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Verfluchte Welt

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
31.07.2015
08.09.2015
42
32.287
5
Alle Kapitel
61 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
31.07.2015 742
 
Hallo, ihr Lieben,
willkommen zu einer neuen 5SOS-FF. Ja, ich lebe noch. Keine Sorge. Demnächst werden auch wieder regelmäßig Updates kommen.
Neben dieser FF sitze ich gerade noch an einer zweiten FF. Sie ist über die Band Nevada Tan/Panik und heißt Ein ganzes Jahr. Wenn ihr Bock habt, könnt ihr dort gerne mal vorbeischauen.
Ansonsten viel Spaß beim Lesen! :)
Eure Meeks

„Ich bin wieder da!“, rief Sybille, meine Mutter. Ich hörte, wie das Türschloss klickte.
„Hallihallo!“, antwortete ich. Nun war es also vorbei mit der Ruhe. Na super. Schnell lief ich in den Flur, eine Anfuhr erwartend.
„Könntest du bitte die Tüten schon einmal in die Küche tragen und soweit es geht einräumen“, fragte sie mich.
„Na klar!“ Schnell waren die beiden Tüten in meinen Händen und ich auf dem Weg in die Küche. Gerade noch einmal Glück gehabt mit der Anfuhr! Zum Glück hat sie heute gute Laune! Mit geüten Handgriffen sortierte ich die Sachen ein. Kurz nachdem ich fertig war trug meine Mutter mir auf, das Abendessen zu kochen. Sie wäre zu müde dafür. Na klar. Du bist einfach nur zu faul und willst deine Serie sehen! Deshalb darf ich immer alles machen. Aber vor meinem Stiefvater schön angeben. Ja, nee, ist klar! Wütend ging ich in Richtung der Küche.
„Achso, habe ich dir eigentlich schon gesagt, dass heute die Irwins zum Essen kommen werden? Wir werden heute Abend deshalb zu acht sein! Sie waren so freundlich, heute mal auf deinen Bruder aufzupassen!“, rief sie mir noch hinterher. Hmpf. Na super. Ausgerechnet heute habe ich nicht die geringste Lust, freundlich zu Ashton zu sein. Er ist der größte Arsch, den man sich nur vorstellen kann!
„Ich schaue mal, was ich machen kann!“ Während ich in der Küche alles zusammensuchte, was ich für eine Lasagne brauchte, wütete ich innerlich gegen meine Mutter und ihre verdrehte Sicht auf die Welt. Schon seit langem arbeitete ich auf den Moment hin, in dem ich endlich meinem jetztigen Zuhause ade sagen und endlich in meine eigene Wohnung ziehen zu dürfen. Dafür sparte ich schon seit etwa anderthalb Jahren mein gesamtes mickriges Gehalt, welches ich in einem kleinen Café in Sydneys Zentrum verdiente. Doch ich war noch lange davon entfernt, auch nur zwei Monate alleine zu überleben. Meine Mutter würde mich auslachen, wenn ich nach so kurzer Zeit wieder bei ihr auf der Matte stehen würde. Sie würde mir im besten Fall einfach die Tür vor der Nase zuknallen. Es grenzte schon an ein Wunder, dass ich überhaupt einen Job haben durfte. Wenn ich mit meiner Mutter alleine gelebt hätte hätte sie es mir nicht erlaubt. Nur wegen des guten Zuredens meines Stiefvaters und meiner guten Noten in der Schule hatte sie dem Ganzen (wenn auch nur widerwillig) zugestimmt. Dafür werde ich dir auf ewig dankbar sein!, versprach ich Jens, meinem Stiefvater.
Ich war so in Gedanken versunken, dass ich gar nicht bemerkte, wie die Gäste eingetroffen waren. Erst als Harry und Sven, mein kleiner Bruder, in die Küche stürmten tauchte ich aus meinen Gedanken auf.
„Amber!“, riefen beide freudig, umarmten mich glücklich.
„Hallo, ihr beiden. Wie geht es euch?“, fragte ich die beiden während ich die Lasage in den Ofen schob.
„Wir haben ein riesiges Ungeheuer gefangen und wilde Tiere gebändigt!“, erzählte Sven mit glänzenden Augen.
„Und dann haben wir einen Zirkus veranstaltet!“, ergänzte Harry ebenso begeistert.
„Ihr hattet bestimmt viel Publikum!“
„Ja, das hatten wir. Meine Eltern, Lauren und Svens Vater haben zugesehen. Sogar Ash!“, grinste Harry breit. Ich wusste ja gar nicht, dass Ashton so ein Familienmensch ist! Tja, so kann man sich irren!, bemerkte meine innere Stimme sarkastisch. Die beiden Jungs rannten lautstark nach oben. Ich zwang mich zu meinem besten Lächeln und betrat das Wohnzimmer, aus dem bereits das angeregte Stimmengewirr kam.
„Hallo zusammen!“, begrüßte ich alle. Sie grüßten alle zurück.
„Wie geht es dir?“, fragte Anne.
„Mir geht es ganz gut. Und dir?“
„Ich kann mich nicht beschweren!“, antwortete sie ehe sie wieder in das Gespräch mit meinen Eltern einstieg. Ich warf einen kurzen Blick zu Ashton, der ungewöhnlich still war. Er starrte mich mit großen Augen an. Irgendwie war mir das unangenehm.
„Habe ich irgendetwas im Gesicht oder wieso starrst du mich so an?“, fragte ich so freundlich und ruhig wie möglich. Was fiel diesem Typen nur ein, mich so anzustarren?
„Äh … Nichts!“, sagte er, wandte sich mit rotem Kopf ab. Ach ne, hast du noch nie eine Frau gesehen oder was?, dachte ich gehässig.
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