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Ich+ Ich + Ich = Zusammen

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Hashizo Kato Joe Kato Yaeko Mitamura
10.08.2015
10.09.2015
6
12.124
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Dieses Kapitel
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12.08.2015 2.166
 
Drei Monaten waren inzwischen ins Land gezogen, drei Monate in denen Joe in Amerika war und sie von Joe nichts gehörte hatte außer das was im Fernsehen rauf und runter lief. Er schien es nicht mal geschafft zu haben sich bei ihr oder bei seinen kleinen Bruder zu melden. Ein wenig war sie enttäuscht, versuchte das jedoch nicht zu zeigen, gerade nicht vor Hashizo, der kleine sollte nicht merken wie nahe ihr das ging. Er vermisste Joe schließlich auch.
Was nicht so gut war das ihr Vater dadurch keinen besseren Eindruck von ihm bekam, eher einen schlechteren und das nachdem er zugestimmt hatte das Joe und Sie heiraten durfte. Manchmal da hatte Yakko auch den Gedanken dass Joe vielleicht jemanden anderes in Amerika kennengelernt haben könnte, aber dann ist es oft Hashizo welcher sie aus diesen trüben Gedanken holt. Joe würde sie nicht betrügen da war sie sich eigentlich ganz sicher.
Gerade hatte sie Hashizo in den Kindergarten gebracht, nicht mehr lange und der kleine Mann würde in die erste Klasse kommen, schon jetzt schien er sich sehr zu freuen, denn dies war fast jeden Tag Thema, das er mit Kaoru in eine Klasse wollte und das er sich ganz viel Mühe geben würde damit Joe stolz auf ihn war und vieles mehr.
Yakko hoffte das Joe auch Zeit haben würde wenn er aus Amerika zurück kam, so dass er das auch mitbekommen würde wenn sein kleiner Bruder eingeschult wurde. Ihr Vater hatte zwar schon gesagt das er ja noch sie haben würde, aber sie war sich sicher das Hashizo gerne seinen kleinen Bruder dabei haben wollen würde.
Kurz sah sie auf ihre Uhr, sie musste sich beeilen sonst würde ihr Vater wieder schimpfen wenn sie zu spät kommen würde.
Aber dann musste sie sich an der Wand festhalten damit sie nicht umkippen würde, ihr wurde schon wieder schwarz vor den Augen, dies war momentan ziemlich oft so dass es ihr nicht gut. Morgens erbrach sie sich und war launisch und müde. Ihr war ständig kalt und dann wieder viel zu warm. Vielleicht brütete sie einfach was aus und würde krank werden, es war keine gute Zeit dafür, aber auch sie war gegen Krankheiten nicht immun.

Als sie im Mambo abkam grummelte ihr Vater schon wieder „Yakko was hast du nur die ganze Zeit gemacht? Der Kindergarten ist doch nicht so weit weg, hättest du dich den nicht mal ein bisschen beeilen können, ich warte schließlich und das Essen für die Gäste macht sich auch nicht von alleine“ das war ihr Vater wie er leib und lebte, er würde sich wohl auch nie ändern „Tut mir leid Vater ich bin aufgehalten wurden“ sie wollte ihm nicht sagen das es ihr in den letzten Tagen nicht so gut ging weil sie ganz genau wusste das er sich sicher ziemliche Sorgen machen würde und das war das letzte was sie wollte.
„Na dann sehe zu das du anfängst vorzubereiten, heute ist ein guter Tag, ich bin sicher das der Laden voll werden wird“ Yakko sah hinaus, ja heute war der Tag wirklich schön, es war zwar ziemlich frisch aber dennoch schien die Sonne, der Laden würde sicherlich viele Gäste bekommen. Kurz wischte sie sich über die Stirn, ihr war schon wieder schrecklich warm, sie hoffte dass sich das bald legen würde. Bevor sie jedoch noch so viel darüber nachdachte begann sie mit den Vorbereitungen.

