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Supergirl

KurzgeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Christian Ozera Dimitri Belikov Ibrahim "Abe" Mazur Janine Hathaway Rosemarie "Rose" Hathaway Vasilisa "Lissa" Dragomir
20.08.2015
20.08.2015
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Vieles hatte sich in den vergangenen Jahren verändert. Dimitri und ich konnten endlich glücklich werden miteinander, ich wurde Lissas Wächterin und ein paar Jahre nach dem Vorfall verlobten wir uns auch, aber das größte Wunder was uns passieren konnte war jenes, dass ich schwanger wurde, von Dimitri.
Wir konnten es selbst kaum fassen, aber nach einem Vaterschaftstest war es bewiesen dass Dimitri der Vater war, der anfangs seine Zweifel hatte, mir aber nie unterstellte dass ich ihn betrogen hätte. Er vertraute mir und sein Vertrauen würde ich auch niemals in Frage stellen. Ich würde ihn niemals mehr belügen und würde ihm alle Karten offen hinlegen.
Nun war unsere kleine Alina in unser Leben getreten und wir wurden allmählich zu einer kleinen Familie. Die Nachricht erfuhr ich zu meinem 20. Geburtstag, der dann ein wenig anders endete als gedacht. Ich war geschockt da dies passiert war und ich noch nie mit jemand anderen als Dimitri geschlafen hatte und er sollte auch der einzige bleiben, ansonsten würde ich mir selbst nicht treu bleiben.
Nun würde sie auch schon bald 3 Jahre alt werden und keinen Moment lang würden wir sie aus den Augen lassen, da wir einfach nichts verpassen durften. Lissa und Christian arbeiteten immer noch daran Nachwuchs in die Welt zu setzen, aber dadurch dass Lissa als Königin vollends eingespannt war, hatte sie wenig Zeit für Familie im Moment und Christian verstand das und stand hinter ihr, so wie er es schon immer getan hatte.
Zwischen meiner Mutter und mir lief es auch wieder einigermaßen gut. Sie war vollends verwirrt als ich ihr gestanden hatte dass ich schwanger, doch nun freute sie sich über alles eine kleine Enkelin zu haben, auch wenn sie etwas zu jung war um Großmutter zu sein, genauso wie ich es war um Mutter zu sein, aber jeder musste so seine Opfer bringen.
Was mich jedoch auch erstaunte war nun die offizielle Beziehung zwischen meiner Mutter und meinem Vater. Nach all den Jahren wo sie getrennt waren, waren sie nun wieder ein Paar und dachten über eine gemeinsame Zukunft nach, auch wenn sie ihren Job bei den Szelskys niemals aufgeben würde
Es war schon schön mitanzusehen wie eine Familie zusammenwachsen konnte und nach all den Jahren wo wir in Streit lebten alle miteinander war es nun an der Zeit dass auch der Friede mal wieder zurückkehrte. Mein Leben könnte nicht schöner aussehen, denn ich hatte einen Verlobten der mich über alles liebte, wundervolle Freunde an meiner Seite und eine Familie, die man niemals verlieren dürfte.
So konnte man sich das Leben vorstellen, das auf jedem Fall, aber die Zeit würde uns viel nehmen. Wir würden nicht unendlich lange leben und irgendwann würde es Abschied nehmen heißen, aber jetzt hatten wir noch viele Jahrzehnte gemeinsam vor uns, sodass Dimitri und ich uns keine Sorgen machen mussten, dass es uns an irgendetwas fehlte und außerdem schien unsere Familienplanung noch nicht abgeschlossen zu sein, denn wir sprachen ab und an über ein Geschwisterchen für Alina, damit sie kein Einzelkind bleiben würde, doch das hatte noch Zeit genug.

Es war mal wieder der Tag im Jahr, wo man um ein Jahr alterte, verhindern konnte man es nicht und leben musste man damit. Ja, ich wurde 23, wer konnte dagegen schon etwas einwenden? Dimitri war gerade mit Alina draußen am Spielplatz während ich Zuhause war und gemeinsam mit Lissa in der Küche stand und das Abendessen zubereitete.
„Und? Was nimmst du dir für dein neues Lebensjahr so vor?“, fragte sie mich, da Lissa noch gar nichts von unseren Plänen ahnten, die wir schon seit einigen Wochen bzw. Monaten schon schmiedeten, denn nicht jeder brauchte Einsicht in unser Privatleben haben.
