Romeo & Juliette ♡  (AnR/RSoD OS)

KurzgeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P12 Slash
12.08.2015
12.08.2015
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Romeo & Juliette ♡



Hitsugi:
Ich stand auf der Bühne, Chitaru kam auf mich zu und kniete vor mir nieder. „Ich fand dies“, sagte sie traurig und hielt mir eine Phiole mit der Aufschrift Gift hin, die roten Augen geschlossen. „Nun verstehst du, oder?“, fragte ich „Das wir zwei gegenseitige Feinde sind, unsere unglücklichen Schicksale sind nicht miteinander verbunden“, fuhr ich fort und versuchte den eigenartigen Nebel der meine Gedanken irritierte zu ignorieren. „Dann ist dies das Einzige, was wir tun können“, erwiderte Chitaru und schrie dabei fast vor Verzweiflung. Sie, mein Romeo erhob sich und überbrückte die wenigen Schritte die zwischen uns lagen. Mit einer raschen Bewegung schlang Chitaru einen Arm um meine Taille und drehte mich so, wie ein Prinz in alten Filmen seine geliebte hält ehe er sie küsste. Die Erinnerung, wie ich mit Chitaru-san solche Filme gesehen hatte blitze in meinen Gedanken auf, wie ich an sie gelehnt mit meinem Teddybären im Arm auf dem Sofa saß, und am liebsten hätte ich dabei begonnen zu weinen. Chitaru zückte ihren Dolch und senkte ihn zu meinem Herzen herab „das ist meine Pflicht“, sagte sie und kniff verzweifelt die Augen zusammen. Jetzt hatte ich Angst, doch gleichzeitig wusste ich, dass Chitaru-san es nicht über sich bringen würde mich zu töten. „Und das ist in Ordnung so“, sagte ich ruhig, trotz der Klinge über meinem Herzen. Ich wusste nicht wieso, aber nun wollte ich sterben. Hier und jetzt, in den Armen von Chitaru. Ich griff nach der Klinge und stieß sie mir ins Herz. Gleichzeitig zog Chitaru mich an sich. Ich zückte ein Messer aus der Falte meines roten Kleides und stieß es ihr in den Rücken. Ich hörte ihren Schrei in meinem Ohr und begann ebenfalls zu schreien...

Chitaru:
Ein gellender Schrei riss mich aus dem Schlaf, ich brauchte einen kurzen Moment um zu verstehen, wer es war. So schnell ich konnte lief ich in das Nebenzimmer.
Das kleine Mädchen mit den grauen Zöpfen hatte ihr Gesicht in den zarten Händchen vergraben und ihr winziger Körper wurde von verzweifelten Schluchzern geschüttelt. Ich setzte mich auf die Matratze neben sie und zog das kleine Mädchen an mich,  beruhigend strich ich ihr mit der Hand über den Hinterkopf. „Alles ist gut Hitsugi-chan, es war nur ein Albtraum“, flüsterte ich beruhigend in ihr graues Haar. Ich schloss meine Augen und wiegte sie in meinen Armen, sog ihren süßen Duft in mich auf.
Allmählich hörte Hitsugi auf zu schluchzen und auch ihr Atem begann sich zu beruhigen, aber ich wiegte sie weiterhin in meinen Armen. Ich genoss es ihre Nähe zu spüren.

Hitsugi:
Eng kuschelte ich mich an den großen Körper von Chitaru während ich langsam begann mich zu beruhigen. Ihre Wärme und ihr weicher Geruch erinnerten mich daran, dass ich nur geträumt hatte. Nach der Aufführung von „Romeo & Juliette“ hatte man uns beide in ein Krankenhaus gefahren. Meine Stichwunde war nach einigen Monaten abgeheilt und nur eine kleine Narbe an der Brust war geblieben. Doch Chitaru-san musste wegen ihrer Vergiftung fast 2 Jahre im Krankenhaus bleiben. Ich war jeden Tag bei ihr gewesen und hatte ihr Blumen gebracht, rote Rosen. Seit ihrer Entlassung lebten wir nun schon gemeinsam in diesem Haus und ich kann mich nicht daran erinnern, je glücklicher gewesen zu sein, als ich es jetzt bin. Auch wenn mich jede Nacht der selbe Albtraum quält. Sanft drücken sich Chitarus Lippen auf meine Stirn und sofort spüre ich, wie meine Herz begannt schneller zu schlagen und meine Wangen sich röten.

