First time

OneshotRomanze / P16
Asahina Tsubaki
20.08.2015
20.08.2015
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Anmerkung: Wenn ihr meine anderen beiden OneShots zu Tsubaki und Kiriko noch nicht gelesen habt, würde ich euch das dringend empfehlen.
How it all began [OS]
The reason why I can't tell you that I love you [OS]
Empfehlen würde ich diese Reihenfolge, da sie zeitlich korrekt ist, aber es geht auch anders herum, da ersterer OneShot nur durch den zweiten entstanden ist. xD
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First time



Es waren einige Wochen vergangen, seit ich Tsubaki mitten in der Stadt meine Liebe gestanden hatte und wir offiziell ein Paar waren. Doch leider gab es schon wieder eine Sache, mit der ich ihn ungewollt verletzte.
Tsubaki war ein fordernder und drängender Typ, aber dennoch verspielt und beinahe verschmust. Er zeigte mittlerweile immer deutlicher, dass er mehr als nur kuscheln wollte. Verständlich, schließ ging das zwischen uns beiden ja schon länger als nur die letzten Wochen, in denen es offiziell war. Ich verstand es ja, aber dennoch hatte ich Angst und Sorgen und so vieles mehr. Allein war ich mit diesen Gefühlen und Gedanken sicherlich nicht, es gab viele Mädchen, denen es auch so ging. Zudem schob sich auch noch meine Vernunft dazwischen: Rechtlich gesehen war Tsubaki ein Erwachsener und ich ein Kind, somit war es eigentlich verboten. Meine Vernunft konnte ich jedoch schnell überzeugen. Ich galt zwar noch als Kind, aber ich fühlte mich alt und reif genug, um zu wissen, worauf ich mich einließ.
Wären da nur nicht diese verdammten Sorgen und Ängste! Schließlich liebte ich Tsubaki über alles und vertraute ihm voll und ganz. Nie wieder würde er mir absichtlich wehtun wollen. Viel mehr behandelte er mich wie das kostbarste Mädchen auf der Welt. Immer darauf bedacht, dass es mir gut ging und ich glücklich war. Könnte ich das bloß von mir auf ihn bezogen behaupten ...
Am besten sollte ich Hikaru aufsuchen, denn er half mir schließlich immer bei meinen Problemen. Laut seiner eigenen Aussage war er für mich ein großer Bruder und eine große Schwester in einem. Nur leider ging das im Moment nicht, denn ich war gerade mit Tsubaki zusammen – in meinem Zimmer ... auf meinem Bett.
Da lag ich nun unter ihm, er liebkoste meine absolute Schwachstelle, meinen Hals, seine Hände spielten mit meinen Haaren, während meine sich immer weiter in sein Oberteil verkrallten. Und wo waren meine Gedanken? Richtig, dabei, dass ich dringend Hikaru aufsuchen musste. Ich dachte an einen anderen Mann – großer Bruder hin oder her. Na ganz großartig.
Tsubakis Hände entfernten sich sanft aus meinen Haaren und seine Lippen lösten sich von meinem Hals, sein Blick traf meinem. Wie traumhaft schön ich seine violetten Augen fand. Jedes Mal wieder versank ich in ihnen, vergaß die Welt um mich herum. Seine Lippen nahmen meine gefangen, öffnete sie bereitwillig. Vergessen waren meine vorherigen Gedanken.
Nur um sie dann schlagartig wieder in meinem Kopf haben zu müssen, als ich fühlte, wie Tsubaki mein Oberteil hochschob. Er versuchte es wieder. Natürlich tat er das. Wie lange wimmelte ich ihn denn schon ab? Viel zu lange vermutlich. Tsubaki liebte alles an mir. Wollte alles von mir sehen. Er hatte mich bisher noch nicht mal ohne Oberteil gesehen ...
