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Someone like me

von Catweazle
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
OC (Own Character) Riku Rajamaa
31.07.2015
04.05.2021
18
50.022
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31.07.2015 2.716
 
Liebe Leser,

Einige werden Sunniva schon aus 'Someone like you' kennen, andere nicht. Man muss die andere Story nicht gelesen haben um hier mitzukommen, aber freuen würde ich mich natürlich schon drüber wenn ihr auch 'Someone like you' lest.
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- Sunniva -

Vielleicht gibt es tatsächlich Leute die mich noch nicht kennen, obwohl ich eigentlich nicht so leicht zu übersehen bin. Haha! Nein, besonders groß bin ich nicht wenn ihr das jetzt denkt, ich bin eher etwas ... Na ja, dazu muss ich wohl nicht viel sagen, wobei das viel ja eigentlich auch schon sehr viel aussagt. Mein Freund Riku meint immer ich solle nicht so herum eiern, deshalb jetzt Klartext: Ich habe Übergewicht. Also echtes Übergewicht, nicht nur so eine Tafel Schokolade. Trotzdem möchte ich erwähnen, dass ich stolze 5,73 Kilo abgenommen habe seitdem ... Oh Mann, das ist eine lange Geschichte und ich habe eigentlich gerade gar keine Zeit um sie zu erzählen, denn ich bin auf dem Sprung zu , der von mir gegründeten Anti-Hüftgold-Gruppe. Das A, in  A.Speck steht übrigens für Anti, das nur mal so am Rande.
Heute gibt es nur ein kleines Sit-in, ganz lecker bei Mineralwasser und Salaten. Gesunden Salaten, wohlgemerkt. Wir wollen durchquatschen was wir die nächsten drei Monate so auf die Beine stellen. Riku ist noch im Studio, vermutlich wird es wieder spät werden, aber das macht mir nicht so viel aus, ich bin froh, dass er momentan überhaupt so viel Zeit hat, denn Riku ist Musiker und oft mit der Band in der er spielt unterwegs. Wenn ich jetzt den Namen der Band erwähne, dann werden viele sagen: Ah ...! Was? Das gibt es doch nicht, glaub ich nicht! Wenn es so ist, dann freue ich mich immer tierisch, weil ich weiß, dass es doch stimmt.
Die Band ist ziemlich bekannt und heißt, festhalten und Trommelwirbel: Sunrise Avenue! Und Riku, mein Riku ist der Gitarrist. Ja richtig, das ist der schlanke Braunhaarige der so viel mit Samu knuddelt - oder auch umgekehrt - sodass immer wieder Gerüchte aufkommen zwischen den Beiden würde mehr sein. Ist es aber nicht. Samu ist einfach nur total verschmust und Riku macht den Spaß gerne mit. Wer mag es auch nicht, von einem Menschen geknuddelt zu werden den man einfach lieb hat, nur deshalb, weil er ist wie er eben ist. So geht es Riku und Samu, allen Unkenrufen zum Trotz. Riku bevorzugt weibliche Figur, sogar sehr, und die habe ich. Leider etwas zu gut gepolstert, aber ich arbeite dran.

Am Anfang haben Rikus bester Kumpel und Bandsänger Samu und ich uns völlig in den falschen Hals bekommen, aber das jetzt bitte nicht wörtlich nehmen!  Samu hat nichts gegen Dicke, aber in seinem Bett bevorzugt er doch Frauen mit Modelmaßen. Ob es ihn nun wirklich glücklich macht, ich weiß es nicht, denn Samu ist nach wie vor Single. Aber wer weiß, vielleicht inspiriert ihn beim Sex das Klappern dieser Knochenskelette zu neuen Melodien. Ja, ich weiß, alle schlanken Frauen werden jetzt entsetzt aufschreien und behaupten aus mir würde nur der Neid sprechen. So ganz von der Hand weisen kann ich das nicht, aber wenn man immer wieder wegen seiner Figur schief angesehen  und verbal verletzt wird dann lernt man sich zu wehren und wird mitunter auch gemein. Deshalb jetzt eine Entschuldigung an alle Spindeldürren, ob nun gewollt oder ungewollt.

