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Living Fire

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Drama / P16 / Het
der Rote Shanks Die Strohhut-Bande Eustass 'Captain" Kid Marco der Phoenix OC (Own Character) Puma D. Ace / Gol D. Ace
15.08.2015
24.07.2022
19
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15.08.2015 2.499
 
Das angenehme Zwitschern der Vögel, die warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut, der wunderschöne und weite Ozean. Die allzu vertraute Sicht von oben war für mich wie ein winziger Blick in den endlosen, weiten Himmel. Ich schloss zufrieden die Augen und ließ meine starken Sinne das Rauschen der Wellen, das Pfeifen des Windes und den salzige Duft der Meere aufnehmen. Das sind die unscheinbaren Dinge, die mich nach einem anstrengenden und langen Tag glücklich stellten, wunschlos glücklich. Ich lehnte mich für einen Moment zurück um mich voll und ganz meiner ruhigen Umgebung zu widmen und zu entspannen. Jeder Ton, sei es von meinen Kameraden, die feierten, das unerträgliche Singen meiner Kommandanten oder die lauten Tänze der Jungs. Diese Geräusche waren für meine Ohren wie singende Engel.

Ich lächelte zufrieden, als meine empfindlichen Lauscher ein leises Poltern wahrnahmen. Mein Auge öffnete sich einen Spalt und neben mir erschien eine allzu vertraute Präsenz. Das Nest fing an gefährlich zu wackeln und lautes Knacken und Quietschen ertönte. Ich richtete meinen Blick leicht nach links und ehe meine Wenigkeit sich versah, quetschte die Person sich mit seinem starken Körper zu mir. Die Wärme, die er ausstrahlte, erfüllte die freie Atmosphäre mit Warmherzigkeit.

Meine Augen schweiften nun seufzend auf den schmunzelnden Blondschopf, der sich direkt neben mir auf das rote Kissen setzte und gleichzeitig meinen ganzen Platz stahl. Ich murrte genervt und rutschte leicht nach links, als unsere Knie zusammenstießen und seine anziehende Temperatur zu warm wurde. Eine unangenehme Gänsehaut erwischte mich und mein Körper verbrannte innerlich.

„Ich habe dich gesucht...”, sagt er sanft, als wir tief in Gedanken die Aussicht genossen. Ich sah für einen Moment zu ihm: Die warmen Sonnenstrahlen schienen auf sein Gesicht und färbten seinen Hautton in ein grelles Orange, was ihn wie ein ästhetisches Gemälde aussehen ließ.
„Entschuldige, Marco...”, verließ meine vertrocknete Kehle, worauf er mit einem Lächeln nickte und mir den Krug Wasser reichte, welches zwischen seinen Fingern ruhte. Ich nahm sie entschuldigend an und richtete mich nach einem großem Schluck vom Nest, um mir einen flüchtigen Blick aufs Deck zu verschaffen. Die fröhlichen Gesichter und die witzigen Dummheiten meiner Kameraden zauberten mir ein leichtes Lächeln ins Gesicht. Marco verstummte, als er mich schmunzelnd observierte. Er wusste, die ruhige Stille war viel angenehmer als das irrelevante Reden.

Er schwieg, legte seine große Hand zart auf meinen Kopf und streichelte mir übers lange Haar. Ich zuckte leicht zusammen und strich mir die zerzausten Strähnen vom Gesicht. Sein Tun verharrte leicht irritiert und er stoppte prompt. Mit einem Blick starr aufs tiefblaue Meer gerichtet, zeigte er mit seinem linken Finger auf meine weiße Schleife, welche regungslos neben mir lag. Ich fasste mir sofort in die seidige Mähne.
„Das?”, fiel es mir wieder ein. Ich trug meine leicht gewellten,  kastanienbraunen Haare eigentlich immer zu einem Pferdeschwanz, da sie mir im Kampf oft ins Gesicht fielen und das Benutzen meiner langen Waffe erschwerten. Die linke Hand von Marco war nach wie vor in meiner glänzenden Haarpracht und seine Finger verpassten mir einen unangenehme Hitze. Ich war warm, das Wetter war warm und seine Hand war warm.