Es ging einfach nicht. Ich konnte nicht. Ungern unterbrach ich unseren Kuss. »Tsubaki ... es ... es ... ich kann nicht ...«
Viele Emotionen konnte ich in seinen Augen erkennen, doch sein Mund verzog sich nur zu einem traurigen Lächeln. »Ist in Ordnung, Kiriko.«
Nein, nichts ist in Ordnung. Überhaupt nichts! Schon allein die Tatsache, dass er mich Kiriko nannte und nicht Riko-chan, zeigte, dass er mich wollte.
»Ich ... es tut mir Leid, Tsubaki. Es hat nichts mit dir zu tun, ehrlich«, sagte ich leise, wagte es nicht, ihn anzusehen. Weiterhin dieses traurige Lächeln sehen zu müssen, für das ich verantwortlich bin.
Er setzte sich auf. »Das weiß ich doch, Kiriko. Ich werde warten.«
Wie lange willst du denn noch warten? Das hast du doch schon so lange! Ich verzweifelte innerlich.
Ich setzte mich ebenfalls auf, rutschte nah zu ihm, um meine Arme um ihn zu legen. »Danke, Tsubaki.«
Nein, das war gerade definitiv nicht das, was ich eigentlich hätte sagen sollen. Verzweifelt drückte ich mich stärker an ihn. Sanft löste er sich jedoch wieder aus meiner Umarmung – viel mehr Umklammerung. Das hatte ich verdient.
»Es wäre besser, wenn ich jetzt gehe, Kiriko. Ich bin gerade noch zu heiß auf dich und bevor ich über dich herfalle, dir weh tue, dich verletze, sollte ich lieber gehen.«
Kein Wort kam über meine Lippen, als er aufstand. Versuchte nicht, ihn aufzuhalten, als er in Richtung Tür ging. Die Tür fiel ins Schloss. Ich war allein. Ich war einfach nur das Letzte.
Stumm rollten Tränen mein Gesicht hinab. Ich drückte mein Gesicht in das Kopfkissen, dämpfte meine Schreie und Schluchzer, die kurz darauf aus meiner Kehle drangen. Mit meiner linken Hand zog ich mein Handy unter dem Kissen hervor, wählte die Nummer von der einzigen Person, die mir noch helfen konnte.
»Kiriko-chan?«
»Hikaru!«, schluchzte ich in den Hörer.
Sofort war er alarmiert. »Kiriko-chan? Was ist los? Ist dir was passiert? Wurdest du vergewaltigt? Ausgeraubt? Hat Tsubaki etwas gemacht?«, fragte er erschrocken nach.
Heftig schüttelte ich den Kopf, bis mir auffiel, dass er das ja gar nicht sehen konnte. »Nein ... Ich ... ich ... Hast du Zeit für mich?«
»Für meine kleine Schwester doch immer. Ich bin so schnell wie möglich bei dir.«
»Ich bin in meinem Zimmer. Du ... kannst einfach so reinkommen, meine Tür ist nicht verschlossen ...«

Es dauerte wirklich nicht lange, da betrat Hikaru mein Zimmer. Bis dato hatte ich zusammen gekauert auf meinem Bett gehockt, doch kaum stand er mitten im Raum, sprang ich auf, wollte mich an ihn klammern. Doch ich verhedderte mich in meiner Bettdecke, fiel fast vom Bett, hätte er mich nicht aufgefangen.
Schluchzend krallten sich meine Hände von hinten in sein Oberteil, das ich vorne mit meinen Tränen verunstaltete. Mir Halt gebend legte er einen Arm um meine Hüfte, mit der anderen Hand strich er beruhigend über meinen Kopf. Hikaru sagte nichts, hielt mich stumm im Arm, während ich mir die Seele aus dem Leib weinte. Er wusste nicht einmal, warum.
»Ich habe Tsubaki traurig gemacht. Ihn enttäuscht. Jetzt ist er bestimmt sauer auf mich und hasst mich«, fand ich irgendwann die Kraft, endlich etwas zu sagen.
»Wie kommst du darauf?«, fragte er ruhig, sorgte dafür, dass ich auch ruhig blieb.
Ich schniefte. »Ich ... Tsubaki ... wir ... schon so lange zusammen ... er will ... aber ich ... Angst.« Verstand Hikaru den Sinn hinter den Wortfetzen?