Ein wenig zuckte ich mit den Schultern und ein leichtes Lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus. „Na ja … ich hab dir noch nichts darüber erzählt, da wir selbst noch ein wenig darüber sprechen müssen, aber wir werden wahrscheinlich dieses Jahr noch heiraten und wir lassen es nicht außer Acht noch ein zweites Kind zu bekommen.“, erzählte ich ihr im ruhigen Tonfall und wendete meinen Blick nicht von dem Schneidbrett ab, während ich Gemüse schnitt, da ich mir genau vorstellen konnte wie sie reagieren würde.
Für einen Moment herrschte absolute Stille im Raum, ehe Lissa völlig durchdrehte und förmlich einen Meter in die Luft sprang. „Oh Rose! Ich freu mich so für euch!“, sagte sie völlig aus dem Häuschen und schien sich kaum noch einkriegen zu können. „Ich hätte mir niemals gedacht dass Rose Hathaway Kinder bekommen würde…“
Leicht verdrehte ich die Augen, da sie ja in einer gewissen Hinsicht Recht hatte. Früher hätte ich mir niemals vorstellen können Mutter zu sein, aber jetzt wo Alina hier war, konnte ich mir auch ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. „Ich weiß, ich hätte es mir auch niemals erträumt, aber durch Alina hat sich meine Sichtweise verändert und ohne sie würde auch nicht mehr gehen. Dimitri ist so glücklich dass er eine eigene kleine Familie hat und sich so keine Sorgen machen muss niemals Vater zu werden…“, meinte ich mit ruhiger Stimme und schielte zu ihr rüber, wobei Lissa mich immer noch mit ihrem engelsgleichen Lächeln anlächelte.
Sie schüttelte ihre blonden Locken zurück und machte weiter mit dem Essen. „Christian wünscht sich auch schon Kinder, aber meine Tätigkeit als Königin lässt dies einfach nicht zu im Moment…“, sagte sie mit einem leicht verstimmten Tonfall und seufzte am Ende ein wenig, da ich genau wusste wie sehnlichst sie sich selbst auch ein Kind wünschte. Das Band war zwar schon Jahre lang nicht mehr da, aber den Drang konnte ich ihr ansehen.
Ich legte das Messer weg und nahm sie einfach in den Arm dabei. „Keine Sorge Liss, alles wird sich zum Guten wenden und auch du und Christian werdet bald Nachwuchs bekommen. So etwas hat keine Eile und als Königin kann dich dein Volk auch nicht entbehren…“, murmelte ich und strich ihr über den Rücken dabei, ehe ich mich wieder von ihr löste und sie zuversichtlich dabei anguckte.
Matt lächelte sie und nickte schließlich wieder. „Du hast Recht, Rose. Ich darf mir einfach nicht zu viele Sorgen deswegen machen, dann wird alles schon klappen…“, meinte sie und wandte sich wieder ihrer Tätigkeit zu, damit unsere Männer später noch etwas zu Essen auf den Tisch hätten.

Sobald wir fertig gekocht hatten, machte ich mich an die Arbeit und deckte den Tisch, als ich hörte wie die Wohnungstür aufging und ich ein Quietschen vernehmen konnte. Sofort breitete sich ein liebevolles Lächeln auf meinen Lippen aus und im nächsten Moment hatte ich schon ein kleines Mädchen an meinen Beinen hängen.
Ich legte das Besteck weg und hockte mich hin, sodass ich meine kleine Tochter in meine Arme schließen konnte. „Na meine Kleine?“, flüsterte ich und strich ihr eine braune Locke hinter ihr Ohr, die immer wieder in ihr Gesicht fiel.
Alina war einfach perfekt. Sie hatte die Augen von Dimitri und mein dichtes Haar. Auch ihr würde ich ihr das Haar niemals schneiden, sodass sie einigermaßen eine angenehme Kindheit hatte und ich fand, dass Kinder nicht gezwungen werden sollten sich das Haar zu schneiden, aber gegen den Drang der anderen weiblichen Wächter konnte auch ich nichts einwenden.
Ich nahm sie auf meine Arme und richtete mich auf, wobei ich auch schon Dimitri entdeckte, der in der Tür stand und uns mit einem liebevollen Blick beobachtete. Sofort lächelte ich ihn an und ging mit unserer gemeinsamen Tochter zu ihm rüber. „Und was habt ihr schönes gemacht?“, fragte ich beide und sah zwischen den beiden hin und her.
