Die Aufzucht eines Dämonenkindes

von subsall
GeschichteMystery, Übernatürlich / P16
20.08.2015
21.05.2019
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Nun hallo erst mal... ich weiß nicht was ich sagen soll also... ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen



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Kapitel 1

"Und da ich Euren letzten Befehl angenommen habe, werde ich auf ewig der teuflische Butler eines Dämons sein."
Seit Ciel dank einer Teuflin namens Hannah selbst zu einem Dämon wurde war seine Seele für Sebastian unerreichbar geworden. Einem Dämon konnte man keine Seele entreißen.
Ciel und Sebastian waren zum Phantomhiveanwesen zurückgekehrt und führten ihren Alltag fort.


Ciel saß an seinem schweren Kirschholzschreibtisch und war so sehr in Gedanken versunken, sodass er nicht merkte das Sebastian zum wiederholten male an die Tür klopfte. Als Sebastian langsam die Tür öffnete blickte der junge Dämon auf und fragte in gewohnt herrischen Ton: "Was fällt dir ein einfach einzutreten?!" "Verzeiht junger Herr, aber Ihr habt selbst nach mehrmaligen klopfen nicht reagiert und so gestattete ich es mir das Zimmer zu betreten und nach Eurem Wohlergehen zu schauen.", Sebastian hatte während er geantwortet hatte dem Earl einen Brief auf den Tisch gelegt. "Als würdest du dich um mich sorgen." "Als Butler ist es..." "Das war keine Frage... und jetzt lass mich allein!" "Jawohl junger Herr.", der Butler verneigte sich und verließ den Raum.
Was sollte er jetzt machen? Nachdem sein Vertragspartner ein Dämon geworden ist musste Sebastian sich nicht mehr um die Vorbereitung des Essens kümmern. Nun suchte der Teufel wenn er von seinem Herrn keine Aufgabe aufgetragen bekommen hatte nach einer Möglichkeit seine Zeit sinnvoll zu gestalten, was ihm mit der Zeit immer schwerer fiel. Er lief hinten in den Garten und setzte sich auf die Bank die ihm einen schönen Ausblick auf die Rosen schenkte.
Ciel hasste es wenn sein Butler immer die passende Antwort parat  hatte. Eigentlich sollte er zufrieden sein, er hatte dem Dämon von der Schippe springen können, nun war sein Dämon für den Rest seines Lebens an ihn gebunden, was wohl einer Ewigkeit gleich kam. Ciel sah keine Möglichkeit wie sich der Dämon aus der Situation rausziehen könnte. Sebastian musste ihm als Butler dienen, durfte ihn nicht belügen oder hintergehen und musste ihn um jeden Preis am Leben halten, was seit er selbst ein Dämon war wohl bedeutete das er nie sterben würde solange Sebastian bei ihm war. Und dennoch hatte Ciel nicht das Gefühl  gewonnen zu haben,... im Gegenteil, er suchte nach einer Möglichkeit wie sie den Vertrag auflösen konnten. Sicher tat Sebastian das auch. Aber er wollte dies nicht um Sebastian die Freiheit zu schenken, nein er hatte nur noch für seine Rache gelebt, die hatte er bekommen. Seit dem wusste er nicht wozu er noch leben sollte und wollte, er hatte nichts was ihm etwas bedeutete... Obwohl etwas in ihm auch nicht sterben wollte, er wusste nur nicht was. Ciel versuchte diesen Gedanken zu verdrängen, er war zu stolz um zuzugeben das er sich nach etwas sehnte, auch wenn er nicht wusste was dieses etwas war. Anfangs hatte der Junge versucht sich einzureden das Sebastian ihm egal war, schließlich war er es dem Teufel auch, aber mit der Zeit festigte sich in dem Jungen die Befürchtung das Sebastian dieses etwas war woran er hing. Wenn Sebastian seine Seele verschlungen hätte, hätte er sich jetzt nicht damit auseinandersetzten müssen, aber solange es Sebastian nicht möglich war sich aus dem Vertrag zu befreien war Ciel nicht allein, was ihn, auch wenn er es sich nicht eingestehen wollte, glücklich stimmte. Er könnte den Dämon fragen ob es eine Möglichkeit gibt den Vertrag zu lösen, schließlich muss die Initiative von ihm ausgehen, da es von Seiten Sebastians einem Betrug gleichkommen würde. Und außerdem würde Sebastian ihn mit Fragen löchern, worauf er nicht antworten wollte. 'Nein, das darf ich nicht zulassen', schoss es ihm durch den Kopf. Er wollte sich ablenken, was jedoch nicht so einfach war da Sebastian die übrigen Angestellten, die für genug Chaos und Ablenkung sorgten, für zwei Wochen in den Urlaub geschickt hatte. Dies war auch besser so, seit er ein Dämon war brach von Zeit zu Zeit die dämonische Kraft aus ihm raus. Sebastian hatte gesagt es sei in den ersten Tagen eines neugeborenen Dämons normal, die wahre Dämonengestallt wehre sich nur gegen die menschliche Hülle. Er hatte seine wahre Form noch nicht gesehen, er wollte es auch nicht. Schließlich wusste er nicht was ihn da erwartete. 'Hab ich etwa Angst vor meinem eigenen ich?'
