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Vielleicht ist es schon zu spät

GeschichteDrama, Fantasy / P12
Newt
02.08.2015
21.12.2015
29
34.773
2
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Dieses Kapitel
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02.08.2015 769
 
Hallo zusammen :)
Herzlich Willkommen zu meiner ersten FF.
Bitte liebe Leute sagt mir falls ich etwas an meiner Schreibweise nicht gefällt oder sonstige Anmerkungen an die Geschichte habt. Ich freue mich über jedes Wort :D
Here we gooo!

LG Chantalx58

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Er ring um Luft. Ich sollte ihn auf der Stelle retten, ansonsten würde er ertrinken.
Ich wollte gar nicht daran denken, dass mein bester Freund vor meinen Augen stirbt.
Also renne auf den Glasbehälter zu, indem mein Freund steckte. Ich versuchte ihn zu retten, aber ich wusste nicht wirklich wie. Ich sah mich im Raum um und begann zu überlegen. Ich war eine der besten in der Schule, also sollte mir doch irgendetwas einfallen.
Was mir wirklich überhaupt nicht half, war dass er die ganz Zeit über an die Scheibe klopfte.
Als meine Augen auf das kaputte Glas und die vielen Scherben auf dem Tisch sahen, wusste ich genau was ich tun musste um ihn zu retten.
Ich muss die Scheibe zerschlagen.
Ich sah mich och einmal im Raum um, dieses mal ein wenig hektischer. Neben der Tür von der ich gekommen war stand ein grosses Gewehr. Ich überlegte nicht lange und ging sofort auf die Waffe zu und lege sie in meine Hände. Kurz zielen, abdrücken, und schon war die Patrone ins Glas eingedrungen.
Wasser floss durch den ganzen Raum bis zur Tür und weiter. Das Glas zersprang nun endgültig in tausend Scherben und verteilte sich unter die Wassermasse.  Nun musste ich um Luft ringen.
Dieser Vorgag ging mir zu schnell und ich vergas für einen Moment zu Atmen.
Als ich mich wieder fassen konnte schwamm ich hastig auf meinen fast bewusstlosen Freund zu. Ich packte ihn unter den Armen, damit er auf keinen Fall wieder ertrinken kann. Es war nicht leicht ihn zu heben,
aber ich hatte gerade noch genügend Kraft um sein Gewicht über Wasser zu halten.
Langsam verschwand das Wasser durch die Rillen im Fussboden und schon bald konnten wir beide ohne Mühe im Wasser stehen ohne gleich umzukippen.
Für einen Moment lange standen wir uns gegenüber und starrten auf den Boden und sahen dem Wasser zu wie es langsam verschwand.
Nach einer Minute sahen wir uns endlich an. Die wilden blonden Haare waren klitschnass wie die meine. Seine dunkelbraunen Augen durchbohrten meine und ich wusste das ich niemals ohne sie überleben werden kann, geschweige denn von, will.
Ich falle aus meiner Starre als er den letzten Meter zwischen uns nun nicht mehr zum existieren brachte.
Er schlang seine starken Arme um mich. Mein Kopf ruht auf seiner Brust und ich könnte schwören, so wollte ich mein ganzes Leben lange stehen bleiben.

***


Ich wache schweissgebadet auf. Dieser Traum verfolgt mich nun schon seit fast zwei Jahren. Ich darf mir nicht immer wieder falsche Hoffnungen machen, da ich weiss, dass mein Freund dieses Erlebnis nicht überlebt hatte. Ich beginne wieder einmal zu weinen.
Es zieht mich immer wieder runter, dass ich meinen Freund verloren hatte, weil ich nichts dagegen getan habe!
Ich habe ihm einfach beim sterben zugesehen. MEINEM BESTEN FREUND! Wie konntest du nur so dumm sein?!
Ich war wütend, traurig und einfach nur verzweifelt.
Meine Freundin versteht mich einfach nicht was dieses Thema betrifft. Sie hat versucht, dass ich nicht immer an das denken muss, schliesslich hatten wir im Moment grössere Probleme, als das einer meiner Freunde ertrunken war. Sagt sie.
Für mich hätte nichts in der Welt schlimmer sein können und es wird auch nie etwas schlimmeres in meinem Leben geben, da bin ich mir sicher.

Ich sah durch meine durchnässten Augen rüber zum einzigen Fenster in diesem Raum. Ich sah direkt auf den Mond, der am schwarzen Himmel die Nacht durchleuchtet. Ich stieg aus meinem Bett und lief auf die andere Seite des Zimmers.
Ich sah nicht viel, schaffte es aber trotzdem bis zum Fenster. Meine Ellenbogen ruhten auf dem Fenstersims, mein Kopf lag in meinen Händen. Wie so oft an den Abenden, dachte ich an meinen Freund. Wie wäre das Leben jetzt noch mit ihm. Fast zwei Jahre nach seinem Tod. Ich weiss es nicht.
Ich wollte mich schon wieder auf mein Bett setzen, doch mir gelang nicht einmal auf meinem Absatz kehrt zu machen.
Etwas hartes traf meinen Kopf.
Das letzte an was ich mich erinnern kann, war ein * plong
* und der Geruch von frischem Blut, dass von meiner Stirn runtertropft. Ich schlage auf den kalten Boden auf. Um mich wurde alles schwarz.

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So das war mein erstes Kapitel. Hoffentlich hat es euch gefallen.
Ich bedanke mich bei Ela Brodie-Sangster und AmelieSalvatore da sie mich für diese Geschichte inspiriert haben :D
Danke euch!
Habt einen schönen Sonntag :)
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