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Eine gemeinsame Wohnung [Lemon]

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
DelayLP TheKedosZone
16.08.2015
16.08.2015
1
6.137
6
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
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16.08.2015 6.137
 
Anmerkung (28.4.20): Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob ich das online lassen sollte, weil ich wirklich nicht mehr so hinter dieser Story/diesem Stil/diesem ... irgenwas stehe. Also kriegt dieser OS noch eine Gnadenfrist. Überlegt, ob ihr das wirklich lesen wollt ':D aber es ist irgendwie ein wichtiger Schritt in meiner persönlichen FF-Geschichte, weshalb mir das Löschen etwas schwerer fällt als bei anderen OS...

Ich spüre ein leichtes Kribbeln in meinem Nacken und sofort legt sich ein Lächeln auf meine Lippen. Zufrieden brummend strecke ich meine Arme hinter mich und greife nach den Armen, die sich dort auf die Matratze stemmen und seinen Oberkörper halten. Das ist mir aber egal, ich will ihn doch nur ganz nah bei mir haben. Also ziehe ich seine Handgelenke vor meinen Bauch und kuschele mich an Darios Brust, nachdem er mit einem lauten Ausatmen aufs Bett zurückgefallen ist.

„Morgen, mein Süßer“, flüstert der Große mir ins Ohr und legt seine Lippen an meinen Hals, wo er weiter Küsse verteilt. „Mhh...“, schnurre ich wohlig. „So werde ich gerne geweckt.“ Meine Stimme krächzt noch vom Schlaf und sofort spüre ich das Lächeln auf seinen Lippen an meinem Hals. „Aber wehe, du wirst so von wem anders geweckt!“, brummt er drohend in mein Ohr. Nun muss auch ich grinsen. „Auf den Gedanken käme ich nie, Schatz.“ Gleich darauf keuche ich auf, als sich seine Zähne sanft in die Haut an meiner Halsbeuge bohren. „Ich mag es nicht, wenn du mich so nennst.“ Und sofort huscht seine Zunge über die gereizte Stelle, lässt mir einen Schauer über den Rücken wandern.

Immer wacher werdend drehe ich mich um und liege Dario nun direkt gegenüber, schaue in seine wunderbar grün strahlenden Augen. „Wie soll ich dich denn sonst nennen?“, frage ich schmunzelnd, während ich mich weiter an ihn dränge und ihn auf den Rücken drehe, sodass ich mich auf ihn drauf legen kann. „Mhh, du hast doch gestern schon einen schönen Namen gefunden. Irgendwas mit Gott oder so?“, antwortet er lachend. „Ich hab das nicht so ganz verstanden, ging in deinem heißen Stöhnen unter.“ Der Blick aus seinen halb geschlossenen Augen ist unbeschreiblich, einfach so anziehend. „Ja, das passt zu dir. Mein Gott, mein Ein und Alles.“

Ich lehne mich immer weiter vor, lege mich entspannt auf ihn, lasse meinen Kopf knapp über seinem schweben. Sein Blick huscht immer wieder zu meinen Lippen. Ich drehe meinen Kopf ein bisschen und lege ihn neben seinen aufs Kissen, lasse meine Lippen über sein Ohr fahren. Ich spüre, wie sich eine Gänsehaut bildet und kann mir das Grinsen nicht verkneifen. Darios Hände wandern von meinem Rücken weiter nach unten und bleiben auf meinem Hintern liegen, drücken einmal fest zu, was mich überrascht keuchen lässt. Mein warmer Atem auf seiner Haut lässt die Gänsehaut nur stärker werden.

„Oh, Domi...“, seufzt Dario unter mir, als ich meine Zunge sanft über seine schon leicht erhitzte Haut fahren lasse. „Dario...“, hauche ich und stütze meine Arme neben seinem Kopf auf, um mich hoch zu stemmen, damit ich in seine Augen schauen kann. Die hat er aber geschlossen, ein wohliges Lächeln auf seinen Lippen. Als seine Hände nochmal auf meinen Hintern drücken, stöhnen wir beide auf. Das Alles hat weder ihn noch mich kalt gelassen. Jetzt sind da nur noch unsere Pyjamahosen zwischen uns. „Ich bin dafür, dass wir meinen neuen Namen gleich etwas festigen.“ Seine raue Stimme treibt mir wieder einen heißen Schauer über den Körper.

Dario unter mir hebt seine Hüfte an und reibt sich immer weiter an mir. Ich schließe meine Augen und kralle mich in das Bettlaken. „Oh Gott... Wie schaffst du das nur?“, kommt es flüsternd über meine Lippen. Der Große kriegt es immer hin, mich innerhalb kürzester Zeit so scharf auf ihn zu machen, dass ich ihm in keinster Weise widerstehen kann. Sein raues Lachen dazu reizt mich nur noch mehr.

Langsam traue ich meinen verdächtig zitternden Armen nicht mehr und ich lasse mich wieder auf seine Brust senken. Die sanfte Bewegung gegeneinander entlockt ihm ein weiteres Stöhnen. Meine Augen öffnend sehe ich, wie er seinen Kopf zurück ins Kissen drückt und seine Lippen leicht geöffnet sind. Er sieht heiß aus, ich liebe ihn so sehr, begehre ihn wie noch nie etwas anderes.

