Die alles verändernde Geburtstagsfeier

KurzgeschichteRomanze / P12
Moka Akashiya Tsukune Aono
16.08.2015
16.08.2015
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Seit nun einigen Monaten bereitet sich Tsukune auf diesen einen ganz besonderen Tag vor. Dem Tage ab welcher mit dem jetzigen Datum sogar etwas noch besonderes für die beiden sein  soll. Er hat jeden seiner Freunde darum gebeten ihnen beiden bis zur Abendstunde Zeit für sie alleine zu geben. Wobei dies nicht alles ist, auch hat er sie gebeten die letzten Vorbereitungen für die Feier in ihrer Abwesenheit voranzubringen.
Zu Anfang waren sie nicht alle
unbedingt begeistert. Gerade Kurume und Mizuno wollten zunächst nicht, doch konnten sie ihm am Ende diese Bitte nicht abschlagen. Auch wenn dies endgültig bedeutet, dass sie bei ihm keine Chance mehr haben werden. Das von nun an Moka mit Tsukune zusammen sein wird. So konnten sie nicht anders und im Tiefen ihrer beiden Herzens wünschen sie den beiden auch alles Glück der Welt. So wie sie in Sachen Liebe Feinde waren, so sind sie auch Freunde. Auch wenn hin und wieder sie noch immer vor Moka Angst haben. Im Gegensatz zu den beiden war Yukari von Anfang an begeistert von der Idee. Viel Zeit hatte alles in Anspruch genommen, wobei dies hauptsächlich daran lag, dass Moka nichts erfahren sollte.
Nun ist der entscheidende Tag angebrochen. Selbst die Lehrer konnte Tsukune überzeugen und so haben die beiden am heutigen Tage frei. In der Früh, bevor Moka auch nur einen Fuß aus ihrem Zimmer machen kann, klopft es auch schon an ihrer Tür.
„Komm rein.“, spricht Moka zu dem jenigen welcher sich an der Tür befindet. Auch wenn sie ihn nicht sehen kann, er nichts gesagt hat, so weiß sie genau wer es ist. Auch wenn ihr nicht vollständig klar ist woher sie es weiß, so weiß sie genau dass es Tsukune ist. In dem Moment als ihre Stimme Tsukune vernahm, musste er leicht anfangen zu Lächeln. Dieses Lächeln verschwand sogleich auch wieder, schließlich sollte Moka nichts merken. Davon mal abgesehen dass sie ihn Wahrscheinlich dann sowieso heraus schmeißen würde. „Guten Morgen Moka.“, begrüßt Tsukune die Person seines Herzens. Die jenige welche sein Herz endgültig und für alle Zeit für sich gewonnen hat. „Guten Morgen.“, erwidert zwar die silberhaarige auf seinen Worten hin, doch folgen sogleich weitere Worte. „Warum bist du hier her gekommen?“, entkommt es sogleich aus Moka, wobei ihre Worte keine Ausreden erdulden.
Daher muss sich Tsukune gut überlegen was er als nächstes sagt. Schließlich soll sie noch nichts erfahren. Soll seinen Plan für den heutigen Tag, so wie sein Vorhaben nicht mal erahnen. „Ich hatte einfach Lust dazu. Soll ich wieder gehen?“, spricht Tsukune seine gut überlegten Worte
aus. „Natürlich nicht!“, entgegnet ihm fast schon Wütend die Fragende. In diesem Moment sind alle weiteren Fragen vergessen und Tsukune kann seinen Plan weiter ausführen. „Sollen wir dann gehen?“, fragt er daher nach. „Ja.“, beantwortet Moka die Frage und so gehen die beiden los. Dabei ahnt Moka noch nicht, dass sich mit dem heutigen Tag endgültig vieles verändern wird. Das die Zeit ihres gemeinsames Glückes bald heranziehen wird.


Während die beiden sich auf den Weg machen, fangen die endgültigen Dekorationsarbeiten in der Halle der Schule an. Dabei helfen Kurume, Yukari, Mizore, Kokoa, Rubi und Gin'ei mit. Da sie ja eigentlich im Unterricht sein müssten, wurde vom Schulleiter sogleich beschlossen, dass Nekonome als Lehrerin bei ihnen sein soll.
Dies alles wird als eine Veranstaltung des Zeitungsclubs getarnt. Mit feurigem Eifer machen sie sich ans Werk. Dekorieren die gesamte Halle und haben dabei ungeahnt viel Spaß. Keiner von
ihnen gibt sich der Trauer hin, auch wenn zumindest zwei von ihnen am Abend noch die eine oder andere Träne vergießten. Doch haben sich die beiden geschworen ab den heutigen Tage, die beiden nur noch zu Unterstützen und so geschieht es nun auch.


