When will they See?

von SirBene
GeschichteDrama, Romanze / P16
Sharpay Evans Troy Bolton
11.08.2015
14.02.2019
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11.08.2015 1.861
 
Diese Story gehört nicht mir. Das Original wurde von stessa auf Englisch geschrieben. Ich übersetzte sie nur für die deutschen HSM-Fans. Ich habe die ausdrückliche Erlaubnis von ihr dies zu tun, jedoch nicht etwas an der Geschichte zu verändern!

Disclaimer: HSM gehört genauso wenig mir, wie dir Geschichte hier.


When Will They See?

Maybe it's a fairy tale,
but I believe in happily ever after

Sharpay Evans war seit je her als die Ice Queen bekannt. Jeder an der East High dachte, sie wäre boshaft, giftig, manipulierend und nur an sich selbst interessiert. Egal wann sie durch die Schule lief, die Leute sprangen ihr aus dem Weg als wäre die Moses der das Rote Meer teilte. Sie gingen ihr lieber aus dem Weg, da sie Angst hatten, dass sie mit einem unfreundlichen „AUS DEM WEG" angesprochen wurden, was sie zu allen sagte, die nicht schnell genug aus dem Weg gingen. Sie hatte eine harte Fassade. Wenn sie sich in den Gängen umschaute, dann sieht sie nichts außer sich selbst. Der einzige der wusste wie sie wirklich war, war ihr Bruder Ryan. Er hatte jedoch geschworen niemanden etwas über ihr wahres Ich zu erzählen. Denn wenn man die Wahrheit sagen würde, dann hatte Sharpay deutlich mehr zu bieten als nur die Ice Queen zu sein.

Zu blöd das keiner wusste wie sie wirklich war.

Jedoch an diesem besonderen Montagmorgen, lief sie durch die Gänge, Ryan hinter ihr her. Sie hatte ihr Handy in der Hand um eine SMS zu schreiben, schaute jedoch die meiste Zeit nach oben um böse Blicke in die Runde zu werfen. Ryan lächelte nur, während er sich seinen roten Hut ins Gesicht zog. Sharpay war jedoch so beschäftigt damit SMS zu schreiben, dass sie nicht die Person bemerkte, in welche sie im gleichen Moment hinein lief. Sharpay ließ ihr Handy fallen und das andere Mädchen ihre Bücher und Unterlagen.

„Pass doch auf!" meckerte Sharpay, während sie dem Mädchen den bösesten Blick des Tages schickte. Als sie jedoch sah, dass es Gabriella war, war sie geschockt, was sie jedoch nicht zeigte.

„Es tut mit leid Sharpay", sagte Gabriella, während sie sich bückte um ihre Sachen und Sharpay Handy aufzuheben. Sie stand auf und gab es ihr, „Hier für dich. Es tut mir leid."

„ Ich glaube das sollte es auch", sagte Sharpay, „es hätte was kaputt gehen können! Sei froh das nichts passiert ist, weil das Handy deutlich mehr kostet als du hast." Sie machte eine kurze Pause und blickte erwartungsvoll auf Gabriella, welche immer noch vor ihr stand. Als nichts weiter passierte sagte sie nur „Und jetzt aus dem Weg!"

„Oh", sagte Gabriella nur und sprang ein paar Schritte zurück, damit Sharpay und Ryan an ihr vorbeigehen konnten. Sie schaute ihnen nach und fragte sich verwundert, warum Sharpay nur so kalt sein konnte. Warum konnte sie nicht mal eine kurze Zeit lang lächeln? Es war ja nicht Gabriella die in Sharpay gelaufen war sondern es war genau anders herum.

Sie erschrak jedoch, als ihr plötzlich jemand auf ihre Schulter tippte. Als sie sich umdrehte, erkannte sie Taylor die sie anschaute.

„Was machen deine Sachen auf dem Boden?", fragte sie während sie die Augenbrauen nach oben zog. „Oh…", sagte Gabriella und begann erneut ihre Sachen vom Boden aufzuheben, „ Ich... Ich bin mit Sharpay zusammengestoßen. Nicht gut."

„Und was hat unsere Ice Queen danach mit dir gemacht?", fragte Taylor, während sie das letzte Buch von Gabriella aufhob, „Hat sie dich fast getötet oder die Augen ausgerissen?"

