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Cäsar und die Gallierin

von Myrthe
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Julius Cäsar OC (Own Character)
19.08.2015
09.07.2017
23
9.031
9
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08.05.2017 393
 
Wie angeordnet, war ich in einen Raum geführt worden, welcher mir als Schreibstube dienen sollte und auch dem entsprechend eingerichtet war.
Er war kleiner, als die meisten anderen Räume hier und auch recht karg eingerichtet.
Gegenüber der Tür befand sich ein dickes Holzpult, welches sich damit unter einem Fenster befand. Das Licht konnte so direkt darauf fallen.
Und dennoch stand auf dem Pult eine dicke Kerze, die schon bestimmt zur Hälfte hinunter gebrannt war.
Seitlich von dem Arbeitsplatz stand an dere Wand ein Bücherregal.

Ich setzte mich und blickte auf das vorbereitete Papyrus, dann nahm ich die Feder und fing an zu schreiben:
Die Macht der Gallier geht ausschließlich von dem Trank aus, welcher von ihrem Druiden gebraut wird. Alleine er weiß diesen zuzubereiten, er schweigt darüber.
Nach einiger Zeit muss die Wirkung durch erneutes einnehmen erneuert werden. Der Trank verliert langsam an Wirkung. Aus diesem Grund tragen die Gallier meistens etwas davon mit sich herum, wenn sie sich vom Dorf entfernen. Alleine bei einem von ihnen hält die Wirkung unbegrenzt an: Obelix, weil er als kleines Kind hinein gefallen ist. Er sträubt sich, dass er keinen weiteren Trank zu sich nehmen darf. Als er sich diesem Verbot einmal wiedersetzte, wurde er erst zu Stein und wurde anschließend zu einem Kind.


Mehr fiel mir zu dem Thema "Zaubertrank" erstmal nicht ein. Mir war bewusst, dass die Römer vermutlich schon ein wenig darüber wusste, aber ich hatte keine Ahnung, wie viel.
Ich hielt es daher für das beste, alles aufzuschreiben.

Ich erhob mich und lief zur Tür, dann klopfte ich von innen dagegen. Sofort öffnete ein Legionär, welcher mir den Zettel aus der Hand nehmen wollte. Ich zog sie weg und meinte: "Ich halte es für besser, wenn ich das persönlich überbringe".
Ansonsten konnte ich mir nicht sicher sein, dass die Informationen auch wirklich dort ankamen, wo sie hin sollten.
Auch zwischen den Mauern des Palastes, gab es sicherlich Verräter.
Im Kreis zwischen den eigenen Leuten...
Sie waren eigentlich nicht besser, als ich es war.
War ich nicht auch eine Verräterin?
Oder waren es die Gallier, weil sie nicht mal versuchten, mich zu befreien und mich meinem Schicksal überließen?
Ich wusste es nicht.

Aber anscheinend nahmen sie es einfach so in Kauf, dass die Römer mich vielleicht umbringen würden.
Das es anders gelaufen war, konnten sie ja nicht wissen.
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