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Cäsar und die Gallierin

von Myrthe
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Julius Cäsar OC (Own Character)
19.08.2015
09.07.2017
23
9.031
9
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38 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
09.07.2017 413
 
Vielen Dank an meine beiden fleißig(st)en Reviewerinnen Pandora Philopator und schattenfedern!
Noch mal als Erinnerung: Kursiv ist immer Cäsars Sicht (außer bei Briefen und Ähnlichem).

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Langsam merkte ich, wie die Dunkelhei wieder verschwand. Die Ruhe und Leere, die über mich gekommen war, als ich ohmächtig wurde, verschwand wieder. Und es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich diesen Zustand nicht gerne beibehalten hätte. Es war, als würde man aus einem wunderbaren Traum erwachen, der noch lange nicht zu Ende war. Ich fühlte mich leicht benommen, spürte jedoch keinen Schmerz. Eine eigenartige Geborgenheit hatte diese Schwärze über mich gebracht, welche ich allerdings nur wahrgenommen hatte, als ich wieder erwachte.
Meine Sinne klärten sich viel zu schnell. Ansonsten hätte ich nicht mitbekommen müssen, in welch peinliche Situation ich gestürzt war. Eigentlich hätte ich darüber froh sein müssen, doch in meiner Situation waren ohnehin alle Tatsachen verdreht.
Es können nur Sekunden gewesen sein, bei denen ich nicht anwesend war.

Hastig löste ich mich aus den Händen, die mich anscheinend sicher zu Boden geleitet und mich noch immer festgehalten hatten.
Sofort versuchte ich auch aufzustehen und schaffte dies auch ohne wirkliche Probleme, jedoch merkte ich zu spät, dass meine Beine noch immer zitterten. Ich hatte erhebliche Schwierigkeiten, mich auf den Beinen zu halten.
Sofort stützte er mich wieder.

Angespannt stand ich da und wartete angestrengt darauf, dass ich mich gefahrlos wieder lösen konnte. Jede Sekunde kam mir wie eine Ewigkeit vor.  Als es endlich so weit war, trat ich einen befreienden Schritt zur Seite.
"Ich denke es ist besser, wenn ich jetzt gehe." Brachte ich hervor und lief, so eilig es ging, zur Tür und hinaus. Dabei nahm ich nur am Rande wahr, dass glücklicherweise niemand weiteres im Raum gewesen war.

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Nachdenklich blickte ich der jungen Frau hinerher. So schnell, wie sie vor mir zurückgewichen und geflüchtet war, befürchtete ich, dass sie es doch mitbekommen hatte. War sie früher erwacht, als sie es sich hatte anmerken lassen? Der Verdacht keimte in mir und sollte mir auch die nächste Nacht keine Ruhe lassen.
Ich schüttelte den Kopf, über mich selbst. Es war auch einfach zu dämlich gewesen. Dazu noch vollkommen unnötig. Warum ich es letztendlich überhaupt getan hatte, wusste ich nicht einmal. Ein paar Minuten war ihr Geist weggetreten. Ich hatte sie gerade noch auffangen können, doch anstatt sie einfach sicher auf dem Boden abzulegen und zurückzutreten, hielten meine Arme sie weiterhin. Während sie dort lag. Bis zuletzt, als sie erwachte...
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