„Mika, möchtest du nicht wieder in dein Zimmer zurück?”, fragte Marco und seine Hand entfernte sich endgültig von mir und somit auch die Herzlichkeit, die er mit sich trug. Ich schüttelte schweigend meinen Kopf und zog die Beine zusammen.
„Ich schlafe oben, richtest du es aus?” In den letzten Monaten war dieses Nest wie ein zweites Zuhause für mich geworden. Die unzähligen Kissen, die vielen Bücher und die flauschige Decke waren an diesem Ort an ihren rechtmäßigen Platz. Der süße Duft meines geliebten Vorgängers lag auch nach unzähligen Wochen Abwesenheit in der Luft. Ich schmiegte mich zufrieden zwischen die Kissen und schloss die Augen: es roch nach Heimat und Vertrautheit.


*


Das Wippen der Moby Dick und der lebendige Alltag der Mannschaft unter mir, riss mich grausam aus meinen schönen Tiefschlaf. Die Müdigkeit war mir regelrecht ins Gesicht geschrieben und meine zerzausten Haare sprangen in allen Himmelsrichtungen. Die weiche Haarpracht war wohl Schnee von gestern. Ich seufzte genervt und richtete mich aufrecht. Ich rieb mir gähnend die Augen und legte verschwitzt die weiße Decke zur Seite. Die Temperaturen stiegen von Tag zu Tag ins Unermessliche und es war so gut wie unmöglich in der Hitze vernünftig zu schlafen. Hinzu meine eigene, unerträgliche Temperatur, die mich jeden, langen Sommer verfolgte. Es wird wohl Zeit die fette Decke in ein gemütlicheres Laken umzutauschen. Mein Rücken schmerzte, die runde Kugel strahlten mir direkt ins Gesicht, worauf unerträgliche Kopfschmerzen zusetzten, und das Strecken erschien mir im engen Nest so gut wie unmöglich. Ich fluchte leise und verlagerte meinen Körper wieder ins Gleichgewicht um nicht schmerzvoll aufs Deck zu fallen und im schlimmsten Fall mein Rückgrat zu zertrümmern.

Ich seufzte erneut auf, faltete die Decke zusammen, schmiss die Bücher auf einen Haufen und legte diese zur Seite. Mein Blick fiel stumpf aufs glänzende Meer als meine Arbeit erledigt war. Ich würde für diese atemberaubende Aussicht als Belohnung, jeden schrecklichen Traum und jede unerträgliche Nacht in Kauf nehmen. Ich kniff für einen Moment die Augen zusammen, als die erfrischende Brise mein feuerrotes Gesicht streifte. Ein wunderschöner Sonnenaufgang!

„Guten Morgen!“, säuselte die familiäre Stimme von gestern Nacht und riss mich aus meinen tiefen Gedanken. Die friedliche und erholsame Stille platzte wie eine Seifenblase in der Luft und mein genervtes Stöhnen war laut zu vernehmen. Ich schüttelte meinen Kopf, überlegte nicht lange, rutschte wie eine schleichende Katze den Mast runter und landete geschickt auf zwei Füßen. Ein optimistisches Ausatmen und das gemütliche Strecken warf meine Benommenheit und anhaltende Müdigkeit völlig übers Bord und entspannte meine Muskeln.

Die altgewohnte Person, die mir einen guten Morgen wünschte, tauchte wieder in mein Gedächtnis auf aber nach verzweifeltem Umschauen war Marco aus mein Blickfeld verschwunden. Ich merkte stattdessen, wie angespannt die Stimmung war und die Männer und Frauen in der Mannschaft aufgeregt auf und ab liefen. Die Leute schienen aber verdächtig zu lächeln als mein scharfsinniger Blick um die Truppen schweifte.

