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Cäsar und die Gallierin

von Myrthe
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Julius Cäsar OC (Own Character)
19.08.2015
09.07.2017
23
9.031
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19.08.2015 307
 
Tief atmete ich den frischen Duft des Waldes ein.
Es war hier unter den Bäumen kälter, als außerhalb.
Die Luft war feucht, ebenso der Boden und die Blätter.
Offenbar hatte es in der Nacht geregnet.
Ich passte auf, nicht auf Wurzeln auszurutschen und schritt langsam durch den Gallischen Wald.

Ich sah hinauf in den Himmel, welchen man durch die hohen Bäume nur wenig sehen konnte.
Er war beinahe wolkenfrei, soweit ich sehen konnte.
Ich kam auf eine Lichtung, spärliche Sonnenstrahlen erhellten diese.
Als ich den hellen Lichtfleck durchschritt, spürte ich die Wärme auf meinen Schultern.
Kurz darauf stand ich neben einem Bach.
Ich folgte ihm bis zur Quelle und schöpfte etwas von dem klaren Wasser in meine Hand.
Diese führte ich zum Mund und trank das frische Wasser.

Ich liebte diese Stille und versuchte alle Gedanken aus mir zu verbannen, zumindest für eine kurze Zeit.
Es gelang mir nicht besonders gut, daher konzentrierte ich mich auf die Vögel, welche über mir flogen.
Nachdem ich schon einige Zeit durch den Wald gelaufen war, hörte ich es plötzlich hinter einem Busch knacken.
Erschrocken wirbelte ich herum, doch dort war niemand.
Ich rief mich im stillen selbst zu Ordnung:
Das hier ist ein Wald!
Das war nur ein Tier!

Ich war sehr schreckhaft geworden und fasste nur zu wenigen vertrauen.
Selbst wenn ich vertrauen gefasst hatte, zweifelte ich manchmal noch immer daran, ob das gut war.
Aus diesen Gründen kannten mich die meisten Dorfbewohner nur als eine meist stille, schüchterne, misstrauische, junge Frau.
Ich hätte gerne etwas daran geändert, doch vielleicht war es besser so, wie es war.

Ich drehte mich wieder um und lief weiter, doch besonders weit kam ich nicht.
Denn plötzlich hörte ich hinter mir hektische Schritte.
Bevor ich mich umsehen konnte, spürte ich einen hefteigen Schlag auf den Kopf.
Augenblicklich wurde mir schwarz vor Augen.
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