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better than drugs

KurzgeschichteLiebesgeschichte / P18 Slash
Akihiko Usami Misaki Takahashi
02.08.2015
02.08.2015
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4.368
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Lieb mich, halt mich, nimm mich ღ


Mit vom Alkohol benebelten Sinnen leerte Misaki Takahashi seinen Drink in einem Zug und lehnte sich erschöpft gegen den Tresen. Das Flackern der Lichter verdrehte seinen Geist, der erbarmungslose Bass dröhnte in seinem Kopf, die Menschen um ihn herum sprangen, lachten, tanzten – Haut an Haut, Mund an Mund, Hände, die den fremden Körper des Partners neugierig erkundeten. Das war eine völlig andere Welt, so neu und aufregend. Misaki war noch nie in einem Club gewesen, wieso auch, schließlich war er erst 19, doch Sumi hatte es mit ihm irgendwie an den Türstehern vorbei geschafft, wie auch immer er das gemacht hatte. Er meinte er wolle mit Misaki nur kurz auf die bestandenen Prüfungen anstoßen, mehr nicht, und ehe Misaki sich versehen hatte, war von Sumi keine Spur mehr gewesen und er stand verloren und mit einem eindeutig zu hohem Alkoholpegel zwischen hormongesteuerten Jugendlichen und zwielichtigen Yakuza. Er musste hier unbedingt raus, bevor Usagi-san sich noch Sorgen machte, schließlich hatte er ihm versprochen, vor Mitternacht zu Hause zu sein.

„Danke für den Drink, aber ich sollte nun wirklich gehen…“, schrie Misaki über die laute Musik hinweg und lächelte dem Mann neben sich etwas nervös zu. Er kannte diesen Kerl nicht, wusste nicht wie er hieß, wie alt er war, noch was ihn dazu veranlasst hatte, Misaki ein Getränk nach dem Anderen auszugeben, aber irgendwann war es mit der japanischen Höflichkeit auch vorbei. „Ach, bleib doch noch ein bisschen, Kleiner…“ Misaki spürte eine Hand an seiner Hüfte, spürte, wie seine Knie immer weicher und schlapper wurden, wie er nicht mehr fähig war, sein eigenes Gewicht zu halten. Mit einem leisen Fluchen sackten seine Knie in sich zusammen und er wäre kläglich auf den versifften Boden zusammengebrochen, hätte dieser Typ ihn nicht aufgefangen.

Was war auf einmal mit ihm los?

„Geht’s dir nicht gut? Komm, lass uns an die frische Luft gehen…“ Misaki nahm die Stimme dieses Mannes nur noch gedämpft wahr, jeder Schritt trieb ihn den Schweiß auf die Stirn, seine Atmung wurde immer schneller. Seine Augen begannen zu brennen, ihm wurde unerträglich heiß.

Lag das am Alkohol?

Seine Sicht verschwamm, mittlerweile war er nicht einmal mehr in der Lage dazu, seine Beine zu bewegen, sie schliffen reglos über den Boden, während der Griff des Mannes um seine Hüfte immer stärker wurde. Was war das für ein Kerl? Und wo gingen sie hin? Das war nicht der Ausgang des Clubs – oder doch? Misaki wusste nicht mehr wo ihm der Kopf stand, so viele Sinne strömten auf ihn ein, ihm wurde immer heißer, seine Atmung ging immer hektischer. Sein Blut strömte durch seine Venen, verteilte den Alkohol in seinem ganzen Körper, stieg ihn zu Kopf und…. zur seinem Schritt…?!

Mit Panik spürte er, wie sein Schwanz immer härter und härter wurde, während er sich durch die Tanzfläche quetschte. Die Hände des Mannes hinterließen elektrische Stöße, die ihn durchzuckten wie bittersüße Blitze. Es fühlte sich… gut an…? Seine Erregung, seine sichtbar deutliche Erregung, ließ Misakis Wangen nur noch mehr erröten und ein leises Stöhnen rann über seine Lippen, als er gegen eine Wand gedrückt wurde. Tränen schossen ihm in die Augen, und er wusste selbst nicht, ob es Tränen der Angst oder der Lust waren, alles was er wusste war, dass sein Glied unaufhörlich in seiner Jeans zuckte und immer härter und härter wurde. Verdammt, wie konnte er in so einem Moment nur so schrecklich horny werden?