„Ich liebe dich, Dario“, flüstere ich gegen seine Lippen, als ich meinen Kopf senke. Er öffnet seine Augen und ein heißer, verschwommener Blick trifft mich. „Ich liebe dich auch, Dominik“, haucht er und legt die Hand von meinen Hintern an meinen Hinterkopf, um seine Lippen fordernd auf meine zu drücken. Zufrieden seufzen wir beide auf, als sich unsere Lippen hart aneinander drücken und unser Atem sich vermischt. Ich spüre, wie seine Zunge abwartend über meine Unterlippe fährt. Wie ich nur darauf gewartet habe! Sofort lasse ich meine Zunge zwischen meinen Lippen hindurch fahren und gegen seine prellen.

Der Kuss ist nicht sanft, aber voller Verlangen, Begierde und Lust. Ich spüre, wie ich immer steifer werde, meinen Freund nie wieder loslassen möchte. Irgendwann reiße ich aber meinen Kopf zurück, lasse ihn mit einem lauten Stöhnen in den Nacken fallen und presse mich auf seinen Oberkörper. Darios Hand ist während unseres Kusses in meine Schlafhose gefahren und streichelt nun über meine Oberschenkel, kommt dabei immer näher an mein Glied, das stark gegen seinen Beckenknochen drückt. Mit jeder seiner Berührungen steigt die Hitze in mir, mein Verlangen nach ihm. „Dario!“ Meine Stimme ist nicht mehr ruhig, sie zittert vor Gier.

Mit einer schnellen Bewegung Darios liege ich wieder neben ihm und beobachte, wie zuerst die Decke und gleich darauf meine Hose auf dem Boden neben dem Bett landen. Sein Blick wandert über meinen nackten Oberkörper. Sein heißer Blick kribbelt auf meiner Haut. Von Lust gepackt ziehe ich ihn zu mir runter.„Ich will dich jetzt!“, knurre ich und drücke wieder fest meine Lippen auf seine.


Mit einem scharfen Einatmen löse ich mich von ihm, kralle meine Hände nun in seine Haare als seine Hand sich um meinen Schaft legt. Nur eine kleine Bewegung von ihm und meiner Kehle entkommt ein raues Stöhnen. Immer fester, immer schneller wird seine Hände und ich spüre jeden Kuss, den er mir auf meinen Oberkörper haucht, so viel intensiver. Dann umhüllt auf einmal eine warme Feuchtigkeit meinen Penis und Darios Zunge fährt sanft über meine Spitze. Nicht mehr zurückhaltend stöhne so laut auf, wie heute noch gar nicht.

Mir wird immer heißer, spüre ich ihn intensiver, will ihn noch näher haben. „Oh Gott!“, schreie ich, als ohne Vorwarnung ein Finger in mich gleitet. Wie ich diese Gefühl liebe. „Dariooo...“, keuche ich, spüre doch immer näher das Ziel, diese Erlösung, die ich doch noch nicht will. Seine Lippen um meinen Schaft verziehen sich zu einem Lächeln und im nächsten Moment sind sie verschwunden, lassen mich in meiner Erregung alleine. Ein Knurren und gleichzeitiges Stöhnen dringt über meine Lippen, bevor sich Darios wieder auf sie legen und mich von dem zweiten und dem kurz danach folgendem dritten Finger in mir ablenken wollen.

„Mh..“, seufze ich, als er sich langsam mit den Finger in mir bewegt, mich immer weiter dehnt. Er drückt seinen Körper noch einmal auf mich, drückt unsere Erektionen aneinander. Ich spüre, wie auch sein Körper sich immer weiter aufheizt. Sein Stöhnen neben meinem Ohr lässt mein Herz rasen. „Hinhocken“, knurrt er nun in verlangendem Ton. Doch ich schüttele nur den Kopf, drehe uns wieder um. „Du hattest schon gestern das Recht, oben zu sein, mein Großer“, flüstere ich, als ich ihn an seinen Schultern aufs Bett drücke. „Jetzt bin ich dran.“ Auch meine Stimme klingt tiefer, kehliger.

Mein Blick wandert über seine nun geschlossenen Augen zu seinem freien Oberkörper und bleibt schließlich an seiner Hose hängen, die mich dort mehr als nur stört. Ich verschließe schnell unsere Lippen, aber nur kurz und sanft, denn sofort begebe ich mich mit meinem Kopf nach weiter unten. An seiner Brustwarze angekommen schnellt meine Zunge über seine heiße Haut, was sofort mit seinem wunderschönen Stöhnen belohnt wird. Ein Schauer überzieht meinen Körper bei diesem Klang. Meine Lippen wandern wie von selbst weiter runter, hauchen leichte Küsse auf seinen Bauch. Ich muss kurz grinsen, als ich unter meinen Lippen seinen Bauchnabel spüre und lasse es mir nicht nehmen, meine Zunge provokativ in die kleine Mulde zu drücken.

Sein Körper zieht sich zusammen, ein überraschtes und erregtes Keuchen über mir. Mein Freund unter mir regt und windet sich immer stärker, stöhnt durchgehender. „Domi! Mach endlich!“, kommt es nach einer kurzen Weile von oben. Und dem folge ich nur zu gerne. Das Verlangen in mir macht mich wahnsinnig. Die letzten paar Zentimeter zu seinem Hosenbund überwinde ich schnell und streiche mit der Zunge einmal die Kontur entlang.

Ein leises Keuchen entweicht wieder meinen Lippen, als er sein Becken hebt und seinen Penis an meine Brust drückt. Ruppig ziehe ich ihm die dünne Pyjamahose von der Hüfte, um direkt auf dem Boden zu landen. Mit glänzenden Augen sehe ich, wie sich sein Penis mir hart entgegenstreckt. Seine Hände greifen nach meiner Hüfte und ziehen mich auf seine Mitte. Schnell hebe ich meinen Oberkörper an, sodass er mich positionieren kann.