Sobald ich die Frage gestellt hatte brabbelte Alina los und einzelne Wörter verstand man auch, doch alles nun auch wieder nicht. Ich tat so, als würde ich alles verstehen und setzte sie dann schlussendlich auch wieder auf dem Boden ab. „Tante Lissa ist in der Küche, lauf doch zu ihr und erzähl ihr alles…“, flüsterte ich ihr ins Ohr und sofort schoss sie los in die Küche um zu Lissa zu laufen.
Lächelnd richtete ich mich wieder auf und sofort hatte Dimitri die Arme um mich geschlungen und an sich gezogen. „Sie ist bezaubernd…“, murmelte er mir ins Ohr und küsste mich sanft auf die Wange dabei, ehe ich mich umdrehen konnte und meine Hand auf seine Brust legte.
Dass Dimitri bald 30 werden würde, merkte man ihm kaum an, denn er sah immer noch so umwerfend aus wie damals als ich ihn kennen gelernt hatte. „Das hat sie von dir …“, erwiderte ich und stellte mich auf die Zehenspitzen um ihm einen sanften Kuss auf die Lippen zu hauchen.
Leise lachte er und spürte das vertraute Gefühl an seiner Brust dabei. „Das hat sie von uns beiden…“, meinte er nur und sachte boxte ich ihm gegen den Oberarm, ehe er doch in Gelächter ausbrach und ich ihn schmollend ansah.
„Deck du den Tisch schön alleine weiter, ich muss gucken dass Lissa nicht alles anbrennt da Alina wie wild alles erzählen muss.“, sagte ich gespielt eingeschnappt und wandte mich ab um in die Küche zu gehen, doch bevor ich mich so richtig in Bewegung setzen konnte, zog er mich wieder an sich und küsste mich voller Liebe und Leidenschaft.
Meine Nackenhaare stellten sich auf da ich einfach leicht betört von dem wurde, was er da mit mir machte. Leicht lächelte er gegen meine Lippen und ließ mich dann wieder los. „Du hast Recht, guck nach dem Rechten.“

Es dauerte nicht lange und auch Christian kam zurück von wo auch immer er war und wir konnten endlich zu Abend essen. Da es mein Geburtstag war, würden wir uns nachher noch ein wenig zusammen setzen und auch meine Eltern würden noch vorbeikommen um ein wenig zu plaudern, denn was anderes würden wir nicht machen können, solange Alina noch so klein war und für mich stellte dies auch nicht wirklich ein Problem dar, wenn ich das mal so anmerken durfte.
Christian und Dimitri kümmerten sich um den Abwasch, was ein wirkliches Wunder war wenn ich das anmerken musste, denn Christian wehrte sich immer dagegen. Dimitri war ja noch erträglich wenn er nicht wollte, aber heute waren sie beide zahm, etwas zu zahm.
Lissa und ich machten es uns im Wohnzimmer gemütlich, während Alina vor uns auf dem Boden sah und in ihrem Malbuch malte und sich nicht wirklich etwas anmerken ließ. Sie war ein ruhiges Kind und gab sich mit den Sachen zufrieden die sie hatte, immerhin konnten Dimitri und ich ihr auch nicht immer alles bieten, da wir mit unserem Wächtergehalt unsere Wohnung finanzieren mussten und Geld von Lissa nicht annehmen wollten, da wir sehen mussten wie wir alleine über die Runden kamen.
Nach einer kleinen Weile kamen unsere Männer auch wieder zu uns dazu und als sich Dimitri neben mich setzte, lehnte ich mich sofort an ihn. „Hm…“, murmelte ich nur und schloss meine Augen, als es schon an der Tür klingelte und meine Eltern ankündigte. Alina war sofort wieder auf den Beinen da sie neugierig war wer es sein würde, also sah ich sie an und lächelte. „Mach auf … es sind Grandpa und Grandma.“ Sie liebte ihre Großeltern über alles und wir nahmen uns vor auch mal nach Russland mit ihr zu fliegen, damit Dimitris Familie sie auch mal kennen lernen konnten.
Sofort stürmte sie los und ich legte die Füße auf den Couchtisch, ehe ich mich wieder an Dimitri lehnte der seine Arme schützend um mich legte. Ich konnte mir nicht vorstellen was ich heute ohne ihn wäre, auch wenn es immer noch Adrian gab, der im Moment nicht im Lande war und es eventuell auch gut so war.
An der Tür hörte man die liebevolle Begrüßung meiner Eltern an meine Tochter und schon bald standen sie im Wohnzimmer und gesellten sich zu uns. „Und wie geht es unserem Geburtstagskind?“, fragte mich mein Vater und grinste mich an.
