MMFF – Welcome To The New Age

von Maysilee
MitmachgeschichteDrama, Suspense / P18 Slash
16.08.2015
19.01.2019
19
43458
7
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Dieses Kapitel
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PROLOG


Kelseas Magen gibt ein gequältes Gurgeln von sich, während sie mit gesenktem Kopf dem Strom von Menschen folgt. Sie kann sich nicht an ihre letzte Mahlzeit erinnern, was schon Zeichen genug dafür ist, dass sie langsam aber sicher am verhungern ist. Doch die junge Frau ist an das nagende Gefühl in ihrem Bauch gewöhnt. Hunger ist nichts Neues für sie. Im Endeffekt kennt sie das Gefühl von Sättigung nicht. Seit dem Tod ihrer Eltern muss Kelsea sich allein auf den Straßen von Distrikt 8 durchschlagen. Jeder Tag scheint nur noch ein endloser Akt des Überlebens zu sein. Doch heute ist es anders. Etwas bewegt sich in der Luft. Eine Spannung, die Schritt für Schritt stärker wird.

Die Nachricht hatte Distrikt 8 heute Morgen erreicht und aus verschlafenen, verbitterten Gestalten eine Horde getrieben von verbissener Entschlossenheit gemacht. Die Worte hallen immer noch durch Kelseas Schädel.

„Volk von Panem! Schwere Zeiten suchen unser Land nun schon seit Jahren heim. Krankheit, Hunger und Neid vergiften unser aller Zusammenleben und reißen Familien auseinander. Armut plagt unsere Haushalte und der Tod scheint in jeder Ecke zu lauern. Wir wissen, wie schlecht es einige von uns haben und deswegen wollen wir denjenigen eine Chance geben ihr Leben zu ändern. Aus diesem Grund werden wir die Hungerspiele wieder einführen! Doch dies ist kein Grund zur Panik. Wir werden sie nicht in der korrupten Art des alten Panems durchsetzen, sondern auf eine faire und vorteilhafte Weise. In die Spiele werden nur diejenigen, die es wirklich wollen, ziehen. Alle anderen brauchen sich keine Sorgen machen. Den Sieger erwarten – wie schon zu alten Zeiten – Ruhm, Ehre und Reichtum außerhalb seiner Vorstellungskraft! Alle Interessenten haben sich jetzt am jeweiligen Justizgebäude des Distriktes zu melden, um sich eine Chance zu ergattern. Die Tribute selbst werden in einer Woche aus den Bewerbern ausgelost. Möge das Glück stets mit euch sein!“  

Zunächst wirkte das Alles sehr verschwommen auf Kelsea. Doch letztendlich hatte man ihnen nur diese Menge an Informationen gegeben. Sie sind zwar vage, trotzdem scheint dies die brennende Begierde aller nach einem Platz in den Spielen nicht zu lindern. Auch Kelsea kann nicht von sich behaupten, dass sie das Angebot der Regierung nicht reizen würde. Was hat sie schon zu verlieren? Ihr Leben schwankt kontinuierlich auf Messers Klinge und wenn sie stirbt, dann lieber um ihr Leben kämpfend, als irgendwo in einer Gasse verhungernd.

Eine lange Schlange hat sich bereits vor dem Justizgebäude gebildet. Friedenswächter in weiß sorgen für Ordnung, sortieren die offensichtlich zu jungen oder alten Kandidaten aus, welche sich unter die Masse gemischt haben oder verweisen Drängelnde in ihre Schranken. „Alles hat seine Zeit“, hört sie den Einen sagen, „Jeder hier draußen wird irgendwann dran kommen.“

Kelsea hofft, dass er Recht behält. Denn für kein Geld der Welt würde sie sich ihre Chance nehmen lassen. Die Hungerspiele sind eine neue Chance, welche sie nie wieder bekommen würde. Ein kleiner Funken Hoffnung, der eine vorher gespaltene Nation wieder zueinander finden lassen soll, während sie diese in der Vergangenheit in Angst und Schrecken versetzt hatte.


REGELWERK


Ein MUST READ!


1) Reviews sind immer gerne gesehen – sowohl konstruktive Kritik, als auch Lob. Versucht bitte mir mindestens bei jedem Kapitel mit eurem Charakter eine Rückmeldung dazulassen. Die Tribute von Schwarzlesern sind meistens die Ersten, welche in der Arena dafür zahlen müssen.

2) Ich werde diese Warnung nur einmal äußern: Ich werde in dieser Geschichte kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn es um Dinge wie Gewalt und Tod geht. Deswegen habe ich diese MMFF auch auf P18 gestuft, was nicht heißt, dass ihr 18 sein müsst, um mitzumachen. Ich will nur sichergehen, dass alle wissen worauf sie sich einlassen. Nicht, dass ich später jemanden unnötig einen Schreck verpasse.


TRIBUTE


Distrikt 1 – Luxusgüter

Schon immer ist Distrikt 1 der Wohnsitz von Kaufmännern und Goldschmieden gewesen, welche ihre glitzernde Ware für einen hohen Preis ans Kapitol verkauft haben. Viel hat sich hier nicht verändert. Der einzige kleine Unterschied ist, dass die Waren aus Distrikt 1 sich nun Panem weit ausbreiten – solange man sie sich leisten kann. Natürlich profitieren nicht alle davon. Diejenigen, dessen Haushalte noch nie mit viel Geld oder Talent gesegnet wurden leiden unter dem unermesslichen Reichtum der Elite. Eine Chance sich unter sie zu mischen bekommt kaum einer von ihnen. Und wenn, dann nur mit ganz viel Glück.

Mädchen: Maressa Lilith Faith (15)
Von… Nyoom
→ Maressas Selbstsicherheit wird irgendwann nochmal ihr Untergang sein. Sie ist sehr selbstbewusst und traut sich sehr viel zu. Meistens behält sie den Überblick über die Situation. Aber eben nur meistens. Sie sagt immer was sie denkt. Das bringt sie nicht selten mal in Schwierigkeiten. Jedoch ist sie trotz allem auf dem Boden geblieben und ein sehr freundliches und liebenswertes Mädchen welches man eigentlich nur gernhaben kann.