Und gleich darauf lasse ich mich auf seine Erektion nieder, lasse ihn immer tiefer in mir versinken. Uns beiden entlockt diese Nähe und Erregung ein tiefes Stöhnen, das sich in meinen Ohren zu einer Symphonie vermischt. „Domi...“, keucht er und ich weiß, was er will. Ich stütze meine Arme auf seiner Brust ab und hebe mein Becken nicht an, sondern lasse es nur kreisen. Dario unter mir krallt seine Finger in mein Becken und ich spüre den leichten Schmerz, doch der turnt mich nur weiter an. Darios Atem wird schwerer und auch mein Herz rast. Aber als sein Penis in mir diesen einen Punkt erwischt, komme ich ins Stocken und mit einem lauten, lustvollen Schrei werfe ich meinen Kopf in den Nacken. Ein Hand Darios wandert von meiner Seite auf meine Brust und streicht dort über meine Brustwarze, was mich noch verrückter macht. Ich schnappe nach Luft, meine Fingernägel hinterlassen gerade deutliche Spuren auf seiner Brust neben denen der letzten Nacht.

Ich bewege meine Hüfte nach oben und lasse mich kräftig wieder auf ihn fallen, reize so an meinen Punkt. Mein Augenlider flattern und Darios Gestöhne in meinen Ohren treibt mich weiter. Immer wieder lasse ich mich fallen, grabe meine Hände in seine erhitzte Haut und spüre, wie mein Penis selber immer stärker pulsiert, genauso wie Darios in mir. „Ich... Domi!“ Sein Schrei hallt in meinem sonst so stillen Schlafzimmer, wird von meinem Stöhnen übertönt. Doch als ich ihn das nächste mal tief in mich gleiten lasse, spüre ich das Zucken, höre sein lautes Stöhnen, spüre unter meinen noch aufgestützten Händen seinen rasenden Herzschlag.

Immer noch zitternd und flach atmend hebt Dario seine Hand und legt sie an meine pochende, inzwischen sehr empfindliche Mitte. Still auf ihm sitzend warte ich auf meine Erlösung. Ich kann nicht mehr und lasse mich erschöpft auf seine sich stark hebende und senkende Brust fallen, als er seine Hand kräftig auf und ab bewegt. Immer weiter, bis ich es nicht mehr aushalte und zum Orgasmus komme. Ich spritze alles zwischen unsere Körper und beiße meine Zähne in seine Schulter, um nicht noch lauter zu schreien. Alles in mir zieht sich zusammen. Dario keucht auch, als es um seinen Penis enger wird. Nach Atmen ringend liege ich auf seiner Brust, seine Arme schlingen sich um meinen Oberkörper.

Schwer atmend, aneinander gedrückt, eingesaut mit den Überresten meines Orgasmus, aber rundum glücklich und erschöpft. So liegen wir bestimmt noch fünf Minuten da. „Mein Gott...“, murmele ich dann, löse meinen Kopf von seiner Schulter und grinse ihn entschuldigend an, als sein Blick dorthin wandert, wo ich mich festgebissen habe. Da kriegt er hundertprozentig einen blauen Fleck. „Wenigstens hat sich mein Name eingebürgert“, grinst er mich an. „Oh ja!“, atme ich immer noch schwer aus. „Ich könnte mich dran gewöhnen, so geweckt zu werden.“ Ich schaue ihn an, während er lachend seine Augen öffnet. „Ach, mein Süßer!“ Er drückt mir sanft einen Kuss auf die Nasenspitze und ich grinse ihn an. Ich will definitiv nicht aufstehen, will einfach immer hier in seinen Armen liegen.

„Dario?“ „Mh?“ „Musst du wirklich bald los?“ Schließlich drängt sich dieser Gedanke, den ich die letzten Tage, in denen er bei mir war, erfolgreich verdrängt habe, wieder in den Vordergrund. Ich höre selbst die Traurigkeit heraus und lasse meinen Kopf wieder auf seine Schulter sinken. Er drückt seine Wange an meinen Hinterkopf und atmet einmal tief durch. „Es tut mit leid, mein Süßer. Aber ich muss wirklich hin. Ich kann dieses Meeting nicht noch einmal verschieben.“ Ich seufze schwer, schaue ihn aus traurigen Augen an. Das ist so verdammt unfair, dass ich ihn schon in den nächsten Minuten loslassen muss, nur weil er zu seinem Netzwerk muss. „Köln ist so verdammt weit weg!“, nörgel ich weiter, ich will die Situation zwischen uns einfach nicht einsehen und akzeptieren. „Ich weiß, das ändern wir aber bald.“ Damit haucht er mir einen Kuss auf die Haare und ich lächele sanft. Ja, bald ändern wir das. Wie auch immer, ich will mit ihm zusammen wohnen.

„Nur noch ein paar Minuten...“, murmele ich, während ich mich weiter an ihn kuschele. Wir liegen weiter stumm da und langsam normalisiert sich auch unser beider Atem wieder, dann seufzt Dario auf und ich verstehe ihn wortlos. Ich nicke also nur, stütze mich auf meinen Armen ab und will aufstehen. Doch dabei keuchen wir gleichzeitig auf, als er langsam aus mir heraus gleitet. Es war so ein angenehmes Gefühl, dass ich gar nicht realisiert habe, dass er immer noch in mir war. Glücklich grinse ich ihn an und beuge mich, als ich endlich neben dem Bett stehe, nochmal zu ihm runter. Kurz vor seinen Lippen stoppe ich, sehe diese stumme Herausforderung in seinen Augen, ihn zu küssen, verweigere das aber weiter. Ich verlange nur eine Sache von ihm, dann küsse ich ihn sofort. „Bald ziehen wir zusammen. Und dann gibt es keinen Grund mehr, warum wir jetzt nicht weiter machen sollten. Dann ist mir jegliches Treffen egal. Dann gehörst du nur mir, Großer!“, knurre ich gegen seine Lippen und sehe Vorfreude in seinen Augen aufblitzen. „Da freue ich mich drauf.“ Während er sich aufsetzt und die Beine über die Bettkante schmeißt, zieht er mich an meiner Hüfte auf seinen Schoß.