Vor etwa einem halben Jahre starb mein Vater, und das war ein entscheidender Wendepunkt in meinem Leben. Papas Tod der durch einen Unfall in meinem  Auto geschah hatte mich so aus der Bahn geworfen, dass ich mich fast von Riku getrennt hätte, denn dass Papa mein Auto zur Verfügung gehabt hatte, das hatte nur daran gelegen, dass ich damals besagtes Auto bei meinen Eltern gelassen hatte, um für die Jungs als Köchin zu arbeiten wenn sie auf Tour waren. Diesen Job hatte Riku mir vermittelt, aber wie es dazu kam das würde nun zu weit führen. Tatsache ist, ich war bei Riku und das Auto war bei Papa. Wäre ich nicht bei Riku gewesen, so wäre das Auto bei mir gewesen und mein Paps hätte darin nicht tödlich verunglücken können.
Scheiße, jetzt laufen auch noch die Tränen, weil ich Papa so sehr vermisse und die McSpeckis warten doch auch schon auf mich ...


- Riku -

„Wie lange machen wir denn, Samu?“ Vorsichtig werfe ich einen Blick zu unserem Sänger hinüber der heute an allem etwas zu meckern hat. Ja, Samu ist Perfektionist, keine Frage, aber heute ist ihm eindeutig eine Laus über die Leber gelaufen. Womöglich liegt es auch am Wetter, es regnet nämlich in Strömen und das trägt bei Samu nie zu einer guten Stimmung bei.
„Wieso?“ Scheler Blick von ihm in meine Richtung.
„Nur so“, entgegne ich leichthin.
„Nur so?“, wiederholt er.
„Sunny“, sage ich als nächstes. Genervt legt Samu die Gitarre beiseite.
„Wir machen so lange, bis sich das so anhört wie ich mir das gedacht habe, klar?“
„Okay.“ Ich habe nicht vor Samu zu reizen, klüger ist es, ihn versöhnlich zu stimmen. „Sunny hat mir versprochen noch was Schönes zu kochen, ich dachte, ich lade dich ein. Aber es stimmt schon, spät essen ist nicht gut. Belassen wir es also dabei und üben lieber  fleißig.“ Ich widme mich wieder meiner Gitarre.
„So hab ich das nicht gemeint, aber das was wir bis jetzt gemacht haben ist einfach nur Mist!“
„Ist eben ein verkorkster Tag“, entgegne ich Schulterzuckend. „Ich hatte mich auch auf das Essen gefreut, aber nun werde ich Sunny anrufen und absagen müssen. That's life.“
„Nun sei doch nicht gleich beleidigt“, bekomme ich jetzt von Samu zu hören. „Sag ihr einfach, dass du mich mitbringst. Verschieben wir das hier auf morgen, dann ist ja auch noch ein Tag.“
„Wie du meinst, Samu“, sage ich freundlich. Während Samu und die Anderen die Instrumente einpacken gehe ich vor die Tür und rufe meine Süße an.
„Schätzchen? Ich bins“, begrüße ich sie, als ich ihre Stimme höre. „Du, sag mal, bist du in der Lage eine Kleinigkeit zu kochen? Ich habe Samu ganz spontan eingeladen, oder besser gesagt er sich, aber hätte ich mich nicht darauf eingelassen, dann würden wir vermutlich noch bis morgen früh hier sitzen.“
„Ihr solltet bei schlechten Wetter auf Bandproben verzichten“ erkennt Sunny den wahren Grund für Samus miese Laune auf Anhieb. „Aber gut, ich bin gleich Zuhause und dann zaubere ich was zusammen.“ Gleich Zuhause? Ich werfe einen Blick auf die Zeitanzeige oben rechts im Display. Sunny hat doch schon seit über drei Stunden Feierabend.
„Wieso? Wo bist du denn?“
„Ich stehe direkt vor dem Haus, etwa auf Höhe der Mülltonnen“, informiert sie mich.
„Ach so. Na gut, dann bis in etwa einer halben Stunde, reicht dir das?“
„Für drei Spiegeleier, ja.“
„Einverstanden“, lache ich, wohlwissend, dass diese Spiegeleier höchstens eine Zugabe sind.
„Riku ...“
„Ja?“
„Ich muss dir was ganz, ganz tolles erzählen. Ich kann es nicht mehr für mich behalten.“
„Dann sags“, fordere ich sie auf und stelle mir vor wie ihre Wangen zu glühen beginnen während ihre wunderschönen Meeresgöttinenaugen von einem warmen Glanz überzogen werden. Um mir das noch besser vorstellen zu können, schließe ich die Augen.
„Ich. Habe. Inzwischen ... 6 Kilo abgenommen! Sechs Kilo Riku! Wir haben uns heute gewogen! 6 Kilo Riku, ist das nicht toll? 6  Kilooooo!“
„Das ist super!“, freue mich mich mit ihr und habe nun auch eine Antwort darauf wo sie war.  – Bei ihren McSpeckis.