Junge: Fergus Velorum (18)
Von… KroBro96
→ Fergus ist ein durchschnittlicher Junge. Er hat viele Freunde und ist recht beliebt. Er hat zwei Brüder und eine Schwester. Er ist gut in Sport. Trotz seiner Beliebtheit ist er etwas, man kann sagen, Streberhaft. Er liest viel und interessiert sich für Geschichte. Er hat recht gute chemische und physikalische und vor allem mathematische Kenntnisse. Doch ihm ist auch seine Familie sehr wichtig, für welche er alles tun würde.


Distrikt 2 – Maurer und Steinmetze

Der Respekt für Distrikt 2 aus vergangenen Tagen ist schon längst vergessen. Eine vorher sonst so stolze und kampfbereite Bevölkerung liegt am Abgrund. Friedenswächter will schon längst keiner mehr werden. Es ist eine undankbare Arbeit, welche meistens mit einem Messer zwischen den Rippen endet. Und die Steinmetze? Diese werden nicht mehr von rauen Händen, sondern kalten metallischen Krallen geleert. Arbeit gibt es kaum noch – zumindest keine ehrliche.  

Mädchen: Luca Crane (16)
Von… Nyoom
→  Luca ist ein sehr besonderes Mädchen. Dafür sprechen nicht nur ihr hübsches Aussehen oder ihr Selbstbewusstsein, sondern auch ihre Gutgläubigkeit. Sie sieht in jedem Menschen etwas gutes. Doch ihre Naivität macht sie auch angreifbar.

Junge: Valentin Elsworth (17)
Von… Lisa Potter
→ Valentin ist ein für jeden Menschen harmlos aussehender Junge mit einem interessanten Charakter. Denn im Inneren ist er genau das Gegenteil: hinterlistig, immer auf den eigenen Vorteil bedacht und auf Kontrolle aus. Er denkt sehr rationell und hat seine Gefühle 24 Stunden am Tag unter Kontrolle.


Distrikt 3 – Technologie

Dem Distrikt, welchen man den technologischen Durchbruch verdankt. Und genau deswegen ist er bei den anderen Distrikten verhasst. Die Menschen in Distrikt 3 profitieren enorm von dem Maschinen Boom. Nicht nur sind sie diejenigen, die sie entwickeln, sondern auch die Erbauer. Der Arbeitsmarkt glüht regelrecht vor freien Arbeitsplätzen, denn je mehr die Nachfrage steigt, desto mehr Hände werden gebraucht.

Mädchen: Caritta Southwark (17)
Von… Goldenbones
→ Caritta entwickelt sich aufgrund ihres ungewöhnlichen Jobs nach und nach zu einem verbitterten Mädchen, welches auf ihre Mitmenschen abschreckend wirkt. Als Pessimistin weiß sie, dass ihr Leben nur eine Bereicherung für die nächsten Generationen ist und sie selbst als Mensch wertlos ist. Sie ist immer fest von ihrer eigenen Meinungen überzeugt und zeigt sehr viel Intoleranz gegenüber anderen Behauptungen. Kritisch, argumentativ und gehässig sind Eigenschaften, die von ihrer Streitfreudigkeit zeugen. Wer Carittas Herz gewonnen hat, weiß, dass sie auch anders kann, und dazu gehören nur wenige Personen.

Junge: Zaire Marshburn (15)
Von… Maysilee [Füllhornopfer]
→ Zaire ist ein sehr zurückhaltender Junge, welcher Fremden gegenüber sehr verschlossen ist, während er sich Menschen denen er vertraut gegenüber sehr offen und freundlich verhält. Er ist sehr gut in der Schule, hat sogar die besten Noten in seiner Klasse, weswegen ihm höchstwahrscheinlich eine sehr erfolgreiche Zukunft bevorsteht. Doch diese scheint er nie im Leben zu verwirklichen zu können, denn seitdem seine kleine Schwester im vorherigen Jahr mit Lungenkrebs diagnostiziert wurde, hat sich die finanzielle Lage von Familie Marshburn radikal verschlechtert. Es ist seinen Eltern nicht möglich die kompletten Kosten für die Behandlung seiner Schwester aufzunehmen, weswegen Zaire sich, aufopfernd wie er ist, ohne groß zu Überleben für die Hungerspiele angemeldet hat, um zu gewinnen und mit dem Siegergeld die Behandlung seiner Schwester bezahlen zu können.


Distrikt 4 – Fischerei

Das Fischen im Allgemeinen hat sich in Distrikt 4 kaum verändert. Außer dem Fakt, dass es kaum noch etwas gibt was sich in den Netzen der zahlreichen Fischer verfängt. Das Meer scheint leer zu sein. Nur noch selten sieht man gut gefüllte Kutter in den Hafen fahren. Doch nicht nur die Fischer haben es schwer. Auch im Bereich der Produktion verschiedenster Fischprodukte sieht es nicht rosig für die Bevölkerung aus. Fast alles wird nur noch von Maschinen gemacht und wenn man mal menschliche Hände braucht, dann nur um die Knöpfe zu betätigen.  

Mädchen: Amberlie Carster (18)
Von… Amora
→ Amberlie ist eine ruhige Person, die schon als kleines Kind viel trainierte. Sie ist sehr intelligent und hält sich meist im Hintergrund. Die Brünette ist hinterhältig und schlägt meistens aus dem Hinterhalt zu. Sie ist meist freundlich, nett und tut auf süßes Mädchen.