Was hatte dieser Kerl ihm nur in den Drink getan…?






„Wo ist Misaki?“, fragte Akihiko zum geschätzten 3864 Mal und trottete Sumi mit einer eindeutigen Anspannung hinterher. Es war schon nervenaufreibend genug gewesen, Misaki zu erlauben, den Abend mit diesem zwielichtigen Keiichi Sumi zu verbringen. Nervenaufreibend genug, um den ganzen Abend in einem Imbiss im Stadtzentrum zu verbringen, stundenlang am zerkauten Strohhalm einer billig Coke zu nagen und unaufhörlich auf sein Handy zu starren. Sein Plan war um Punkt Mitternacht jegliche Bars, Restaurants, Clubs oder sonst etwas in die Luft zu sprengen, ohne jegliche Rücksicht auf Verluste, wenn er Misaki nicht wohlbehütet zu Hause auffinden würde. Doch dieser wurde jäh zerstört, als Sumi plötzlich neben ihm gestanden, und ihn mit diesen hinterlistigen Augen angelächelt hätte.

Die Straßen wurden immer voller, die Lichter blinkten immer bunter und die Gegend wurde zunehmend heruntergekommener. Wo zur Hölle brachte dieser Kerl ihn hin? Er musste zu Misaki, wer weiß was dieser Sumi mit ihm angestellt hatte. Doch als dieser plötzlich in einer kleinen Seitengasse stehen blieb und sich langsam zu Akihiko herum drehte wusste er genau, warum er nicht bei Misaki geblieben war. Auch, wenn Sumi nicht sonderlich stark wirkte, schaffte er es, Akihiko gegen die nächstbeste Häuserwand zu pinnen – war seinem Gesicht unfassbar nahe. War das sein Plan gewesen? Misaki irgendwo in einer Bar versauern zu lassen, während er sich raus schlich, um Akihiko aufzulauern? Hatte dieser Kerl nicht begriffen, dass er kein Interesse an ihm hatte?

Er wollte sich gerade zur Wehr setzen, als plötzlich ein lautes Stöhnen an sein Ohr drang, welches Akihiko nur all zu sehr bekannt vorkam. „Misaki…?“ Verwirrt drehten er und Sumi sich zu der kleinen, rostigen Tür um, ein Hintereingang eines Clubs wahrscheinlich, aus welcher ein großer, bärtiger Mann heraustrat. Und als Akihiko sah, um wessen Hüfte dieser Kerl seinen Arm geschlungen hatte, schienen sich sämtliche Schalter in seinem Kopf umzulegen. Rasend vor Wut schubste er Sumi bei Seite und schritt auf diesen Kerl zu, der Misaki grob gegen die Wand presste und sein Knie zwischen seine Beine drückte. Ein erneutes Stöhnen entwich Misakis feuchten Lippen und Akihiko erschrak, als er die Lust in seinen Augen erkannte. Was hatte dieser Kerl mit ihm gemacht? Mit voller Wucht schlug Akihiko dem Mann ins Gesicht und hörte das widerliche Geräusch seiner brechenden Nase. Verwirrt lag der Kerl am Boden und starrte Akihiko an. „Hey, was soll das, du Penner?!“, fauchte er und wollte sich aufrappeln, doch der Blick, den Akihiko ihm zuwarf, schmerzte mehr als Tausend Dolche. Ein Blick voller Hass, Verachtung und Mordlust.
„Scheiße“, fluchte der Kerl noch, ehe er sich aufrappelte und zurück in den Club floh, wahrscheinlich um ein neues Opfer zu suchen, das keinen geisteskranken Freund besaß.

