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Twins

von Mirochagi
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12 / Gen
02.08.2015
23.03.2020
21
33.820
3
Alle Kapitel
31 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
02.08.2015 1.762
 
Hey ihr da draußen!
Ich dachte ich könnte mich auch mal an einer Fanfiction versuchen. Hier das Ergebnis. Hoffe ihr könnt wenigstens ein bisschen Gefallen an der Story finden.
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Ich erwachte mitten in der Nacht. Das erste was ich sah war die Unterseite der Matratze über mir. Und das erste was ich hörte die ruhigen Atemzüge meiner Zimmerpartnerin und besten Freundin Jamie. Es war mitten in der Nacht und ich fragte mich, weshalb ich aufgewacht war. Da hörte ich ein leises Geräusch. Wie schwere Schritte auf den Holzdielen im Flur. Ich hatte ein ganz mieses Gefühl. Trotzdem stand ich auf und ging in Richtung Tür. Als würde gleich irgendwas schlimmes passieren. Das Geräusch verstummte und ich bildete mir ein von draußen eine Stimme zu hören:"Hier müsste es sein." Ich wurde panisch, als die Türklinke heruntergedrückt wurde. Keine Zeit zum Bett zu rennen. Schnell kletterte ich in den Kleiderschrank, den Jamie und ich uns teilten, jedoch nicht, ohne die Schranktür einen kleinen Spalt aufzulassen. Die Tür öffnete sich und ein in Uniform gekleideter Mann kam ins Zimmer. Vorsichtig ging er auf Jamie zu. Am Bett angekommen, holt er ein kleines Etui aus seiner Tasche, klappte es auf und holte eine Spritze heraus. Diese setzte er Jamie an den Hals und drückte langsam den Kolben herunter. Sie zuckte kurz, sank dann jedoch wieder vollkommen im sich zusammen. Der Mann hob sie hoch und verließ das Zimmer wieder. Ich saß geschockt im Schrank. Was war grade passiert? Wieso hatte der Typ Jamie mitgenommen? Hätte er mich auch mitgenommen? Ich konnte mich  nichz bewegen. Irgendwann hörte ich ein anderes Geräusch. Das Quietschen der Eingangstür! Endlich konnte ich mich aus meiner Starre befreien. Ich kletterte aus dem Schrank und rannte los. Als ich an der Eingangstür ankam, öffnete ich sie möglichst leise und schlüpfte hindurch. Grade noch konnte ich den Mann im Wald verschwinden sehen. Ich hinterher. Aber er war schneller und hatte bessere Ausdauer.  Dewegen war er bereits nach sehr kurzer Zeit recht weit weg. Als ich ihn dann garnicht mehr sehen konnte, ließ ich mich an einen Baum sinken. Ich wusste ich musste zurück. Im Heim lief ich direkt zu den Zimmern der Mitarbeiter, die hier lebten. Ich trommelte an eine Tür. ,,Mary-Angela! Mary-Angela! Bitte machen Sie auf!"  Die Tür öffnete sich und mir sah eine sehr verschlafene Frau entgegen. ,,Tamara? Was ist denn los?" ,,Jamie wurde entführt! Bitte kommen Sie schnell! " Ich zog sie einfach mit. In unserem Zimmer angekommen, zeigte ich ihr Jamie's leeres Bett. ,,Bitte verständigen Sie die Polizei! Jamie wurde entführt!" Sie sah mich zweifelnd an. ,,Bist du sicher, dass du das nicht nur geträumt hast? Sie ist bestimmt nur kurz auf die Toilette gegangen. Versuch einfach noch ein wenig zu schlafen. " Sanft , aber bestimmt setzte sie mich auf mein Bett. Ich ließ mich in die Kissen sinken. Ich lag noch lange wach und schlief auch nur sehr unruhig.

Geweckt wurde ich durch Geschpräche auf dem Flur. Genervt zog ich die Decke über den Kopf, stand dann aber auf um nachzusehen, was da los war. Als ich die Tür aufmachte wäre ich fast in einen Polizisten hineingelaufen. Er sah kurz überrascht aus, dann fragte er mich :,, Bist du Tamara? Kann ich kurz mit dir reden? Es geht um Jamie." Ich trat zur Seite, um ihn hereinzulassen. Er setzte sich auf den Schreibtischstuhl, ich mich auf die Bettkante. ,, Hat Jamie mit dir davon geredet abzuhauen oder sowas? Hatte sie solche Pläne? " Ich sah ihn erschrocken an. Dann wurde ich wütend. ,, Hört mir eigentlich niemand zu?! JAMIE ISTNICHT WEGGELAUFEN! SIE WURDE ENTFÜHRT!", brüllte ich. Er sah mich erschrocken an. Schlagartig war meine Wut verraucht.