Ich zog die Brauen zusammen, rannte prompt in die entgegensetzte Richtung, um in den Raum meines Kapitäns zu stürmen und wäre Dank eines Aufpralls gegen einen starken und großen Mann scharf nach links vom Schiff ins eiskalte Wasser gefallen und elendig untergegangen. Das Schicksal meinte es aber an diesem wunderschönen Morgen gut mit mir und die massive Hand zerrte mich am Handgelenk wieder sicher ins Gleichgewicht. Ich rieb mir die Augen, strich die offenen Haare zurück und richtete meinen Kopf langsam auf um meinen Gegenüber zu identifizieren.

„Vista?!”, registrierte mein Gehirn den Kommandanten, als einer meiner geliebten Brüder. Ich verbeugte mich anschließend als Dankeschön für seine überaus schnelle Rettung. Er grinste stumm, ein wenig sorgsam, und tätschelte liebevoll meinen Kopf. Der Schwertkämpfer schien in Eile zu sein, also verblieb meine Stimme ruhig und strahlte den Mann zufrieden und wortlos an. Er entschuldigte sich, winkte mir zu und lief im Anschluss schnurstracks und unruhig ins Getümmel. Ich verfolgte neugierig seinen angespannten Gang und wollte mir in dem Moment die unangenehmsten Ereignisse ausmalen, als ein Jemand meinen Namen rief und meine Besorgnis sich fürs Erste in eine Ecke stellte und im Rauch verschwand.

„Du siehst wahrhaftig abscheulich aus, Mika!”, sagte die traute Stimme vor mir mit einem großen Grinsen und versuchte gezwungen ein Lachen seinerseits zu unterdrücken.
„Marco!” Mein schriller und gleichzeitig gefährlicher Ton ließ ihn für einen Moment verstummen. Ich verschränkte die Arme vor meine Brust als mein Kommandant sich schmunzelnd in die Haare fasste.
„Komm...”, orderte er mit einem Band zwischen seinen Fingern auf.

Ich legte irritiert meinen Kopf schief, fasste Fuß und ging mit minimalen Schritten auf ihn zu. Dank des Größenunterschieds musste er seinen Blick senken um mir vollständig ins Gesicht zu gucken aber der Anblick war für Marco wahrscheinlich nicht sonderlich erfreulich oder witzig.
„Du siehst aus wie Izo, wenn er direkt aus der Dusche springt”, erzählte er in einem ruhigen Ton, richtete meine wirre Mähne zurecht und versuchte mit seiner freien Hand die lästigen Haarknoten zu entfernen.
„Izo wird sauer wenn du solche lieblosen Worte aus dir lässt...”, Mein Murmeln war unverständlich, worauf er auflachte und meine Haarpracht zu einem Zopf fixierte.
„Ja?”, fragte Marco leicht scheinheilig und legte anschließend aufmunternd seine Hand auf meine Schulter.


*


Die See tobte unaufhaltsam, die Wellen rauschten leise und die Moby Dick wurde ordentlich gerüttelt. Ich machte meinen Weg freudig zum Ausguck und wartete mit strahlenden Augen auf die nächste Kühlung. Der Himmel verdunkelte sich schlagartig und die ersten Regentropfen fielen zu Boden, der mittlerweile rutschig war. Jozu rief mir sorgenvoll zu und seufzte lächelnd. Ich wusste, wenn mein tollpatschiges Ich vom Bord fällt, wars das, also stellten sich meine Beine sicher auf den Rand des Holzes. Ich streckte die Arme in die Luft und genoss den eisigen Schauer. Ich sollte eigentlich eine große Abneigung gegenüber jede Art von Wasser verfügen aber nach den unzähligen, schwülen Tagen, erschien der Regenschauer wie gerufen. Die ganze Mannschaft verweilte starr auf ihren Plätzen und jeder einzelne Pirat auf dem Deck nutzte das Wetterereignis in vollen Zügen aus. Das Phänomen überdauerte nicht lange aber die Männer und Frauen auf dem Schiff waren sichtlich gestärkt und motiviert für den Rest des Tages. Die Crew ging wieder an ihre rechtmäßigen Posten, als der Regen nach zehn Minuten endgültig aufhörte und die Sonne wieder lichterloh erstrahlte.