Leicht verdrehte ich die Augen und sah ihn an. „Das Geburtstagskind kann sich nicht beklagen…“, sagte ich und lächelte ein wenig, ehe ich mich ein wenig aufsetzte, aber an Dimitri gelehnt sitzen blieb, da ich seine Nähe einfach weiterhin spüren wollte.
Alina sprang auf Dimitris Schoß und kuschelte sich ebenso an ihn, da ihr Daddy einfach das größte Vorbild war was sie hatte und das sollte auch so sein. Sie sollte wissen dass ihr Vater immer für sie da sein würde und er sie niemals im Stich lässt.
Im nächsten Moment stand Lissa auf und klatschte in die Hände. „Es ist Zeit für die Geschenke!“, sagte sie erfreut und holte hinter dem Sofa ein paar kleine Päckchen hervor.

Leise seufzte ich und vergrub das Gesicht an Dimitris Arm, da ich Geschenke nicht wirklich leiden konnte, ich es aber immer hinnahm damit die anderen zufrieden mit mir waren. „Was bekomm ich dieses Jahr?“, murmelte ich leise und hielt die Augen geschlossen dabei.
Ich spürte wie Lissa sich wieder neben mich setzte und ich mich schließlich ihr zuwandte und sah, wie sie mir eine kleine Schatulle hinhielt. „Hier …“, sagte sie und lächelte mich glücklich an. „Das ist von Christian und mir. Wir hoffen, dir gefällt es…“ Sie sah mich hoffnungsvoll an und langsam wurde ich auch ein wenig neugierig was sich darin befinden konnte.
Vorsichtig öffnete ich die kleine Schatulle und fand ein Armband aus Gold darin vor und konnte kaum glauben dass sie mir so etwas schenkte. „Lissa … das kann ich nicht annehmen, das ist viel zu teuer…“, murmelte ich und schloss es wieder, da es wirklich zu teuer war, da dies wahrscheinlich wirklich mehr wert war wie unsere Wohnung und das ging einfach nicht.
Lissa legte ihre Hände um die meine mit der Schatulle darin und sah mich ernst an. „Doch Rose, du wirst es annehmen, denn du bist meine beste Freundin und auch meine Wächterin. Es ist von Christian und mir und dies geht in Ordnung, haben wir uns verstanden?“, sagte sie eindringlich und schon dachte ich dass sie Zwang gegen mich anwenden würde, aber das würde ich ihr nicht raten, denn sie wusste genau wie sehr ich es hasste wenn ich nicht die Kontrolle über mich selbst hatte.
Langsam nickte ich und stellte die Schatulle wieder weg, da ich so etwas nicht einfach so tragen konnte und einen Anlass dazu brauchte. Dimitri hinter mir bewegte sich ein wenig und hielt mir eine DVD hin. „Hier … das ist von deinen Eltern und mir … wir möchten, dass du es dir hier und jetzt ansiehst. Mit uns. Deiner Familie.“
Leicht verwirrt nickte ich und mein Vater stand auf und nahm mir die DVD ab, ehe er zu unserem Fernseher ging und sie einlegte und am daran herum hantierte. Keine Ahnung was ich davon halten sollte, aber ich ließ mich einfach mal überraschen, da man ja nie wissen konnte was einen nun erwarten würde.
Gespannt lehnte ich mich zurück und nahm Alina auf meinen Schoß als sie zu mir rüber wollte und lehnte mich gemütlich an Dimitri, während ich schon den Schriftzug >Alles Gute zum Geburtstag< vernehmen konnte. Na toll … wahrscheinlich kamen jetzt peinliche Bilder, doch was mich wirklich erwartete hätte ich mir niemals in meinem Leben vorstellen können, den es war das schönste Geschenk was man mir hätte machen können.
Leicht richtete ich mich wieder auf als ein Video erschien als ich noch ein kleines Mädchen war und gerade Mal aufrecht habe sitzen können. Niemals hätte ich gedacht dass so etwas von mir existieren würde, weshalb ich umso überraschter war dass sie dies für mich gemacht hatten.

Die anfänglichen Videos waren noch vor der Zeit bei Lissa, aber ich konnte es noch immer nicht fassen was ich hier zu sehen bekam. Ein Video von meinen ersten Schritten sowie von meinem ersten Zahn, der genau ein Schneidezahn war und immer hervorguckte wenn ich lachen oder grinsen musste.
Irgendetwas zog sich in mir zusammen, während ich Alina leicht an mich drückte. Die nächsten Videos waren schon von der Zeit, als meine Mutter mich abgegeben hatte und ich denke, mein Vater sah viele dieser Sachen auch zum ersten Mal, weshalb er doch auch so still war und alles mit ruhigem Blick verfolgte.