Verdammt, wir sind beide immer noch nackt und dieses Gefühl, ihm wieder so nah zu sein, geht wie heiße Lava durch meinen Körper. „Dario! Pass auf, sonst lass ich dich heute schon nicht mehr gehen!“, zische ich sanft in sein Ohr. „Und wenn das mein Plan ist?“, fragt er mit einem Grinsen zurück. „Schlechter Plan“, ist meine einfache Antwort und stehe von seinem Schoß auf. Obwohl – eigentlich finde ich diesen Plan ganz und gar nicht schlecht. Nur leider die falsche Zeit. Ich weiß, wie wichtig dieses Meeting für ihn oder eher für seinen Kanal ist, also muss er los, um noch den Zug zu kriegen, damit er pünktlich in Köln auf der Matte stehen kann. „Auf, auf! Dann kriegst du auch eine Belohnung“, grinse ich ihn schräg an. „Die hab ich doch schon, wenn ich dich so vor mir habe.“ Sein Blick wandert über meinen Körper, nimmt jedes Detail meines verschwitzten, noch immer erschöpftem Körpers auf.

Lächelnd und kopfschüttelnd drehe ich mich von ihm weg und gehe zum Kleiderschrank. Ich kann mir die Provokation aber nicht verkneifen und wackele spaßeshalber noch einmal mit meinem schon leicht ziehenden Hintern, blicke gleichzeitig mit wackelnden Augenbrauen über die Schulter zu meinem Freund, der mich mit seinen Blicken vom Bett aus verschlingt. Also echt mal... „Hätte ich das eben nicht schon gemacht, würde ich dich jetzt sofort wieder ins Bett ziehen“, meint Dario in Plauderton und ich werfe ihm eine Boxershort zu, die ich gerade aus dem Schrank gezogen habe. „Nicht heute, Großer“, ist meine einzige Antwort, aber der resignierte Ton ist nicht zu überhören. Innerlich verprügele ich mich ja selbst dafür, dass ich jetzt so abblocke und mir diesen Himmel auf Erden wie eben nicht einfach nochmal hole, aber... Naja, er muss los. So ungern ich das will. Es muss...

Hinter mir höre ich ihn seufzen, doch dann knarrt das Parkett auch unter seinen Schritten und sofort schließen sich zwei Arme um mich. „Ich liebe dich, Domi.“ Seine Lippen liegen in meiner Halsbeuge und küssen mich ganz sanft. So anders als eben noch. Doch mit genau der gleichen Liebe und Leidenschaft. Ich lehne mich zurück gegen seine nackte Brust und lege meine Arme auf seine, meinen Kopf lehne ich zur Seite. „Es ist so verdammt schwer, dich gehen zu lassen, weißt du das?“, murmele ich. „Es ist so verdammt schwer, die Finger von dir zu lassen, weißt du das? Du bist einfach zu heiß!“, raunt er mir ins Ohr, als er seine Lippen von meiner Haut löst. Unter seinen Armen drehend schlinge ich meine Arme wieder um seinen Nacken und ziehe den Rothaarigen zu mir runter. „Sagst gerade du, der mich in der Hand hat mit seinem Traumkörper...“

Und wieder legen sich unsere Lippen aufeinander, verschmelzen zu einem Teil, das man nicht trennen sollte. Ich kriege nie genug von diesem Gefühl, dass meinen Körper dabei durchschießt. Nicht nur dieses Verlangen nach ihm, auch Sicherheit, Geborgenheit, Vertrauen spielen in diesen Küssen eine Rolle. Sie bedeuten mir so viel und gerade wenn man sich so wenig sieht, lernt man solche Küsse besonders zu schätzen, prägt sich jede Berührung von ihm ein. „Du musst los“, flüstere ich gegen seine Lippen, als ich mich von den Zehenspitzen herunterlasse und so ein bisschen Abstand zwischen uns bringe. Er lehnt seinen Kopf nur weiter vor, damit sich unsere Stirnen berühren und sein warmer Atem meine Wange streicht. „Ich will aber nicht.“ „Du musst aber.“ „Sagt wer?“ Ich gebe mich geschlagen und gebe mich einem weiteren verheißungsvollem Kuss hin. Ich bin definitiv süchtig nach diesem Jungen, nach seinen Lippen, nach seinem Körper, nach allem von ihm. Als er sich löst, schleicht sich ein glückliches Lächeln auf meine Lippen. Er gehört ganz einfach mir, niemand anders darf ihn so anfassen, darf ihm so nah sein. Nur ich.

Umschlungen stehen wir noch ein bisschen da, bis Dario erneut seufzt – Déjà-vu von eben im Bett – und dann seine Arme zurück zieht. „Ich geh schnell duschen und dann muss ich los.“ „Ja, duschen wäre 'ne Idee“, gebe ich zerknirscht zurück. Ich will ihn nicht loslassen. „Du bist nicht ganz unschuldig daran, dass es notwendig ist.“ Ich höre deutlich das breite, zufriedene Grinsen in seiner Stimme, obwohl mein Blick auf den Boden gerichtet ist.