»Tsubaki will also mit dir schlafen, aber du hast Angst«, stellte er richtig fest.
Ich nickte nur.
»Warum hast du Angst?«
»Ich ... weiß nicht. Ich liebe Tsubaki von ganzem Herzen. Ich vertraue ihm, aber ich habe trotzdem Angst.«
»Ich glaube, so geht es vielen Mädchen in deinem Alter. Wovor hast du Angst, Kiriko-chan? Tsubaki wird alles daran setzen, dass es so schön wie möglich für dich ist. Er liebt dich genauso verrückt wie du ihn. Und wenn es nicht hundertprozentig perfekt wird, dann ist auch nicht so schlimm. Aus Fehlern lernt man und Übung macht den Meister.«
»Aber ... ich habe ihn schon so oft aufgehalten, ihn abgewiesen ...«, murmelte ich, obwohl ich alles bejahen konnte, was Hikaru mir erzählte.
»Das bist eben du, Kiriko-chan. Du brauchst deine Zeit. Wie lange hast du gebraucht, um Tsubaki offen und ehrlich deine Gefühle zu gestehen?«
»Zu lange ...«, nuschelte ich.
»Ach, Kiriko-chan, das wird schon. Tsubaki weiß selber, dass er bei dir nicht zu schnell darf, aber so ist er eben. Er ist weder sauer, noch hasst er dich. Traurig und enttäuscht vielleicht schon, schließlich solltest du mit ihm über deine Ängste und Sorgen reden. Egal mit wem du redest, Tsubaki ist dein Freund, derjenige, der dir und natürlich auch sich selbst eine Freude bereiten will. Du musst ihm entgegenkommen, Kiriko-chan.«
Ich nickte. »Ich verstehe.«
Hikaru drückte mich etwas von sich weg, legte seine Hände auf meine Schultern. »Und jetzt putz dir Nase und wasch dir dein Gesicht, sonst gibt’s unangenehme Fragen beim Abendessen – schließlich ist Fuuto da. Er lässt sich keine Gelegenheit entgehen, Tsubaki zu ärgern, und wenn er dich so sieht, dann viel Spaß.«
Ich nickte wieder und griff nach der Taschentücherpackung, die Hikaru mir hinhielt. Nachdem ich meine Nase geputzt hatte, betrat ich schnell das Bad, das zu meinem Zimmer gehörte. Ein Blick in den Spiegel zeigte mir, dass ich nicht ganz so schrecklich aussah wie befürchtet. Verheult ja, aber das ließ sich mit etwas Makeup schon richten, nachdem ich mein Gesicht gewaschen hatte.
»Und?«, fragte ich Hikaru als ich wieder in mein Zimmer ging.
»Als wäre nie etwas passiert.«

Das Abendessen war seltsam verlaufen. Nicht seltsam im Generellen, sondern seltsam für mich. Obwohl ich wie immer neben Tsubaki gesessen hatte, konnte ich fast die unsichtbare Mauer spüren, die sich zwischen uns befand. Nicht ein Wort hatte er mit mir geredet, auch keine Hand, die sich während des Essens auf meinen Oberschenkel legte.
Er war nicht sauer, das konnte ich an seinem Blick sehen, nur Traurigkeit und Enttäuschung – wie Hikaru gesagt hatte. Er kannte seinen Bruder eben.
Nach dem Abendessen begab ich mich in den Garten, wollte nochmal in Ruhe über alles nachdenken, und wollte Kraft und Mut ansammeln für das Gespräch, das mir mit Tsubaki noch bevorstand. Ich suchte mir einen ruhigen Platz. Der Baum da vorne sah so einladend zum Anlehnen aus.
Ich kam nicht zum Nachdenken, denn ich konnte Schritte hören, die näher kamen.
»Ist irgendwas zwischen dir und Tsubaki passiert, Ki-chan?«, fragte Louis-san ruhig, als er sich neben mich hinsetzte, sich ebenfalls an den Baum anlehnend.
