Eine ganz besondere Bindung

GeschichteFantasy / P16
Cleo Sertori Lewis McCartney Rikki Chadwick Zane Bennett
12.08.2015
06.05.2018
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Nach nur kurzem Überlegen, für Rikki war es schon sehr lang, schwamm sie bis zum Strand der Insel. Sie schwang sich auf den Sandstrand und ballte ihre Hand zu einer Faust um Hitze zu erzeugen. Als sie merkte, dass sich nichts tat, öffnete sie diese wieder und  versuchte es erneut mit wesentlich mehr Kraft. Nichts passierte. Sie konnte sich noch so sehr anstrengen. Noch miesgelaunter als  sie ohnehin schon war drehte sie sich im Sand. Es würde Ewigkeiten dauern bis sie trocken war.

Eine halbe Ewigkeit später, Rikki hatte im Sand gemalt und ihren Gedanken freien Lauf gelassen, weshalb sie natürlich unweigerlich wieder an Zane gedacht hatte, war ihr Fischschwanz wieder verschwunden und sie spürte ihre Beine. Als sie sich aufrichtete bemerkte sie ein Motorboot, dass am anderen Ende des Strandes im seichten Wasser dümpelte. Es sah nicht aus wie eins der Boote die Zane, Lewis oder Will gehörten. Komisch, täuschte sie sich oder kannte sie das Boot trotzdem. Es war ihr ein Rätsel wo sie es schon mal gesehen hatte, allerdings wusste sie, dass es gefährlich war, denn egal wer hier auf Mako rumschlich, er konnte einem großen Geheimnis auf die Spur kommen. Leise um nicht auf sich aufmerksam zu machen schlich Rikki auf das Boot zu. Sie konnte es sich nicht verkneifen nachzuschauen ob jemand in dessen Nähe war. Als sie ungefähr die Hälfte des Weges bis zum Boot zurückgelegt hatte, hörte sie lautes Lachen, das vom Strand nahe der hohen Felsen zu ihr herüber drang. Sie stolperte automatisch ein Stück zurück und fiel, ungeschickt wie Rikki war, in einen dornigen Busch. Ein leiser Schmerzensschrei entfuhr ihr, als sie versuchte aufzustehen. Erst jetzt sah sie die winzigen kleinen Dornen, die sich in  ihre Haut gebohrt hatten. Wie sie so da lag, versuchte sie auf weitere Geräusche zu achten, die eventuell von dem Eindringling ausgehen könnten. Aber leider hörte sie nichts, sie war wohl noch zu weit weg.  Einen Moment war sie ratlos was sie tun sollte, dann aber stemmte sie sich mit aller Kraft auf ihre Beine und schaffte es sich hochzuziehen. Gerade als sie wieder sicher stand hörte sie erneutes Lachen, dieses Mal war es aber viel künstlicher  und eher wie ein Kichern und es stammte eindeutig von einem Mädchen. Rikki begutachtete ihre Blessuren und stellte fest das die Dornen nur schmerzten wenn man sie berührte. Sie zu entfernen kam im Moment also gar nicht in Frage.  

Um besser sehen zu können wer für diese komischen Geräusche verantwortlich war tastete Rikki sich weiter vor. Als sie am Busch vorbeischielen konnte traute sie ihren Augen nicht. Dort am Rande der Felsen auf einer Picknickdecke saß Nate mit einem Mädchen welches „Bitch und Lästerschwester Nummer eins“ auf ihrer Stirn stehen hatte, so wie Rikki dieses künstliche gefakte Gesicht gedeutet hätte. Natürlich gab es da noch Miriam, die ihnen das Leben am Anfang ihrer Meerjungfrauen Zeit schwer gemacht hatte und welche immer schon scharf auf Zane gewesen  war. Aber die spielte im Moment keine Rolle denn sie stellte akut keine Gefahr dar, nur leider schien das Mädchen neben Nate ihr vom äußeren Erscheinungsbild sehr ähnlich zu sein. Kein Wunder also, dass Nate sich von ihr um den Finger wickeln ließ. Der Idiot peilte einfach gar nichts und war zu dem auch echt gemein. Trotz all der negativen Dinge die sie über Nate wusste musste sie jetzt schmunzeln; das sah Nate recht, er war der Typ Mann der Frauen Rosen und Pralinen schenkte und der sicherlich auch ein Picknick am Strand organisierte um eine rumzukriegen. Dennoch eins verstand Rikki nicht. Wieso war Nate ausgerechnet auf Mako Island mit seiner Verabredung? Eine Frage die sich jetzt nicht klären ließ, dass musste Rikki sich eingestehen.
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