- Sunniva -

Also das ist typisch Riku! Samu hat schlechte Laune und ich soll das mit meiner Kocherei wieder wettmachen. Dabei hatte ich mich so auf einen schönen Abend ganz alleine mit Riku gefreut. Ich habe nämlich mein letztjähriges Geburtstagsgeschenk für ihn fertig. Ja ich weiß, rund ein halbes Jahr zu spät, aber da ist damals so viel zusammengekommen, dass wir Rikus Geburtstag quasi unter den Tisch gekehrt hatten. Nur 14 Tage zuvor war das mit meinem Vater passiert und ich hatte nicht den Nerv gehabt Samu um die Fotos zu bitten, um daraus den Kalender zu basteln den ich Riku eigentlich hatte schenken wollen. Später hatte Samu mir die Fotos gegeben, aber da verließ mich dann plötzlich doch der Mut Riku so einen Fotokalender zu schenken. Zugegeben, die Bilder waren gut geworden, aber dick war und blieb dick, und wenn Riku das so deutlich vor Augen hatte würde er vielleicht erst Mal merken wie dick ich doch war. In Bewegung sah alles anders aus. Mir fehlte jemand der mir den Mut zusprach, um Riku doch mit diesem Geschenk zu überraschen. Wem sollte ich sie denn auch zeigen? Silvie hatte ich aus meinem Leben gestrichen nach der miesen Nummer in der Sami das Opfer gewesen war, und auch mit Marie und Jelina war die Freundschaft nicht so, dass ich derartige Fotos von mir zeigen mochte. Noch immer herrschte in mir diese Angst, dass sie sich heimlich über mich lustig machen würden, genau so, wie Silvie es getan hatte. Vielleicht war das ungerecht, aber gegen meine Gefühle und Empfindungen war ich nun mal machtlos, aber ich denke da geht es anderen Menschen auch nicht besser als mir. So weit zu meiner innerlich gefühlsmäßigen Situation.
Zu meiner außerkörperlichen Situation – kann man das eigentlich so sagen? – gibt es folgendes: Ich muss gestehen, dass ich mir eigentlich eine eigene Wohnung suchen wollte und Rikus Wohnung nur als Zwischenstation gedacht gewesen war, doch irgendwie war ich hier kleben geblieben, es hatte sich einfach so ergeben. Riku hatte gemeint es wäre doch Blödsinn wenn seine Butze so oft leer stehen würde. Da könnte ich doch besser da wohnen und wenn er da wäre, dann wäre es doch Quatsch wenn er zu mir fahren würde und seine Wohnung wieder leer wäre. Ich weiß, es hört sich alles etwas verdreht und kompliziert an, doch so bin nun mal: Verdreht und kompliziert.


