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GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Akasuna no Sasori Gaara Madara Uchiha Tobi
05.08.2015
11.10.2019
59
91966
28
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Kapitel 57


Veras Sicht:

Wir stehen alle vor dem HQ. Alle voll bewaffnet. An meiner Hüfte hängen zwei filigrane Dolche. Ihre Klinge ist leicht geschwungen und das Heft liegt perfekt in meiner Hand. Durch das häufige Falten des Metalls hat es ein atemberaubendes Muster. Die Parierstangen sind aus schwarzem Metall, wobei der Griff mit weißem Leder überzogen ist und im ebenfalls schwarzen Knauf ist ein weißer Stein eingelassen.
Um meinen Oberschenkel habe ich, wie jeder einzelne von uns, das Pistolenhalfter geschnallt. Auch wie jeder andere, trage ich eine schwarze Militärhose und ein schwarzes Oberteil. Die Jungs tragen Musklshirts und wir Mädchen Tops. Dadurch wird unsere Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt, was im Kampf immer wichtig ist.
Steff hat sich seine zwei Schrottflinten auf den Rücken gebunden. Robert hat ein Gewehr um die Schulter hängen, Flo hat seine Schlagringe am Gürtel befestigt und noch drei Pistolen am restlichen Körper verteilt.
Mein Blick geht weiter zu Mona. Ihre Haare hat sie zu einem hohen Zopf gebunden. Sie trägt als Einzige ein bauchfreies Top. Natürlich ist es für uns gefährlich ohne Schutzkleidung in so einen Kampf zu ziehen, aber wir wissen aus Erfahrung, dass man länger überlebt, wenn man schneller ist.
Ihre Hände stecken in ledernen Halbhandschuhen. Diese trägt sie, damit sie ihre Waffe fester im Griff hat. Es ist ein Schwert. Ein Eineinhalbhänder. Sie nennt es immer liebevoll ihr Baby. Aber das tun wir alle. Denn unsere Waffen sind alle Spezialanfertigungen. Auch wenn sie nach außen hin für dieses Zeitalter teilweise etwas befremdlich wirken.
Lin steht an ihren Freund gelehnt da. Sie hat ihre Assasienenklinge, wie ich sie gerne nenne, am Unterarm. Kisame hat einen Zweihänder auf seinem Rücken. In engen Räumen wird er damit große Schwierigkeiten bekommen, aber das scheint ihn nicht zu stören.
Deidara hat drei Pistolen und eine geraume Menge an Sprengstoff dabei. Es sind immer nur kleine Dosen, damit er uns nicht alle in die Luft jagt. Der Rothaarige neben ihm trägt zwei Säbel bei sich. Er arbeitet auch gerne mit Drähten, welche er in seinen Taschen verstaut hat.
Zu guter Letzt tritt Hidan aus dem Haus. Seine Sense in der Hand. Er hat kein Oberteil an. Dafür trägt er seine Lederjacke auf der nackten Haut.
Jedes Gesicht ist ernst. Keiner sagt ein Wort. Uns allen ist bewusst, dass einige von uns vielleicht nicht mehr zurückkommen. Jeder weiß, dass es heute Tote geben wird. Niemand kann sagen wie viele und auf welcher Seite, aber es wird sie geben.
Vor zwei Tagen stand Jolly total am Ende vor unserer Tür. Inzwischen werden sich auch unsere Feinde gerüstet haben. Sogar die Polizei hat Wind von dem Bevorstehenden Kampf bekommen und die Bürger der Stadt davor gewarnt, ihre Häuser zu verlassen.
In den Medien heißt es, der größte Bandenkrieg in der Geschichte der Stadt sei dabei der Polizei zu entgleiten. Um das eskalieren der Kämpfe zu verhindern hat der Bürgermeister eine Notstandssituation ausgerufen und militärische Unterstützung angefordert.
