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Du hast es mir gezeigt und er hat es mir genommen

GeschichteTragödie, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Albus Dumbledore Harry Potter Hermine Granger Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle Ronald "Ron" Weasley Severus Snape
12.08.2015
10.08.2016
78
295.271
289
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Dieses Kapitel
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12.08.2015 828
 
Du hast es mir gezeigt und er hat es mir genommen


Hi, wie ich euch versprochen habe, gibt es heute ein neues Kapitel. Oder eher gesagt, eine neue Geschichte. Ich bin schon die ganzen letzten Wochen total aufgeregt, wie ihr auf diese reagieren werdet.
Oh... ich bin sooo nervös. Ich hoffe sie gefällt euch. Aber jetzt, genug. Viel Spaß beim lesen.
Liebe Grüße
Ana :*


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Disclaimer:
Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld und leider gehören mit die Charaktere nicht. Ich habe mir sie nur von der mehr als brillanten J.K. Rowling ausgeliehen.

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Prolog
Eine kleine Familie saß gemütlich zu dritt, an dem weißen Tisch, im Garten.
Die Blumen blühten um den Dreien herum, der Wind wehte leicht und so raschelten die Pflanzen. Vögel waren zu hören, wie sie zwitscherten und sangen.
Das Lachen der beiden Frauen war zu hören. Die eine war älter, mit leichten Falten im Gesicht, und die andere 18 Jahre alt. Braune Haare, die durch den Wind durcheinander geweht wurden, kringelten sich auf dem Kopf der jungen Frau. Ihre karamellartigen Augen funkelten und schimmerten im Glanz der Sonne.
Der Mann, der mit ihnen am Tisch war, erzählte eine Geschichte. Das Essen stand dampfend vor ihnen. Alles schien perfekt.
Aber die junge Frau wusste, dass das nicht ewig anhalten würde. Sie war eine Hexe und in ihrer Welt herrschte Krieg. Lord Voldemort, der dunkelste Zauberer aller Zeiten, war vor einem Jahr wiedergekehrt und jetzt war es sogar öffentlich bekannt.
Der Minister hatte sich gesträubt, im letzten Jahr, auch nur zu glauben, dass Voldemort wieder gekommen war. Was hatte die junge Frau davon?
Sirius Black, er war tot! Nach Jahren in Askaban und nach mehr oder weniger freiwilliger Gefangenschaft in seinem Elternhaus hatte seine eigene Cousine ihm mit den Todesfluch getötet.

Es war ein schöner Tag und das ließ der jungen Hexe Zeit, einmal nicht an all die Probleme zu denken, die in Hogwarts auf sie warten würden.
Aber die Harmonie der kleinen Familie wurde gestört.
Die Hexe erkannte sofort die Geräusche, die sie und ihre Eltern hörten: Apparationen!
Jemand war in ihr Haus appariert! Die Familie sprang von ihren Stühlen auf. Die junge Hexe zog daraufhin ihren Zauberstab und stellte sich vor ihre, nicht magischen, Eltern.
Da war sie! Ihr verzerrtes Grinsen, die dunklen Augen, die vor Verrücktheit schimmerten und dieses schwarze Nest auf ihrem Kopf, nannte sie ihr Eigen.
Bellatrix Lestrange!
Ihr Lachen dröhnte in den Ohren der braunhaarigen Hexe. Was sollte sie jetzt tun? Sie war eine gute Hexe, kannte viele Zauber und wusste sich zu verteidigen. Aber sie hatte keine Chance gegen Bellatrix Lestrange, vor allem nicht, wenn ihr Mann und ihr Schwanger, die Lestranges Brüder, auch noch bei ihr waren.
Die grünen Flüche flogen direkt auf sie zu. Die Hexe versuchte alles Mögliche, rief ihren Eltern zu, dass sie sich verstecken sollten. Einfach nur weg von hier, aber es brachte nichts.
Weitere Apparitionsgeräusche waren zu hören, die junge Hexe sah nur noch mehr Todesser. Es waren zu viele, sie hatte schon Schwierigkeiten, die Drei in Schach zu halten. Aber wie sollte sie jetzt mit sechs, von denen, klar kommen?
„Avada Kedavra!“, hörte man von der Verrückten und der Fluch, rauschte an der jungen Frau vorbei, traf ihren Vater direkt in die Brust. Dieser fiel dumpf zu Boden. „NEIN!“, schrie die junge Hexe. Ihre Mutter stand, wie erstarrt, neben ihr. Dann passierte es.
Die Braunhaarige verlor ihren Zauberstab, wurde zurückgerissen und von den beiden Lestranges festgehalten. „Crucio!“, rief Bellatrix Lestrange, aber der Fluch traf wieder nicht die Hexe.
Sie hatte es erwartet, aber das war noch viel schlimmer, als sie jemals gedacht hätte.
„Sieh hin, Schlammblut!“, wurde sie von einem Mann, der sie festhielt, angeschrien und dann sah sie es: Ihre Mutter, schreiend und windend, auf dem Boden.
„Nein, bitte… bitte hört auf…“, flehte sie, aber das wurde von dem lauten, bösartigen Lachen der sechs Anwesenden übertönt.
Weißes Licht kam auf einmal von Oben. Der Orden schoss es ihr durch den Kopf und der Erste, den sie sah, war niemand anderes als Remus Lupin.
Ein Kampf brach zwischen den Todessern und den Ordensmitgliedern aus, aber für ihre Mutter war es zu spät. Sie war schon tot. Zu Tode gefoltert von Bellatrix Lestrange!

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„Ich finde, dass das keine gute Idee ist. Denkt dran, was sie gerade erst durchgemacht hat, du kannst ihr das nicht auftragen.“, sagte die alte Hexe, die in einem der Büros von Hogwarts auf und ab lief.
Es war tiefste Nacht. Übermorgen würden die Schüler kommen und sie war mit der Entscheidung ihres ehemaligen Mentors alles anderes, als einverstanden.
„Ich habe das reiflich überlegt. Jemand anderes kommt nicht in Frage.“, sagte der Mann mit dem grauen Bart und der Halbmondbrille. „Ich bitte dich! Sie hat gerade ihre Eltern verloren. Sie wird damit nicht klar kommen. Du kannst sie nicht dahin schicken!“, „Jeder von uns muss Opfer bringen!“, damit beendete der Alte das Gespräch und verschwand aus dem Büro der alten Hexe.

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Beta→ Katja 284 & Lilith Black & Annah5076
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