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Darksiders - The Fifth Horseman

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
Krieg OC (Own Character) Ruin Vulgrim
18.08.2015
27.07.2020
24
20.427
1
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20.08.2015 534
 
Chapter One

Dunkelheit und Schatten, mehr existierte an diesem Ort nicht. Wie die Legenden es besagten liegt hier ihr Ruheort. Geschützt durch den Rat, bewacht von den Reitern, gesucht von den Abtrünnigen, von Himmel und Hölle. Um ihn auszulöschen, um sie und ihre Macht zu vernichten und das Gleichgewicht des Universums ins Chaos zu stürzen.

Viele haben es schon versucht, doch sie sind kläglich gescheitert, denn die Siegel die diesen Ort verschließen, kann selbst der Feurige Rat nicht brechen.

Sollten sie zur falschen Zeit gebrochen werden, würde die Welt ins Chaos stürzen. Zu groß ist die Macht die freigesetzt werden würde, zu mächtig um sie zu bezwingen und doch ist die Kreatur, welche sie besitzt so unscheinbar, so zerbrechlich, so… menschlich.

Eine Silhouette trat aus dem Schatten hervor und auf einmal war nur noch Licht an dieser Stelle, nicht aus dem Grund weil diese Kreatur etwas Gutes verhieß, vielmehr weil selbst die Dunkelheit zu große Angst vor ihr hatte.

„Verdammnis, Pech“, flüsterte eine weibliche Stimme in die Luft. Ein pechschwarzes Pferd und ein ebenfalls schwarzer Rabe erschienen aus einem Schatten der sich aus dem Nichts auftat. Auf dem Rücken des Pferdes war eine Sense geschnallt, schwarz wie die Nacht und glänzend wie ein Spiegel hätte man sie beschreiben können. Wunderschön anzusehen, dennoch war dies eine Waffe der Zerstörung und des Mordes. „Schattenbrecher“ wurde diese Sense genannt, sie nährte sich von der Angst und der Verzweiflung ihrer Opfer, und gehörte niemand anderem als der fünften apokalyptischen Reiterin.

Die zierliche Gestalt nahm die Sense und befestigte sie auf ihrem Rücken, danach schnallte sie sich einen Gürtel um, welcher eine Pistole von ihrem Bruder Streit und eine Peitsche ihrer Schwester Wut auf sich befestigt hatte, und ritt los. Schwarze Spuren zeichneten ihren Weg und Schatten im Licht.

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„Spüren Sie das auch meine Herren“, wandte sich Panoptos an den Rat.
„Diese stätig schwankende Kraft von Schatten und Licht.“
„Panoptos ruft die Reiter her, eine neue Aufgabe hat begonnen und es wird mit Sicherheit nicht einfach“, sprach der Rat.  

Unsicherheit machte sich zum ersten Mal in Panoptos breit. Welche Aufgabe? Warum nicht mehr Details? Was war los? Diese Fragen schwirrten im Kopf des Wächters und dennoch hatte er keine Antworten auf sie. Dabei müsste er doch Bescheid wissen, immerhin kannte er jedes Buch und jede alte Schrift die sich im Besitz des Rates befand.

Er begab sich vor die Hallen, wo ihn die vier Reiter auch schon erwarteten. „Gut wie ich sehe seit ihr bereits eingetroffen, um eure niederträchtige Aufgabe zu erfüllen.“
„Zügle deine Zunge Panoptos und verrate uns zuerst warum der Rat unser sofortiges Erscheinen wünscht!“, warf Tod ein.
„Diese Frage, Reiter, kann dir im Moment nicht einmal ich beantworten, da auch ich nicht mehr Informationen erhalten habe. Und nun tretet ein, der feurige Rat erwartet euch schon und ihr wisst, dass der Rat sich nicht sehr gerne in Geduld übt.“

Die Tore öffneten sich und die Reiter begaben sich in den Raum dahinter. Es war ungewöhnlich für den Rat das sofortige Erscheinen aller vier Reiter zu wünschen, demnach musste es eine Sache von immensem Ausmaß sein, welche das Gleichgewicht der Welten mit einem Schlag vernichten könnte.

Die Türe fiel hinter ihnen wieder ins Schloss.
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