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Hamburger Liebe

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Nils Egtermeyer OC (Own Character)
18.08.2015
09.09.2015
9
37.666
 
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18.08.2015 2.871
 
1 Kapitel

Hamburg, Studenten Wohnung, Hamburger Altstadt Viertel

Schon wieder Rechnungen. Rechnungen, Rechnungen, Rechnungen. Ich muss dringend meine Sucht nach Klamotten und Schuhen in den Griff bekommen, dachte ich und ging meine Post durch und schüttelte mit den Kopf. Wie konnte ich nur so viele Rechnungen bekommen? Einmal war es meine Handyrechnung, dann die Stromrechnung, dann die Heizkostenrechnung und die Handwerkerrechnung. Und natürlich nicht zu vergessen die Rechnung von meinen Schuheinkauf, dachte ich weiter, öffnete die Tür meiner WG und ich schmiss meine Tasche achtlos auf den Dielenboden und rief: „Ich bin wieder da und die Post ist da.“
„In der Küche“, hörte ich die Stimmer meiner Mitbewohnerin und meines Mitbewohners. Leise öffnete ich die Küchentür, schmiss die Post auf den Tisch und sagte: „Es duftet köstlich. Es sind schon wieder Rechnungen gekommen. Ich brauche dringend einen Nebenjob. Meine Eltern drehen mir den Kopf um, wen sie schon wieder so viele Rechnungen zahlen müssen“ und stütze dabei meine Hände auf meine Arme.
„Mhm, mir geht es nicht anders. Die Ausgaben werden immer mehr. Aber ich glaube bei dir ist es die Sucht nach den Klamotten und Schuhen und die Handtaschen nicht zuvergessen“, sagte Pia, meine Mitbewohnerin und Studentin für Lehramt und blickte mich dabei an.
„Irgendwie hast du recht und dann der ganze Stress in der Hochschule. Ich hätte mich niemals für 2 Studiengänge gleichzeitig entscheiden sollen sondern einen durchziehen“, sagte ich und ich  merkte langsam die Müdigkeit.
„Ich kann dich verstehen. Ich hab dich ja gewarnt davor und dir immer gesagt mache keine 2 Bachelor Studiengänge gleichzeitig. Ich hab es auch versucht und bin gescheitert. Wie lief eigentlich deine Musiklehre Klausur?“, fragte mich Markus, mein Schwuler Mitbewohner und lehnte sich dabei an unsere Küchentheke.
„Eigentlich ganz gut, ich bin sehr zufrieden gewesen. Aber ich weiß, dass Professor Huber die Arbeiten streng kontrolliert, also abwarten“, sagte ich und ich blätterte die Hamburger Tageszeitung durch und blieb bei den Stellenangeboten hängen.
„Na wenigstens zwei von uns bei denen es top läuft“, sagte Markus und ich blickte ihn fragend an.
„Warum läuft es bei dir nicht so top mit deinem Elementare Musikpädagogik Studium?“, fragte Pia und blickte unseren Mitbewohner an.
„Naja, was soll ich sagen. Nein läuft es nicht, ich bin durch die letzten Prüfungen gefallen, des heißt ich muss die kommende Prüfung schaffen sonst kann ich mein EMP Studium vergessen und dann der Stress mit Ole“, sagte Markus und ich wusste das er auf die Affäre mit Ole Plogstedt Ansprach.
„Mhm, rede mit ihm. Ich habe Ole ja noch nie kennen gelernt, warte mal diese Anzeige hört sich doch gut an. Hört zu:

„Bist du Teamfähig, und auf der Suche nach einem Nebenjob? Wir das Jellyfish Restaurant suchen für ab sofort eine freundliche, hilfsbereite, Kellnerin auf Teilzeit. Welche Fähigkeiten du mitbringen musst? Du bist den Umgang mit Gästen gewohnt, fröhlich, hilfsbereit und freundlich sein. Außerdem sollte Schichtarbeit für dich kein Problem sein. Wenn du Studentin bist oder einen sinnvollen Nebenjob suchst, und Interesse hast, dann rufe uns unter folgender Nummer an 09585-454646,