Ich verharrte in der Horde und machte meinen Kommandanten am anderen Ende des Schiffes ausfindig, der sich seit Mittag von mir entfernte und verbissen versuchte, mir nicht über den Weg zu laufen oder zufällig zu treffen. Ich spitzte die Lauscher, schlich mich in die Masse und versteckte mich unauffällig neben einer der Mäste. Mir wurde erst gegen Abend klar, dass Vista, Jozu, Rakuyou und sogar Izo auf dem Flaggschiff ihr Unwesen trieben. Marco unterhielt sich jedoch aufgeregt mit Namur, der vor fünf Minuten mit seiner Division an die Moby Dick segelte. Das Schiff platzte allmählich aus allen Ecken und Kanten, worauf mein Blick verdächtig untersuchte  um mich zu vergewissern, dass mir weder ein Spitzel noch ein Mitglied an den Fersen steckte und mich ausspionierte.

Mit federleichtem Tempo versuchten meine Füße weiteren Fortschritt zu erlangen aber mein Körper erstarrte mitten im Gang und mein Gehirn realisierte stufenweise das merkwürdige Verhalten der Bande. Das Versammeln der Kommandanten, die Abwesenheit meines Kapitäns und zu guter Letzt das eigenartige Benehmen der Besatzung. Meine eisblauen Augen weiteten sich in Entsetzen und Fassungslosigkeit. Das seltsame Gefühl der Beklommenheit machte sich in einem Körper aufmerksam. Die Hand zu einer Faust geballt, schlug ich mir mit voller Wucht auf die Brust um die unbehaglichen Herzklopfen zu unterdrücken. Mein Gehirn fängt so langsam Feuer vom zu vielen Denken und Anstrengen. Ich fasste verzweifelt in die Haare, legte ratlos die Hände ins Gesicht und augenblicklich wurde mir ganz flau im Mangen. Feuer. Moment, Feuer? Meine Kehle schnürte sich zu und das Atmen fiel mir schwer.

Ich schluckte die grausame Befürchtung wie einen großen Stein runter und lief mit schrecklichem Schwindelgefühl, tickenden Kopfschmerzen und unaufhaltsamer Übelkeit in die entgegengesetzte Richtung. Feuer, wiederholte es sich endlos in meinem Kopf, wie ein laufender Film, der von vorn anfing, sobald er sein Ende antraf. Meine Sicht verschwamm und mein Magen schien in einem Karussell ihre Runden zu wirbeln. Ich wich einen Schritt zurück, als meine fragilen Beine ihre Kräfte verloren und mein schmerzender Körper anschließend qualvoll zu Boden fiel. Ich drillte meine Finger in das Holz, welches unter mir lag und spürte, wie eine warme Flüssigkeit auf den Boden tropfte. Mein Bewusstsein schien langsam weg zu gleiten wie ein freier Vogel im Himmel. Die Stimmen um mich wurden zu einem unerträglichen Rauschen und meine Hände zitterten ununterbrochen. Das Rufen und Schreien meines Namens war der letzte Laut, den mein Gehirn erfasste, als ich in eine tiefe, traumlose Dunkelheit stürzte.