Junge: Aleksandr Bladt (17)
Von… Fralessa
→  Aleksandr ist ein eher unauffällig wirkender junger Mann, was unter anderem auch mit seinem wenig attraktiven Aussehen zusammenhängt. Er hat niemals Anschluss zu seinen Altersgenossen gefunden, zum einen, weil er nicht zu den wirklich Armen und den wirklichen Reichen gehört, zum anderen, weil er auf viele Menschen seltsam wirkt. Er verbringt seine Tage an der Seite seines Vaters in einer Fischerei, wo er völlig unterbezahlt durch Vitamin B angestellt ist. Aus dem Hintergrund drangsaliert er die weiblichen Arbeiterinnen, nach oben hin ist er sehr unterwürfig. Er hat ein wahnsinnig großes Problem mit Frauen. Sie machen ihm zwar auf der einen Seite furchtbare Angst, auf der anderen Seite begehrt er sie, möchte eine von ihnen besitzen. Zu all dem spielt seine sadistische Ader hinzu. Weil er sich nicht dazu in Stande fühlt, einer Frau positive Emotionen zu entlocken, kompensiert er diese Unfähigkeit damit, ihnen negative Emotionen zu entlocken.


Distrikt 5 – Strom

In dem Zeitalter der Technologie ist aus Strom ein heiß begehrtes und auch teures Gut geworden. Doch die Bevölkerung von Distrikt 5 selbst profitiert nur wenig davon. Denn riesige Konzerne haben ihr Lager hier aufgeschlagen und reißen alles an sich, was sie kriegen können. Man könnte meinen, dass dadurch vielleicht noch ein paar Arbeitsplätze mehr herausspringen würden. Doch anstatt die Einheimischen in ihren Werken einzustellen, nehmen die Stromkonzerne lieber hoch gebildetes Personal aus allen Winkeln Panems unter Vertrag.

Mädchen:  Gaia Quance (14)
Von… Maysilee [Füllhornopfer]
→ Jahrelang leidet Gaia bereits unter der Schikane und sexuellen Belästigung ihres leiblichen Vaters, welcher seit dem Tod ihrer Mutter nicht mehr nüchtern anzutreffen ist. Durch jene mentalen Belastungen ist aus dem jungen Mädchen ein ängstlicher und misstrauischer Teenager geworden, der nichts gutes mehr in der Menschheit sieht. Einen Ausweg aus ihrer Situation sucht Gaia schon lange, doch von zu Hause weglaufen kommt für sie nicht in Frage, da ihr Vater derjenige ist, welcher Geld ins Haus schafft und sie auf sich allein gestellt niemals auf der Straße überleben würde.

Junge: Levente Tion (17)
Von… Neyla Kunta
→ Levente ist durch und durch chaotisch. Der Boden seines Zimmer ist überhäuft mit allerlei Dingen, von denen er selbst nicht ein Mal weiß woher sie kommen und wie sie da gelandet sind, geschweige denn wem sie gehören. Denn ‚Levti‘ liebt es regelrecht sich Sachen unter den Nagel zu reißen, die irgendwann irgendwer verloren bzw. liegen gelassen hat. Dennoch liebt er die Technik, denn sie ist das Einzige, was Ordnung in seinem Leben schafft. In der Mathematik herrscht kein Chaos, alles hat seinen festen Platz. Auch Levente wünscht sich so eine Ordnung in seinem Innersten.


Distrikt 6 – Transport

Das Erbauen von Zügen, Autos und Hovercrafts wird den Maschinen überlassen. Das Reparieren und Betätigen dagegen den Menschen. Distrikt 6 geht es besser als einigen Anderen. Arbeit ist zu finden, wenn auch nur mit sehr viel Ehrgeiz und Können. Trotzdem können die meisten Menschen, die dort leben, von sich behaupten, dass sie mit dem was sie haben überleben können.

Mädchen: Medides Greyalley (16)
Von… Foxface24
→ Medides ist eine tickende Bombe, die jeden Moment zu explodieren droht. Sie ist eine sehr temperamentvolle und impulsive Person, bei der man aufpassen muss, was man vor ihr sagt oder macht. Medides Selbstbewusstsein ist überdurchschnittlich groß und sie schert sich nicht darum, was andere über sie denken. Sie ist Eine, die sich immer selber pusht und vorantreibt und ihr Ehrgeiz kennt fast keine Grenzen. Wenn sie sich ein Ziel setzt, dann gibt sie alles dafür, dieses zu erreichen.

Junge: Jaysen Patricks (18)
Von… Fleur Hadley
→ Jaysen Patricks ist ein sehr ernster junger Mann. Er hat zu viel verloren, als das er noch einen Sinn in seinem eigenen Leben sieht. Sein ganzes Leben dreht sich nur um seine Freunde. Ohne sie hätte er keinen Grund mehr zu leben. Für die Spiele hätte er sich trotzdem nie freiwillig gemeldet...


Distrikt 7 – Holz & Papier

Es wurde schnell klar, dass das Fällen von Bäumen mit einer Kettensäge weitaus schneller geht als mit einer Axt. In Distrikt 7 wurden die Kräfte von Mensch und Maschine vereint. Die Maschine macht den Menschen dort das Leben eher einfacher als schwerer. Was vorher Knochenarbeit war, ist nun ein Akt von wenigen Minuten. Die Meisten sind dankbar für diese Wende. Andere hingegen warten noch auf den Tag an dem der Mensch auch in Distrikt 7 vollkommen ersetzt wird.

Mädchen: Nalthea Ivary (18)
Von… Nouette
→ Nea ist eine sehr fantasievolle und besonders kreative Person. Außerdem interessiert sie sich sehr für die früheren Hungerspiele, weshalb sie auch oft mit ihrem älteren Bruder Kampftechniken und das Überleben in der Wildnis trainiert. Generell ist sie eher extrovertiert. Ihr ganzes Zimmer ist voll mit Bildern und Leinwänden. Sie hat außerdem wenig Kleidung, welche keine Farbspritzer darauf hat.

Junge: Ryan Cross (18)
Von… Fleur Hadley
→ Ryan ist vor fünf Jahren einfach im Wald von Distrikt sieben aufgetaucht und niemand weiß über seine wahre Herkunft Bescheid. Kein Bewohner von  Distrikt 7 hat ihn je reden gehört und daher wird er weitgehend gemieden. Dem Jungen ist es egal, was die Leute von ihm denken, und er bleibt am liebsten für sich.


