmelte Inna, dann drehte sie sich zu mir. „Kann ich jetzt gehen?“

Ich seufzte. „Gut. Aber unser Gespräch ist noch nicht vorüber, Okay?“

„Wie auch immer.“

Sie rannte die Treppe nach oben und ich hörte wie ihre Türe ins Schloss fiel.

„Es tut mir leid,“ sagte ich, „ Normalerweise ist sie nicht so, aber seit dem Tod ihrer Mutter...“

Ich schaute weg und räusperte mich. „Sie ist Dickköpfiger als sie es sonst war.“

„Ist Okay,“ sagte Rose gütig. „ Jemanden zu verlieren, den man liebt, ist niemals einfach. Aber es wird irgendwann besser. Sie braucht nur Zeit.“
Ein wenig überrascht, sah ich wieder zu ihr auf, als sie mir, tröstend eine Hand, auf den Arm legte. Genau wie gestern, als ich ihre Hand geschüttelt hatte, fühlte ich diesen kurzen elektrischen Schlag durch mich hindurch fahren. Ihre Augen weiteten sich leicht und dann zog sie schnell ihre Hand zurück. Ich wunderte mich ob sie es auch gespürt hatte.

Ich öffnete meinen Mund, wollte etwas sagen, damit die Stimmung nicht zu unbehaglich wurde, doch genau in diesem Moment kam Christian wieder, mit Liam und Alisa, die Treppen herunter Liam trug er auf seinem Rücken und Alisa hing an seinem Arm. Sie vergötterten ihren älteren Cousin ich ich wusste das es bei Christian genauso war. Es war offensichtlich in der Art und Weise wie sie miteinander umgingen.

„Da sind wir.“ sagte Christian als er Liam wieder auf seine eigenen Füße stellte. Er sah uns an und grinste. „So ist alles geklärt?“ fragte er, und schlang einen Arm um Rose‘ Schultern, zog sie damit an seine Seite.
Rose blick flog zu mir und ich lächelte.

„Natürlich,“ sagte ich.

„Nun, Viel Glück, Dimitri,“ sagte Christian feixend. „Sie kann manchmal ganz schön schwierig sein. Ich hoffe du weißt worauf du dich da einlässt.“ Für dieses Kommentar erntete er von Rose einen Ellbogen in die Rippen.

„Ich hab nur gescherzt, Rosie,“ sagte er zwinkernd.

„ Du bist so witzig, Christian,“ sagte sie sarkastisch als sie sich aus seiner Umklammerung entzog.

„Möchtest du mein Zimmer sehen?“ fragte Alisa aufgeregt als sie nach vorne trat und Rose‘ Hand nahm.

„Sicher,“ antwortete Rose lächelnd.

Als sie zusammen hoch gingen, ging ich, gefolgt von Christian, der sich dort an die Wand lehnte, zurück ins Wohnzimmer.

„Also...ist Rose deine Freundin?“ fragte ich gerade heraus während ich den Tisch abräumte, damit Alisa weiter ihre Hausaufgaben machen konnte.

„Nein,“ sagte Christian augenblicklich und verzog das Gesicht.

„Warum schaust du so komisch? Sie kann nicht so übel sein, wenn du mit ihr befreundet bist,“ scherzte ich.

„Das ist es ja. Ich bin mit ihr befreundet,“ sagte Christian, „und nichts weiter.“ Ich hob eine Augenbraue. „Sie ist nicht mein Typ,“ fügte er schulterzuckend hinzu.

So wunderschön und nett war nicht sein Typ? Okay...

„Warum fragst du?“

Ich zuckte nun mit den Schultern. „ich weiß es nicht, ich dachte nur...“

„Nein,Nein,“ sagte er schnell. „Wir sind nur Freunde.“

Nach einer Weile kamen Alisa und Rose wieder runter. Noch einmal besprach ich alles mit Rose, dann ging sie, zusammen mit Christian.

Erleichtert darüber endlich einen passenden Babysitter gefunden zu haben, schloss ich die Tür.



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