Die Jungfamilien in der Umgebung zu unserem HQ scheinen noch nicht begriffen zu haben, dass wir eine dieser Gangs sind. Erst jetzt, wo wir alle schwer bewaffnet vor der Tür stehen und auf die Anderen warten, sehe ich das erste Mal Angst in ihren Gesichtern. Erst jetzt erkennen sie, wie nahe sie der Gefahr eigentlich sind.
Ich stecke mir das Headset an, welches mir Tech gerade reicht. Er kommt heute auch mit zum Einsatz, da es sich um seine kleine Schwester handelt. Er hat eine Pistole, zwei Rauchbomben und drei Handgranaten dabei. Dazu hat er noch zwei etwas längere Messer um sich auch im Nahkampf verteidigen zu können.
Gerade will ich fragen wo die Anderen bleiben, als sich uns Motorräder nähern. Es sind die Ravens. Sie sind alle mindestens genauso schwer bewaffnet wie wir und ihre Gesichter zeigen alle denselben ernsten Gesichtsausdruck. In Folge unserer Situation ist sogar mir das Lachen schon vor einiger Zeit vergangen.
Kurze Zeit später sind auch die Konohas da und die Äußeren haben alle ihre Positionen eingenommen. Als wir durch die Stadt fahren, sehe ich immer wieder verängstigte Gesichter hinter den Fenstern und wenn sich doch jemand auf die Straße gewagt hat, dann verschwindet dieser ganz schnell in irgendwelchen Seitengassen oder Hauseingängen.
Wir sind alle sehr wachsam. Zu unserem Glück ist das Militär noch nicht eingetroffen, aber das kann sich schnell ändern. Und außerdem müssen wir nach wie vor auf die Polizei aufpassen. Da wir in einer so großen Gruppe unterwegs sind, weiß jeder sofort, dass es jetzt zu einem Kampf in einer Größenordnung kommt, die es bis her noch nicht gegeben hat.
Wir kommen ungestört in das Gebiet der Akas. Erst kurz vor Madaras Wohnung treffen wir auf die erwartete Straßenblockade. Wir bremsen alle circa fünfzig Meter vor den anderen Gangs ab und stellen uns wie sie in einer Reihe auf.
Hinter uns versammeln sich alle Leute aus dem Äußeren. Jetzt stehen sich zwei Supermächte gegenüber. Niemand weiß, wer den ersten Schritt gehen wird.

Flos Sicht:

Ich lasse meinen Blick über die anliegenden Häuserfronten wandern. Hinter vielen Fenstern sehe ich bleiche Gesichter. Jeder Anwesende wartet, bis eine der beiden Fronten den Kampf beginnt.
Ich überwache weiterhin die Umgebung, da wir einen kleinen Nachteil haben. Wir sind in ihrem Gebiet. Sie können hier alle möglichen Fallen aufgestellt haben, aber bis jetzt habe ich nichts Auffälliges gesehen.
Ich bin mir bewusst, dass auf den Häusern mit Sicherheit der ein oder andere Scharfschütze positioniert ist. Wie aufs Stichwort sehe ich einen Schatten auf dem Haus zu unserer Rechten.
Aber bevor ich etwas Genaueres sehen kann, ist er auch schon wieder weg. Allerdings sehe ich keine fünf Sekunden später, wie der Schatten über die Häuserlücke springt.
Es ist nicht weit, aber dennoch eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass das ursprüngliche Haus tiefer liegt als das Andere. Ich folge dem Schemen mit meinem Blick und entdecke noch weitere, an denen er vorbeikommt. *Ist wohl ein Botenjunge oder so.*, denke ich mir nur.
Ich konzentriere mich wieder auf das nähere Ziel vor mir und achte auf jede noch so kleine Bewegung unserer Gegner. Nach wie vor hat keiner auch nur im Ansatz zu erkennen gegeben, dass er den ersten Schlag tätigt.