Zack, Tasche in die Ecke gestellt und Jacke an die Garderobe. Am liebsten würde ich es mir nun auf dem Sofa bequem machen und den Fernseher anstellen, um mir irgendeine banale Soap reinzuziehen deren größtes Problem der Hauptakteurin ein abgebrochener Fingernagel ist, oder die Tatsache, dass der 3000 Euro teure, garantiert stubenreine Zuchthund auf den 10000 Euro teuren Teppich gepieselt hat, aber auf derart Interessantes werde ich wohl verzichten müssen wenn ich Rikus Bitte nach einem Essen nachkommen will, das Samu wieder geschmeidig macht. Was Essen betrifft ist Samu zum Glück sehr experimentierfreudig, besonders meine kulinarischen Erfindungen lobt er, weil er so etwas Exquisites noch nie gegessen hat. Da schmeckt er dann auch schon das Zitronengras durch von dem ich ihm erzählt habe, das ich aber gar nicht verwendet habe. Männer wollen manche Sachen einfach glauben. Das erleichtert es mir immer, wenn ich nichts Besonderes zubereitet habe und Riku mit Samu im Schlepptau auftaucht. Heute allerdings sieht es übel aus. Ich habe nichts eingekauft, das wollte ich erst morgen machen damit wir zum bevorstehenden Wochenende dann alles frisch da haben was wir benötigen. Ich muss grinsen, als ich im Kühlschrank Eier entdecke. Spiegeleier könnte ich also tatsächlich braten. Tiefkühlspinat dazu? Jetzt muss ich anmerken, dass ich ein absoluter Spinatfreak bin, obwohl ich viele kenne die Spinat hassen. Auf jeden Fall habe ich den immer  vorrätig da. Ja, ich weiß, Tiefkühlsachen sollten für eine Köchin tabu sein ... Kartoffeln habe ich auch nicht da, denn Kohlenhydrate möchte ich vermeiden. Ob ich die nette Omi in der Wohnung unter uns fragen sollte? Die ist voll lieb und sie lobt uns immer, weil wir ja so ruhige Mieter sind die man gar nicht hört.  – Was allerdings auch kein Wunder ist wenn man das Hörgerät das man eigentlich tragen sollte, nicht trägt. Nun bete ich aber darum, dass Frau Mapatten es heute doch trägt. „Drrrrrrrr...“ , macht ihre Klingel.
„Ich koooommeeeee!“ Hehe – diesen Ausruf kenne ich in gestöhnter Form von Riku.

Die Tür öffnet sich. „Ah, Frau Sunniva. Kommen Sie doch rein.“ Lächelnd tritt die Mapatten einen Schritt beiseite. Ich will aber nicht rein, denn Frau Mapatten gehört zu der Sorte Mensch die zwar liebenswürdig ist, die man aber kaum los wird wenn man sie erst einmal an der Backe hat.
„Danke, aber ich nur wollte fragen, ob Sie ein paar Kartoffeln für mich haben? So fünf, sechs Stück würden schon genügen. Ich kaufe Ihnen morgen ganz frische.“
„Kartoffeln? Ja, die habe ich da, kommen Sie doch weiter, es zieht sonst so.“ Tuts nicht, wir haben Mai und heute ist trotz des Dauerregens ein relativ warmer Tag und absolut windstill, da kann es nicht ziehen, aber was soll man bei so einer Aufforderung machen? Genau, man gibt sich einen innerlichen Schubs und geht doch die zwei Schritte vorwärts. Dabei bleibt es natürlich nicht, ich soll in die Küche mitkommen.
„Möchten Sie vielleicht auch einen Tee?“
„Danke, nein, ich möchte nur die Kartoffeln.“
„Einen Augenblick“, lächelt Frau Mapatten, „ich muss den Beutel eben aus dem Vorratsraum holen.“ Zum Glück geht der Vorratsraum gleich von der Küche ab. Das ist so wie in Riku Wohnung die auch genau diese Aufteilung hat, nur das Riku dort keine Vorräte hat. Er hat ein Bett darin stehen und das wird – überwiegend von Samu – als Schlafgelegenheit genutzt wenn der Drang sich bis obenhin vollzuschütten wieder Überhand genommen hat. Manchmal verkrieche ich mich auch dahin wenn Riku und ich einen Streit haben, dann spricht er immer davon, dass ich mich in meiner Schmollbox befinde, womit er gar nicht mal so Unrecht hat. Im Gegensatz zu Riku brauche ich einfach etwas Zeit, um wieder runter zu fahren. Riku will am liebsten sofort alles aus der Welt schaffen, reden, Kuss, und gut ist, aber ich kann das nicht. Ich möchte in  so einem Fall nur etwas in Ruhe gelassen werden und die habe ich dann in meiner Schmollbox. Endlich kommt Frau Mapatten aus ihrer Schmoll... Quatsch, aus ihrem Vorratsraum.
„Bitteschön, nehmen Sie sich so viele Kartoffeln wie Sie wollen.“ Natürlich suche ich mir die Schönsten aus.  
„Danke, Frau Mapatten, wie gesagt, ich besorg Ihnen morgen frische.“ Schnell weg. Ich schnappe mir die Erdäpfel und prompt fällt mir eine Knolle runter, kullert über den Linoleumboden und bleibt unter der Eckbank liegen. Toll gemacht, Sunniva!