das hört sich doch nicht schlecht an oder?“, fragte ich weiter und blickte meine Mitbewohner an.
„Aber da steht mit Erfahrung hast du schon mal gekellnert?“, fragte Pia und ich blickte die 5 Jahre ältere an und sagte: „Naja, so schwer kann es nicht sein. Aber es ist ein guter Nebenjob und so muss ich auch nicht mehr meine Eltern fragen, ob sie meine Rechnungen zahlen wollen“ und blickte mit meinen großen, blauen Augen in die Runde.
„Irgendwie hört sich das doch gut an. Ich hab auch gelesen oder gehört das des Jellyfish eines der besten Restaurants sein soll. Ole hat mal was davon erwähnt“, sagte Markus und blickte uns dabei traurig an.
„Mhm, Anrufen kann ich ja mal und Teller und Gläser hintragen kann ich auch“, sagte ich und ich wählte die Nummer. Mit meinen Fingernägeln, klopfte ich auf unseren Küchentisch und wartete.
„Jellyfish, Markus am Apparat“, hörte ich eine Männerstimme am anderen Ende der Leitung ich sagte: „Hallo, mein Name ist  Anna Steele und ich möchte mich gerne für die Stelle als Kellnerin bewerben.“
„Schön, haben Sie den Erfahrung in der Gastronomie und was machen Sie beruflich?“, fragte mich der Mann am anderen Ende der Leitung.
„Ich studiere an der Musikhochschule und suche halt einen Nebenjob und Gastronomie Erfahrung habe ich ein bisschen“, sagte ich und ich blickte meine Mitbewohner an.
„Das ist gut, hätten sie heute Abend Zeit? Dann würd ich sie für 3 Stunden Probearbeiten lassen“, fragte Markus am anderen Ende der Leitung und ich sagte sofort: „Ja, ich hätte Zeit.“
„Ich freue mich, dann sein Sie heute gegen 17:00 Uhr im Jellyfish Restaurant. Auf wiedersehen“, sagte Markus und legte auf.
„Auf wiedersehen“, sagte ich, legte mein Handy weg und grinste meine beiden Mitbewohner an.
„Wie ich dich sehe hast du einen Probearbeitstag?“, fragte mich Pia und ich nickte.
„Ich freue mich für dich, übrigens der Apfelstrudel ist fertig“, sagte die Lehramtsstudentin und holte dabei den Apfelstrudel aus dem Ofen.
„Ja, vielleicht bin ich bald meine ganzen Geldsorgen los“, sagte ich und ich deckte den Tisch und blickte meine Mitbewohner an.
„Na hoffentlich, ich drück dir auf alle Fälle die Daumen. Aber jetzt iss, du wirst mir immer dünner“, sagte Pia und ich blickte die schwarz haarige an.
„Wo sie recht hat sie recht. So wird es nie was mit einen Mann“, sagte Markus und ich funkelte ihn böse an und sagte: „Fang bitte nicht mit diesem Thema an. Nach der Sache mit Tim, hab ich die Schnauze voll von Männern. Ich brauch am besten einen nur zum Spaß haben.“
„Da hast du recht, alle gut aussehenden Männer sind vergeben oder schwul“, sagte nun auch die etwas stämmige schwarz haarige und ich sagte: „Wo du recht hast du recht.“