,,Entschuldigung, dass ich grade so losgebrüllt habe. Aber ist alles in Ordnung? " Er sah immer noch ziemlich entsetzt aus. Schließlich schluckte er einmal und antwortete mir :,,Bis darauf, dass ich dich nicht mehr sehen kann, ja. Alles bestens." Nun sah er fast leicht belustigt aus. Ich sah auf meine Hände hinunter , die gerade wieder erschienen. Erschrocken sprang ich auf und stieß mich dabei natürlich am Stockbett. Nun schlich sich ein grinsen auf das Gesicht des Polizisten. Fluchend setzte ich mich zurück aufs Bett. Dann sah er mich ernst an. ,,Dir ist bewusst, dass ich das melden muss? Auch wenn ich selbst nichts gegen Mutanten habe. Aber das muss ich melden.",, Können Sie nicht bitte darüber schweigen? Ich habe doch nichts schlimmes gemacht! Bitte erzählen Sie niemandem davon!" Ich sah ihn flehend an. Er schüttelte den Kopf. ,, Tut mir wirklich leid." Dann verließ er das Zimmer. Ich hörte noch wie er draußen mit einigen Kollegen redete. Mich verließ der Mut. ' Wieso immer ich?' schoss es mir durch den Kopf. Mir liefen Tränen die Wangen hinunter. Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und ich sah auf. Mary-Angela kam zu mir und umarmte mich. ,, Okay Tamara, reiß dich zusammen. Die werden dich nicht kriegen. Du nimmst jetzt deinen Rucksack und packst da, sobald ich das Zimmer verlasse, so viele Sachen wie möglich ein. Vorzugsweise Klamotten , in Ordnung? Dann steigst du die Feuertreppe runter und versteckst dich, bis du dir sicher bist, das dich keiner sieht und läufst in den Wald. Ich bin mir sicher, dass du schnell einen Ort findest, wo du bleiben kannst. Ich werde dich vermissen, aber alles ist besser als wenn du von diesen Männern mitgenommen wirst. Also los. Viel Glück meine Liebe. " Nach dieser Rede umarmte sie mich nocheinmal und ging dann aus dem Zimmer. Ich sah ihr kurz etwas verwirrt hinterher und machte mich auf meinen Rucksack zu packen. Danach kletterte ich die Feuertreppe hinunter. Als ich aus der Seitenstraße heraustreten wollte, sah ich drei Gestalten aus dem Wald kommen. Alle drei hatten recht komische Anzüge an. Eine von ihnen hatte auch einen Umhang. Sie kamen über die Straße und verschwanden im Heim. Ich blickte mich um und lief dann meinerseits über die Straße hinein in den Wald. Ich kannte ihn wie meine Westentasche. Hier hätte ich auch in finsterster Nacht rumlaufen können, ohne mich zu verletzen. Oft genug war ich hier mit Jamie und den Anderen unterwegs gewesen. Jamie... Schnell weiter. Aus dem Augenwinkel sah ich plötzlich ein metallisches Funkeln. Das musste ich mir genauer ansehen. Auf einer großen Lichtung stand ein Flugzeug oder Jet oder sowas. Ich lief einmal darum herum. Da sah ich etwas, das, wenn man es ruterklappte, wie eine Öffnung aussah. Ich legte kurz meine Hand drauf, als es sich plötzlich öffnete. Erschrocken sprang ich zurück, nur um im nächsten Moment neugierig wieder darauf zuzugehen. Ich kletterte hinein. Drinnen gab es einige Sitze. Ganz vorne nätürlich zwei Steuerapparate. Ich wollte grade wieder rausgehen, als ich Stimmen hörte. Panisch sah ich mich nach einer Versteckmöglichkeit um. Das beste, was ich fand war, mich jinter der letzten Sitzreihe zu verstecken und zu versuchen, unsichtbar zu werden. Ich drückte einen Knopf an der Klappe, in der Hoffnung, dass sich die Klappe dadurch schließen würde. Tat sie zum Glück auch. Schnell kauerte ih mich hinter die Sitze. Im nächsten Moment hörte ich, wie die Klappe sich wieder öffnete. Ich versuchte mich so still wie möglich zu verhalten, aber alles was ich hörte war mein Herzschlag.
