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My life in the war

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Kyle Reese Sarah Connor
31.07.2015
05.08.2015
4
4.139
 
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31.07.2015 902
 
Die Leere

Hallo ihr Terminator - Fans
Das ist meine erste Fanfiction zu Terminator und knüpft an den neuen Terminator Genisys an. Ich hoffe, es gefällt euch. Kritik, Lob und Wünsche – ab damit in die Kommentare!
Updates unregelmäßig!
~~~
Der gesamte Raum explodierte. Erschreckt sprang ich auf, drehte michumund rannte. Ich spürte die Hitze, die von der Feuerwelle frei wurde. Meine Stiefel trommelten auf den Boden, es wurde heiß und das Gummi der Sohlen klebte am Boden. Mein Atem brannte in der Kehle, ich würde es nicht mehr rechtzeitig zum Ausgang schaffen. „Milly, komm schnell!“, schrie einer meiner Soldaten, der sich  hinter einer Ecke versteckt hatte. Ich schlitterte um die Ecke und presste mich an die Wand. Mit lautem Getöse rollte die Feuerwand an mir vorbei. Keuchend rutschte ich die Wand herunter und legte mein Gesicht in die Hände. Ich würde gerne weinen, doch ich weinte nicht mehr. Seit Jahren hatte ich nicht mehr geweint, alle Tränen waren weg.Der Geruch von verbranntem Haar stieg mir in die Nase. Ich brauchte einige Sekunden um zu bemerken, dass meine Harr angebrannt war. Schockiert schlug ich mit meiner Jacke darauf, bis der Schwelbrand gelöscht war. Mein erster Soldat, Correy, trat mit schweren Schritten auf mich zu und ging neben mir in die Hocke.
„Milly, ist alles in Ordnung?“ Ich richtete mich auf, strich über meine verrußte Lederjacke. Soldat Correy gab mir mein Maschinengewehr wieder in die Hand. Ich nickte mürrisch, dann drehte ich mich um und stolzierte den Gang hinunter. Hinter mir war der Gleichschritt der Soldaten zu hören. Vor der Tür legte sich mir eine Hand auf die Schulter. Correy stand hinter mir und sah mir in die Augen.
„Milly, ist wirklich alles okay?“
Ich nickte knurrend. „Ja, alles ist okay, mir geht’s gut.“
Correy schüttelte den Kopf, aber er ließ mich los. Jetzt erst recht wütend stieß ich die Tür zu unserem Hauptquartierauf und großer Jubel kam mir entgegen. Doch ich war jetzt nicht in der Stimmung, irgendetwas zu feiern. Ich gab einigen Personen die Hand, redete hier und da etwas, dann verzog ich mich auf mein Zimmer. Na ja, Zimmer ist etwas übertrieben. Eigentlich ein winziger Raum mit Bett und einigen Haken an den Waffen hingen. Müde ließ ich mich auf mein Bett plumpsen und zog mir die Stiefel aus. Dann richtete ich mich wieder auf, wusch meineHaare und meinen Körper und zog mich um. Wie immer trug ich eine schwarze, feste Hose, schwarzes Shirt und meinen dicken Waffengürtel. Seit ich 9 bin vergeht kein Tag an dem ich ihn nicht getragen habe. Es klopfte.Seufzend schloss ich die Augen, ich wusste, wer vor der Tür stand. Ich öffnete und sah in das besorgte Gesicht von Correy. Allein wegen seinemGesichtsausdruck war ich versucht, die Tür sofort wieder zu schließen. Dann ließ ich ihn doch ein.
„Was willst du?“ Correy drehtesichzu mir um.
„Bericht erstatten. Also, wir haben 3 Männer verloren."
Ich nickte. „Und, habt ihr die Überreste gefunden?“ Correy wand sich unwohl.
„Anscheinend war dies ein neues Modell, dem das Feuer nichts anhaben kann.“ Bei dieser Nachricht fingenmeineHände an zu zucken, ich ballte sie krampfartig zu Fäusten. Correy packte mich an den Schultern und rüttelte mich. Langsam klarte mein Blick sich wieder und ich befreite mich. Correy packte mich bei der Hand und zog mich in die Halle. Wir mussten den nächsten Angriff planen. Mürrisch ließ ich mich auf einen Stuhl plumpsen und beteiligte mich erst nach geschlagenen 20 Minuten am Gespräch. Doch mir nahm das niemand übel, alle schoben das auf die schrecklichen Erlebnisse meiner Vergangenheit. Dabei wünschte ich mir einen handfesten Streit, ich musste einfach mal meine Aggressionen rauslassen. Doch während der ganzen Planung geschah nichts dergleichen. Meine Offiziere diskutierten lang und breit über den Zeitpunkt des Angriffs. Ich war dafür, alles so schnell wie möglich durchzuführen. Denn der Überfall am Morgen, so nah an der Zentrale zeigte uns, das die Maschinen bereit waren. Schließlich schlug sich der Großteil auf meine Seite, damit war es entschieden. Der Angriff wurde für den nächsten Tag angesetzt und alle Soldaten sollten nun Trainieren gehen. Ich nicht. Ich ging ins Bett.

Ich saß auf meinem Bett und wartete auf die Müdigkeit. In meinem Inneren fühlte ich gar nichts, nur diese gottverdammte Leere, seit 5 Jahren hatte ich nichts mehr gespürt, keine Freude, keinen Triumph, nur Wut und Leere. Langsam schlüpfte ich aus meinen Klamotten und hängte sie an die Haken. Dann stellte ich mich vor den Spiegel und betrachtete mein Gesicht. Meine Haare waren fransig und nicht mehr orange,sondernbraun angebrannt. Mein Gesicht war grau und müde, Falten hatten sich gebildet. Von den Narben will ich gar nicht sprechen.Insgesamt sah mein Gesicht nicht aus, als wäre ich erst 14.Meineehemals grünen Augen waren grau und zuckten misstrauisch hin und her. Als ich das sah, packte mich die Wut. Ich stieß meine Faust in den Spiegel und zuckte zusammen. Blut lief über meine Fingerknöchel. Ein trockenes Schluchzen ließ meinen Körper zittern. Ich hoffte auf Tränen, denn ich hatte die Hoffnung, dass die Tränen mich heilen könnten. Doch ich weinte nicht. Ich schluchzte nur und meine Augen juckten. Um mich abzulenken betrachtete ich interessiert die roten Tropfen auf dem Boden. Dann tupfte ich das Blut vorsichtig mit einer alten Hose ab. Schließlich legte ich mich hin und drehte mich zur Wand. Ich dachte einfach an gar nichts außer an die einfache, graue Wand während ich in meine graue Traumwelt hineinglitt,
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