Seine nackten Füße machen auf dem Parkett tapsende Geräusche und ich hebe lächelnd meinen Blick, um ihn nur in Boxershorts bekleidet mein Zimmer verlassen zu sehen. Ich seufze und lasse mich auf mein Bett fallen, schaue mich in meinem Zimmer um. Direkt neben dem Bett liegt noch die Decke und weiter hinten unsere Hosen. Bei dem Gedanken an diesen Morgen kriege ich das Lächeln wohl nicht so schnell wieder aus dem Gesicht. Es war so schön, wie immer eigentlich. Und doch hat es jedes Mal etwas eigenes, jedes Mal ist besonders mit ihm. Und jedes Mal will ich ihn nicht gehen lassen, weil ich weiß, dass wir uns erst in ein paar Wochen wieder sehen können.

Meine Augen schließend, einen Arm über meinem Kopf auf der Matratze liegend, der andere auf meiner Brust ablegend, denke ich über die Zukunft nach. Alles ist durchstrukturiert – Youtube die nächste Zeit und für eine sichere Zukunft in diesem Bereich sorgen – und doch ist nichts sicher. Aber eins ist immer in meinen Gedanken: Dario. Und der Wunsch, für immer mit ihm zusammen zu sein. Jeden Morgen neben ihm aufzuwachen wie heute, vielleicht das ein oder andere Mal den Vormittag so wie heute im Bett zu verbringen und einfach unser gemeinsames Leben genießen.

„Na, über was überlegst du, dass du so selig lächelst, als ob du high bist?“, reißt mich seine wundervolle Stimme aus den Gedanken und ich öffne meine Augen, schaue zu ihm rüber, wie er aus seiner Reisetasche ein Shirt angelt und es sich über zieht. Eine Hose hat er – leider – schon an, wie ich feststellen muss. „Ich hab über uns nachgedacht, dass ich das hier jeden Tag will.“ „Ich auch, mein Süßer!“ Damit kommt er auf mich zu und beugt sich über mich, schaut mich entschuldigend an. „Du hast es aber selbst gesagt, ich muss los. Ich schreib dir, sobald ich da bin und das Meeting vorbei ist. Und dann schauen wir, wann wir uns das nächste Mal treffen können. Ich will nicht wieder so lange auf ein gemeinsames Wochenende warten müssen“, sagt er. Seine Lippen legen sich wie von selbst auf meine und bewegen sich sanft, süß, liebevoll. Das Kribbeln geht über meinen ganzen Körper und ich lege die Hand von der Matratze in seine Haare, zerstöre seine Frisur, die er eben doch noch gemacht hat. „Hau schon ab, Großer! Wir sehen uns bald!“, murre ich und löse quasi jeden Finger einzeln aus seinen Haaren.

Mit einem Seufzen lasse ich mich wieder entspannt in die Matratze fallen und lausche Dario, wie er seine Tasche zu macht und aus dem Zimmer läuft. Die Tür lässt er nur angelehnt und so höre ich klar, wie er noch ein „Auf Wiedersehen!“ durch die Wohnung ruft. „Wiedersehen!“ und „Tschau!“ erwidern zwei weitere Stimmen. Einen Knall später fühle ich mich ziemlich alleine. „Ist das Bad frei?“, schreie ich einfach vom Bett aus. In dieser WG ist es doch eh nie ruhig und ich bin doch recht erschöpft von heute Morgen, weshalb ich mir unnötiges Aufstehen ersparen möchte. „Geh dich duschen! Davor wollen wir dich auch gar nicht sehen!“, kommt es lachend von Kelly zurück. Mit einem schmunzelnden Grinsen stehe ich auf und krame mir neue Shorts, Shirt und Hose raus. Diese Shorts muss ich wohl auch wieder waschen. Wir haben das Kondom vergessen und so ist dann doch alles runtergeflossen, als ich aufgestanden bin. Stört mich nicht groß, dafür war es viel zu schön mit ihm. Und ist auch nicht gefährlich, wir beide sind getestet, wir müssen uns darüber keine Sorgen machen...

Nach der wirklich erfrischenden Dusche, in der meine Gedanken nur bei Dario hingen, wie er jetzt alleine im Zug sitzt und vielleicht auch an mich denkt, öffne ich die Badezimmertür und laufe durch den Flur in Richtung Küche. Schon während ich unter dem Wasserstrahl stand hat sich mein Magen gemeldet. Die Tür zum angestrebten Raum ist ebenfalls nur angelehnt und ich höre meine beiden Mitbewohner schon sich anregt unterhalten. Leise trete ich ein, um sie nicht zu unterbrechen, doch sie verstummen sofort, klappen den Laptop auf dem Tisch zu und schauen mich mit belustigt hochgezogenen Augenbrauen an. Unter ihren Blicken werde ich doch leicht rot. Wir waren nicht wirklich leise. Aber was erwarten sie? Ich habe überhaupt nicht darüber nachgedacht, dass Dario und ich nicht alleine in der Wohnung sind und so ist es doch etwas peinlich, aber sie sollten es wohl schon gewöhnt sein. Kam in dem letzten Jahr, seit wir hier zusammen eingezogen sind, nicht so selten vor, dass wir laut wurden, wenn Dario zu Besuch war.