»Ist es so auffällig?«
»Die Mauer zwischen euch war nicht zu übersehen, Ki-chan.« Er sah gen Himmel, ich tat es ihm nach. »Ich glaube, ich kann mir denken, was passiert ist. Ich kenne Tsubaki und ich kenne dich. Ihr seid keine Kinder mehr, aber immer noch jung. Genauso jung wie eure Liebe. Tsubaki aber möchte weiter gehen, obwohl er weiß, dass du deine Zeit brauchst. Du hast Angst und machst dir Sorgen, obwohl jeder von uns Brüdern sehen kann, wie sehr du ihn liebst. Ich verstehe deine Gefühle, Ki-chan. Viele Mädchen fühlen so, denn wenn etwas schief läuft, dann zumeist auf ihre Kosten. Ki-chan, Tsubaki wird alles daran setzen, dass es dir gut geht.« Er sah zu mir.
Ich senkte den Kopf. »Ich weiß, Louis-san, trotzdem ... Gefühle sind kompliziert ...«, seufzte ich leise.
»Hast du Angst, dass du ihn nicht glücklich machen kannst? Egal in welcher Hinsicht.«
»Nein.« Ich schüttelte den Kopf. »Wenn Tsubaki und ich zusammen sind, sind wir wahrscheinlich die glücklichsten Menschen der Welt.«
»Hast du Angst, dass er dich nicht mehr attraktiv findet, wenn du keine Kleidung mehr am Leib hast?«
Eine Röte legte sich über meine Wangen. Solch eine Frage hätte ich nicht von Louis-san erwartet. Nicht von ihm, dessen Kopf mehr über den Wolken schwebte als hier auf Erden zu wandeln. »Nein ...«
»Hast du Angst, dass Tsubaki dich fallen lässt, wenn er sich ausreichend mit dir amüsiert hat?«, stellte Louis-san die nächste Frage.
Heftig schüttelte ich den Kopf. »Natürlich nicht! Wenn das seine einzige Absicht gewesen wäre, dann hätte er jemand anderes genommen.«
»Meine Güte, seid ihr Mädchen kompliziert. Wo ist denn dein Problem?!«, mischte sich jemand drittes ein. Natürlich Fuuto – und er hatte wahrscheinlich alles gehört. Peinlich ...
Genervt baute er sich vor uns auf.
»Ich ... ich ...«, stammelte ich, nicht wissend, was ich darauf erwidern sollte.
»In den Fanbriefen schreiben mir die Mädchen immer, dass sie ein Kind von mir haben wollen, aber wenn es darauf ankommt, kneifen sie? Lass dich doch einfach von Tsubaki vögeln. Der Depp wird schon aufpassen, dass seiner holden Kiriko nichts passiert. Wie einfach das ist, kann auch ich dir gerne zeigen.«
Erschrocken sah ich ihn an. »Ich verzichte. Ich ... ich suche dann mal Tsubaki. Einen schönen Abend noch euch beiden – und danke.« Schnell stand ich auf, verbeugte mich etwas, ehe ich mich schleunigst auf den Weg zu Tsubaki begab.
Sie alle hatten recht. Tsubaki würde nie zulassen, dass es mir schlecht ging. Er wollte immer, dass ich das glücklichste Mädchen der Welt war. Meine Ängste und Sorgen waren letzten Endes zwar irgendwie berechtigt, trotzdem konnte ich unbesorgt sein – mit Tsubaki zusammen konnte es mir gar nicht schlecht gehen.
Endlich stand ich vor seiner Tür. Tief atmete ich ein. Ja, ich war bereit. Mein Zeigefinger berührte die Klingel.
»Riko-chan?« Erstaunt sah er mich an. Er hatte wohl nicht mehr mit mir gerechnet, nachdem, was heute alles passiert war. Tja, irgendwie war ich immer für eine Überraschung gut.
»Ich wollte dich unbedingt sehen«, lächelte ich. »Darf ich reinkommen?«
»Natürlich, aber es ist nicht aufgeräumt.«
Ich lachte leise. Tsubakis Zimmer war nie aufgeräumt. Nachdem ich meine Schuhe ausgezogen hatte, machte ich auf den Weg zu seinem Bett – an vielen Gefahren vorbei, die am Boden lagen. Entspannt ließ ich mich auf dieses fallen. Schön weich. Weicher als meines und dieses Zimmer war auch noch schalldicht. Chaos hin oder her, ich zog Tsubakis Zimmer vor.