Die Stunden vergingen und Yakko war fleißig mit ihren Vater dabei alles für den Betrieb vorzubereiten. Dann ging auch schon die Tür auf und Hashizo kam rein „Hey Kleiner Mann, wie war es heute in der Vorschule?“ fragte Yakko ihn auch gleich und er lächelte „Es war toll, wir haben heute über Babys geredet. Sag Yakko werden du und Joe auch ein Baby bekommen?“ ihr Vater hatte gerade einen Kaffee getrunken und verschluckte sich dann auch prompt nachdem Hashizo das gesagt hatte. „Nie und nimmer werden die beiden das meine Yakko ist doch schließlich noch ein Kind“ Yakko musste Lachen, das ihr Vater so reagieren würde das war ihr schon klar. Doch er schien wie immer zu vergessen dass sie gar nicht mehr so ein Kind wie er es ganz gerne hätte. Immerhin war sie mittlerweile 17 und sie würde bald 18 werden, das musste auch ihr Vater einsehen.
„Vielleicht irgendwann Hashizo“ dieser freute sich „Juhu, hast du das gehört Juliano, ich bekomme einen kleinen Bruder“ Yakko musste lachen „Was macht dich so sicher das es dann ein Junge sein wird?“ er zuckte die Schultern „Ich weiß nicht“ meinte er dann und ihr Vater seufzte „Ich glaube auf mich hört hier keiner mehr oder?“ Yakko und Hashizo begangen zu lachen „Ach Paps, nur weil ich gesagt habe irgendwann heißt es doch nicht jetzt“ grinste sie ihn und er seufzte nur. „Irgendwann wirst du dich damit anfreunden müssen, das ist der Lauf der Dinge“ „Nein, nein das kann ich einfach noch nicht, und ich will auch darüber nicht mehr reden“ Hashizo sah seinen Kater an und dieser zuckte die Schultern.
„Yakko hast du Zeit mit mir spielen zu gehen?“ sie sah den kleinen Mann an und schüttelte den Kopf „Tut mir Leid Hashizo, heute wird es voll hier und da muss ich meinem Vater zu Hand gehen“ er sah aufs eine Füße „Schade, dann spiele ich alleine, kann raus gehen?“ sie nickte und sah ihm nach. Es tat ihr leid, vor allem weil sie wusste wie einsam er momentan ohne seinen Bruder war.

//Ob er sich wohl heute meldet?// eigentlich würde Yakko es sich wünschen, nicht nur für Hashizo sondern auch für sie, den sie wollte so gerne wissen wie es ihm ging und was er so machte. Ob er genug aß und trank das es ihm gut ging. Sie wusste das klang als wäre sie seine Mutter, aber sie wollte einfach nur dass es Joe ging, das war das was ihr wichtig war.
Der Nachmittag wurde wie ihr Vater gesagt hatte, es war sehr voll und ihr Vater und sie hatten ziemlich viel zu tun. Zwischendurch ließ sie hier und da was anbrennen und ließ auch mal ein Glas fallen weil ihr wieder schwarz vor den Augen wurde. //Ich sollte wirklich mal zum Arzt gehen// sprach sie für sich und holte tief Luft als sie kurz ein wenig Pause hatte „Yakko, beeil dich, das essen brennt sonst an“ „Ja doch“ meinte sie und kümmerte sich dann weiter um die Gäste. Das Hashizo irgendwann kam das bemerkte sie nicht. Dieser ging hoch in Yakkos Zimmer und setzte sich dort an ihren Schreibtisch. Sie hatte ihn extra ein paar gute Stifte gekauft mit denen er malen konnte.
Dennoch vermisste er seinen Bruder einfach sehr und er fragte sich ob er sie schon vergessen hatte weil er sich einfach nicht meldete, doch Yakko hatte ihn erklärt das er einfach viel zu tun hatte. Das sah man ja schon daran weil sie eigentlich jeden Tag im Fernsehen waren.

Geschafft lehnte Yakko sich an den Tresen, der letzte Gast war gerade gegangen und nun würden sie den Laden schließen „Puh, bin ich kaputt“ meinte sie dann und ihr Vater sah sie an „Sag mal Yakko, was war heute los mit dir?“ wollte er dann wissen und sie zuckte die Schultern „Ich weiß nicht, vielleicht werden ich einfach ein wenig krank“ meinte sie dann, sie wusste wirklich nicht was los war. „Was? Krank? Wieso sagst du denn nichts mein Kind?“ sie wusste das ihr Vater sich sofort Sorgen machen würde „Genau deswegen Paps, ich sag ja nur das ich vielleicht krank werden, fühle mich einfach die letzten Tage nicht so gut“ er seufzte „Du sollst doch mit mir reden wenn was ist“ meinte er dann und sie lächelte. Sie konnte eben nicht immer mit ihm reden weil er vieles auch nicht verstand. „Okay, morgen nimmst du dir frei und ruhst dich mal aus, in den letzten Tagen war wirklich viel los. Vielleicht unternimmst du was mit Hashizo?“ sie nickte „Das ist eine gute Idee, ich glaube er ist auch ziemlich einsam“ und ihr Vater hatte Recht in den letzten Tagen war wirklich sehr viel los gewesen.