„Können wir mal was klären?“, fängt Davis zuerst an. Sein ernster Ton beunruhigt mich schon. Soooo schlimm war das doch jetzt auch nicht. Sie kennen das von uns beiden doch schon. Wir wohnen ja wirklich nicht erst seit gestern zusammen und Dario war nicht das erste Mal hier. Im kompletten Gegenteil, für mich ist es immer noch zu selten, aber objektiv betrachtet sollten sie es schon fast 'erwarten' können. Jetzt aber dieser zweifelnde und verurteilende Ton , das klingt gar nicht gut. Mit verwirrtem Blick gehe ich zum Küchentisch und lasse mich auf den Stuhl fallen. Um gleich darauf zischend aufzuspringen. Ein Schmerz, und dieses Mal wirklich kein angenehmer, der durch Lust übertüncht wird, wie der gestern und heute Morgen, zieht von meinem Hintern aus meinen Rücken hoch. Kelly fängt an, laut zu lachen, und auch Davis kann sich kein Schmunzeln verkneifen. „Ach, leckt mich doch...“, fauche ich sie gespielt an. Das hat die Situation doch irgendwie aufgelockert, auch wenn es nicht wirklich nett für mich ist. Da sitzen wohl für heute wegfällt, lehne ich mich gegen die Arbeitsplatte, auf der sich bereits die ersten Lebensmittel für das baldige Mittagessen tummeln.

„Nee, lass mal. Das lassen wir Dario machen. Der hat da ja Übung drin“, gibt Kelly blinzelnd zurück. Und diesmal ist es Davis, der in Lachen ausbricht. Schön, dass die Beiden auch ihren Spaß an meiner Beziehung haben, sei es auch nur, um sich über uns lustig zu machen. So nehmen sie es mir wenigstens nicht übel, dass es mal lauter wird. „War's das dann? Oder wollt ihr noch irgendwas auch für euch relevantes klären?“, frage ich sie grinsend. Da Kelly mich immer noch herausfordernd in meiner Richtung schaut, müsste ich wohl auf ihre Aussage kontern. Doch wenn es um meine Beziehung geht fallen mir nie Sprüche ein und so kann ich sie nur böse anfunkeln. Sie grinst, freut sich darüber, dass ich mal wieder wortlos ihre liebevollen Seitenhiebe hinnehmen muss und schickt mir einen Luftkuss mit ihrer Hand.

„Okay. Zurück zum Business“, fängt Davis wieder mit seiner dunklen Stimme an. Fehlt nur noch die Sonnenbrille und es wäre perfekt für ein neues Video von ihm, schießt es mir durch den Kopf. Grinsend schaue ich ihn an, wie er mich mit gerunzelter Stirn mustert. „Ich will die nächsten Wochen wissen, wann Dario hier übernachtet und wie lange er bleibt.“ Zu jedem der beiden Punkte hebt einen Finger, lässt mich dabei keine Sekunde aus den Augen. „Ich will nicht mehr die ganze Nacht wachgehalten werden durch lautes Gestöhne und auch nicht um halb acht morgens von einem lauten 'Oh Gott!' aufweckt werden.“ Dabei macht er meinen Ausruf von vorhin doch recht gut nach und ich wende beschämt meinen Blick auf den Boden. Ich kann mich nie zurück halten, nicht bei Dario, da sind mir alle anderen um mich herum egal. Aber wenn man mich danach drauf anspricht, habe ich doch ein ausgeprägtes Schamgefühl, wenn es um so etwas Privates und Intimes geht.

Als Antwort nicke ich nur. „Sorry, Leute.“ Nach meinen genuschelten Worten herrscht Stille. Bis Kelly laut seufzt. „Jungs, nehmt das nicht so ernst. Davis, sie sehen sich nun mal seltener als du deine Freundin früher gesehen hast, da müssen wir doch damit rechnen. Domi, sag uns einfach Bescheid, dann hauen wir für diese Tage ab und ihr könnt machen, was ihr wollt.“ Während dieser Worte ist sie aufgestanden und hat sich neben mich gestellt. Einen Arm um meine Schulter legend zwingt sie mich, sie anzuschauen. Sie lächelt mich warm an und ich kann nicht anders, als zurück zu lächeln. „Außerdem...“

Damit reißt sie ihre Hand zurück, hechtet mit einem großen Schritt zurück zum Tisch und winkt mich über ihre Schulter zu sich, um gleichzeitig mit der anderen Hand ihren Laptop erneut zu öffnen. „...haben wir hier eine Wohnung gefunden, die für euch echt perfekt wäre.“ „Drei Zimmer, Küche, Bad, Balkon. In Köln, gleiche Preisklasse wie hier für jeden von euch beiden, modernisiert, besonders schalldichte Wände...“ Dabei blickt der Schwarzhaarige mit schmunzelnden Augen zu mir, während Kelly sich für mich durch die Bilder der Anzeige auf dem Display klickt. „UND...“, holt er weiter aus, „...ab dem 1. Dezember bewohnbar. Also perfekt mit deinem Vertrag hier.“ Ich stehe nur baff da und schaue in die strahlenden Gesichter meiner beiden Freunde. Sie haben uns ernsthaft eine Wohnung rausgesucht! Ein glückliches Strahlen legt sich auf mein Gesicht und mein Herz fängt an kräftig zu schlagen. Was für gute Freunde sind sie, dass sie meine Beziehung so hinnehmen und mir dann noch helfen, mich vollkommen akzeptieren?! „Leute!“, seufze ich, bevor ich Davis von seinem Stuhl reiße und auch Kelly an mich ziehe. Meinen Kopf auf einer Schulter abgelegt flüstere ich leise: „Danke.“