Gabriella zuckte mit den Achseln und nahm das Buch von Taylor entgegen, „Danke! Nein sie hat überhaupt nichts gemacht, außer mir zu sagen, dass ich aus dem Weg gehen soll. Was ich dann auch tat. Bin ich jämmerlich?"

„Nein, bist du nicht!", sagte Kelsi, welche sich nun an ihrem Gespräch beteiligte, nachdem sie bisher nur aus dem Hintergrund zugehört hatte, „jeder würde aus dem Weg gehen wenn Sharpay es zu ihnen sagen würde. Du wärst verrückt, wenn du es nicht tun würdest."

Gabriella sah es ein und sagte, „Danke."

Sie lächelte Kelsi an. Die schüchterne Pianistin war seit dem Wintermusical deutlich gesprächiger geworden. Nachdem Tylor und Gabriella mehr mit ihr zusammen machten, wurde sie immer offener und nun sprach sie immer wenn sie wollte, was sie früher nicht tat. Sie hatte nicht mehr so viel Angst vor den Leuten wie damals, als sie Gabriella das erste Mal traf.

„Und was wollen wir nach der Schule machen?", fragte Taylor, „Irgendwelche Ideen?"

„Ich weiß nicht…", fing Gabriella an, „Vielleicht mit den Jungs treffen und bei dir zu Hause etwas machen?"

„Hmm, klingt wie ein guter Plan!", lachte Taylor. Sie gingen den Gang entlang zu ihrer nächsten Stunde, „Apropos Jungs… Wie sieht es denn mit dir und Troy aus?"

„Och, ich denke sehr gut!" Gabriella lächelte. „Wir gehen heute Abend zusammen aus. Ich kann es kaum erwarten."

„Und habt ihr euch schon geküsst?", fragte Kelsi.

„Nein noch nicht", sagte Gabriella, „Ich glaube er ist zu schüchtern. Ich weiß nicht genau warum, aber der Troy den ich kenn ist nicht der gleich wie der, den ihr kennt. Er ist richtig unsicher."

„Hmm, ich hoffe das klappt mich euch beiden", sagte Taylor nachdenklich.

„Warum sollte es nicht klappen?"

„Nun, ihr seid noch nicht so lange zusammen und ich dachte du solltest vielleicht wissen…", hier machte sie eine Pause, sprach dann jedoch weiter, „wie Troy war, bevor du hier nach East High kamst."

„Was?", fragte Gabrielle, „Nun hab ich etwas Angst. Was war mit ihm?"

„Er hatte eine Menge Freundinnen", sagte Kelsi.

„Sehr viele", stimmte Taylor ihr zu.

„Wie viele?"

„Ein paar Cheerleaders und ein paar andere Mädchen. Aber es sieht so aus als würde er dich sehr mögen", sagte Taylor.

„Warum hat er mit allen Schluss gemacht?"

„Er war nicht wirklich mit dem Herzen bei ihnen.", sagte Kelsi, „Es war komisch. Man könnte meinen etwas hielt ihn zurück. Aber ich glaube, dass er es ernst mit dir meint. Ich meine, er sagte mir das er dir wirklich mag."

„Das hat er Chad auch gesagt.", sagte Taylor, und bekam einen träumerischen Blick, als sie an ihren Freund dachte. Gabriella legte eine Hand auf ihr Herz und atmete erleichtert aus, „Das ist gut, weil ihr wisst ja, dass ich ihn auch sehr gerne habe oder?"

„KIar wissen wir das", lächelte Taylor. Genau in diesem Moment trafen sie Troy und Chad.

„Hi!", sagte Gabriella, lächelte Troy an und umarmte ihn.

„Hey…", sagte er während er seinen Arm auf ihren Rücken legte und genau darauf achtete, dass sie auch ganz nah bei ihm war, „Worüber habt ihr denn gesprochen?"

„Och wir haben nur über Jungs diskutiert", sagte Taylor.

„ Ist das nicht etwas langweilig für dich Kelsi, da du ja keinen Freund hast?", fragt Chad.

Bei diesem Satz wurde Kelsi jedoch ziemlich rot im Gesicht. „Wie du hast doch nen Freund? Wer ist es?", fragte Chad.

„ Es ist nichts Ernstes.", sagte Kelsi, „Zumindest noch nicht. Es ist einer der Jungs aus dem Drama Club. Wir sind nur ein paar Mal ausgegangen bisher."