Distrikt 8 – Textilien

Die Arbeit, welche in Distrikt 8 zu finden ist, gefährdet nicht selten die eigene Gesundheit. Die Arbeiter in den Textilfabriken müssen unter der ständigen Aufnahme von Giften und Abgasen arbeiten, was öfters dazu führt, dass viele Menschen bereits im jungen Alter versterben. Doch obwohl die Todesrate bei der Arbeit so hoch ist, arbeitet man in Distrikt 8 weiterhin unter solchen Konditionen. Denn eine andere Wahl hat man nicht. Denn Armut will so gut wie keiner riskieren.

Mädchen: Avenykka Silvertrail (15)
Von… Moonfeather
→ Avenykka ist eine sehr aufgeweckte Person. Sie liebt ihre Elterrn mehr als alles andere und würde alles dafür tun, dass es ihnen besser geht. Veny ist sehr spontan und schnell darin Pläne auszuarbeiten, von denen 50% unmöglich und 50% perfekt sind, weiterhin ist es schwer ihr Angst einzujagen, es sei denn es handelt sich um Kriechtiere. Das Mädchen reagiert auf Anfeindungen sehr empfindlich und nimmt sich Beleidigungen sehr zu herzen, was dazu führt, dass sie manchmal nicht glücklich mit sich selbst ist und Angst davor hat neuen Leuten zu begegnen.

Junge: Magnus Severin Thakeray (13)
Von… Moonfeather
→ Magnus ist ein düsterer und schweigsamer Junge, der älter aussieht als er ist. Er hat keine positive Einstellung dem Leben und anderen Menschen gegenüber und vergräbt sich stattdessen lieber in seiner eigenen grauen Welt. Die einzigen Menschen, die ihn dazu bewegen können aufzutauen, sind seine Familie, aber auch ihnen fällt das schwer. Er lässt nur manchmal seine Emotionen in Bildern aus, welche  Einblicke in sein Inneres geben.


Distrikt 9 – Getreide

Das endlose Ackerland von Distrikt 9 gehört schon längst nicht mehr den Bewohnern selbst. Ihr einziger Vorteil gegenüber einigen anderen Distrikten ist dennoch, dass man ihnen Arbeit auf den Feldern der großen Konzerne gibt. Der Lohn ist mager, reicht aber meistens für das Nötigste. Die Arbeit selbst ist hart. Den ganzen Tag in der prallen Sonne Getreide ernten hat schon so manchen all seine Kraft – wenn nicht auch sein Leben – gekostet.

Mädchen: Fenikko Darlais (13)
Von… Melyss
→ Ein Dasein im Schutze der Dunkelheit zu fristen, ist für die meisten Menschen eine abwegige Vorstellung oder das Werk besonders strenger Eltern, doch für Fenikko Darlais Normalität. Denn sie ist eine der wenigen Betroffenen der seltenen Mondscheinkrankheit, für die die UV-Strahlen der gleißenden Sonne schnell den Tod bedeuten können. Nur zu Hause ist sie geschützt. Nur zu Hause kann ihr nichts widerfahren. Doch was tut ein Mensch wie sie, der auf den Schutz der eigenen vier Wände angewiesen ist, wenn es derorts jemanden gibt, der einem nach dem Leben trachtet?

Junge: Vanou Soromon (17)
Von… Loocy
→ Vanou wurde aufgrund einer finanziellen Notlage zur Aufopferung seines Ohres gezwungen und sollte ab diesem Tage nur noch Stolz über diese Verstümmlung empfinden. Dies stellte sich aber als unmöglich heraus. Er ist ein humorloser und ernster junger Mann, der ab und zu von einer Naivität heimgesucht wird, die ihn zum Schönreden verleitet, obwohl die Realität alles andere als schön ist. Er versucht sich immer mehr an dem Kodex seines Vaters zu orientieren und schöpft dadurch neue Stärke.


Distrikt 10 – Viehzucht

Früher war Distrikt 10 der wohl ärmste Distrikt in Panem. Heute sind sie weitaus besser dran als so manch anderen. Denn die Maschinen sind noch nicht so weit, um mit lebendigen Tieren umzugehen. Trotzdem herrscht auch hier eine gewisse Arbeitslosigkeit, welche sich aber noch in einem übersichtlichen Bereich hält.

Mädchen: Prosper Ayres (15)
Von… Maysilee [Füllhornopfer]
→ Bei Prosper handelt es sich um ein sehr naives Mädchen. Um es ganz genau zu sagen, ist sie so leichtgläubig, dass sie sich von ihrem kleinen Bruder hat überreden lassen an den Hungerspielen teilzunehmen. Warum? Laut ihrem Bruder handelt es sich bei diesen lediglich um einen Wettbewerb durch dessen Gewinn man sehr viel Geld bekommen kann. Da sich Prosper sehr verantwortlich für die Armut ihrer Familie fühlt meldet sie sich natürlich ohne groß nachzudenken für die Spiele an. Was sie nicht weiß ist, dass sie in diesen sterben kann...

Junge: Norwin Graysmark (17)
Von… Sirija
→ Man könnte Norwin insgesamt als mittelgroßen Jungen mit einer erstaunlich positiven Lebenseinstellung und außergewöhnlichem Charakter beschreiben. Trotz seiner anstrengenden Arbeit ist er fröhlich, lustig und selbstbewusster als es dem jungen Herrn gut tut. Er ist vielleicht etwas naiv und kindisch, aber eine gute Seele und kann erstaunlich gut mit Tieren umgehen.


Distrikt 11 – Landwirtschaft

Die Situation hier ähnelt der in Distrikt 9. Auch hier ist es der Bevölkerung erlaubt auf den zahlreichen Plantagen zu arbeiten. Ob man aber Lohn bekommt ist meistens ungewiss. Denn wenn zu viele arbeiten, dann gehen so manche auch vollkommen leer aus. Trotzdem stehen die Meisten Tag für Tag auf. In der Hoffnung, dass sie am Ende des Tages die Glücklichen sind, die mit einer gefüllten Tasche nach Hause kommen.