16:30, am Abend

„Ich bin dann mal weg. Drückt mir die Daumen“, sagte ich und ich betrachtete mich noch einmal im Flurspiegel.
„Du machst das schon und schmeiße ja keine Teller runter“, hörte ich noch Markus aus dem Badezimmer rufen, der sich gerade fertig stylte um mit irgendeinem schwulen Typen auszugehen, der definitiv nicht Ole war.
„Danke, dir auch viel Spaß und Pia, lern nicht zu viel“, rief ich noch, ehe ich die Treppen des Einfamilienhauses nach unten rannte und auf die Hamburger Straßen trat. Ich schlängelte mich durch die Menschenmassen zur nächsten Straßenbahn Station und sprang noch rechtzeitig  in die Straßenbahn und setzte mich an einen Fensterplatz. Ich blickte nach draußen auf die noch hell beleuchtete Straße. Wie sehr hatte sich mein Leben hier verändert, in den letzten 3 Jahren. Von einem kleinen Dorf, namens Sankt Bernhard,  im tiefsten Bayern nach Hamburg zu ziehen zum studieren. Freund zurück gelassen und Familie. Ok,  mit meiner Familie war ich zerstritten. Ich konnte bis heute nicht verstehen, warum sie meinen Traum von meiner Musikkarriere nicht unterstützten. Lieber hätte ich Agrarwissenschaften studieren  sollen  und den elterlichen Bauernhof mit Kühen, Hühnern und Traktoren übernehmen soll. Und am besten noch irgendeinen Bauernjungen aus dem Nachbardorf heiraten, dachte ich weiter und ich schüttelte mit den Kopf und  lauschte dabei der Melodie die aus meinen Handy kam.
Langsam hatte ich mich an das Klima hier gewöhnt. Hamburg ist und bleibt die Stadt meiner Träume. Hamburg war weg von meinen Wurzeln in der bayrischen Heimat, weg von den Männern und meiner ersten großen Liebe, die mich betrogen hat, dachte ich weiter und stieg aus der Straßenbahn aus.
Ok, von aussehen sieht es schon mal nicht schlecht aus, dachte ich mir und betrat das schick eingerichtete Jellyfish Restaurant.
„Sie müssen Mrs. Steele sein oder? Ich bin Markus, der Restaurantmanger und stellvertretender Geschäftsführer hier im Jellyfish“, sagte ein Mann Mitte 40  und begrüßte mich freundlich.
„Ja, die bin ich. Richtig schön ist es hier“, sagte ich und mein Blick wanderte durch das schick eingerichtete Gastraum im spanischen Flair.
„Finden wir auch, ich stelle ihnen gleich das Team vor. Was studieren Sie noch einmal?“, fragte mich Markus und ich folgte ihm in den hinteren Bereich des Restaurant.
„Bachelor of Art im künstlerisch-pädagogischen Zweig mit Trompete und als zweiten Bachelor Elementare Musikpädagogik“, sagte ich und ich merkte das sprachlose Gesicht.
„Ok, meine Tochter macht jetzt gerade ihr Abitur und spielt auch seit 7 Jahren Trompete. Aber ich weiß nicht ob ich ihr zulassen soll dass sie Musik studiert. Die ganzen Orchester werden doch abgebaut und alles. Ob dann die Stelle als Orchestermusiker gut ist?“, fragte Markus und blickte mich interessiert an.
„Naja, ich will nach meinen Bachelor Abschluss in 1 Jahr zur Bundeswehr und den Beruf des Orchestermusiker absolvieren und mich dann für 12 Jahre verpflichten“, sagte ich und ich wusste das es mein Traum war als Orchestermusiker bei der Bundeswehr zu arbeiten. Schon als Kind wusste ich, ich wollte zur Bundeswehr.
„Sehr cool, also hier ist der Personalraum. Mein Geschäftspartner Herr Egtermeyer, ist heute auf einem Drehtermin. Er wird heute nicht dabei sein. Ihre Sachen können Sie hier abstellen“, sagte Markus, verstummte und wartete bis ich meine Sachen in die Ecke gestellt hatte und sagte weiter: „Ich zeig ihnen die Küche und die Küchencrew. Samantha, komm mal her.“
„Ok“, sagte ich, versuchte mir alles zu merkten und Blickte auf eine hübsche Frau Mitte 30 die angerannt kam und sagte „Was gibt es?“
„Samantha, das ist Anna, sie wird heute Probearbeiten und ist für die Stelle als Servicekraft hier“, sagte Markus und nickte meiner Gegenüber zu.
„Freut mich, ich glaube wir schaffen das Ding schon gemeinsam. Markus was ich sagen wollte, Ella hat sich krankgemeldet, seitdem mit Nils Schluss war“, sagte Samantha und ich blickte zwischen den beiden Interessiert her.
„War mir irgendwie klar. Sie hat nie hier rein gepasst. Aber Nils war komplett in Sie verliebt, sie haben von Hochzeit gesprochen und dann machte er Schluss. Kann ich Ihn auch nicht verübeln, wenn Sie ihn mit seinem besten Kumpel betrügt“, sagte Markus und blickte Samantha an.
Hier geht es fast zu wie in einer Seifenoper, dachte ich mir und lauschte dem Gespräch und fragte: „Wer ist den diese Ella?“
„Ella, eine ehemalige Servicekraft und die Ex Verlobte von Herr Egtermeyer. Keiner hatte sie so richtig gemocht. Markus, schau nicht so. Es ist so und ich glaube Nils wird sie eh kündigen, er muss nur die Fristen einhalten“, sagte Samantha und ich nickte.
„Muss er wissen, aber ab an die Arbeit. Wir haben uns verquatscht. Ich würde sagen Samantha zeigt dir alles im Gastraum und ich verschwind in die Küche“, sagte Markus, ich nickte ihm zu und blickte dem sympathischen älteren Mann nach.
„Er ist schon ein Schnuckelchen“, sagte Samantha und seufzte. Ich blickte sie mit hoch gezogenen Augen an und fragte: „Stehst du auf ihn?“
„Ja, aber er ist frisch geschieden. Hat eine 18 Jährige Tochter und einen 14 Jährigen Sohn und Keine Ahnung. Hier ist die schwarze Schürze, was machst du eigentlich beruflich?“, fragte Samantha mich und ich rollte die Bestecke und sagte: „Studentin an der Musikhochschule hier in Hamburg.“
„Wow, ich hab nur gehört das sie mit zu den besten Deutschland gehört. Welchen Studiengang?“, fragte Samantha und blickte mich interessiert an.
„Ich studiere den Doppelten Studiengang Trompete und Elementare Musikpädagogik gleichzeitig. 6 Semester also in 1 Jahr bin ich fertig, wenn ich die Prüfungen schaffe“, sagte ich und mir graute es jetzt schon von den kommenden Klausuren und meiner Bachelor Arbeit, die ich schreiben muss.
„Wow, Respekt und das hier nur so als Nebenjob? Ich habe während meines Studiums damals auch gekellnert und dann musste ich leider mein Studium abbrechen, weil ich mein Kind bekommen habe“, sagte Samantha und blickte mich traurig an.
Ich legte fürsorglich einen Arm um ihre Schulter und fragte: „Aber was hast du studiert?“
„Ich habe Medizin studiert. War in meinen Praktischen Jahr bis ich mich auf einen verheirateten Professor in der Klink eingelassen hatte. Ich war damals jung und naiv. Er hatte damals Stress mit seiner Frau und wir hatten eine kurze Affäre und daraus wurde ich schwanger aber ich liebe meinen 11 Jahre alten Sohn“, sagte Samantha und blickte mich dabei an.
„Mhm auf alten Pferden lässt sich das reiten bekanntlich lernen“, sagte ich und verteilte die ersten Speisekarten an ein junges Paar und lächelte freundlich.