Zur selbigen Zeit machen sich die beiden auf, doch in mitten ihres Weges hält Tsukune inne. „Was ist?“, fragt daraufhin Moka nach. „Ich habe ganz vergessen dir etwas mitzuteilen.“, entkommt es in diesem Moment aus ihm heraus. „Und das wäre?“, fragt die Vampirin  weiter nach. „Heute fällt die Schule aus.“, beantwortet Tsukune ihre Frage. Zwar kann dies Moka nicht so recht glauben, doch ist es ihr egal. Daher fragt sie auch nicht weiter nach, sondern bewegt sich sogleich in eine andere Richtung.
„Wo möchtest du hin?“, fragt dieses Mal Tsukune nach. „Wenn jetzt keine Schule ist, dann können wir auch trainieren.“, entgegnet Moka ihm und für den Hauch eines Momentes entsteht ein leichtes Lächeln auf ihre Lippen. Zwar hatte sich Tsukune den heutigen Tag etwas anderes vorgestellt, doch als er dieses kurze Lächeln sah war dies vollkommen egal. Schließlich sollte dieser Tag eh der ihre sein.
„Dann lass uns gehen.“, spricht daher Tsukune zu ihr und macht sich fast schon Übermütig auf den Weg. Dies verblüfft schon etwas Moka und so hält sie für einen kurzen Moment inne. In diesem Moment sammelt sie sich wieder und holt Tsukune in weniger als eine Sekunde wieder ein.


Nach kürzester Zeit sind die beiden beim Wald, an welchem sie ihr erstes Treffen hatten angekommen. „Hier sollte ein guter Platz sein. Also bist du bereit zu Kämpfen.“, entkommt es sogleich aus ihr heraus. „Wollten wir nicht trainieren?“, entkommt es fast schon Panisch aus Tsukune heraus. „Ist doch das selbige.“, entgegnet ihm Moka und greift sogleich auch schon an. Immer wieder folgt ein Schlag ihrer Seitz und Tsukune kann nichts dagegen unternehmen. Einzig sich gegen die heranrasenden Schläge zu verteidigen, bringt er gerade so zustande. Im Folge dieses Kampfes, folgen Moka´s Gedanken einem gänzlich anderen Weg.
Sie befinden sich
zu dem Moment des heutigen Tages wieder, als sie sich endgültig entschied. Sie wollte es  nun, am Tage ihrer Geburt endgültig von Tsukune wissen. Wobei dies nicht Mal die wahre Wahrheit ist, wie sie in ihre Gedankengänge schnell feststellte. Sie möchte ihm ihre Gefühle für ihn mitteilen. Ihre gesamten voller Liebe gefüllten Gefühle zu ihm. Doch wollte sie dies nicht einfach so tun, sondern vorher sehen ob er oder vielmehr sie beiden auch wirklich bereit sind. Schließlich ist sie eine Vampirin, eine der stärksten Youkai. Daher kam der Ausfall der Schule ihr sehr gelegen. Dieser Zweikampf wird ihre Entscheidung sein, je nachdem wie es ausgehen wird, wird sie ihm ihre Liebe zu ihm vollständig offenbaren.


Einige Zeit verbringen die beiden so. Immer wieder greift Moka von neuem an und irgendwie schafft es Tsukune immer wieder aufs Neue ihre Angriffe zu parieren. Als dann ein weiterer Angriff von Moka folgt, ist das Ende des Kampfes schließlich doch gekommen. Tsukunes Abwehr bricht vollständig zusammen und der Schlag landet direkt in seinem Gesicht. Mit einem lauten Knall fällt Tsukune zu Boden und sieht erst Mal schwarz. Seine Knochen wollen sich keinen einzigen Zentimeter mehr rühren und so bleibt er einfach liegen.
„Geht es?“, entkommt es fragend von Moka, wobei ein leichter Ton der Sorge sich
in ihrer Stimme befindet. „Geht schon. Ich muss mich nur kurz ausruhen.“, beantwortet Tsukune ihre Frage, wobei selbst das Sprechen sich als schwierig erweist. Nach diesem Satz herrscht Stille. Keiner der beiden sagt etwas, weder rühren sie sich. Wobei dies nicht für lange Zeit anhält. Mit einem leicht rot angelaufenen Kopf, setzt sich Moka zu ihm hin. Legt seinen Kopf auf ihrem Schoß. Keiner der beiden sagt etwas dabei, sie möchten diesen Moment nicht mit Worten zerstören. In diesem Moment springen förmlich die Herzen der beiden aus ihnen heraus. Ihre Gefühle zueinander scheinen sie zu übermannen, ihre Liebe zu einander will sich nicht länger innehalten lassen und so geschieht es schließlich auch.
Ohne da
ss einer der beiden so recht merkt was gerade passiert, nähern sich ihre Lippen immer näher und vereinigen sich schließlich. Ihre Gefühle legen die beiden in ihren Kuss hinein. Beide verstehen nun den jeweils anderen vollkommen und für diesen langen und doch zu kurzen Augenblick herrscht nichts mehr außer die beiden. Alles ist vergessen, nur noch die beiden befinden sich nun in ihrer eigenen Welt. Beide genießen diesen Augenblick und keiner der beiden möchte diesen Moment mehr missen. Nach einiger Zeit lösen sich die beiden schließlich doch noch, als der Luftmangel langsam aber stetig seine Züge annimmt.