Mädchen: Rumer Fernsby (14)
Von… Maysilee [Füllhornopfer]
→ Rumer wurde als das jüngste Kind einer siebenköpfigen Familie geboren, deren Mitglieder allesamt auf den riesigen Obstplantagen von Distrikt 11 arbeiten. Als sie gerademal acht Jahre alt ist, fällt Rumer während der Arbeit von einem hohen Baum. Das Resultat ist ein gebrochener Arm und ein zertrümmertes Bein. Doch während der Arm langsam verheilte, erholte sich das Bein niemals von dem Unfall, weswegen Rumer seitdem nur noch mit einer provisorisch angefertigten Schiene und Krücken laufen kann. Durch dieses Handicap ist es ihr nicht mehr möglich auf den Plantagen zu arbeiten, was ein riesiges Problem für ihre Familie darstellt, denn das Geld, welches Rumer einbringen könnte fehlt. Verärgert über die unnütze Last, welche Rumer auf die Familie ausübt, meldet ihr ältester Bruder sie ohne ihre Zustimmung bei den Spielen an, damit es endlich ein Maul weniger zu stopfen gibt...

Junge: Griffin Llawen (17)
Von… Ninde Thurilion
→ Griffin Llawen ist in der Hitze und Entbehrung des elften Distrikts aufgewachsen. In seiner Kindheit musste er sich bereits von seinem Vater trennen, dem er sehr nahe stand. Nun kümmert er sich um seine Mutter und Geschwister, für die er bereit ist alles zu opfern. Seine große Liebe hat er schon gefunden, doch nicht nur Armut macht dem Jungen zu schaffen…


Distrikt 12 – Kohleförderung

Dieser Distrikt hat nicht viel von der technologischen Revolution mitbekommen. Zumindest nicht hinsichtlich ihrer ewig düsteren Kohlemienen. Die neumodische Technik hat sich nur in den normalen Alltag aller gedrängt. Dinge, welche früher mühselig erschienen, werden heute mit nur einem Knopfdruck erledigt. Zwar haben nicht alle Zugriff auf diese Neuheiten, aber dennoch scheinen hier alle von ihnen zu profitieren. Meistens.  

Mädchen: Lonicera Redwin (16)
Von… Ninde Thurilion
→ Loni ist in Distrikt 12 in wohlbehüteten Verhältnissen aufgewachsen. Doch seitdem sie in der ersten Klasse sehr gute Noten hatte, setzt ihre Familie alles dran Loni immer besser zu machen. Unter dem stetig wachsendem Druck der Familie, und bald auch der Freunde, bricht sie bald zusammen und genau da sieht sie keinen anderen Ausweg mehr...

Junge:  Dametrius Lowe (17)
Von… Maysilee [Füllhornopfer]
→ Als Sohn des Bürgermeisters von Distrikt 12 bekommt Dametrius immer alles, was er will – und genau das nervt ihn an seinem Leben. Der Junge sehnt sich nach Abenteuer und etwas Abwechslung im Leben, ist gelangweilt von der Selbstverständlichkeit des Reichtums in seiner Familie und will endlich selber etwas erreichen. Kein Wunder also, dass er die Hungerspiele als erste Möglichkeit nimmt seinem öden Leben zu entfliehen.


Distrikt 13 – Graphitförderung

Schon vor der Wende war Distrikt 13 technologisch sehr weit fortgeschritten, weswegen es kein Wunder sein sollte, dass sich hier nur wenig verändert hat. Zum Abbau von Graphit werden immer noch Arbeiter benutzt, doch zur Suche nach dem kostbaren Mineral vertraut man voll und ganz auf die vorliegende Elektronik. Hier leben bloß die in Armut, welche entweder zu schwach oder zu jung für die Arbeit in den endlosen Mienen ist.

Mädchen: Leven Joanne Colens (17)
Von… vire
→ Seit dem Tod ihrer Schwester läuft bei Leven einiges schief. Sie ist die Tochter des Bürgermeisters von Distrikt 13, lebt im Luxus und hat demnach ein besseres Leben als die Mehrheit der in Panem lebenden Menschen; dennoch ist sie unglücklich. Ihre Familie zwingt sie zu einer Beziehung mit einem Jungen aus 13 und misshandelt sie. Trotz der schwierigen Lebenssituation ist Leven eine selbstbewusste, gerechte und starke junge Frau, die sich zu verteidigen weiß und sich von niemanden etwas vorschreiben lässt. Regeln brechen, rebellische Taten vollziehen und sich mit anderen Leuten anlegen stehen an ihrer Tagesordnung. Leven ist sowohl schlau als auch scharfsinnig, sie hegt einen brennenden Hass auf die Hungerspiele und diejenigen, die sie unterstützen (inklusive ihrer Familie). Und dennoch steckt hinter ihrer harten Schale ein weicher Kern.

Junge: Keenan Jaynes (16)
Von… Maysilee [Füllhornopfer]
→ Seit dem plötzlichen Tod seiner Eltern lebt Keenan auf der Straße. Schon seit fünf Jahren schlägt er sich mehr oder weniger durchs Leben. Er betrügt, klaut und betrinkt sich auf einer täglichen Basis, denn anders ist es ihm nicht möglich sein jämmerliches Dasein auszuhalten. An den Hungerspielen nimmt er bloß teil, weil er sowieso nichts zu verlieren hat und diese ihm letztendlich einige Tage im Paradies mit genug Essen und einem Dach über dem Kopf ermöglichen.


MENTOREN


Distrikt 1 – Luxusgüter

Eustacia Edenthaw (31)
→ Eustacia ist hauptberuflich Reporterin des populären Magazins "Panem Times", welche aber auch eine heimliche Obsession mit den Hunger Spielen hat. Schon früh hat sich Eustacia für dieses Stück von Panems Geschichte begeistert, hat viel Recherche gemacht und besitzt ein immenses Wissen über sowohl die historischen Aspekte der Spiele, als auch erfolgreiche Strategien, welche ihren Tributen erfolgreich zum Sieg verhelfen können.