Ich kann mit Dario zusammen ziehen. Endlich mit ihm leben, so wie ich mir das vorstelle. Endlich neben ihm einschlafen, neben ihm aufwachen, mein Leben mit ihm teilen. Eine Träne löst sich aus meinen Augen und fällt auf Kellys Shirt. Sie flüstert beruhigend in mein Ohr: „Shh, Domi. Ich wünsch euch alles Gute. Ich seh doch, wie glücklich du mit ihm bist und wie sehr du ihn vermisst. Ich will, dass ihr endlich zusammen leben könnt und beisammen seid, bis ihr euch nur noch anschreit, weil ihr die Finger nicht von einander lassen könnt und ihr das Schlafzimmer nicht mehr verlasst.“ Ein leises Lachen kommt meine Kehle hoch und ich drücke die Beiden noch einmal fest. „Kedos? Lässt du uns nochmal los?“, fragt Davis lachend und klopft mit auf die Schulter. „Du musst dich auch bald fertig machen“, meint er mit einem Blick auf seine Uhr am Handgelenk.

Ich nehme meine Arme von ihren Schultern und verschränke sie vor meiner Brust. Mit einem fragenden Blick schaue ich Davis an, wie er sich durch die Haare fährt. „Oh, ach ja. Ihr habt heute Abend eine Besichtigung. Du springst also gleich in den Zug und fährst deinem Freund hinterher.“ Und schon wieder starre ich ihn nur ungläubig mit hochgezogenen Augenbrauen an. Ich kann es nicht glauben. So lange habe ich darauf gewartet, dass wir Planung in unser gemeinsames Leben bringen kriegen und dann übernehmen meine Freund alles einfach so! „Los jetzt! Sachen packen, damit du gleich ein paar Tage dableibst und wir unsere Ruhe hier haben. Ich bring dich dann zum Bahnhof, damit du keinen Hass auf die BVG kriegst, nur weil sie dich von deinem Typen fernhalten oder so.“

Wie ein kleines aufgedrehtes Kind, das vor dem Wohnzimmer an Heiligabend warten muss und nun endlich ins Zimmer darf, springe ich kurz in die Luft und renne durch den Flur in mein Zimmer, falle erstmal schön über die Bettdecke, die ich noch nicht aufgeräumt habe und dort seit heute Morgen liegt, und stolpere auf mein Bett. Doch da bleibe ich kurz liegen, hier riecht es so wunderschön nach Dario, nach diesem Morgen. Meine Nase im Bettlaken versteckend atme ich tief ein und schließe die Augen, lasse alles nochmal vor meinen Augen vorbeiziehen. Diese Gefühl der Nähe, der Begierde, der Liebe. Und schon bald könnte ich das jeden Tag haben. Schon bald würde ich mit dem Mann zusammen wohnen, den ich über alles liebe.

„Kedos! Du sollst packen und nicht träumen!“, lacht Kelly, als sie mir in mein Zimmer folgt. „Lass mich“, murmele ich, drehe mich auf die Seite und sehe sie lächelnd an. „Danke, dass ist echt etwas Besonderes für mich. Mit so einem Geschenk hätte ich niemals gerechnet, zu keinem Anlass. Und es kommt einfach so von euch...“, sinniere ich ein bisschen vor mir her und lasse meine Freundin nicht aus den Augen, wie sie sich neben meinen Kopf auf das Bett setzt und sich gegen das Kopfteil lehnt. „Domi, wie gesagt, du scheinst nur dann wirklich aufzuleben, wenn Dario da ist. Es ist, als ob dein Leben von ihm abhängt, als ob dein Glück daran hängt, ihm nah zu sein. Ich weiß nicht, ob das wirklich das Beste ist, so an einem Menschen zu hängen. Doch wenn du glücklich bist, ist alles gut. Vor allem weil ihr wirklich den Anschein macht, etwas langes zwischen euch zu haben. Etwas, das nicht an kleinen Problemen verzweifelt.“ Ich stütze mich leicht auf, beobachte sie, wie sie aus dem Fenster starrt, während sie spricht. Nun dreht sie ihren Kopf zu mir uns blickt mir direkt in die Augen. „Eure Beziehung überlebt jetzt schon so lange diese Entfernung, Streit wird euch da wohl auch kaum so leicht auseinander bringen. Auch wenn diese Abhängigkeit nicht das Wichtigste ist, so wünsche ich mir das doch auch für mich. Jemanden wie du zu haben, der immer für mich da ist und zu mir hält, obwohl wir nicht immer körperlich nah sein können. Dafür beneide ich dich.“

Ich strecke meine Arme aus, nachdem ich mich aufgesetzt habe, und Kelly drückt sich an mich. „Alles, alles Gute. Du bist wie ein Bruder für mich geworden. Ich will, dass du glücklich wirst. Auch wenn ich dich mega vermissen werde.“ Ein Lachen entkommt ihren Lippen und ich drücke sie mit einem leisen Lachen fester an mich. Ihre Worte machen mich glücklich und stolz, sie als meine Freundin sehen zu können. Ein so nettes, fürsorgliches, menschennahes Mädchen habe ich vorher nie gekannt. Ich werde ihr wohl ewig dankbar sein. Sie ermöglicht mir etwas, wovon ich geträumt habe, aber nie gehofft habe, dass es in naher Zukunft Realität werden könnte.