„Aber das ist doch wunderbar, Kelsi", lächelte Gabriella. Sie schaute durch ihre Bücher, als sie bemerkte, dass eins fehlte. „Ich habe ein Buch vergessen. Kommt ihr mit zurück?"

Sie alle nickten und sie gingen zurück zum Raum, wo Gabriella und Taylor eben Unterricht hatten. Sie stoppten jedoch, als sie Ryan und Sharpay vor der Tür stehen sahen. Gabriella, noch ein bisschen nervös auf Grund ihres Zusammenpralls mit Sharpay von vorhin, ging auf sie zu um in den Raum zu kommen. Sharpay machte jedoch keine Anstalten sich zu bewegen.

„Ich müsste mal in den Raum", sagte sie.

„Hier kommt keiner rein. Ich habe keine Lust mich zu bewegen", sagte Sharpay. Taylor die neben Gabriella stand sagte „Na gut." Sie drehten sich rum und wollten gerade gehen, nur um sich zwei Sekunden später wieder umzudrehen und um zu schauen ob die beiden sich nicht vielleicht doch bewegt hatten.

„Ist das nicht Donny Osmond?", fragte Taylor und deutet den Gang entlang. Ryan war kurz davor den Kopf zu drehen um zu schauen, als Sharpays Stimme ihn inne halten ließ: „Ryan nicht hinschauen!" Er stoppte und schaute die anderen an.

„Komm schon Sharpay!", sagte Troy, „Gabby braucht ihr Buch." Sharpay rollte mit den Augen und ging davon, während sie so etwas wie: „Halt die Klappe Bolton!", vor sich hinmurmelte.


Troy fluchte, während er sein Auto parkte. Wie konnte er nur seinen Hausaufgaben in seinem Schließfach vergessen? Er wusste es nicht. Er lief in die Schule. Es waren nicht mehr viele Schüler da und er wollte ja auch nur seine Bücher holen. Als er jedoch an der Aula vorbeikam stoppte er plötzlich. Eine wunderschöne Melodie kam durch die Tür, welche nicht ganz geschlossen war. Wenn sie zu gewesen wäre, hätte er es nicht gehört. Er linste hinein um zu schauen wer dort am spielen war. Er erschrak als ein Bündel blonder Haare und pinke Klamotten sah. Dies konnte nur eins bedeuten. Sharpay Evans. Er wusste nicht, dass sie Klavier spielen konnte. Er lehnte sich an die Wand und hörte ihr zu. Dann begann sie jedoch zu singen:

"So many secrets,

So many lies.

No-one to talk to.

It's been awhile.

A lonely heart.

In shadow of style.

Peace; no where around,

It's been awhile."

Troy war überrascht, dass sie so etwas singen konnte. Er wusste, dass sie singen konnte, aber diese Art von Musik war nicht die Showmusik welche sie normalerweise sang. Es war so schön. Und mit dem Klavier dazu kam ihr Stimme noch mehr zur Geltung. Sie fuhr fort:

"My heart is in progress.

Growing so quick.

I wonder when someone notices

The real me?

No-one to care for.

A life so bad.

At home in my room,

I can be sad.

A passion inside,

I ain't allowed that.

I too, have to hide,

That I can be sad."

Troy fragte sich worüber sie sang. Sie musste den Text selber geschrieben haben, da er das Lieb bisher nicht gehört hatte, aber sie klang so ehrlich. Er konnte fühlen, dass sie das, was sie sang auch so meinte und dies machte es noch schöner.

"My heart is in progress.

Growing so quick.

I wonder when someone notices

The real me?

I wonder when they'll finally see,

The real me?"

Sie beendete das Lied und Troy versteckte sich hinter einen Vorhang, damit sie ihn beim hinausgehen nicht sehen konnte. Er war überrascht, als er merkte, dass sie beim Klavier stehen blieb. Sie war ruhig, aber er konnte ihr leises schluchzen hören. Er wunderte sich was sie dort tat. Doch er bekam seine Antwort. Als sie sich komplett umdrehte, liefen ihr kleine Tränen die Wange herunter.


So das ist das erste Kapitel. Bitte schreibt mir Reviews, damit ich weiß ob sich das auch lohnt hier dran weiterzuarbeiten.
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