Ursprünglich kommt Eustacia aus Distrikt 1, weswegen es kaum verwunderlich ist, dass sie unbedingt die Mentorin dieses Distrikts werden wollte. Ins Kapitol kam sie mit nur 18 Jahren und durch die finanzielle Unterstützung ihrer Eltern. Eigentlich wollte sie es dort ganz groß in der Modeindustrie machen, jedoch hat sich dieser Traum schnell als unerreichbar entpuppt, weswegen Eustacia prompt ein Praktikum bei der Panem Times anfing und ihr durch ihre harte Arbeit dort bereits nach dem Ende des Praktikums eine Festanstellung angeboten wurde.  

Bei Eustacia handelt es sich um eine Frau, welche ihre Ziele hartnäckig verfolgt, jedoch pragmatisch genug ist um zu bemerken, wenn sie in einer Sackgasse feststeckt und nicht mehr weiterkommt. Da Eustacia bei ihrem Job viel mit Menschen zu tun hat, kennt sie sich mit jenen gut aus und ist desweiteren auch sehr redegewandt, was es ihr einfach machen wird Sponsoren für ihre Tribute zu rekrutieren. Eustacia hat keinerlei Verständnis für Heulsusen oder Angsthasen, denn ihrer Meinung nach lebt man nur einmal und dieses Leben ist viel zu kurz, um sich großartig Sorgen zu machen, dass man scheitert.

Betreuerin: Dazzle Eveville


Distrikt 2 – Maurer und Steinmetze

Latrius Pyrmont (47)
→ Latrius ist Überlebenskünstler. Er hat seine eigene TV Sendung in welcher er sich in jeder Folge gefährlichen Umgebungen in verschiedenen Distrikten aussetzt. Er mag zwar nicht viel über die früheren Hunger Spiele wissen, doch Latrius besitzt das Wissen, welches seinen Tributen weiterhelfen wird unter den extremen Umständen in der Arena zu überleben.

Ursprünglich kommt Latrius aus Distrikt 8. Seine leiblichen Eltern starben aufgrund eines Feuers in einer der vielen Textilfabriken von 8. Mit nur 10 Jahren war er so auf sich alleine gestellt und verbachte die nächsten vier Jahre damit durch die Straßen des Distrikts zu streunen. Als er 15 wurde, gabelte man ihn von der Straße auf und verfrachtete ihn in ein überfülltes Waisenheim. Jegliche Chancen auf eine Adoption schien so gut wie null zu sein, doch Latrius hatte Glück und eine reiches Paar aus dem Kapitol nahm ihn in deren Obhut.

Bei Latrius handelt es sich um einen Mann, der weiß wie es ist am Abgrund zu sein und wie man sich aus diesem wieder heraus kämpft. Mitgefühl werden seine Tribute von ihm nicht zu spüren bekommen, denn in seinen Augen ist jeder, der noch ein Dach über seinen Kopf hat und seinen Magen zu füllen vermag, besser dran als er es war in seiner Kindheit. Latrius ist von eher stiller Natur, besitzt jedoch eine sehr einschüchternde Ausstrahlung, welche ihm meistens dabei hilft das zu bekommen, was er will.

Betreuer: Helbor Heavenshire


Distrikt 3 – Technologie

Theta Barrett (89)
→ Theta ist mit ihren 89 Jahren der älteste Mentor, jedoch sollte man sie aufgrund ihres Alters nicht unterschätzen. Den Großteil ihres Lebens hat Theta nämlich damit verbracht, die Geschichte Panems nach zu verfolgen und diese in ihrem Buch zusammenzufassen. "Die kurze Geschichte Panems" ist ein hochanerkanntes Stück Literatur, welches nicht nur in vielen Schulen für den Unterricht benutzt wird, sondern auch noch dreißig Jahre nach dessen Veröffentlichung tausende von Lesern fasziniert. Ein großes Stück ihres Buches beschäftigt sich Theta mit den Hunger Spielen, weshalb ihr Wissen über diese immens ist.

Geboren wurde Theta im Kapitol. Schon ihre Eltern hatten mit der Erforschung von Panems Geschichte begonnen, doch waren mit ihrem Werk nicht fertig geworden, weswegen sie es zur Lebensaufgabe ihrer Tochter gemacht hatten.

Theta mag zwar körperlich nicht mehr sonderlich agil zu sein, sie sitzt nämlich im Rollstuhl, jedoch ist ihr Geist nicht gealtert. Bei Theta Barrett handelt es sich um eine extrem intelligente Frau, welche sich nicht auf ihr hohes Alter reduzieren und sich generell wenig gefallen lässt. Diese Fähigkeit wird ihr sicherlich im Umgang mit Sponsoren nützlich sein, denn Theta bekommt meistens, was sie will, egal auf welche Art und Weise.

Betreuerin: Brierre Dawnop


Distrikt 4 – Fischerei

Alodia Vignaux (27)
→ Alodia ist die Ur-ur-Enkelin von Prine Vignaux, Siegerin der 61. Hunger Spiele. Durch ihre Verwandtschaft fühlt sich Alodia den Hunger Spielen sehr nah und sieht es deshalb als ihre Aufgabe den Tributen in diesem Jahr beizustehen. Zwar wurde sie nur aufgrund ihrer besonderen Verbindung zu den Spielen zur Mentorin erwählt, jedoch hat Alodia ihre Hausaufgaben gemacht und ist bereit ihre Tribute tatenkräftig mit allen Mitteln zu unterstützen.

Alodia ist geboren und lebt in Distrikt 4. Sie hat eine behütete Kindheit genossen und ist den schlimmen Sachen im Leben meistens einfach aus dem Weg gegangen. Sie weiß nicht wie es ist, tagelang nichts zu Essen oder zu Trinken zu haben, weswegen sie mit den Elend ihrer Tribute wenig anzufangen weiß.

Alodia ist ein gutmütiger Mensch, welcher Konflikten meistens aus dem Weg geht oder ihnen ein blindes Auge schenkt, sollte sie einen bemerken. Sie lebt ihr Leben gerne in absoluter Ruhe und es gibt wenig, was sie an die Decke gehen lässt. Jemand könnte sie offensichtlich beleidigen, doch Alodia vermag es ihre Fassung zu behalten und höflich die Konversation zu beenden. Wer sich jedoch denkt, dass sie nicht nachtragend ist, ist bei Alodia an der falschen Adresse. Sie merkt sich die Vergehen andere Menschen lange und wird jenen, die ihr Unrecht getan haben, für immer die kalte Schulter zeigen.