„So Feierabend“, sagte Samantha, schmiss das Küchentuch auf die Theke und blickte mich an.
„Das war sehr gut. Also von meiner Seite aus können Sie den Job haben. Ich spreche das nur noch mit Nils ab und Sie müssen sehen wie sie das mit ihren Vorlesungen hin bekommen“, sagte Markus und blickte mich freundlich an.
„Klar, ich brauch dringend das Geld. Als Studentin hier in Hamburg lebt es sich verdammt teuer. Dann wünsche ich euch einen schönen Abend noch“, sagte ich und blickte Samantha und Markus an.
„Ich hoffe doch wir sehen uns. Du bist mir tausendmal lieber als Ella“, sagte Samantha und die Mitte 30 jährige zog mich in eine enge Umarmung. Ich drückte sie kurz an mich, winkte noch einmal und ging hinaus in die Hamburger Nacht.
Während ich so durch die Straßen ging hing ich meinen Gedanken nach. Scheiße, ich hatte komplett vergessen, das ich morgen das Vorspiel bei Professor Becker hatte und die Hausarbeit für Musikanalyse musste ich auch morgen abgeben, dachte ich mit Schrecken und wusste das es eine lange Nacht werden würde. Ich holte schnell mein Handy raus und tippte eine schnelle Whats App Nachricht an Pia:

AS: „Hey, bist du daheim? Ich bräuchte deinen Drucker. Muss die Hausarbeit für Musikanalyse morgen beim Prof abgeben. Liebe Grüße A“

