Uncharted- Drakes neue Geschichte

GeschichteAbenteuer, Mystery / P12
Elena Fisher Nathan Drake Victor Sullivan
23.08.2015
20.05.2017
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23.08.2015 768
 
Uncharted- Drakes neue Geschichte
by LittleKeksLover

Kapiteln 1
Die neue Geschichte beginnt

"Nathan!"...
"Nath!"...
"Nathan! Hilf mir!"...
"Du wirst sie niemals retten können, hahahaha!"...
Schweiß  gebadet wachte der ehemalige Schatzsucher auf. Panisch warf er einen Blick nach rechts. Alles war gut, mit seiner guten Freundin Elena Fisher war alles inordnung. Sie war nicht in Gefahr, wie eben in seinem Traum, in welchem er ziellos durch die dunklen Ruinen in der Nacht irrte. Nur die Sterne waren weit oben am Himmel zu sehen. Und das Schreien von einer ängstlichen Elena zu hören. Immer wieder hatte er so einen Traum. Und nie fand er heraus zu wem die männliche, lachende und bedrohlich wirkende Stimme am Ende gehörte, die ihn immer wieder aus dem Schlaf riss.
Seit einer Woche teilte er sich mit seiner blonden Kollegin ein Schlafsofa  bei einem altem Freund. Seine bessere Hälfte Sully hingegen bekam das Gästebett, auf Grund seines Alters. Mit dieser 'Ausrede' hatte er sich schon vor der einen oder anderen Aufgabe gedrückt. Nun gut, er war auch keine 20. mehr, aber immerhin noch fitter als so mancher Jugendlicher.
Sie waren in Indien, um genauer zu sein in Mumbai. Aber nicht etwa um eine geheimnisvolle Stadt oder einen verlorenen und verfluchten Schatz zu finden. Nein, diese Aufgabe hatte Drake schon lange verworfen. Er und Sully arbeiteten nun mit Elena zusammen und drehten verblüffende Dokumentationen. Sully drehte die Szenen, in denen Elena sprach oder etwas erklärte. Drake war für aufregende Szenen zu ständig, zum Beispiel kletterte er Klippen hoch um einen atemraubenden  Sonnenaufgang hin zu bekommen. Im Vergleich zu Sully war er schließlich noch scharf darauf kaputte Wände hinauf zu klettern, er war nur nicht mehr so begeistert davon gegen Dämonen zu kämpfen und sich mit 'Rivalen' an zu legen. Vor einem Jahr noch floh er in letzter Sekunde aus einer Stadt, die im Sand versank und nun dachte er über all das nach.
An einigen Tagen sogar, vermisste er den Ring von Sir Francis Drake. Zwar brauchte er ihn nicht mehr, den das Geheimnis war gelüftet. Trotzdem war der Ring ein Teil von ihm, denn schon als Junge trug er ihn an  seinem Hals und wartete gespannt auf dem Tag, an dem er ihm nützlich sei. Trotz des gelüfteten Geheimnisses , blieben viele Fragen offen. Doch in letzter Zeit konzentrierte er sich mehr auf die Fragen, die ihm immer wieder durch seinen Traum kamen. War Elena wirklich eines Tages so sehr in Gefahr, dass er sie nicht retten könnte? War es eine Vision? Wer war der Mann? Wo waren diese Ruinen? Was sollte mit Elena geschehen? Liebte er sie immer noch?
Gut, die letze Frage drehte sich weniger um den Traum, trotzdem gab es ihm ständig zu denken. Zwar meinte Sully das Nath sie noch liebte, aber Nathan selbst war sich nicht sie sicher. Er wollte sie außerdem nicht wieder verletzen, vielleicht blockierte das seine wahren Gefühle für sie.

Nathan stand auf und blickte auf die Uhr. Es war bereits fast fünf, somit lohnte es sich nicht mehr sich noch einmal aufs  Ohr zu hauen. Er ging ins Bad und wüsch sich erst einmal kaltes Wasser in das Gesicht, um richtig wach zu werden. "Nath...", hörte er eine Stimme in seinem Kopf. Sie klang weiblich und verzerrt. Die Stimme war leise und unheimlich. "Nath....", begann es wieder. Doch dieses Mal war die Stimme lauter und klang nicht mehr so verzerrt. "Nathan!", wurde es dieses Mal angeschrien. Die Stimme war laut und klang so, als würde sie ihn gleich töten...

Er hielt sich den Kopf. "Hau ab.", schrie er. Er kniff einen kurzen Moment die Augen zusammen. Nachdem er sie wieder geöffnet hatte, war alles schwarz. Ken Badezimmer, kein Spiegel, kein Waschbecken war zu sehen. Nicht einmal er selbst konnte sich im dunkeln erkennen. "Nathan...", hörte er wieder die verzerrte Stimme. "Hau ab!", schrie er wieder und kniff erneut die Augen zusammen. "Nathan? Was ist los mit dir mein Junge?",hörte er dieses Mal seinen besten Freund Sully. Wieder machte er die Augen auf. Alles war wieder da und die Stimme in seinem Kopf weg. "Sully.", sagte er erleichtert. "Alles inordnung mit dir?", fragte ihn Sully. Doch Drake nickte nur. "Mir geht es gut. Etwas benommen, aber alles ok.", antwortete er. Selbstverständlich wusste Sully, dass sein Schützling ihn anlog, aber was sollte er schon tun? Weiter auf Drake einreden bis er doch endlich mit der Sprache heraus rückte? Nein, das hatte bei ihm keinen Sinn.
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