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Maze Runner: Neue Weltordnung

GeschichteFantasy, Freundschaft / P12 / Gen
Brenda Gally Jorge Gallparga Minho Thomas
06.08.2015
06.08.2015
1
1.640
 
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06.08.2015 1.640
 
Hola :3
Das ist meine erste Geschichte mit diesem Konto also seid bitte nicht zu streng zu mir :D
Es wäre gut wenn ihr die Maze Runner Trilogie gelesen habt bevor ihr diese Geschichte lest, da diese Spoiler enthalten könnte (bzw. ganz sicher enthält) und gewisse Sachen schwer zu verstehen sein könnten :)
Viel Spaß!
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Kapitel 1:  Angst haben wir alle. Der unterschied liegt nur in der Frage wovor. ~ Frank Thiess

Verträumt sah er auf das offene Meer hinaus. Es war einfach wunderschön. Wind blies ihm in sein Gesicht und er schloss die Augen.
Vor ein paar Monaten noch hätte er nicht einmal zu träumen gewagt jemals wieder solch einen friedlichen und ruhigen Ort zu sehen.
Hier konnte ihnen niemand etwas antun, niemand konnte dieses Paradies zerstören. Das erste mal fühlte er sich wirklich sicher, er fühlte sich zuhause. An eine Zeit vor dem Labyrinth konnte er sich zwar nicht mehr erinnern, aber er konnte sich nicht vorstellen jemals so etwas schönes und friedvolles wie das hier gesehen zuhaben.
Die Welt außerhalb war zerstört, ein schrecklicher Virus namens DER BRAND hatte die Menschheit befallen und jeder wurde langsam verrückt.
Er und die restlichen Leute – es waren knapp 250 – die es hierher geschafft hatten waren Immun, aufgrund dieser Immunität wurden er und seine Freunde für schreckliche Experimente benutzt. Diese Experimente wurden von einer Organisation namens ANGST – ABTEILUNG NACHEPIDEMISCHE GRUNDLAGENFORSCHUNG, SONDEREXPIRIMENTE TODESZONE – ausgeführt. Ihr ziel war es angeblich leben zu retten, trotzdem mussten dutzende seiner Freunde dafür ihr leben geben.
Vielen musste er beim sterben zusehen, er stand daneben und konnte sie nicht retten egal was er versuchte, er war einfach machtlos.
Auch sein bester freund Newt musste sterben, Thomas gab ANGST auch daran die Schuld auch wenn er ihn... umgebracht hatte.
Thomas hasste sich dafür was er seinem Freund angetan hatte, er hasste sich jede Sekunde dafür.
„Newt wollte es so, du hast ihm geholfen“ eine beruhigende Frauenstimme ertönte hinter ihm. Brenda. Sie war die einzige der Thomas diese schreckliche Wahrheit jemals erzählt hatte und sie wusste einfach wenn er sich damit plagte.  
„Ich weiß“ seufzend drehte er sich zu seiner Freundin um.  
Sie schenkte ihm ein aufmunternde lächeln und griff nach seiner Hand. Thomas drückte diese zur Bestätigung.
Nach einem kurzem Augenblick der stille ergriff Brenda das Wort: „Bratpfanne hat Eintopf gekocht, wenn wir noch etwas abbekommen wollen müssen wir uns beeilen“ Thomas lächelte bestätigend und gemeinsam liefen sie in Richtung der improvisierten Kantine.    
Vor der Tür sah Brenda ihn ein letztes mal an und wollte ihre Hand aus seiner lösen, doch er drückte sie und ließ nicht zu das sie ihn verließ. „Aber die anderen...?“ fragte sie mit hochgezogenen Augenbrauen. „Ach Klonk auf die anderen! Die sollen ruhig wissen das du mein Mädchen bist“ grinste Thomas und zog sie in die Kantine.  

                                                                          ***

„Tommy du Player!“ Minho kam breit grinsend auf die beiden zu. „Du mich auch Alter“ entgegnete Thomas ebenfalls grinsend. „Nichts gegen dich süße aber ich muss dir den Idiot mal kurz entführen“ wandte Minho jetzt an Brenda welche kurz darauf Thomas Hand los ließ. „Kein Problem ich warte dahinten. Kommst du nach?“ fragte Brenda und Thomas nickte knapp dann wurde er schon von Minho nach draußen geschoben.
Draußen lehnte sein alter Freund sich an die Hauswand und verschränkte seine breiten Arme miteinander. „Was gibt’s so wichtiges?“ erkundigte Thomas sich und bemerkte wie ein Schatten Minho´s Augen verdunkelte. „Raus mit der Sprache du Neppdepp“ drängte Thomas seinen Freund. Nach einer halben Ewigkeit ergriff Minho endlich das Wort. Jedoch war seine sonstige Ironie und seine Gelassenheit wie weggeblasen: „Thomas ich... ich glaube wir werden immer noch getestet“
Ein eiskalter Schauer lief Thomas über den Rücken aber er beherrschte sich und hackte mit fester Stimme nach: „Wie meinst du das? ANGST ist zerstört. Der rechte Arm hat alles in die Luft gesprengt. Du weißt schon die Sache bei der wir fast draufgegangen wären“  „Hör auf mit den scherzen Thomas ich meine es ernst! Ich hab sie doch gesehen...“ Minho klang so überzeugt, dass Thomas nicht daran zweifeln konnte und das machte ihm Angst.
„Alter jetzt lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen! Wenn hast du gesehen?“  im Nachhinein wünschte Thomas sich nie gefragt zu haben, denn Minho´s Antwort würde ihn noch bis in seine Träume verfolgen.
Der sonst so selbstsichere Asiat flüsterte nur ein Angsterfülltes „die Lichter“.      
Thomas zwang sich weiter nachzuhaken auch wenn er die Antwort schon kannte: „Welche Lichter?“ Minho´s Antwort war kurz aber schrecklich.
Er hatte sie alle gesehen.