Chitaru:
Beinahe Schüchtern drückte ich dem Mädchen in meinen Armen einen Kuss auf die Stirn, wobei mein Herz hart und schnell gegen meinen Brustkorb schlug. Als ich sah, wie Hitsugi leicht errötete konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen. Sie war wirklich zu süß, wenn sie rot wurde. Hitsugi sah mich schüchtern aus ihren Bernsteinaugen an. Dann krabbelte sie wortlos auf meinen Schoss und legte ihren kleinen  Kopf an meine Schulter, so das ich ihren leichten, warmen Atem in meinem Gesicht spüren konnte. „Chitaru-san“, flüsterte sie leise und sah mich beinahe ängstlich an. „Ja?“, flüsterte ich eben so leise zurück. „Es tut mir Leid“, meinte Hitsugi und eine Träne schlich sich über ihre Wange. Ich musste nicht fragen, um zu wissen, was sie meinte. „Mir tut es auch Leid, dass ich dich erstochen habe“, sagte ich und auch über meine Wange rollte nun eine Träne. „Chitaru, versprichst du mir, dass du immer bei mir bleibst?“, fragte mich das kleine Mädchen auf meinem Schoss. „Ich verspreche es!“, erwiderte ich, ohne auch nur einen Moment zu zögern. Für immer bei Hitsugi zu bleiben, war das einzige war ich mir je wirklich gewünscht hatte. Verdammt ja, ich liebte sie, doch wusste ich nicht, ob ich es ihr sagen sollte. Ich hatte Angst abgewiesen zu werden.

Hitsugi:
Ich konnte es kaum fassen, Chitaru hatte tatsächlich versprochen für immer bei mir zu bleiben. Mein Herz begann noch schneller zu schlagen, als sie mich mit glühend roten Augen musterte. Jetzt oder nie dachte ich mir und nahm all meinen Mut zusammen. Ich änderte meine Position, so dass mein Gesicht auf der Höhe von ihrem war. Bevor ich bei ihrem verwunderte Blick den Mut verlieren konnte beugte ich mich vor und drückte meine Lippen auf ihre. Ich war erstaunt wie weich sie waren. Einen Moment lang fürchtete ich, sie würde mich weg drücken, doch dann erwiderte sie den Kuss. In dem Moment begann sich die Welt zu drehen und ich schlang meine Arme halt suchend, um Chitarus Hals.

Chitaru:

Ich hatte das Gefühl, in mir würde ein Feuerwerk explodieren, ich schlang meine Arme um die Taille der kleineren und zog sie dicht an mich.
Der Kuss wurde immer intensiver und ich spürte, wie eine zarte Zunge um Einlass bittend über meine Lippen strich. Ich öffnete meinen Mund ein wenig und Hitsugi begann meine Zunge zum spielen aufzufordern. Ich konnte mich nicht mehr länger aufrecht halten und kippte mit dem Oberkörper nach hinten, auf Hitsugis Matratze, und zog das Mädchen mit mir. Woher verdammt konnte sie so gut küssen?
Nach Luft schnappend löste ich unseren Kuss, auch das Mädchen über mir war ziemlich außer Atem. Als sich mein Atem einigermaßen normalisiert hatte flüsterte ich, „Ich liebe dich, Hitsugi-chan!“ Ihre Bernsteinaugen leuchteten. „Ich liebe dich auch“, murmelte sie und bevor ich etwas sagen konnte verschloss sie meine Lippen mit einem feurigen Kuss...




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Ich entschuldige mich an dieser Stelle mal, falls es zu schnulzig geworden ist. I'm Sorry, I'm a Fangirl.
Ich kann dazu nur sagen, in meinem Kopf war es schlimmer...
Ich würde mich mega über Reviews freuen und auch über weitere OS Vorschläge (Vorzugsweise Hitsugi x Chitaru und Tokaku x Haru) dann könnte/ wird es auch noch mehr hier von geben.

LG -OUAT-
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