„Usagi-san…?“, keuchte Misaki und erkannte die verschwommene Silhouette seines Freundes. „Misaki…“ Eine Welle von Hormonen und Endorphinen schwabbte in seinem Körper über, als er die dunkle Stimme Akihikos vernahm und das Verlangen in seinem Körper wurde noch unbändiger. Verdammt, wieso konnte er sich nicht weiter beherrschen…? Es wurde immer schlimmer und schlimmer… Geschockt starrte Akihiko Misaki an. Seine Wangen waren gerötet, von der Stirn tropfte der Schweiß, die Augen schauten zu ihm herauf, funkelten willig und flehend, von der deutlichen Beule in seiner Hose mal ganz zu Schweigen – er schrie förmlich danach, hier und jetzt auf der Stelle genommen zu werden. Das war nicht der Alkohol, der Misaki so zugesetzt hatte…

„Dieser Mistkerl“, zischte Akihiko blind vor Zorn und ballte seine Hände zu Fäusten, wäre am liebsten in diesen Club gestürmt und hätte diesen Laden kurz und klein geschlagen, als Misakis Beine nun endgültig nachgaben und er mit einem erneuten Stöhnen nach vorne kippte, direkt gegen Akihikos Brust. Die bloße Berührung Usagis Haut ließ Misaki genüsslich Stöhnen und unbewusst begann er, seinen Unterleib an ihm zu reiben.

Fuck, war das gut…

Ungläubig starrte Akihiko Misaki an, wie er sich keuchend und seufzend an ihm rieb, die Wangen gerötet, die Augen lustverschleiert – das trieb selbst Akihiko Usami die Röte ins Gesicht. Schwer schluckend legte er einen Arm in Misakis Kniekehlen, den Anderen um seine Schulter und hob ihn hoch, lief an dem noch immer verstört am Boden liegenden Sumi vorbei und steuerte so schnell er konnte den Weg zu seinem Auto an, bedacht darauf, den willigen Misaki in seinem Arm, und die entsetzt starrende Umwelt auszublenden. Er musste Misaki so schnell er konnte eine kalte Dusche verpassen und ihm irgendwie diese Droge aus dem Körper treiben, bevor das noch böse endete. Hastig setzte er Misaki ab, fischte seine Autoschlüssel aus der Hose und schloss seinen Wagen auf. Unsanfter, als ursprünglich geplant, schubste er Misaki regelrecht in das Auto und kämpfte krampfhaft gegen seine eindeutig nicht jugendfreien Gedanken in seinem Kopf an. Akihiko hatte Misaki schon oft zitternd und keuchend unter sich liegen gesehen, hatte schon oft in seine erregten Augen geblickt und ihm den Schweiß von der Haut geleckt, aber das hier, war ein Ausmaß von Perfektion. Besser hätte er es nicht einmal in seinen Boys Love Manga schreiben können. So willig und willenlos…

Angespannt setzte Akihiko sich hinters Steuer und drückte das Gaspedal durch. Das konnte gefährlich werden. Wenn er sich nicht zusammenriss, würde er Misaki so hart nehmen, dass er die nächsten Tage nicht mehr sitzen konnte. Aber er durfte diese Situation nicht ausnutzen. Das wäre falsch und das würde weder Misaki, noch er selbst sich je verzeihen können… Doch seine Disziplin wurde auf eine harte Probe gestellt, als das hemmungslose Seufzen und Stöhnen auf dem Beifahrersitz immer laute und quälender wurde. Schweißperlen rannen Akihikos Schläfe entlang und mit zitternden Fingern verstärkte er den Griff um sein Lenkrad. Das wurde eine lange Fahrt…