»Riko-chan, du bist doch nicht nur hierher gekommen, weil du mich sehen wolltest. Wir haben schließlich viele Bilder von uns mit dem Handy gemacht.«
Ich ließ mich zurückfallen, die Arme nach rechts und links ausgestreckt, dabei gab ich einen verneinenden Laut von mir. »Ein Bild antwortet mir nicht, wenn ich damit rede.«
Tsubaki wandte den Blick von mir ab. »Verdammt, Kiriko, ich kann mich kaum zurückhalten, wenn du da so liegst. Förmlich wie auf dem Präsentierteller.«
Sofort setzte ich mich wieder auf, lächelte ihn dabei fast schüchtern an. »Tsubaki, es tut mir leid, dass ich dich ständig abgewimmelt habe. Ich hatte schon so lange gebraucht, richtig zu unserer Beziehung zu stehen und dann das. Bei mir ist wohl normal, dass bei mir alles mehr Zeit braucht. Weißt du, ich hatte Angst. Angst, die wohl fast jedes Mädchen bei diesem Thema empfindet. Ich vertraue dir mehr als irgendjemandem sonst und trotzdem hatte ich Angst. Als du heute Nachmittag gegangen bist, habe ich mir die Augen ausgeheult. Habe mir die Schuld gegeben, habe mich wie das Letzte gefühlt, weil ich für das traurige Lächeln auf deinem Gesicht verantwortlich gewesen bin. Dann habe ich Hikaru angerufen, er hat mir angeboten, dass ich ihn immer anrufen könne, wenn ich Probleme hätte. Er fragte, wovor ich Angst hätte, aber ich konnte ihm keine Antwort geben. Er machte mir klar, dass du immer dafür sorgen würdest, dass es mir gut geht. Ich wollte nach dem Abendessen noch einmal in Ruhe im Garten darüber nachdenken, aber da fragte mich plötzlich Louis-san, was zwischen uns passiert sei. Noch bevor ich antworten konnte, tat er es selber für mich. Ich weiß nicht, warum er es so genau wusste, aber er wusste es. Er verstand, warum sich diese Gefühle von Angst und Sorgen nicht einfach abschalten konnten. Wenn etwas passiert, dann muss meist das Mädchen die Last tragen. Auch Louis-san sagte, dass du alles daran setzen würdest, dass das nicht geschehe. Zudem fragte er mich ein paar konkretere Dinge, vor denen ich vielleicht auch Angst hätte haben können. Alles musste ich verneinen. Und naja, plötzlich klinkte sich Fuuto-kun in unser Gespräch ein. Er sagte, ich solle es doch einfach zulassen. Selbst er meinte, dass du willst, dass ich glücklich bin, auch wenn er dich im gleichen Atemzug beleidigt hat, aber das ist nun mal Fuuto-kun. Naja, um es kurz zu fassen: Ich vertraue dir, Tsubaki«, beendete ich meine vielleicht etwas zu lang gehaltene Rede.
Plötzlich spürte ich Tsubakis Arme, die sich um meinen Oberkörper schlangen. Vor Überraschung kippte ich wieder nach hinten auf meinen Rücken. Lächelnd drückte ich seinen Körper näher an meinen.
»Ich hätte mit dir darüber reden sollen, Kiriko.« Er küsste mich liebevoll, strich mir einige verirrte Strähnen aus dem Gesicht. »Das hätte uns einiges erspart.«
»Es passt aber lustigerweise zu uns. Warum sollte es auch dieses Mal einfach sein?«
Tsubaki antwortete nicht, nur seine Finger strichen über meinen Hals. Ein leises Keuchen entfloh mir.
»Tsubaki?«, murmelte ich leise in sein Ohr. »Mach mich zum glücklichsten Mädchen der Welt.«
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