Betreuer: Tassle Springlake


Distrikt 5 – Strom

Caligula Argyris (25)
→ Caligula ist einer der talentiertesten Künstler, welche Panem zu bieten hat. Mentor wurde er nur, weil er sich über sein Auftreten bei den Hunger Spielen mehr Ruhm und Aufmerksamkeit erhofft. Seinen Tributen kann er so gut wie gar keine Ratschläge für die eigentlichen Spiele geben. Jedoch weiß Caligula, wie genau man eine riesige Menge Menschen dazu bringt dich auf der Stelle zu mögen, weswegen er sehr nützlich dazu sein wird, seinen Tributen beizubringen die Sponsoren von sich zu begeistern während der Zeit im Kapitol.

Caligula wurde im Kapitol geboren und hat sein Leben lang keinerlei finanzielle Sorgen gehabt, da bereits sein Vater sich einen Namen mit seinen abstrakten Kunstwerken machte. Caligula liebt es aufzufallen, weshalb man ihn oft mit bunten Haaren, geschminkten Gesicht und ebenso auffälligen Klamotten antrifft. Er kann es nicht leiden, wenn man ihn ignoriert oder wenn eine andere Person ihm sein Scheinwerferlicht wegnimmt. Seine absolute Mission im Leben ist es noch berühmter als sein Vater zu werden und ihm ist kein Mittel zu Schade, um diese Mission zu erfüllen.

Betreuerin: Flaxe Whitebreth


Distrikt 6 – Transport

Lennon Sorell (64)
→ Lennon befindet sich bereits im Ruhestand. Sie ist die vorherige Inhaberin eines großen Autokonzerns in Distrikt 6, welches sie nun an ihre Tochter weitergegeben hat. Lennon war sich damals sicher gewesen, dass sie ihren Ruhestand voll und ganz genießen würde nach so vielen Jahren harter Arbeit.

Doch nun sind es schon zwei Jahre und die Frau langweilt sich ungeheuer. Um wieder ein bisschen Schwung in ihr Leben reinzubringen, hat Lennon den Job als Mentor prompt angenommen, als ihr dieser von der Regierung angeboten wurde. Zwar ist die 64-Jährige mehr oder minder nur erfahren darin, wie man sich in der Geschäftswelt durchschlägt, doch dieses Wissen wird ihr nützlich sein, um starke Strategien für ihre Tribute zu entwickeln und ihnen zu starken Bündnissen zu verhelfen. Desweiteren wird sie wahre Wunder bei den Sponsoren bewirken, denn Lennon weiß, wie man verhandelt.

Betreuer: Lane Ashwin


Distrikt 7 – Holz und Papier

Dexter Zepher (53)
→ Dexter war ehemals sowohl zuständig für das Training der Friedenswächter in Distrikt 2, als auch Hauptkommandant der Friedenswächter in Distrikt 7 gewesen. Seinen Job kann er nicht mehr durch eine Verletzung an seinem linken Bein ausüben. Zwar hätte Dexter sein Bein im Kapitol richten lassen können, doch er hatte sich geweigert, denn er hatte seine Narben und Wunden schon immer mit Stolz getragen. Dass er einen Gehhilfe verwenden muss, um sich überhaupt fortbewegen zu können, stört ihn in keiner Hinsicht.

Dexter kennt sich extrem gut mit jeglichen Verteidigungsstrategien aus, wird seinen Tributen also auch in der Trainingsphase sehr nützlich sein. Er hat ein sehr großes Wissen über jegliche Art von Waffe, sei es eine Pistole oder eine zerbrochene Flasche, und die verschiedenen Arten Menschen umzubringen.

Dexter ist ein stolzer Mann, welcher sich nicht für seine Fehler schämt und diese stattdessen wie ein Ehrenabzeichen trägt. Sollte ihn jemand für sein kaputtes Bein oder seinen Gehhilfe auslachen, kann Dexter schnell gefährlich werden. Zu gerne zeigt er anderen Menschen, wo der Haken hängt und genau wo sie sich in der Rangordnung befinden: nämlich unter ihm.

Betreuerin: Beta Solidbrand


Distrikt 8 – Textilien

Erwald Tyndall (34)
→ Ewald ist verantwortlich für über dreißig Raubüberfälle in Distrikt 8. Im Moment sitzt er seine Strafe in einem der vielen Gefängnisse des Kapitols ab. Zwar handelt es sich bei ihm um einen berüchtigten Verbrecher, jedoch beging er seine Taten nicht aus einfacher Boshaftigkeit. Er raubte nur reiche Menschen aus und das meiste seiner Beute gab er an jene, die nichts hatten. In gewisser Weise sieht er sich als eine Art "Robin Hood".

Ewald wurde nur Mentor, da sich niemand anderes für Distrikt 8 gemeldet bzw. gefunden hatte. Man verspricht ihm einige Jahre weniger Strafe, sollte er seinen Job gut machen, doch Ewald ist sich sicher, dass das Kapitol keinerlei Absicht hat ihn jemals wieder frei zu lassen. Trotzdem wird er sich Mühe geben seine Tribute mit seinem Wissen über Überlebenstechniken und Raubtaktiken zu unterstützen.

Ewald ist an sich ein sehr friedlicher Geselle, wäre da nicht sein tiefer Durst nach Gerechtigkeit in der Welt. Geboren wurde er auf der Straße und sein Leben hat er auch bis jetzt auf der Straße geführt. Für ihn hat es noch nie Sinn gemacht Menschen nach ihrem täglichen Einkommen zu sortieren. Viel eher ist er der Meinung, jeder sollte gleiche Chancen auf ein gutes Leben haben.