Ich merkte nicht wie plötzlich ein Mann in mich lief und ehe ich mich versah lag ich auf den Boden. Ich blickte nach oben und fluchte: „Wen Sie Idiot nicht aufpassen können, wo sie hinlaufen. Sie Trampeltier.“
„Entschuldigung, ich war mit den Gedanken woanders. Ist ihnen nichts passiert?“, fragte mich der junge Mann und ich blickte in tiefblaue Augen und ein Gesicht mit einen leichten Dreitagebart und sagte: „Nein, ist alles In Ordnung und nur des nächste mal Handy schauen, machen sie bitte die AUGEN AUF.“ Ich nahm dankend die Hand von meinem Gegenüber. Dieser zog mich hoch und ich merkte wie elektrische Blitze meinen Körper durchschlugen.
„Ja, Entschuldigung. Aber was macht eine so hübsche Frau wie Sie nachts alleine hier auf der Straße?“, fragte mich mein Gegenüber und ich blickte ihm fasziniert in seine blauen Augen und sagte: „Ich wollte nachdenken bevor ich mich an meine Hausarbeit setze. Naja, ich bin übrigens Anna. Aber ich muss nun auch wirklich los, war schön Sie kennen gelernt zu haben.“
„Ganz auf meiner Seite. Nils heiß ich übrigens, und vielleicht können wir trotzdem das kennenlernen bei einem Kaffee machen“, hörte ich noch Nils sagen. Ich drehte mich noch einmal rum, winkte den hübschen, jungen Mann und schüttelte mit dem Kopf.
Wow, was für eine Frau. Ein Traumkörper, gut aussehend und dazu noch charmant, dachte sich der Hamburger Jungkoch und schüttelte mit dem Kopf. Diese Frau war der Hammer, dachte er und er berührte automatisch seine Hand und lächelte.

Was war das den gerade bitte schön? fragte ich mich und öffnete die Haustür zu meiner Wohnung und lief mit einen Grinsen die Treppen Stufen nach oben.
Ich öffnete die Haustür, zog meine Schuhe aus und marschierte Schnurstracks in mein Zimmer. Ich schmiss meine Klamotten in den Wäschekorb und zog meinen bequemen Pyjama an und schaltete meinen Laptop an. Während er hochfuhr blickte ich nach draußen. Dieser Mann war der Hammer. Sah verdammt gut aus, dachte ich und ich merkte wie ich grinste.
„Und wie ist es gelaufen?“, fragte Pia, die in mein Zimmer kam und ich blickte meine Mitbewohnerin an.
„Sehr gut, ich speichere meine Hausarbeit auf einen Stick und gebe ihn dir dann zum Ausdrucken“, sagte ich und grinste meine Mitbewohnerin an.
„Du grinst so? Wirklich alles in Ordnung? Markus ist mit Ole gekommen“, sagte Pia und ich blickte sie mit hochgezogenen Augen an und fragte: „Ole? Ok.“
„Ja, aber ich war vorhin gerade dabei meine Hausarbeit für Pädagogik fertig zu machen, als Markus mit einen 50 jährigen in unsere Wohnung kam und zwar küssend. Ich hab vor Schreck die Tasse fallen lassen“, sagte Pia und ich musste mir ein lachen verkneifen und sagte: „Na wenigstens einer hat seinen Spaß.“
„Ich weiß du grinst aber nicht um sonst so. Wen hast du kennen gelernt?“, fragte meine beste Freundin und Mitbewohnerin. Ich blickte die schwarz haarige an und sagte: „Einen Mann, Nils heißt er. Weiter weiß ich nicht. Ich muss aber auch echt jetzt meine Hausarbeit fertig machen, sonst bekomm ich morgen vom Prof eine Rüge und die kann ich nicht gebrauchen.“
„Naja Prof. Müller mag dich so oder so. Es wurde sogar schon spekuliert ob du mit ihm eine Affäre hast“, sagte Pia und ich blickte sie mit hochgezogenen Augen an und sagte: „Ich stehe nicht auf alte Knacker wie Markus aber vielleicht bewahrheitete sich bei ihm der Spruch auf alten Pferden lernt man des reiten“, und grinste meine Mitbewohnerin an.
„Vielleicht, ich gehe schlafen. Viel Spaß dir noch und denk nicht so viel an deinen Traummann. Du weißt ja nicht ob du ihn wieder siehst“, sagte Pia und drückte mir eine Kuss auf die Wange.
„Stimmt, Hamburg ist so groß. Das ist wie die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Schlaf gut“, sagte ich und öffnete die angefangene Hausarbeit zum Thema Musikanalyse von Beethoven 9 Sinfonie.
 
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