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Cäsar und die Gallierin

von Myrthe
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Julius Cäsar OC (Own Character)
19.08.2015
09.07.2017
23
9.031
9
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12.11.2016 368
 
Er kam mir näher, bis er wie aus dem nichts einen Dolch zog und ihn mir unter die Kehle hielt. Alles in mir rief, ich solle ihm den Dolch aus der Hand schlagen, mein Verstand riet mir davon ab. Vollkommen starr blieb ich stehen und verfolgte den Diktator nur mit den Augen, als er langsam um mich herum ging.

"Sie ahnen gar nicht, wie gerne ich Ihnen einfach den Hals aufschlitzen würde. Aus Rache, für all den Scham, den ihr Gallier mir bereitet habt!" drang sein eindringliches Flüstern an mein Ohr.
'Er ist wahnsinnig' hörte ich mich denken.
Provozierend spürte ich zudem die scharfe Klinge durch meine Haare gleiten.
"Aber ich habe einen besseren Verwendungszweck für Sie. Es ist riskanter, aber auch zielführender, wenn es gelingen sollte und dann, Sie wollen gar nicht wissen, was dann aus ihrem Dorf wird..." fuhr er fort. Weiter kam er allerdings nicht, da ich ihn unterbrach:
"Ich werde Ihnen ganz bestimmt nicht helfen" lauteten meine Worte.

Zu meiner Bestürzung hatte Cäsar aber auch darauf eine Antwort:
"Wie ich sehe sind Sie klug, gut für mich, denn ich kann davon ausgehen, dass Sie früher oder später bemerken, was das beste für Sie ist."
Mit diesen Worten wandte er sich von mir ab, aber bedacht darauf, mich nicht aus den Augen zu verlieren.

"Ihr werdet noch sehen, was Ihr davon habt" knurrte ich mit zusammen gebissenen Zähnen.
Plötzlich schlug die Tür auf und zwei kleine Römer kamen herein, anscheinend mit einer dringenden Nachricht.
Cäsar schnippte nur mit den Fingern, woraufhin eine Gruppe Soldaten angelaufen kam. 'Sie gehorchen, als wären sie Hunde'

Diese führten mich ab und brachten mich wieder in einen Kerker, dieses mal versuchte ich gar nicht erst, zu entkommen. Es brachte ja doch nicht. 'Ist das Klugheit oder sind sie schon dabei, meinen Widerstand zu brechen?' fragte mich meine eigene zweifelnde Stimme in Gedanken. Ich verdrängte die Worte.

Die erste Woche im Kerker hatte ich noch Hoffnung, aufmerksam durchsuchte ich die Zelle. Als ich so keine Möglichkeit fand zu fliehen, beobachtete ich die Wechsel des Wachpersonals. Wann sie essen brachten, die Abläufe und und und...
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