Plötzlich klingelte das Telefon und aus irgendeinem Grund begann Yakkos Herz schrecklich zu klopfen. „Jetzt geh schon ran Yakko oder willst du Wurzeln schlagen?“ meinte ihre Vater da zu ihr „Ja, doch“ war alles was sie raus brachte ehe sie den Hörer abnahm „Ja, das Mambo, Yakko am Apparat?“ „Yakko?“ ihr Herz schlug nun noch schneller und alles in ihr begann zu kribbeln. Er war es „Joe?“ „Ja, es tut mir leid das ich mich erst jetzt melde, aber jetzt hab ich etwas Luft“ Tränen der Freunde kullerten an ihrer Wange hinab. „Es ist schon okay, wir haben im Fernsehen gesehen was ihr da alles gemacht habt in der letzten Zeit, sag wie geht es dir?“ wollte sie wissen, am liebsten wollte sie noch viel mehr Fragen stellen, aber sie biss sich auf die Lippe um dies nicht zu machen. „Es ist sehr anstrengend, aber es geht uns gut, ich vermisse dich mein Engel und Hashizo natürlich auch“ sie weinte jetzt „ich vermisse dich auch Joe, es ist ziemlich einsam ohne dich hier. Wie geht es den anderen?“ er lachte leise „Sammy und Eiji nutzen auch gerade die Zeit und rufen ihre Lieben an“ sie lächelte nun war, sie war sich sicher das Meiko und Isuzu sich darüber sicherlich freuen wenn sie die Stimmen ihrer Lieben hören. „Willst du mal Hashizo sprechen? Er vermisst dich schrecklich“ „Ja, bitte hol ihn mir mal an Telefon“ bat er und Yakko legte den Hörer weg und ging hoch in ihr Zimmer „Hashizo, Joe ist am Telefon“ der Kleine sprang auf und rannte gleich nach unten.

Yakko wollte schnell hinterher, musste sich aber am Rahmen der Tür festhalten weil ihr schon wieder schwarz vor den Augen wurde, noch dazu war ihr schrecklich schlecht //Was ist das nur?// sie wusste es einfach nicht, doch jetzt darüber nachdenken wollte sie eigentlich auch nicht. Sie wusste schließlich nicht wann Joe wieder anrufen würde.
Als sie das Gefühl das es ihr besser ging beschloss sie auch nach unten zu gehen. Ihr Vater sah sie an und sie lächelte. Dann sah sie zu Hashizo, dieser weinte, aber er schien glücklich zu sein. Es war einfach schön zu sehen dass er sich freute mit seinen Bruder zu reden, dass er ihn vermisste das konnte Yakko gut verstehen. „Yakko, Joe will dich nochmal sprechen“ meinte Hashizo dann, er lächelte wieder und darüber war sie irgendwie sehr glücklich, denn es war ihr wichtig dass es Hashizo gut geht.
Sie nahm den Hörer „Yakko?“ „Ja?“ wollte sie dann wissen „Ich danke dir das du dich so um meinen kleinen Bruder kümmerst mein Engel“ meinte er sanft und sie wollte ihn einfach nur in ihre Arme schließen. „Ich vermisse dich so Joe“ meinte sie und man hörte das sie weinte „Yakko, mein Engel, nur noch drei Monate, wir werden das schaffen und dann sind wir wieder zusammen. Ich vermisse dich auch sehr, deine Nähe, einfach alles. Ich denke oft an die Nacht und kann immer noch nicht glauben wie schön es war“ sie wurde rot. Auch sie dachte oft an die Nacht und daran wie schön es gewesen war in seinen Armen zu liegen. „Ich liebe dich Yakko, bitte vergess das niemals und wenn ich zurück bin dann werden wir heiraten, du glaubst nicht wie sehr ich mich darüber freue wenn ich dich meine Frau nennen kann“ ihr Herz schlug schneller. „Ach Joe, ich liebe dich auch so sehr“ „Tut mir leid, aber ich muss jetzt langsam Schluss machen“ sie wusste das er nicht ewig Zeit hatte „Kein Problem, melde dich wenn du es wieder kannst, ich freu mich das du dich gemeldet hast“ er gab ihr noch einen Kuss durch den Hörer und sie legte auf.

„Yakko, Yakko ist das nicht toll das er sich endlich gemeldet hat?“ sie lächelte den kleinen Jungen an und nickte. „Na wie geht es den Haarmonster?“ wollte ihr Vater wissen und sie lachte „Mensch Paps“ meinte sie nur, doch bevor sie antworten konnte wurde ihr wieder schwarz vor den Augen und sie verlor ihr Gleichgewicht und brach zusammen. Ihr Vater sah sie geschockt an „Yakko? Yakko?“ Hashizo begann zu weinen „Was ist los? Was ist passiert?“ schnell rief Shigi einen Krankenwagen welcher auch recht schnell vor Ort war.
Ihr Vater und auch Hashizo fuhren mit. Im Krankenhaus mussten beide jedoch draußen bleiben und man untersuchte Yakko. Als sie wieder wach wurde sah ein Arzt sie an „Wie geht es ihnen?“ sie fasste sich an die Stirn „Ein wenig Kopfschmerzen“ sagte sie ehrlich. Der Arzt nickte „Also ich kann ihnen sagen das ihnen nichts fehlt“ meinte er dann und sie sah ihn verwirrt an „Aber weswegen geht es mir den in den letzten Tagen so schlecht?“ wollte sie wissen. „Das hat keine schlimmen Ursachen, bei ihnen ist es der Fall das sie schwanger sind, mittlerweile in der 12. Wochen“ erklärte der Arzt und Yakko wusste nicht was sie sagen sollte. „Ich bin schwanger?“ fragte sie nochmal nach und der Arzt nickte.
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