Die Droge schien ihre volle Wirkung erreicht zu haben und Misaki hatte das Gefühl, innerlich zu zerreißen. Der Druck in seiner Lendengegend wurde stärker, die Hose immer enger und der Schmerz immer größer. Er hielt das nicht mehr aus…! Ohne weiter darüber nachzudenken öffnete er seine Hose und befreite seine Erregung aus den engen Fängen seiner Jeans. Ohne zu zögern begann er, sein Glied in die Hand zu nehmen und auf und ab zu pumpen. Erleichtert legte er seinen Kop in den nackten, streckte sich seiner Hand entgegen, konnte nicht aufhören sich selbst zu erlösen. Doch egal wie schnell er pumpte, er konnte einfach nicht kommen. Er war seinem Orgasmus so nahe, stand direkt vor der Klippe, doch irgendetwas hinderte ihn daran, herunter zu springen, hinderte ihn daran, den Druck in sich loszuwerden. Verzweifelt begann er, mit seiner anderen Hand unter sein T-Shirt zu fahren, umspielte seine Nippel und stellte sich vor, es wären nicht seine eigenen Hände, sondern die von Usagi. Er stellte sich vor, wie er sie in seine Finger nahm und herumzwirbelte, nur um danach entschuldigend mit seiner Zunge darüber zu lecken. „Ah, Usagi-san… Ja…“, raunte er mit zittriger Stimme und blickte verschwommen zu seinem Freund herüber, der angestrengt auf die Straße starrte.

Aufgewühlt parkte Akihiko seinen Wagen auf seinem Parkplatz und schaltete den Motor ab. Das Stöhnen schien noch lauter zu sein als zuvor und mit einem dicken Kloß im Hals wagte er einen kurzen Blick auf Misaki.

Und was er sah, verschlug ihm die Sprache.

Verdammt.

Mit zusammengepressten Augen biss Misaki sich auf seine feuchten Lippen, pumpte sein Glied nach wie vor auf und ab, seine Hose hing ihm mittlerweile in den Kniekehlen, sein T- Shirt war bis zum Hals hochgezogen, seine schlanken Finger umspielten seine Brustwarzen, seine Nippel waren genau so hart wie sein Schwanz.

Misaki masturbierte neben ihm in seinem Wagen.
Das war zu schön um wahr zu sein und zu schön, um sich zurückhalten zu müssen.

Doch Akihikos Wille war stark.
Noch.

Ohne auch nur ein Wort zu verlieren zog er ihm notgedrungen die Hose wieder hoch, das Shirt wieder runter, und stieg aus dem Wagen. Um diese Uhrzeit war zum Glück keiner mehr im Parkhaus, sobald er Misaki in die Wohnung geschleppt hatte, war der schwierigste Part überwunden. Das hatte er zumindest gedacht. Doch als Usagi die Wohnungstür hinter sich schloss und Misaki vorsichtig auf dem Boden absetzte, wurde der letzte Rest, der von Akihikos Disziplin übrig geblieben war, von Misaki erbarmungslos zu Nichte gemacht. Begierig ließ Misaki sich auf seine Knie fallen und nestelte verlangend an Usagis Hosenbund herum. Fassungslos war er zu nichts anderem mehr in der Lage, als Misaki einfach nur anzustarren. Was zur Hölle war das für eine Droge…?!

Gierig leckte Misaki sich über die Lippen, als er Usagis hartes Glied in der Hand hielt und leckte genießerisch über dessen Schaft. Fiebrig beobachtete Akihiko, wie Misaki sein Glied mit voller länge in sich aufnahm, wie er seinen Kopf genüsslich auf und ab fahren ließ und mit einer Hand noch dazu sanft seine Eier kraulte. Misaki saugte an der Eichel, umspielte die empfindliche Spitze frech mit seiner feuchten Zunge, konnte spüren, wie Usagis Erregung in seinem Mund pulsierte, saugte seine Laute der Lust in sich auf. Er war wie in seiner eigenen Welt, war sich nicht bewusst was er tat oder sagte. Er gehorchte allein seinem Instinkt. Und sein Instinkt schrie nach Erlösung. Und um diese zu erlangen tat er alles, was nötig war. Sehnsüchtig fing er wieder an, sein eigenes Glied zu befriedigen und keuchte gegen Usagis Schwanz, begann ihn zu massieren und saugte an seinen Hoden, strich hauchzart über die Innenseite seiner Oberschenkel.