- Riku -

„Liebling? Wir sind da!“
„Brutzelecke!“ kommt ihre Stimme zurück. Die Tür zur Küche steht sperrangelweit auf.
„Hey!“ Da steht mein Engel am Herd und sieht aus wie ... ein Engel. Kein zierlicher Engel, aber sie ist trotzdem wunderschön, meine Sunniva. Ich trete zu ihr an den Herd und gebe ihr eine  Kuss auf die Wange die sie mir hinhält.
„Ihr könnt euch ruhig richtig küssen, es stört mich nicht“, erklärt Samu und lässt sich auf einem der zwei Thekenhocker nieder. „Hi Sunny.“
„Hi Samu“, antwortet sie, „aber mich stört es wenn du uns dabei beobachtest.“
„So was mache ich nicht“, empört sich Samu.
„Machst du wohl, Haber“, entgegne ich.
„Nur so ein bisschen, gönnt mir doch auch was.“
„Läuft es bei dir so mau, Samu?“, will Sunniva von ihm wissen und blinzelt ihn an.
„Mau ist gar kein Ausdruck. Das ist schon Maumau. Ich meine, es ist nicht so, dass da Nichts ist, aber Rotwein ist nicht gleich Rotwein. Es gibt Rotwein der gut schmeckt und den man bei Gelegenheit gerne wieder trinkt, und es gibt Rotwein der etwas ganz Besonderes ist, weil er so ...“ Samu sucht nachdenklich nach dem richtigen Wort.
„... weil er so rot ist?“, schlage ich vor.
„Nein, weil er so ist wie ich ihn haben will! Weil er so rot ist! Rotwein! Rot! Mensch, Riku“, tippt sich Samu kopfschüttelnd an die Schläfe.
„Also dein Rotwein ist eine Frau und die wird nur akzeptiert wenn sie so ist wie sie in deiner Wunschvorstellung ist“, stelle ich fest.
„Und?“, sieht Samu mich an. „Was ist verkehrt daran?“
„Alles.“ Ich stelle mich hinter Sunny und umarme sie. „Sie hier“, sage ich und gebe meinem Schatz einen Kuss auf die Wange, „ist besser als jede Wunschvorstellung die ich jemals von einer Frau hatte.“ Mir fällt ein Gespräch über Rühreier ein das ich mal mit meinem Vater hatte.
„Samu, seit dem ich Sunny kenne ist mir klar geworden, dass ich Rührei mit Speck viel lieber mag als Rührei ohne Speck.  Ganz einfach deshalb, weil ich nicht wusste um wie viel besser es sein kann.“ Zart beginne ich an Sunnys Ohr zu knabbern was sie losquietschen lässt.
„Sunny“, höre ich die auf gierig machende Stimme meines Freundes, „bitte gibt mir auch was von dem Zeug das du Riku verabreichst.“
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