Er schüttelte den Kopf und wollte seinen Gedanken entkommen und so sah Ciel auf den Brief den Sebastian ihm gebracht hatte und wusste sofort das er von seiner Verlobten war. Der Brief war rosa und mit reichlich Blumen und Schleifchen verziert. "Hhaa..", seufste Ciel und warf den Brief ins Feuer. Es war ihm egal was in dem Brief stand, sie konnten ohnehin nicht mehr lange hier bleiben. Es würde auffallen wenn Ciel in fünf Jahren immer noch so klein sein würde und die Angestellten würden irgendwann merken das Ciel nichts mehr aß. Wann und wohin sie gehen würden wusste Ciel noch nicht. Schon wieder ertappte sich Ciel wie er in seinen Gedanken versank.
Er stand auf und ging durch sein Anwesen, er suchte Sebastian. Als er im Spielzimmer war sah er durchs Fenster in den Garten "Da steckt der!", Ciel verließ das Zimmer und machte sich auf den Weg in den Garten, dort angekommen ging er direkt auf Sebastian zu, der mittlerweile neben der Bank stand. "Woher zum Teufel wusstest du das ich komme?", die Frage kam mit mehr ehrlicher Neugier aus ihm raus als er wollte, was dem Teufel anscheinend freudig stimmte: "Nun, ich als erfahrenen Dämon habe ausgeprägte Sinne und..." "Schon gut", unterbrach ihn Ciel der die Frage sowieso bereute. Jetzt wo er hier war wusste er noch nicht einmal mehr warum er Sebastian gesucht hatte.
Obwohl es ein warmer Sommertag war empfand Ciel es als sehr kühl. Sebastian bemerkte es und wollte grade vorschlagen das sie zurück ins Haus gehen sollten, als Ciel sich schon umgedreht hatte und den Steinweg auf dem er zuvor gekommen war zurück lief.
Ciel sagte ohne sich umzudrehen: "Ich bin erschöpft, lass mir ein heißes Bad ein und mach das Feuer in meinem Schlafzimmer an!" Auch wenn Ciel es nicht sehen konnte verneigte sich Sebastian sich "Jawohl, mein Herr.", ehe er seinem Herrn folgte. Mit besorgter Stimme fügte er hinzu; "Obwohl wir einen warmen Sommertag haben wünscht Ihr das die Kamine an sind. Verzeiht mir die Vermutung, aber ich fürchte Ihr werdet krank." "Wie kann ich als Dämon krank werden?", Ciel wurde zornig, er hatte es Leid so schwach zu sein, seit er ein Dämon war noch mehr als früher. Sie gingen die Treppe der Eingangshalle hinauf während Sebastian seine Frage beantwortete: "In den ersten Jahrhunderten eines Dämons ist es für Eure Gesundheit nicht grade vorteilhaft so viel Zeit in der Welt der Menschen zu verbringen, besonders da Ihr grade erst als Dämon neugeboren wurdet.", nachdem er einen Blick auf Ciels finsterer Miene werfen konnte fügte er, in der Hoffnung es würde ihn beruhigen hinzu: "Auch ich muss mich von Zeit zu Zeit in der Unterwelt erholen. Eure Lebensenergie solltet Ihr von den verdammten Seelen in der Hölle beziehen. Das Verspeisen von Seelen gibt einem Teufel ein besonderes Geschmackserlebnis und ermöglicht es uns besondere Kräfte zu entwickeln und zu wachsen,... davon überleben können wir jedoch nicht." "Also verhungere ich grade! Du bist mein Butler und somit verantwortlich für mein Wohlergehen. Warum sind wir noch hier wenn du weißt das ich verhungere?" "Ich kann Euch nicht gegen Euren Willen mit in die Unterwelt nehmen, das steht mir als Butler nicht zu und noch seid Ihr nicht verhungert oder kurz davor.", fügte Sebastian mit einem breiten Grinsen hinzu.
Ciel riss sich die Augenklappe ab und rief: "Dann bring mich in die Hölle, das ist ein Befehl!"
Das Vertragszeichen leuchtete auf.
"Jawohl, mein Herr."


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