Völlig hingerissen biss Akihiko sich auf die Lippen und beobachtete Misaki genau wie er es sich selbst besorgte, während er seinen Schwanz lutschte wie ein Kind seinen Lollipop. Misaki hatte ihm noch nie einen geblasen. Er hatte seinen Schwanz bis dato nicht einmal angefasst. Und auf einmal schob er sich ihn so tief in den Rachen, dass Akihiko die Vibration seines Würgereflex spüren konnte.

Das wars.
Zurückhaltung und Moral hin oder her.

Er würde diese Situation schamlos ausnutzen und er würde jede einzelne Sekunde davon genießen. Wer sich verhielt wie eine willige Schlampe, der sollte auch wie eine willige Schlampe behandelt werden. Und wenn Misaki sich so viel Mühe gab, würde Akihiko ihn auch belohnen.

Mit zuckenden Fingern vergrub Usagi seine Hand in Misakis braunem Haarschopf und zog seinen Kopf nach hinten, um ihm ins Gesicht zu sehen. Die grünen Augen funkelten ihn fiebrig an, ein simpler Speichelfaden war das einzige, was Misakis Lippen noch mit Akihikos Glied verband. Violette Augen durchbohrten Misakis Geist und er konnte nicht damit aufhören, sich selbst einen runterzuholen. Seine Hand verselbstständigte sich. „Du willst ihn, oder?“, fragte Usagi scharf und seine Stimme hörte sich plötzlich ganz anders an. Sie war dunkel und rau, kalt und erbarmungslos, doch es machte Misaki unglaublich an. Ein Schauer lief ihm über den Rücken und mit einem leisen Stöhnen schloss er die Augen, bewegte seine Hände immer schneller und schneller um sein Glied. Er holte sich einen runter während sein Freund ihm dabei zuschaute, wie eine billige Hure, ein wertloses Stück Dreck, doch genau das war es, was Misakis Glied so wild zucken ließ. Akihikos Griff wurde stärker und mit einem leisen Zischen öffnete Misaki wieder seine Lider, schaute flehend in die erbarmungslosen Augen seines Freundes. Akihiko wusste nicht wie ihm geschah. Er war völlig berauscht, als hätte Misaki die Droge auf ihn übertragen, als wäre er ebenfalls zugedröhnt und verseucht von diesem chemischen Gift.

„Du willst meinen Schwanz, oder?“, fragte er also erneut und zog Misakis Kopf noch weiter zurück in den Nacken. Stöhnend, vor Schmerz und Lust. „Ja…“, hauchte er zitternd und schloss seine Augen, hatte das Gefühl, unter Akihikos scharfen Blick zu schmelzen. Er wollte seinen Schwanz. Er wollte ihn so verdammt tief in sich wie noch nie, er wollte ihn spüren, schmecken, er wollte ihn so hart und hemmungslos wie es nur möglich war. Er wollte ihn. Fuck, er wollte ihn so sehr. „Wie war das? Ich hab dich nicht verstanden…“, raunte er und ging in die Knie, kam Misakis Gesicht näher und zog seinen Haarschopf noch weiter zurück. Bittersüßer Schmerz zog sich durch seine Kopfhaut und ließ sein Blut noch mehr in Wallungen geraten. „Ich will Usagi-sans Schwanz…!“, keuchte Misaki und Tränen flossen über seine heißen Wangen. „Ich will ihn so tief in mir, dass ich komme…“

Was sagte er für peinliche Sachen?
Am liebsten würde er vor Scham sterben doch seine Lust war zu groß, um sich darüber Gedanken zu machen. Er hatte seinen Kopf ausgeschaltet. Handelte so, wie sein Körper es wollte. Und er fing an, diese Droge zu genießen. Frei von den Zwängen seines Stolzes.

Verlangend presste Akihiko seine trockenen Lippen auf die Misakis, drang mit seiner Zunge in seine Mundhöhle, unersättlich. Misaki seufzte in den feurigen Kuss, schlang seine Arme um Usagis Nacken, presste seinen Körper gegen seinen, spürte das Feuerwerk in seinem Bauch, als sein Glied das von Akihiko berührte. Die Luft wurde immer dicker und heißer, als Misaki seinen Schwanz an Usagis rieb, es war ein seltsames Gefühl, doch es erfüllte seinen Zweck. Es fühlte sich gut an, und das war alles, was Misaki interessierte.

