Über Feigheit und Gefahr

KurzgeschichteRomanze / P12
Myka Berring Pete Lattimar
17.08.2015
17.08.2015
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Es war der Abend eines erfolgreichen Tages. Sowohl Pete und Myka als auch Claudia und Steve hatten neue Artefakte von ihrer Suche mit zurückgebracht. Nun saßen sie alle zusammen am Tisch und erzählten sich von den neusten Ereignissen.

Natürlich verlief nicht alles wieder so ganz nach Plan, Myka wurde fast von dem Artefakt umgebracht, aber dennoch waren sie alle froh, wieder ein paar neue Artefakte in Warehouse 13 gebracht zu haben.

Während Claudia und Steve erzählten, fiel Myka auf, dass Pete ungewöhnlich still war für seine Verhältnisse. Er gab keinen einzigen dummen Kommentar ab und aß auch viel weniger als für ihn normal war. Myka machte sich ernsthaft Sorgen um ihren Partner.
Als Claudia ihre Erzählung beendet hatte, verschwanden die vier Agents alle auf ihre Zimmer. Doch Myka ließ das Gefühl einfach nicht los, dass etwas mit Pete nicht in Ordnung war. Also beschloss sie zu ihm rüber zu gehen.

Als es klopfte bat Pete sie herein. „Hey Mykes, was machst du denn hier bei mir?“, fragte Pete ziemlich verwundert. „Ich…ehm…ich wollte mich nur erkundigen ob bei dir alles in Ordnung ist?“ Pete runzelte die Stirn. „Jap, alles oke bei mir. Wieso fragst du?“ „Naja, du warst du anders eben, hast keine dummen Kommentare von dir gegeben und hast auch kaum etwas gegessen, obwohl du bei unserer Ankunft noch meintest, du würdest sterben vor Hunger. Ich mach mir nur Sorgen Pete.“

Pete seufzte. „Also gut…es ist nur, als du da heute fast gestorben warst, ich hatte einfach solche Angst um dich, ich würde es einfach nicht verkraften dich zu verlieren. Dieser Augenblick hat mir deutlich vor Augen geführt wie kurz unser Leben unter Umständen sein kann. Myka, du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben und ich wüsste nicht was ich ohne dich bin. Ich hatte solche Angst, dass du mich heute verlässt und…“ Pete konnte nicht mehr weiterreden und brach in Tränen aus.

„Hey, scht, ist schon gut Pete. Ich verstehe dich, aber ich bin noch hier und ich habe auch nicht vor dich so schnell zu verlassen. Ich habe vor, dir das Leben noch ziemlich lange zur Hölle zu machen. So einfach wirst du mich nicht los Partner. Aber ich merke dir an, Pete, dass das noch nicht alles war was dir auf dem Herzen liegt, oder?“ Pete schüttelte nur den Kopf. „Du kannst mir alles sagen Partner, wenn du mich brauchst, dann komm einfach zu mir und ich bin sofort für dich da, okay?“ Myka war nur noch mehr besorgt um ihren Kollegen, denn Pete benahm sich wirklich sehr merkwürdig.

„Es ist nur so Myka, dass ich…ehm, das ich, ich habe Angst es dir zu sagen, weil ich Angst habe, damit alles kaputt zu machen, was wir uns bisher aufgebaut haben. Aber, dass Leben ist zu kurz für Feigheit, also…ehm…Myka Bering? Ich…ehm…ich liebe dich.“  Pete sah beschämt zu Boden und hatte keine Ahnung wie Myka nun reagieren würde, doch er hatte Angst davor, dass er nun alles kaputt gemacht haben könnte.

„Also Pete, es ist so. Als wir hier angefangen haben im Warehouse 13, da konnte ich mir nicht vorstellen mit dir erfolgreich zusammenarbeiten zu können. Doch du hast mir mit der Zeit immer mehr gezeigt, was für ein gutes Team wir doch sind und das wir uns auch gegenseitig vertrauen. Du bist für mich der wichtigste Mensch in meinem Leben geworden und ich kann mir nicht mehr vorstellen wie es ohne dich sein soll. Auch ich hätte mir die vielen Male, die du fast gestorben wärst nicht verzeihen können. Und auch wenn ich es erst nicht wahr haben wollte, egal wie verrückt das auch klingt, ich habe mich in dich verliebt. Also, Pete Lattimer, ich liebe dich auch.“ Myka war überrascht über ihre eigene Offenheit, aber sie konnte Pete nach seinem Geständnis einfach nicht zurückweisen, nicht, da sie jetzt wusste, dass er das gleiche für sie empfand.

Pete konnte zuerst nicht glauben, was er da hörte, doch dann sah er Myka in die Augen und er wusste auch ohne Steve, dass sie die Wahrheit sagte. Keiner von beiden wusste so recht was sie nun sagen oder machen sollten, bis Myka die Stille durchbrach. „Nun, was fangen wir jetzt damit an?“

„Naja, wenn du nichts dagegen hast Mykes, dann wäre ich gerne mit dir zusammen.“ Myka lächelte. Nein, sie hatte ganz bestimmt nichts dagegen einzuwenden. „Ich denke, dann führen wir jetzt wohl eine Beziehung Pete.“ Auch Pete lächelte jetzt und rückte näher an Myka heran. Diese ergriff die Gelegenheit und küsste ihren Freund mit all der Liebe, die sie für ihn empfand und die sie all die Zeit nicht hatte wahrhaben wollen.
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