Später tauchten Videos auf wo auch Lissa schon oben war und wir langsam älter wurden und an viele Videos kann ich mich auch noch erinnern hatten wir mit ihrem ersten Handy aufgenommen. Es war alles schon so lange her auch wenn man denken musste dass wir noch nicht so alt waren, aber beide waren wir 23 nun und hatten auch schon vieles gemeinsam erlebt.
Es gab viele witzige Szenen, aber auch Szenen, die man hätte nicht zeigen sollen, vor allem als dann welche von der Akademie kamen. Es gab verschiedene Phasen die wir zusammen durchlebten und nicht alle waren prickelnd gewesen, vor allem die Zeit, als ihre ganze Familie ums Leben kam. Von da gab es glücklicherweise keine.
Irgendwann später kamen die ersten Videos von mir und Dimitri, was mir sofort ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Wir verhielten uns wie ein richtiges Pärchen und viele Videos tauchten auf, wo wir uns einfach küssten und uns verhielten wie ein paar verliebte Teenager.
Langsam stiegen mir wirklich Tränen in die Augen, da ich mir einfach nicht vorstellen konnte und dann kam ein Video, was mir wirklich den Atem raubte. Es musste Lissa aufgenommen haben, denn es war der Moment als Dimitri vor mir auf die Knie gegangen war und mir den Antrag machte.
Ich spannte mich leicht an und Dimitri schien das sofort zu merken, denn er zog mich wieder an sich und küsste mich sanft auf die Wange. „Alles ist gut, Roza…“ So wie er meinen Namen aussprach beruhigte ich mich sofort wieder und strich Alina übers Haar dabei.
Viele wunderbare Momente kamen noch, auch ein Video von mir wie ich total fertig im Krankenhaus lag, als ich kurz zuvor Alina auf die Welt brachte. An diese Schmerzen wollte ich nicht zurück denken, da das ganze Prozedere ziemlich lange gedauert hatte, aber dennoch war es all das wert  gewesen, denn ansonsten hätten wir sie jetzt nicht in unserem Leben.
Schließlich brach bei mir der Damm und gerade noch sah ich ein paar Videos von Dimitri, Alina und mir. Wir waren eine kleine Familie und schließlich löste sich Dimitri von mir und stand auf, ehe er sich vor mich hinkniete, als würde er mir erneut einen Antrag machen wollen, aber das ging doch nicht.
Er lächelte mich an und küsste mir eine Träne weg, die meine Wange hinab lief. „Rose … du bist die Liebe meines Lebens und wirst es auch immer für mich sein, daran kann und wird sich einfach niemals etwas daran ändern. Du hast mir versprochen meine Frau zu werden und beinahe ein Jahr später hielten wir unsere fantastische Tochter in unseren Armen. Ich möchte einfach nochmals sagen wie sehr ich dich liebe.“, sagte er mit fester Stimme und mein Vater nahm mir Alina ab, die es einfach mit sich geschehen ließ.
Keine Ahnung wann mir zuletzt jemand so etwas gesagt hatte, aber es rührte mich zutiefst und ich konnte es nicht glauben dass ich wirklich weinte. Es war wirklich lange her als ich das das letzte Mal getan hatte. „Bitte bring mich nicht zum Weinen…“, bat ich ihn, da ich mich einfach so bescheuert fühlte dabei.
Dimitri lächelte mich an und nahm mein Gesicht in seine Hände. „Ich liebe dich, Rose…“, flüsterte er und küsste mich danach sofort hauchzart auf die Lippen und ich merkte wie alle um uns herum freundlicherweise wegsahen und ich war auch froh deswegen, denn das musste wirklich niemand sehen.

Man konnte nie genau sagen welch ein Glück man im Leben haben konnte. Ich hatte es, denn ich hatte Dimitri, auch wenn alles Anfang schwierig ist. Er war mein Mentor und es war falsch sich zu lieben, doch wir gaben die Hoffnung nicht auf, auch nachdem er zum Strigoi wurde und wir es schafften ihn zurück zu verwandeln.
Es war harte Arbeit gewesen und vieles würde Narben in unserer Erinnerung hinterlassen, doch wir hatten es überwunden und ich hatte meinen Dimitri wieder. Für mich würde es niemals einen anderen geben als ihn und für mich fühlte es sich richtig an.
Für mich würde diese Liebe ewig andauern…
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