Mehr.

Mit einem rauen Stöhnen umfasste Usagi ihre aneinander gepressten Glieder und begann sie zu massieren, fuhr mit seinen großen, rauen Händen auf und ab, konnte nicht fassen, was hier gerade geschah. Seit er denken konnte hatte er sich so eine Situation herbei gesehnt, und nun war es Wirklichkeit geworden. Ein williger Misaki der alles tun würde, nur damit Akihiko seinen Schwanz in ihn rammte. Das war zu schön um weiter darüber nachzudenken, ob es nun richtig oder falsch war. Misakis Raunen und Seufzen wurde immer lauter, weiße Lichter flackerten vor seinen Augen, alles, was er spürte, war die Erlösung, die immer näher und näher rückte. „Ja, ich glaub ich komme…!“, keuchte er aufgeregt und stieß haltlos in Usagis Hand. All der Druck in seinem Körper schien zu schwinden, sammelte sich genau an einer Stelle in seinem Unterleib und schoss aus ihm heraus als gäbe es kein Morgen mehr. Überwältigt schrie er die Lust aus sich heraus, ließ sich achtlos nach hinten fallen und landete unsanft auf dem harten Fußboden, doch das störte ihn nicht. Er war gekommen, hart, genau, wie er es sich ersehnt hatte, sein Atem ging schwer, er hatte das Gefühl zu schweben, doch es war nur von kurzer Dauer. Wenige Sekunden nur hatte er Zeit, seinen Orgasmus auszukosten, das Sperma klebte auf seinem Shirt, als die Hitze sich erneut in ihm ausbreitete, hemmungsloser als zuvor. Keuchend richtete Misaki sich auf, sah vernebelt, wie sein Glied sich zuckend und triefend  wieder aufrichtete, in einem Wimpernschlag wieder steinhart.

Mehr.

„Du bist unersättlich. Hast du es so nötig?“ Lüstern leckte Akihiko sich über die Lippen, als er Misaki das beschmutzte T-Shirt über den Kopf zog und mit seiner Zunge von seinem Bauch, bis hoch zu seinen Nippeln leckte. Er konnte den schnellen Herzschlag des Jungen spüren, er vibrierte durch den ganzen Körper, ging auf ihn über, schien im gleichen Takt zu schlagen wie sein eigenes Herz. Vorsichtig legte er seine Finger an Misakis Eingang, sie waren noch feucht von seinem Sperma, und drang in ihn ein, erntete ein genüssliches Seufzen. „Ja…!“

Mehr.

Misaki wollte mehr.

Mit gesenkten Lidern bäumte er sich auf, stieß Akihiko zurück und entzog sich seinen Fingern. Entgeistert starrte er ihn an, hatte die Befürchtung, die Wirkung der Droge sei verflogen. Misaki riss sich die Hose nun ganz vom Leib, kniete sich über Usagis Mitte und spreizte seine Pobacken. Er hatte doch nicht vor einfach ohne Vorbereitung-

Doch weiter konnte Akihiko nicht denken. Quälend langsam ließ er sich auf sein Glied sinken, nahm es zuckend und gierig in sich auf. Der stechende Schmerz rann mit der Droge um die Wette, schoss unaufhörlich durch seine Blutbahnen und verwandelten das Keuchen und Seufzen in immer animalisch klingenderes Stöhnen und Hecheln. Der Speichel lief Misaki aus den Mundwinkeln, Tränen flossen aus seinen grünen, verschleierten Augen, sein Kopf hatte er in den Nacken gelegt, genießerisch und hingebungsvoll. Akihikos Glied in ihm war heiß. Es fühlte sich so richtig an, dass es schmerzte, es war so perfekt. Genau das hatte er gewollt. Genau auf das hatte er gewartet. „Oh ja, ich liebe deinen Schwanz…!“, platzte es einfach aus ihm heraus und mit einem Ruck war er ganz in ihm drin. Ein Lächeln schlich sich auf Misakis Lippen, als er das Pulsiere in sich spürte und das Ziehen langsam verebbte. Es fühlte sich einfach so verdammt gut an.