Betreuer: Allio Fairsong


Distrikt 9 – Getreide

Permelia Latham (28)
→ Permelia, auch bekannt unter dem Künstlernamen "Lia Latham", ist hauptberuflich Schauspielerin. Sie spielte bereits in vielen erfolgreichen Produktionen des Kapitols mit, doch ist auch nur dort ein bekanntes Gesicht. In den Distrikten kennt kaum jemand ihren Namen, was sie als Mentorin in den Hunger Spielen ändern möchte.

Als Schauspielerin kann Permelia ihren Tributen nicht sonderlich viele Ratschläge für die Spiele geben. Jedoch weiß sie, wie man in die Haut anderer Menschen schlüpft und sich in jemand komplett anderes verändern kann. Sie wird ihre Tribute sicherlich in deren Zeit im Kapitol unterstützen können.

Permelia nimmt ihre Karriere sehr ernst. Sie will in dem, was sie gut kann, immer erfolgreich sein, was heißt, dass sie immerzu relevant bleiben muss. Zwar gelingt es ihr ihre glückliche und erfolgreiche Kulisse mehr oder weniger zu erhalten, doch könnte man hinter diese blicken, würde man sehen wie erschöpft Permelia wirklich ist.

Betreuerin: Tulsi Lockhill


Distrikt 10 – Viehzucht

Darian Westerby (44)
→ Darian ist eine der reichsten Personen Panems. Sie ist in viele Unternehmen und Firmen in Panem verwickelt, besitzt einige auch, weshalb ihre Familie zu einer der Mächtigsten zählt. So mächtig, dass die Westerbys ohne jegliche Probleme die Regierung stürzen und ihren Platz einnehmen könnten, wenn sie wollen würden. Jedoch ist Darian kein Fan davon sich die Hände schmutzig zu machen, weswegen sie es vorzieht sich indirekt in die Machenschaften von der Regierung einzumischen, indem sie als Mentorin nah mitverfolgt, was die Spiele für einen Effekt auf Panem haben.

Bei Darian handelt es sich um eine sehr eigensinnige Frau. Sie hat immer genaue Vorstellungen, wie etwas laufen soll, weswegen sie oft taub für die Ideen anderer ist. Lieber zieht sie ihr eigenes Ding durch, egal ob es klappt oder nicht. Ihre Tribute werden sich ihrem Willen wohl beugen müssen. Egal ob sie wollen oder nicht.

Betreuer: Collard Plainvale


Distrikt 11 – Landwirtschaft

Hilarion Ellis (36)
→ Hilarion, auch nur Rion genannt, ist von Beruf Sänger. Ursprünglich kommt er aus Distrikt 11, jedoch wurde er mit 16 Jahren von einer Plattenfirma entdeckt, als Rion in einer Bar aufgetreten war und einer der Vertreter im Publikum gewesen war. Seitdem gehört er zu einen der schönsten Stimmen im Kapitol, doch sein Herz sehnt sich immer noch nach den grünen Plantagen seines zu Hauses. Denn um seinen Traum zu verwirklichen, musste Rion seine Familie verlassen und hatte sie seitdem nie wieder gesehen. Zwar wurde ihm versichert, dass jene entsprechend mit Geld versorgt werden, doch sicher sein kann er sich nicht.

Hilarion wurde Mentor, um nach Distrikt 11 für kurze Zeit zurückkehren zu können und den Jugendlichen, welche sich für die Spiele melden, eine helfende Hand zu geben. Rion hat sich dementsprechend auf seine Aufgabe vorbereitet und wird alles daran setzen seinen Schützlingen zu helfen.

Auch wenn Rion seinen großes Ziel Sänger zu werden erreicht hat, fehlt ihm jedoch seine Familie, welche er aufopferte, um ins Kapitol zu gehen. Nach all diesen Jahren im Kapitol fängt er allmählich an dessen Tücken zu sehen und will alles daran setzen diesen zu entkommen.

Betreuerin: Cabil Keenbrand


Distrikt 12 – Kohleförderung

Braden Devilin (71)
→ Braden ist  wohl der Letzte, der Mentor werden sollte. Früher war er mal einer der beliebtesten Fernsehmoderatoren des Kapitols gewesen, doch nach einer gescheiterten Ehe und einem immer größer werdenden Alkoholproblem verlor er seinen Job. Nur durch sein früheres immenses Reichtum kann er sich noch leisten in seinem Penthaus im Kapitol zu wohnen, doch das Geld wird langsam knapp, weshalb in der Not der Lage sich schnurstracks als Mentor beworben hat und den Job sogar bekommen hat.

Braden macht eigentlich nichts lieber, als eine Flasche Whiskey nach der Nächsten zu inhalieren, weshalb er seinen Tributen wohl eher von wenigem Nutzen sein wird. Ihn interessiert nur die Kohle, welche nach dem Job für ihn springt. Unter dem Einfluss von Alkohol wird Braden extrem gemein, weshalb seine Schützlinge sich wohl einiges von ihm anhören werden müssen.

Betreuer: Ardar Daygrove


Distrikt 13 – Graphitförderung

Yarrow Flatgrowe (22)
→ Yarrow ist der Sohn eines einflussreichen Politikers im Kapitol. Durch seine privilegierte Position, ergatterte er den Job als Mentor, zu welchem er sich eigentlich gar nicht so viel denkt. Er sieht seine Aufgabe viel mehr als eine Möglichkeit an, andere Menschen nach seinem Willen tanzen zu lassen. Denn meistens ist es Yarrow selber, welcher herumkommandiert wird, was ihm so gut wie gar nicht passt.

Yarrow wird sich definitiv nicht gut um seine Tribute kümmern. Der junge Mann hat sich nicht die Mühe gegeben sich auf seinen Job vorzubereiten und wird den Tributen sicherlich nicht sehr viel Aufmerksamkeit schenken. Denn die wichtigste Person in Yarrow's Leben ist immer noch er selbst.

Betreuerin: Vanil Welldust


PRIVILEGIEN REGISTER


1) Wunschszene (Melyss)

2) Charakterzentrisches Kapitel (Melyss)

3) Sponsorengeschenk nach Wahl (Amora)

4) Spielemacher Aktion (Amora)

5) Joker (Fralessa)

6) Sponsorengeschenk (Lisa Potter)
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