Ich sehe unter den Sitzen hindurch nur die Füße der Leute die einsteigen. Drei Personen. Ob das die sind, die vorhin zum Heim gegangen sind? Zwei gingen zu den ersten Sitzen, einer setzt sich direkt dahinter. Wir hoben ab. Und mir fielen die Augen zu.

Geweckt wurde ich durch lautes Gebrüll.,,Wo zum Teufel kommt das Kind her?" Na super. Ich öffnete die Augen. Vor mir stand ein ziemlich wütend guckender Typ. Und wie wütend der aussah. ,,Wer bist du? Was willst du hier?", fragte er mich nun bedrohlich leise. Ich sah ihn nur mit großen Augen an. Als ich nicht antwortete, knurrte er und wollte mich am Kragen packen. Das konnte ich verhindern, indem ich einfah etwas von im wegrutschte. ,,Logan! Bitte beruhig dich!", rief die Frau, die sich in diesem Moment an ihm vorbeischob. Sie kniete sich vor mich. ,,Wer bist du? Keine Sorge. Wir tun dir nichts." Ich sah sie an. Ihre Haut hatte etwa die Farbe von Schokolade und trotz ihres Alters von höchstens 29 hatte sie weiße Haare. Als ich den Ausdruck in ihren Augen sah, wusste ich sofort, das ich ihr vertrauen konnte. So freundlich und warm. Unglaublich. Schließlich antwortete ich:,,Mein Name ist Tamara.",,Ein schöner Name. Und was machst du hier Tamara?",,Ich bin aus dem Heim abgehauen, damit die mich nicht mitnehmen. Diese Mutanten-Behöden-Leute.",,Wieso sollten die so ein kleines Mädchen wie mitnehmen?", murmelte der Typ, der anscheinend Logan hieß.  Ich sprang auf.,, Wenn ich klein bin, bist dus auch. Bist ja schließlich nicht sehr viel größer als ich!",fuhr ich ihn an.,,Und außerdem ist man mit 15 eigentlich kein Kind mehr. Kann also gewissermaßen selbst auf sich aufpassen. Besonders, wenn man sich unsichtbar machrn kann." Mit vollster Konzentration schaffte ich es, noch einmal kurz zu verschwinden. Er sah kurz überrascht aus. Aber nur kurz. Als er wollte grade antworten wollte, legte ihm jemand eine Hand auf die Schulter. ,,Logan lass gut sein.", sagte der dritte grafe hinzugekommenne. Er hatte kurze, braune Haare und eine echt coole Sonnenbrille. Der Angesprochene knurrte, wirbelte herum und verließ den Jet. ,,Ist der immer so drauf?", fragte ich die Beiden jetzt. Der mit Sonnenbrille antwortete:,,Nicht immer, aber ziemlich oft. Meistens schlimmer." Er grinste. ,,Mein Name ist übrigens Scott. Oder auch Cyvlops. Die Dame an deiner Seite ist Ororo, wird aber auch Storm genannt und der mürrische Kerl, der sich grade verdrückt hat, heißt Logan, hört aber auch auf den Namen Wolverine.",,Sehr gefräßig sah der aber nicht aus." Mein kleiner Kommentar entlockte beiden ein kurzes Glucksen. ,,Das stimmt. Aber jetzt musste du mir mal eine Frage beantworten.  Wie und wann bist du hier reingekommen?", fragte Scott nun an mich gewandt. Ich sah ihn an. ,,Genauso wie ihr. Nur etwas früher." Er nickte. Dann sah er Ororo, die sich inzwischen auch wieder aufgerichtet hatte, an. ,,Bringst du sie bitte zum Prof? Ich will nochmal mit Forge reden. Nicht dass sich jetzt jedesmal einfach jemand im Jet versteckt." Nun grinste er wieder.Storm nickte und schob mich aus dem Jet hinaus. Sie führte mich durch einige Gänge und viele Flure. Am Anfang mit Metall verkleidet, dann mit Holz. Schließlich blieb sie vor einer Tür stehen und klopfte.
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