*


Ein lautes Klirren riss mich aus meinen Schlummer. Der Raum, in dem ich lag, war in grelles Licht getaucht, worauf ich die Augen widerwillig zukniff, da diese sich zuerst an die plötzliche Helligkeit gewöhnen mussten. Ich ließ den Kopf wieder in die Kissen sinken, seufzte leise, während ich mit eiskalten Fingern über mein weiches Gesicht fuhr. Ich fühlte einen Verband um meinen Kopf. Die vielen Hilfsmaschinen neben dem pompösen Bett, die angehäuften Zettel mit Informationen auf dem Tisch und die leeren, endlosen Flaschen auf dem Boden verrieten mir, dass das das Schlafgemach meines Kapitäns war. Der milde, warmherzige und liebliche Duft der Bezüge erfüllte mich mit Liebe und ein Hauch von Trauer erreichte mein zerbrechliches Herz. Ich schmiegte instinktiv das Gesicht ins Kissen und warf anschließend die Decke über meinen winzigen Körper. Die familiäre Vertrautheit und die angenehme Wärme ließen mir nahezu die Tränen in die Augen steigen.

Ich verharrte einige Minuten, ehe mein Körper mit einem Ruck aufstand und mit schlottrigen Beinen versuchte, zwei Schritte zu laufen aber elendig scheiterte, als diese wieder zu Boden glitt. Mein Gedächtnis schien momentan wie geistesabwesend und leer zugleich, und die Frage wieso, weshalb und warum ich ausgerechnet auf dem Bett meines Kapitäns lag, war sichtlich unerklärlich und mysteriös. Ich war offensichtlich wegen meiner wieder auftretende Tollpatschigkeit vom Nest oder ins Meer gefallen, Jozu verpasste mir mit seinen Diamanten Arm ordentlich auf die Rübe, weil meine Dummheiten ihn zur Weißglut führten oder Marco lief mir nach einem verlorenen Spiel wütend nach und meine Wenigkeit lief gegen einer der Mäste und direkt in die Bewusstlosigkeit.

Ich überlegte nicht weiter, wischte mir mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn, griff in den Stapel Blätter, die beim Aufprall wegflogen und schüttelte mit stechenden Herzrasen den Kopf. Ich wollte die Zettel sortieren und sorgfältig auf den Tisch legen, als sich eine unangenehme Nässe zwischen meinen zarten Fingern verteilte. Ich schluckte erschrocken und merkte, dass aufgrund meines Falls gleich die ganze Tinte samt Federstift, die auf dem Brett lagen, mit mir riss und dieser jetzt meine Haut in einem finsteren Blau färbten.

Ich griff mir leicht angewidert ein Stück Papier aus dem Haufen und wollte mir flüchtig die Farbe von meiner Hand wischen, als meine Reflexe stoppten und meine Sicht nun auf zwei vertraute und allzu gewohnte Augen starrten. Ich glaubte zunächst, dass das Blatt ein alter Artikel meines Kommandanten sei aber als mein Blick auf das Datum schweifte, fiel mir ein großer Brocken auf die schwachen Schulter. Ich studierte den Text mit zusammengezogenen Brauen und legte den Finger auf die Zeilen um zu entschlüsseln, was geschrieben war, allerdings wurden die Buchstaben immer unschärfer und verschwammen endgültig. Ich legte verzweifelt das Gesicht in die Hände und schmetterte mir selber eine ordentliche Backpfeife, um den Verstand wieder Gleichgewicht zu verschaffen. Die Szenen von gestern Nacht schweiften um mein lückenhaftes Gedächtnis, verpassten unerträgliche Schmerzen.

Ich fluchte mit schwacher Stimme, schlug schwach und unaufhaltsam den fragilen Kopf auf das eiserne Holz. Der Verband öffnete sich, warmes Blut floss mein Gesicht entlang und tropften auf die endlosen Blätter unter mir. Ich legte meine freie Hand ratlos auf die verbrennende Stirn. Die spärlichen Sätze auf dem Stück Papier, das ich fest zwischen den Fingern hielt, fasste mein Verstand nach wie vor verschwommen aber mittlerweile deutlich auf: Portgas D. Ace – öffentliche Hinrichtung in sechs Tagen.
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