Akihiko wusste, dass er sich zurück halten musste. Auch, wenn Misaki es jetzt genoss, spätestens Morgen, wenn die Droge seine Sinne nicht mehr vernebelte, spätestens dann würde er die Schmerzen der Nacht spüren. Doch es war ihm egal. Er dachte nicht weiter über die Konsequenzen nach. Er konnte sich nicht zurück halten. Und er wollte es auch nicht. Mit zusammengepressten Zähnen umfasste er Misakis Hüften, krallte sich in seine weiche Haut und hob ihn auf und ab, auf und ab, auf und ab, die Enge um seinen Schwanz herum war so verführerisch, so erotisch und gefährlich. Er spürte die Hitze, er spürte die Lust, all das vermanifestierte sich in seinem Gehirn zu einer Barrikade, die ihn nicht mehr klar urteilen ließ. Wie ausgewechselt begann Misaki, sich von allein zu bewegen, stemmte seine Hände auf Akihikos Brust, um Halt zu suchen, und bewegte seine Hüften vor und zurück, wurde immer lauter du lauter, bis er schließlich ein zweites Mal mit einem rauen Schrei auf Akihikos Bauch kam. Völlig ausgelaugt und erschöpft sackte er in sich zusammen, seine Oberschenkel zuckten vom Orgasmus, Schweiß rann über sein Schlüsselbein, Tränen und Speichel hatten sich in seinem Gesicht miteinander vermischt, sein Arsch brannte höllisch. Doch Akihiko war noch nicht fertig. Jetzt fing die Nacht erst richtig an.

Mit einem rauen Stöhnen hob Usagi Misaki hoch als würde er nicht mehr wiegen als sein Teddybär, lief mit ihm zum Sofa und schmiss ihn achtlos darauf. Schon allein das ließ Misakis Schwanz wieder stehen wie eine eins und so allmählich wusste er nicht einmal mehr wo oben oder unten war. Mit hastigen Griffen drehte Akihiko ihn auf den Bauch, hob seine Hüften hoch und rammte sein Glied wieder in ihn hinein, ohne Rücksicht, weder sanft noch zärtlich. Er wollte Misaki die ganze Nacht schreien hören. Und das tat er auch. Er schrie und stöhnte, konnte keine zusammenhängenden Sätze mehr bilden. Er wusste nicht wo er war, noch wer ihn so hemmungslos durchvögelte und seinen Hintern versohlte. Er wusste nicht wie oft er schon gekommen war, er wusste nicht wie oft er noch kommen würde oder wie lange sie es schon miteinander trieben. Er wusste nur, dass er es geil fand. Und das war alles, was ihn interessierte.





„Schau dich an“, raunte Usagi ihm zu und umfasste sein Kinn, steckte ihm zwei seiner Finger in den Mund und drückte seine Zunge gegen den Gaumen, hob seinen Kopf und verteilte Küsse in seinen Nacken. Er starrte in zwei grüne, nasse Augen, starrte in ein Sperma beflecktes Gesicht – War Usagi-san auf ihm gekommen? Oder war es sein eigenes Sperma? Er wusste es nicht mehr. Er sah seine Brust, übersäht mit Bisswunden und roten Flecken, er sah sein Glied, immer noch steif und willig. Er sah die Reflektion seiner selbst im Spiegel. Wann waren sie ins Badezimmer gegangen? Wie spät war es? „Gefällt dir, was du siehst?“, hauchte er Misaki erneut ins Ohr und stieß immer weiter in ihn. Er wollte antworten, doch seine Stimme war so rau und heiser, das nicht mehr als ein Jammern über seine rissigen Lippen kam. Alles schmerzte. Und doch kam Misaki erneut, spritzte es gegen das kalte Glas des Spiegels, sah das Lächeln in seinem zerstreuten und geschundenen Gesicht, ehe er zu Boden sackte. Akihiko hatte sich aus ihm entzogen, war selbst kurz vor dem Höhepunkt, begann sein Glied auf und ab zu pumpen. Er starrte Misaki an, der hechelnd vor ihm kniete, sein ganzer Körper bebte, Blut floss seine Oberschenkel herab. Er starrte Misaki an und schämte sich selbst für seine mangelnde Selbstdisziplin, schämte sich dafür, ihn ausgenutzt zu haben, doch sein Körper schien ein Eigenleben zu führen.