Gerade tritt Madara einen Schritt nach vorne, um das Sprechen zu beginnen, als zwischen den beiden Fronten etwas hart auf dem Asphalt aufschlägt. Alle Blicke gehen zu der Stelle am Boden.
Als ich sehe was da gerade vom Dach gefallen ist, wandert mein Blick sofort nach oben. Ich bilde mir ein etwas Grünes aufblitzen zu sehen, aber es ist so schnell wieder weg, dass ich mir nicht sicher bin.
Wieder sehe ich die Leiche an. Sie ist schwer bewaffnet und hat ein Scharfschützengewehr über die Schulter hängen. Zu meiner Überraschung ist die Todesursache offensichtlich nicht der Sturz, sondern eine aufgeschlitzte Kehle.
Noch bevor sich jemand gefangen hat, fällt hinter den Akas noch jemand vom Dach. Dieses Mal sehe ich nichts aufblitzen.
Jetzt gibt es kein Warten mehr. Wir stürmen aufeinander zu. Ich ziehe meine erste Pistole und fange an zu schießen. Die Anderen machen es mir gleich.
Auf beiden Seiten gehen die ersten zu Boden. Kaum ist das erste Magazin leer, treffen die Fronten auch schon aufeinander.
Ich schnappe mir meine Schlagringe und schicke jeden zu Boden, der es wagt, mich anzugreifen. Von meiner Position aus kann ich sehen, wie immer wieder jemand grundlos umkippt.
Als ich an so jemanden vorbeikomme, sehe ich, warum sie das tun. Kopfschuss. Nur ein gezielter Schuss. Eindeutig durch einen Scharfschützen niedergestreckt.
*Also haben wir auch jemanden da oben.*, ist mein Gedanke, während ich Konan einen kräftigen Kinnhacken verpasse. Bevor sie sich wieder fängt, schicke ich sie mit einem Tritt in den Magen zu Boden.
Ich laufe an ihr vorbei und gebe ihr im Vorbeikommen noch einen Tritt gegen die Schläfe mit. So schnell steht die nicht wieder auf, aber sie lebt noch.
Um mich herum fallen immer mehr Leute. Ich habe meine Freunde schon lange aus den Augen verloren. Über Funk meldet sich auch niemand. Ich schlage mich weiter durch und kann nur hoffen, dass es ihnen allen gut geht.
Inzwischen musste auch ich einige Schläge und Schnitte einstecken. Ich merke wie mich die Kräfte langsam verlassen, aber dasselbe kann ich bei meinen Gegnern beobachten.
In einer kurzen Pause, in der um mich herum nur Verbündete stehen, überprüfe ich noch mal die Dächer. Und dieses Mal bin ich mir ganz sicher. Dort oben hat jemand etwas Grünes an und dieser Jemand ist auf unserer Seite.
Gerade will ich mich wieder in den Kampf stürzen, als mein Headset knackt und die Stimme meiner Leaderin daraus erklingt: <Tech und Storme haben sich bis zu Platin durchgeboxt. Ihr geht es so weit gut. Facet und Angel, gebt ihnen Feuerschutz. Runa und Lin, gebt das Zeichen zum Rückzug. Wir haben alles was wir wollten.>
Nicht ohne mich zu wundern, wo sie herkommt und wie sie alles so gut im Blick haben kann, tue ich wie mir geheißen. Kaum sind wir bei den Motorrädern sehe ich sie.
Sie klettert an der Außenseite eines Hauses nach unten. Das letzte Stockwerk überspringt sie einfach. Unten rollt sie sich einmal kurz ab und kommt dann zu uns.
<Wir brechen auf.>, damit schwingt sie ich auf Bobs Maschine. Gerade will ich fragen, als mir jemand zuvorkommt: <Wo ist Short?>, will Mona wissen.
Ohne eine Miene zu verziehen sieht uns Jolly mit Kalten Augen an und sagt ohne jegliche Gefühlsregung: <Er ist tot.>
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