                                                                            ***

Der Gedanke an die Worte von Minho ließen Thomas auch während des Essens nicht los. Er saß an einem Tisch zusammen mit Brenda, Jorge, Minho und noch ein paar Mädchen aus Gruppe B inklusive Sonya und Aris.  
Aris erzählte gerade einen Witz oder ähnliches, doch Thomas konnte sich nicht mal das kleinste Lächeln erzwingen.
Mit einem Seitenblick zu Minho versicherte er sich das es seinem Freund ähnlich erging.    
Auch die anderen bemerkten schnell das etwas nicht stimmte doch nachdem die zwei Freunde ihnen einigermaßen glaubwürdig versichert hatten das alles okay sei beließen die anderen es dabei.
Nur Brenda sah weiterhin besorgt zwischen ihnen umher. Als sich ihre blicke trafen zog Brenda erwartungsvoll eine Augenbraue hoch, doch Thomas wendete sich einfach ab. Er wollte ihr keine Angst einjagen, auch wenn Brenda eine der stärksten Persönlichkeiten war die Thomas je gekannt hatte, war ihm das Risiko einfach zu groß.  
Er konnte sich noch genau an die Angst in ihren Augen erinnern als sie vor ANGST geflohen waren und Thomas war sich sicher dass er das nie wieder bei seiner Freundin erleben wollte.
 
                                                                                          ***

Nach dem Essen ging jeder wieder an die Arbeit. Im laufe der Monate haben sich wieder richtige Arbeitsgemeinschaften gebildet, wie auf der Lichtung.        
„Das alles hier erinnert mich an die Anfänge der Lichtung Alter. Und das macht mir ehrlich gesagt ne scheiß Angst“  hatte Minho am ersten Abend zu Thomas gesagt. Damals standen sie noch ganz am Anfang: keine Hütten, keine Betten, keine Gemeinschaft.
Das hatte sich alles größtenteils ziemlich schnell geändert. In den ersten Wochen waren alle damit beschäftigt sich so gut es ging einen Unterschlupf zu bauen. Auch für Essen wurde gesorgt und jeder war einigermaßen glücklich.   Das einzige was vielen nicht passte war, dass Thomas zusammen mit Minho, Sonya und den übriggebliebenen Gruppierung A und B die Kontrolle übernahmen.
Die anderen Immunen sahen nicht ein auf „Kinder“ zu hören. Später allerdings hatten sie es dann doch einigermaßen akzeptiert als Minho und Sonya ihnen überzeugend ihre Führungsqualitäten vorgeführt hatten in dem sie die Prinzipien einer funktionierenden Gemeinschaft aufgezeigten.                      
Der erste Monat war sehr nervenaufreibend und Anstrengend, als dann aber jeder seine feste Position hatte, wurde alles ruhiger.
Seit dem führte jeder sein eigenes – mehr oder weniger glückliches – Leben.
Im großen und ganzen funktionierte das Leben wie damals auf der Lichtung. Nur dass statt dem Bluthaus gejagt wurde und statt den Läufern gab es eine kleine Gruppe von Leuten die erkundeten. Sogar eine kleine Armee wurde ausgebildet. „Nur für den Notfall“ hatte Jayson – ein stämmiger Immuner der sein halbes Leben lang gedient hatte – gesagt.
Die sogenannten „Finder“ waren oft Tagelang mit dem Boot unterwegs um eine weitere Insel oder vielleicht sogar Ureinwohner zu finden. Minho und Thomas hatten den Läufern beziehungsweise den „Findern“ - Thomas fand das Wort immer noch lächerlich – endgültig entsagt. Auch die anderen Lichter führten ihre alten Berufe nicht weiter aus, mit Ausnahme von Bratpfanne,der immer noch leidenschaftlich – wenn auch nicht immer gut – für alle Kochte.
Ein paar Frauen kümmerten sich am Tag um die Kinder, während andere Sammelten oder Nähten.
Mit Ausnahme von Sonya, die die meiste Zeit mit Minho zusammen irgendwas plante und Brenda die Jorge dabei half eine Maschine zu entwickeln die ähnlich wie ein Berk  funktionieren sollte.
Materialien wie Eisen und Metall gab es begrenzt in einer kleinen Höhle direkt an der Küste, doch viele Sachen fehlten ihnen laut Brenda trotzdem noch um das Flugobjekt Start klar zu machen.  
Nur Thomas hatte keine richtige Arbeit. Er half da wo Hilfe benötigt wurde und nebenbei sollte er auch noch seine „Gedanken ordnen“. Minho und die anderen hatten solange auf ihn eingeredet bis er endlich eingesehen hatte das seine Erinnerungen vielleicht Lebenswichtig waren und er sich lieber darauf konzentrieren sollte als auf die Arbeit. „Du schreibst jede Kleinigkeit auf, okay?“ hatte Clint ihm das versprechen abgenommen.
Erst als Thomas allem zugestimmt hatte ließen sie ihn endlich in Ruhe.
Als ihm nach 2 Monaten jedoch immer noch nichts eingefallen war, hatten die anderen zugestimmt das er wenigstens etwas Helfen durfte um nicht immer nur herumzusitzen.
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So ich hoffe das Kapitel hat euch gefallen :)
Ich würde mich wahnsinnig über Kritik un vorschläge freuen ^^
Bis zum nächsten mal
-un-kreativ

PS: Sorry das es so kurz ist, auf meinem schreibprogramm waren das locker 5 seiten -.-
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