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Final Fantasy 9- die Story

von lenne87
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
06.08.2015
28.11.2017
13
20.931
 
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06.08.2015 803
 
Mein 16. Geburtstag sollte eigentlich ein sehr schöner Tag im meinem Leben sein. Doch das ist er nicht. Es war bereits 15 Uhr, bald würde man kommen um mir beim Umziehen zu helfen. Das Geräusch von Schritten verdrängte die Stille des Raumes. Es kam vom Flur. Langsam und Vorsichtig öffnete ich die Tür, nur einen Spalt breit um durch die Öffnung zu schielen. Da war er wieder, dieser unheimliche weißhaarige Mann, der seit Vaters Tod hier im Schloss ein und ausging. Seine weißen Haare gingen ihm bis zum Rücken, seine Augen waren skrupellos und sein Lächeln war kalt.
„Guten Tag, Prinzessin“ begrüßte er mich, als er mich trotz meiner Vorsicht bemerkte. Seine Stimme bereitete mir Gänsehaut. Ich traute diesem Mann nicht und er löste ein undefinierbares Gefühl in mir aus. Mein Gefühl sagte mir das etwas schlimmes passieren wird, doch meinen Worten schenkte keiner im Schloss gehör.
„Guten Tag“ grüßte ich den Mann so natürlich wie möglich zurück. Ich wollte nicht dass einer im Schoss Verdacht schöpfte. Ich wusste nicht mal seinen Namen. Doch ich war mir sicher, seit er hier im Schloss Alexandria war, hatte Mutter sich verändert. Ich schloss die Tür wieder, ich musste meinen Plan noch einmal durchgehen, wenn mir diese Aktion misslang, dann hatte ich bestimmt keine Möglichkeit mehr mir einen neuen Plan auszudenken, geschweige denn umzusetzen. Man bewachte mich ja jetzt schon mit Argusaugen. Ich begab mich zum Schrank und holte mir ein bequemes Reiseoutfit aus diesem. Im Moment trug ich noch ein ganz einfaches hellgelbes Kleid. Doch auch dieses würde ich noch gegen ein angemesseneres tauschen müssen. Heute fand in Alexandria zu meinen Ehren eine Theateraufführung statt. Ich hatte mir das gewünscht, denn für meinen Plan war dies eine Notwendigkeit. Das orangeweiße Outfit versteckte ich unter dem gemachten Bett. Ich hatte nachher immerhin nicht sehr viel Zeit. Dann ging ich erneut zum Schrank.
„Prinzessin Garnet!“ sagte eine Stimme hinter mir. Ich drehte mich um. Es war meine Zofe.
„Ja bitte?“ Sie verneigte sich.
„Ich bin gekommen um euch für das Theater fertig zu machen.“ Ich nickte traurig. Ich hatte gehofft Mutter hätte nach mir verlangt. Mutter hatte mir noch nicht einmal zum Geburtstag gratuliert. Ich hatte sowohl das Frühstück, als auch das Mittag allein zu mir genommen. Auf meine Frage wo meine Mutter war, antwortete man mir nur, sie sei mit Staatsangelegenheiten beschäftigt. Das allein bereitete mir schon Sorgen, nie hatte Mutter es sich entgehen lassen mir zu Gratulieren egal wie beschäftigt sie war. Nie hatte sie keine Zeit für mich oder schenkte mir keine Beachtung, bis Vater verstarb. Nun umgab sie sich mit diesen unheimlichen Gestalten und auch ihre Großzügigkeit hatte nachgelassen. Sie empfing zuweilen nicht mal mehr Bürger, wie sie es früher getan hatte. Doch außer mir schien das niemanden zu stören.
„So Prinzessin ich bin fertig“ ich hatte gar nicht mitbekommen, das ich schon umgezogen war.
„Danke ich wäre jetzt gerne etwas allein.“ Wies ich meine Zofe an.
„Sehr wohl Prinzessin.“ Es war leicht bewölkt. Die Stadtgeräusche drangen durch das geöffnete Fenster. Ich setze mich auf den rotgepolsterten Stuhl. Mich plagten Zweifel. Ich war auf mich allein gestellt, doch ich konnte Mutters Veränderung nicht mehr ignorieren. Ich schloss die Augen und dachte nochmal über den genauen Ablauf des Abends nach.

***Auf dem Meer tobte ein unerbittlicher Sturm, nichts konnte sich den Meterhohen Wellen entgegen setzen. Es regnete und das Wasser schwabte in das kleine hölzerne Ruderboot. Ein kleines Mädchen kauerte sich am Rande des Bootes und sah ängstlich auf die Wellen. Die Mutter des Kindes stand am Ruder und tat ihr Möglichstes das Boot unter Kontrolle zu behalten. Eine erneute Welle erfasste das Boot und dieses bekam einen auftrieb das es für einen Moment gänzlich die Wasseroberfläche hinter sich ließ und flog, eh es hart auf der rauen Oberfläche einschlug.
„Festhalten Liebes!“ Ein Blitz schlug in das Boot ein. Dann folgte ein Schrei***

„Haaa“ Ich sah mich um. Mein Zimmer?! Was war das? Ich fror, es fühlte sich an als wäre ich mit Eiswasser übergossen worden. Wann war ich denn eingeschlafen? Und dann dieser Traum, was bedeutete er. Ich sah zum Fenster es dämmerte bereits. Wenn mich nicht alles täuschte müsste das große Theaterschiff bald hier sein. Etwas steif eilte ich zum Fenster und tatsächlich da war es über den Dächern meiner schönen Heimat, setzte ein großes Schiff, mit einer geflügelten Meerjungfrau als Galionsfigur zum Landeanflug an. Bald war alles vorbei und dann würde es sicher besser werden. Ich konnte Mutter helfen, das war das Ziel meiner Mission. Auch wenn ich Angst hatte ich musste es einfach tun. Ich Prinzessin Garnet Till Alexandros die XVII als Prinzessin von Alexandria ist es meine Aufgabe herauszufinden was mit Mutter geschehen ist und was die wahren Absichten des Fremden sind. Doch das schaffte ich einfach nicht allein.
„Vergib mir Mutter, aber ich tu es für dich.“
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