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The Blacklist- PURE DESTINY

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
10.08.2015
28.11.2015
4
3.820
1
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
28.11.2015 1.074
 
Hey! Na auch mal wieder da? Ich auch und ich habe diesmal sogar etwas mehr dagelassen als sonst. Ist zwar immer noch nicht ewig lang aber wir sind auf nem guten Weg :)


So, ich bin dann auch mal wieder ruhig und wünsch´ viel Spaß beim Lesen.



Ein Monat war nun vergangen seit Ressler Harper im Park traf und er konnte nicht anders als die ganze Zeit über an sie zu denken. Don hatte sie einen Tag nach ihrer Begegnung sofort angerufen und er redete stundenlang mit ihr. Sie hatte so viel Ähnlichkeit mit Liz; Harper war klug, humorvoll und hübsch. Sie war einfach eine zweite Liz. Nur bei ihr fiel es ihm viel leichter an sie heran zu kommen. Bei Liz war das immer so eine Sache. Er konnte zwar  normal mit ihr reden aber eine kleine Stimme in seinem Hinterkopf flüsterte ihm immer zu darauf aufzupassen was er zu ihr sagte.

Aber so gut wie es sich anfühlte nun eine „Ersatz- Liz“ zu haben er konnte das Original einfach nicht aus seinem Kopf bekommen. Don versuchte sich mit all seiner Willenskraft dagegen zu wehren aber es funktionierte einfach nicht. Also fing er an Liz aus dem Weg zu gehen, in der Hoffnung es würde dadurch besser werden. Doch es fühlte sich keineswegs richtig an. Sie konnte ja im Grunde gar nichts dafür und trotzdem war sie es die alles abbekam. Durch den Job war es ja logisch dass sie miteinander reden mussten und wenn sie das taten redete er so wenig wie möglich oder kommentierte alles genervt.

Für diesen Abend hatte Ressler mit Harper ausgemacht sie zum Essen einzuladen und er freute sich schon wie verrückt darauf sie wiederzusehen. Die beiden hatten sich schon ein paar Mal zum Kaffee verabredet aber dank seines Jobs dauerten diese Treffen nie sehr lange. Umso mehr freute es ihn nun endlich genug Zeit mit Harper verbringen zu können. Er fand es immer wieder spannend etwas Neues über diese Frau zu erfahren. Bis jetzt wusste er eigentlich nur dass sie als Fotografin arbeitete. Und je mehr er über sie erfuhr desto gespannter war er auf das nächste was sie ihm von ihrem Leben Preis gab.

An diesem Abend war es schon fast unerträglich auf den ersehnten Dienstschluss zu warten. Er bearbeitete die letzten Fallakten und tippte dann nervös seinen Kugelschreiber gegen die Tischplatte. Liz saß gegenüber von ihm an ihrem Schreibtisch und versuchte sich so gut es ging auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Doch es war bei diesem Nerv tötenden Geräusch fast unmöglich. Es war ein anstrengender Tag gewesen, sie war müde und hatte höllische Kopfschmerzen. Das letzte was sie jetzt brauchte war ein nerviger Kollege der sie von ihrer Arbeit abhielt. Er hatte sich sowieso in letzter Zeit verändert und sie konnte sich nicht erklären woran es lag. Wie denn auch, er redete ja kaum noch mit ihr.

Immer noch in die Gedanken an das baldige Rendezvous versunken fuhr er mit dem nervigen Geräusch fort und fing nun auch noch an auf dem Stuhl hin und her zu wippen der bei dieser Bewegung jedes Mal quietschte. Nun war es genug, Liz konnte es nicht mehr ertragen.
„RESSLER!“ schrie sie und blickte in sein erschrockenes Gesicht welches sich aber schnell wieder in seinen emotionslosen Blick verwandelte. „Was?“ gab er genervt von sich. „Hör jetzt endlich mit deinem Gewippe und Getippe auf, es nervt!“ er verdrehte die Augen und murmelte irgendetwas vor sich hin. Die letzte halbe Stunde verbrachten beide in absoluter Stille mit ihrer  Arbeit.

Als alles erledigt war und beide ihre Sachen packten versuchte Liz, nachdem sie sich beruhigt hatte,  wenigstens etwas Smalltalk aus ihm rauszubekommen. „Und was machst du heute Abend noch so?“ sie hoffte dass ihr Versuch mit ihm zu reden gelang, doch sie bekam nur einen abwertenden Blick. „Geht dich eigentlich nichts an und vor allem will ich dich nicht noch mehr nerven“ mit diesen Worten stürmte er aus dem Büro in Richtung Fahrstuhl. Liz blieb wie angewurzelt stehen und schaute ihm geschockt hinterher. „Das kann doch alles nicht wahr sein, jetzt bin ICH die schuldige oder was“ fragte sie zu sich selbst.

Sie konnte sich das alles nicht mehr erklären, sie hatte ihm doch gar nichts getan. Liz beschloss die Sache erst einmal ruhen zu lassen und sich in den nächsten Tagen darum zu kümmern. Sie hatte jetzt keine Kraft mehr sich auch noch den Kopf darüber zu zerbrechen warum ihr Kollege sich so komisch benahm.

Währenddessen betraten Donald und Harper ein schickes Restaurant indem er einen Tisch reserviert hatte der etwas abgelegen  am Fenster lag mit einem traumhaften Ausblick auf einen Fluss. Beide ließen sich von einem Kellner an ihren Tisch bringen auf dem schon eine brennende Kerze stand, welche die Umgebung in ein romantisches Licht tauchte. In diesem Moment war der „Streit“ mit Liz vergessen und er war einfach glücklich mit Harper hier zu sein. Sie setzten sich hin und keine Minute später wurde ihnen  eine Flasche Champagner gebracht. Harper und er stießen an und tranken einen Schluck. „Habe ich dir eigentlich schon gesagt dass du umwerfend aussiehst?“ fragte er und Harper lächelte. Es stimmte, sie hatte ein wunderschönes dunkelrotes Kleid an, welches ihre schöne Figur perfekt  betonte und ihre braunen Haare offen über ihre Schultern liegen. Er schätzte sich glücklich mit so einer hübschen Frau hier zu sein.

Nach dem Essen machten beide einen romantischen Spaziergang am Fluss entlang. Sie blieben an einer Mauer stehen und schauten sich den für diese Jahreszeit Wolken freien  Himmel an. „Weißt du Donald, ich habe lange keinen Mann mehr kennengelernt der so zuvorkommend und einfühlsam ist wie du.“ Harper schaute ihm tief in die Augen, ihre Gesichter waren nur noch einen Zentimeter voneinander entfernt. Sein Herz machte einen kleinen Hüpfer. Es vergingen einige Sekunden bis Ressler sich nach vorn beugte und den Abstand zwischen ihnen überwand. Er legte seine Lippen sanft auf ihre und küsste sie. Sie erwiderte den Kuss und beide hörten erst auf als der Sauerstoff zu knapp wurde.

So schnell es ging machten sie sich auf den Weg zu Harpers Wohnung. Ressler wollte so schnell es ging in ihre Wohnung, denn die Lust die er verspürte wurde immer intensiver. In ihrer Wohnung angekommen zogen sich beide in nur wenigen Sekunden aus und rannten in ihr Schlafzimmer, wo sie ihrer Leidenschaft freien Lauf ließen.





Wenn du es schon bis hierher geschafft hast kannst du mir doch auch sagen wie du es fandest  ;)




Gute Nacht
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