„Du solltest jetzt echt packen“, flüstert sie und drückt sich leicht von mir, als sie ihren Kopf in unserer Umarmung leicht in Richtung meines Weckers gedreht hat. Ich nicke ihr nochmal mit dankbarem Lächeln zu und stehe auf in Richtung Kleiderschrank. „Wir sehen uns dann bald...“, sagt sie schon im Verlassen meines Zimmers. „Bis dann“, rufe ich hinterher. Mit einem sorgenfreien Seufzen drehe ich mich um zu den Stapeln voller Klamotten und reiße die große Sporttasche aus dem untersten Fach.

***

Immer wieder wandert mein Blick an der Fassade des Gebäudes hoch. Sieht aus wie jedes andere Bürogebäude. Doch hinter einem dieser Fenster sitzt mein Freund und wird mit irgendwelchen Zahlen und Promotaktiken bombadiert. Mein Handy vibriert und mein Blick fällt auf unseren Chat. Von der Bahnfahrt lese ich noch, wie langweilig es für ihn ist und ich ihn motiviere, durchzuhalten, weil ich danach eine Überraschung hätte. Die Überraschung bin ich. Und die Wohnung.

Jetzt ist eine neue Nachricht eingetrudelt. Bin endlich da raus, stehe im Fahrstuhl, der Geschäftsleiter von dem anderen Verein im Haus muss natürlich DIREKT neben mir stehen... -.- Ich grinse. Dario ist vielleicht gerne in meiner Nähe, aber allgemein ist er doch noch zurückhaltend, auch was körperliche Nähe zu Fremden angeht. Finger weg von ihm. Du gehörst nur mir! Wehe ich erfahre etwas anderes! Lachend stecke ich das Handy in meine Tasche, um es eigentlich direkt wieder daraus hervorzuholen. :P Als ob ich DEN anfassen würde... Willst du mir nicht lieber die Überraschung verraten?

In dem Moment öffnet sich die Tür zwei Meter neben mir und mein Freund sowie ein alter, staubiger Typ treten daraus hervor. Und ich muss aufpassen, nicht laut loszulachen, bei dem Gedanken, dass Dario etwas von ihm wollen würde. Auch wenn ich das natürlich sowieso im Spaß geschrieben habe. Mein rothaariger Freund dreht sich aber nur nach einer kurzen Verabschiedung um und geht in die entgegengesetzte Richtung, in der ich stehe. Schnell setze ich ihm nach und schlinge meine Arme von hinten um seinen Kopf, meine Hände landen auf seinen Augen. Er verkrampft sich. „Ich bins...“, hauche ich in seinen Nacken und Dario reißt meine Finger runter, dreht sich mit überrascht aufgerissenen Augen zu mir um. „Überraschung!“ „Gelungen!“ Da landen seine Lippen schon auf meinen. Doch ich löse mich trotz der Freude über unser so baldiges Wiedersehen schnell wieder. „Die Überraschung geht noch weiter...“ Er schaut mich aber nur mit schiefgelegtem Kopf an und meint grinsend: „Solange du dabei bist, finde ich sie genial!“ „Du wirst sie lieben. Ich gehöre auch zu diesem Überraschungsteil. Jetzt los, wir müssen uns beeilen...“ Damit greife ich nach seiner Hand und ziehe ihn vom Netzwerkgebäude weg, in Richtung unserer hoffentlich baldigen gemeinsamen Wohnung.


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So, geschafft! Mein erster Lemon ^^ Und jetzt bitte ich euch: Haut in die Tasten! Ich brauch Feedback, was ich daran besser machen kann, was total mies ist! Wenn hier keine Reviews kommen, kann ich mich nicht dazu durchringen, noch weitere Lemons zu schreiben. Hier bin ich mir auch schon ziemlich unsicher...

Mal kurze Randgeschichte, wie es dazu kommt, dass überhaupt ein OS außerhalb der Sammlungen kommt: Die liebe @Ina_300501 wollte mir nicht verraten, was sie mit einem Tweet aussagen wollte, da musste ich sie mit einer kleinen Bestechung überreden. Vereinbart war ein 700-1000 Wörter-OS mit Wunschpair. Sie wollte Stexpert oder Kelay. Dann bin ich heute morgen aufgewacht und wollte anfangen zu schreiben, aber Kedos selbst hat mich mit seinem Stream abgelenkt. Doch auch auf eine Idee gebracht, die ich aber innerhalb der ersten zwei Absätze zu einem Lemon umgewandelt habe. Insgesamt ist dieser OS ~5700 (nach Umschreiben wegen Sperrung) Wörter lang, ~1800 davon Lemon. PWP ist das definitiv nicht mehr (wie gesagt, nach dem Umschreiben, weil Operatoren das wohl anders gesehen haben...), obwohl das am Anfang echt meine Sorge war xD

Ich freue mich also auf eure Reviews *bösen Blick in den Raum werf* Wehe, da kommen keine! Und dann lesen wir uns morgen bei der 120er-Sammlung oder heute noch bei den Drabbles (hoffe ich zumindest^^)

Ach ja, bis eben vergessen! Danke an MrsPummeluff für das schnelle Betalesen! Ich war mir echt unsicher, ob ich das so hochladen kann, aber sie meinte, es ist gut so. Also danke nochmal an dich http://www.fanfiktion.de/u/MrsPummeluff

Und sorry für die miese Kurzbeschreibung. Wer einen besseren Vorschlag in die Reviews haut wird ganz doll durchgeknuddelt und mit Keksen, die ich von diesistkeinname geklaut habe, überschüttet *hehehe*

PS: Mein zweiter Lemon - Stexpert #WirSindStegi - ist draußen, lest mal rein :3 http://www.fanfiktion.de/s/5623b1b0000439ed2447aa4a/1/-WirSindStegi-Lemon-
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