„Mach den Mund auf“, keuchte er Misaki entgegen, spürte, wie der Orgasmus immer näher kam, sah, wie Misaki seinen Kopf hob und seinen Mund mit ausgestreckter Zunge öffnete. Ja, Akihiko schämte sich für seine Schwäche, doch es fühlte sich zu gut an, um weiter darüber nachzudenken. Mit einem langgezogenem Stöhnen kam er auf Misakis Gesicht und beobachtete lüstern, wie das Sperma über seine Lippen in seinen Mund tropfte, bis er schließlich das Bewusstsein verlor und leblos in sich zusammensackte.






Seufzend fuhr Akihiko sich durch sein nass geschwitztes Haar und drückte die zerglühte Zigarette im Aschenbecher aus, starrte auf die Uhr. Es war halb fünf Uhr morgens. Sie hatten es viereinhalb Stunden ununterbrochen, versaut und hemmungslos miteinander getrieben. Misaki würde morgen definitiv nicht in die Uni können, soviel stand fest. Lächelnd betrachtete er, wie sein Brustkorb sich gleichmäßig hob und senkte, er lag auf dem Bauch, zusammengekauert unter der warmen Decke, seine Gesichtszüge waren entspannt, dank dem Bad, was er Misaki verpasst hatte, war seine Haut wieder rein und unschuldig. Er sah so süß aus. Und er gehörte nur ihm allein.

Vorsichtig hauchte Akihiko ihm einen sanften Kuss auf die Stirn und erhob sich, schloss vorsichtig die Tür hinter sich und begab sich in sein Arbeitszimmer. Er konnte noch nicht schlafen, nicht nachdem, was diese Nacht passiert war – er musste es erst noch verdauen, und das ging am besten, indem er seinen Boys Love Manga weiter führte.

Ein Grinsen schlich sich auf seine Züge.
Und diesmal wird er bei dem Verfassen des neuen Kapitels kein einziges Mal Lügen müssen.

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Boom Baby, es ist 3:51 Uhr, ich kann dank meines zerfickten Schlafryhthmuses und der Tatsache, das mein Freund gerade ins Krankenhaus musste, weil er versucht hat, besoffen Käse für seine Pizza zu schneiden und nun genäht werden muss nicht schlafen und dachte mir, hey, du hast bock auf yaoi, why not.

Wie viele denke ich wissen ist die dritte Staffel neuerdings raus und ich liebe sie jetzt schon wie mein eigen Fleisch und Blut *-* Nein, Spaß beiseite. Ja, ich liebe Junjou Romantica, hell yeah ich liebe Akihiko und Misaki und fuck ich hasse es, dass Misaki immer so passiv ist.

Klar, er ist der Uke, Uke müssen immer die typischen Uke Texte  sagen, aber meh, irgendwie hab ich mir mal einen aktiven Misaki gewünscht. Und Drogen helfen da ja immer ein bisschen nach :D
Ich will das Thema natürlich nicht vererrlichen, nicht das mir meine Story hier noch gesperrt wird, ich habe ja deutlich geschrieben das Usagi falsch handelt aber er nun einmal ein Mann ist der sich bei so etwas dann doch schwer zurückhalten kann. Es ist für Junjou Romantica velleicht ein bisschen krass aber ich hoffe natürlich hier finden sich trotzdem Leser, die meinen One Shot mochten :3

Bin noch nicht so erfahren mit Yao-Lemon, also bitte eure ehrliche Meinung dalassen, damit ich mich fürs nächste Mal verbessern kann :3

Gute Nacht,
eure Mikro ♥
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