Als sich die beiden schließlich voneinander lösen, entweicht den beiden ein wunderschönes Lächeln. Sie beide sind sich über die Gefühle des jeweils anderen nun vollkommen sicher und genießen so noch etwas die gemeinsame Zeit. Diese Stille wird schließlich von Tsukune unterbrochen. „Wir sollten los.“, spricht dieser zu Moka. „Wo hin?“, fragt sie daraufhin nach. „Wirst du schon sehen.“, entkommt es nur von Tsukune. Im selbigen Moment als diese Worte aus ihm herauskommen, steht er auf und zieht Moka zu ihm hoch. Ohne ein weiteres Wort zu sagen, gehen die beiden los.
Dabei führt Tsukune Moka zu dem Ort, indessen die anderen alles fertig vorbereitet haben. Zwar gefällt es Moka nicht gerade das sie nicht weiß was los ist, wo er sie hin führt und noch weniger das sie nicht die jenige ist welche vorgeht, doch will sie ihm dies für den heutigen Tag verzeihen. Als die beiden schließlich an ihrem Ziel angekommen
sind, bittet Tsukune sie die Hallentür zu öffnen. Sie macht dies auch sogleich. Als die Tür gerade so offen steht, hallen schon die Glückwünsche ihrer Freunde nieder. Dieser Anblick entweicht selbst bei Moka einem kurzen Moment des Lächelns, welcher alle verstummen lässt. In diesem Moment schleicht sich Tsukune an ihr vorbei und geht zu den anderen.
„Alles
Gute zum Geburtstag.“, sprechen nun alle synchron zu Moka. Als ihre Worte aus ihnen mit freudigem Lächeln heraustreten, stürzt sich Yukari schon gleich zu ihr hin und stellt die wohl in allen brennende Frage. „Seit ihr nun zusammen?“, entkommt es fragend aus Yukari und ein breites Lächeln folg. Zunächst herrscht ein Moment der Stille, jeder der Anwesenden wartet gespannt auf die Antwort. Selbst Tsukune hält in diesem Moment den Atem an.
Von Moka folgt dagegen nur ein kurzes „Ja.“. Zunächst weiß keiner der Anwesenden wie er oder sie reagieren soll, als dann aber ein Lächeln auf ihrem Gesicht erscheint, bricht wieder eine freudige Stimmung aus. Sie alle feiern diesen heutigen Tag
mit großer Freude. Selbst Kurume und Mizore sind überhaupt nicht traurig. Sie sind viel mehr glücklich für ihre Freundin, dass sie nun glücklich ist. Als die Feier so langsam abklingt, suchen sich Moka und Tsukune einen etwas ruhigeren Platz in der Halle. „Danke Tsukune.“, entkommt es von Moka. Bevor er auch nur ein Wort sagen kann, ergreift Moka das Wort.
„Ich liebe dich.“, spricht sie weiter und auch dieses Mal entsteht ein wunderschönes Lächeln
bei ihr. „Ich liebe dich auch.“, entkommt es ebenfalls aus Tsukune heraus. „Dann las uns gehen.“, wechselt Moka sofort nach diesen Worten das Thema, als nochmals ein Lächeln sich auf ihrem Gesicht abzeichnet. „Wo hin?“, fragt etwas verdutzt Tsukune nach. „Zu den anderen.“, beantwortet Moka die Frage. Als die beiden zu den anderen gehen, fängt dank ihnen die Party schon beinahe wieder von neuem an. Der gerade noch abklingen Wind, ist gänzlich verschwunden. Anstelle dessen feiern sie alle noch freudig, eine lange Zeit weiter.
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