Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

"Du bist so berechenbar."

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Balthier Fran
23.08.2015
23.08.2015
1
970
3
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
 
23.08.2015 970
 
Zu laut.

Das war alles was die Viera dachte als sich die Taverne Immer mehr und mehr füllte. Auch wenn sie jetzt schon seit so langer Zeit mit Menschen zusammenlebte, würde sie doch nie verstehen wie Menschen solch eine lautstärke als auslassend bezeichnen konnten. Ihre Freunde machten da keine Ausnahme. Breit grinsend stand Vaan auf einem Tisch, zusammen mit einer kichernden Penelo, die beide eindeutig einen über den Durst getrunken hatte. Basch grölte irgendwo mit ein paar Soldaten, außer Acht lassend, dass er sich vor diesen normalerweise verstecken sollte, zusammen mit Ashe für die eigentlich dasselbe gelten sollte. Fran verstand ja das sie feierten, das Monster das sie besiegten war schon stark und die Belohnung schon üppig, aber man musste doch nicht so übertreiben. und wo Balthier war, wollte sie nicht einmal wissen. Irgendwelche leichtgläubige Frauen für eine Nacht um den Finger wickeln wahrscheinlich.

sie nippte einmal an ihrem Krug Wasser. Soweit kam es noch, dass sie mit ihnen Alkohol trank.  Es reichte das der komplette raum nach diesem Gesöff stank.

Sie spürte wie ihre Schläfen begannen zu pulsieren. So etwas passierte immer, wenn sie sich zu lange an so lauten Orten aufhielt. Es war wie eine Art Reizüberflutung, Es fing an mit Kopfschmerzen dann wurde ihr übel und bald darauf hätte sie so starke Kopfschmerzen, dass sie nicht mehr laufen konnte. Schon so oft gehabt, dass Fran keine Angst vor diesem Schmerz hatte. Irgendwann würde er da sein und dann müsste sie damit klarkommen. Am Anfang half es noch halbwegs die Schläfen zu massieren, was sie jetzt auch tat.  Am Liebsten würde sie einfach die Taverne verlassen, aber draußen, nachts und alleine als eine Viera herumzulaufen, war fast noch bescheurter als Vaan, der alleine darauf bestand ein Elementar zu besiegen. Fran war nun einmal eine Rarität. Eine Viera außerhalb des Waldes zu sehen war ein Seltenheit, allerdings ar es keine Seltenheit das Männer es beim Anblick lassen wollten. Sie war in der Taverne wenigstens größtenteils sicher, da sich jeder mit dem Alkoholkonsum und dem Feiern beschäftigte.

langsam wurden die Schmerzen schlimmer und die Geräusche die an ihre Ohren gelangten lauter. Mit einem leisem aufstöhnen drückte sie ihre Stirn auf ihren rechten Handballen, während sich ihre linke Hand sich in ihren Oberschenkel krallte. Sie versuchte sich auf einen Geruch oder eine Stimme zu konzentrieren, aber es funktionierte nicht. Sie hörte nicht einmal mehr die Stimmen ihrer Freunde geschweige denn ihre Gerüche. Sie hörte nur ein einziges lautes Wirrwar aus  verschiedenen Stimmen und Gerüchen, welche doch von Alkohol dominiert wurden. Alles begann sich allmählich zu drehen,und ihr wurde zunehmend übel. Sie wusste nicht wie lange sie das noch durchhalten könnte. Angestrengt schloss sie die Augen und hoffe das es bald einfach zu ende sein würde.
Deshalb erschreckte sie sich auch fast zu Tode als jemand nach ihrer Hand griff, auf der sie die ganze Zeit ihren Kopf gestützt hatte und sie von ihrem Stuhl zog, hinter sich her. Fran Sicht war verschwommen, sie konnte nicht erkennen, wer derjenige war, der ihn hinter sich herzog. Sie versuchte sich loszureißen, doch es funktionierte nicht, da der Griff um ihr Handgelenk einfach zu fest war. Sie spürte wie sich ein Arm unter ihre Beine schob und sie hochhob, aber trotzdem nicht den Griff an ihrer Hand löste. Dann wurden die Schmerzen und Geräusche schlimmer, sodass sie nichts mehr spürte und die Augen zu kniff, außer das sie näher an den jemand gedrückt wurde, der sie trug. Das nächste was sie spürte, war die Angenehme Brise auf ihrer Haut und der Geruch von frischer Luft. sie öffnete die Augen wieder und sah dem klarem Sternenhimmel entgegen. Sie spürte die Ruhe der Nacht und sog diese lächelnd ein, ebenso wie den Geruch der Person, bei der sie noch immer in den Armen lag. "Danke, Balthier.",flüsterte sie und sah in das Gesicht des Luftpiraten, der jetzt überrascht auf sie hinabblickte.  Er hatte sich auf die Mauer auf der anderen Seite der Straße gesetzt, die verhindern soll, dass Leute auf die Erde hinunterfallen. Die Himmelsstadt Bujerba war schon immer seine Lieblingsstadt gewesen. "Die Stadt der Freiheit.",hatte er sie einmal genannt. Als sie selbst zum ersten mal hier gewesen war. Seitdem war es auch einer Ihrer Lieblingsorte. Hier fühlte man sich wirklich frei- wie ein Pirat.

Sie sah das sanfte Lächeln, welches sich auf das Gesicht seines Partners schlich ehe er ihr einmal über die WAnge strich und ihr eine flüchtigen Kuss auf die Stirn gab. "Keine Ursache",flüsternd. Dann wurde es still. Frans Kopf schmerzte noch immer enorm auch wenn ihre Sinne wieder ihre Tätigkeit aufgenommen hatten. "Woher wusstest du das-",beagnn sie, wurde aber von Blathier unterbrochen: "-du kurz vorm umkippen warst? Dachtest du wirklich man hat nicht gesehen, wie mies es dir ging?",antwortete er dann auf die Frage, die er selbst vervollständigt hatte ohne seinen Blick vom Firnament zu lösen. "Du machst dir also Sorgen um mich.",stellte die Viera fest, den Blick wie ihren Partner am Sternenhimmel hängend. "Ja, Hast du ein Problem damit. Ich kann nämlich jederzeit damit aufhören." "Als ob du das hinbekommen würdest.",schmunzelte, die sonst so kühle Fran und richtete sich etwas auf um dem Luftpiraten einen Kuss auf die Wange zugeben. Allerdings, drehte sich Balthier kurz bevor ihre Lippen seine Wange erreichen konnte, zu ihr um und gab ihr einen Kuss auf die Lippen. Nach einigen Sekunden lösten sie sich voneinander und Fran sah mitten in Balthiers gewinnend Grinsendes Gesicht. "Ganz oder gar nicht, meine Teure.",schnurrte er, sein Grinsen noch etwas größer werdend. "Du bist so berechenbar.", erwiederte Fran Augenrollend. "Und dennoch so anziehend.",vervollständigte Balthier ihren bereits vollständigen Satz. Und damit küsste er die Viera noch einmal.
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast