The Tale of a Lonely Boy

KurzgeschichteRomanze, Fantasy / P12 Slash
Izaya Orihara Shinra Kishitani Shizuo Heiwajima
27.07.2015
27.07.2015
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27.07.2015 1.696
 
Konbanwa Minna-san °˖✧◝(⁰▿⁰)◜✧˖°
Heute Abend hat mich diese Idee einfach gepackt und nicht mehr losgelassen, deshalb musste ich sie einfach schreiben ganz egal wie spät es ist ヾ(〃^∇^)ノ♪  (Anmerkung: es ist zwar 2 Uhr morgens, aber immerhin war ich produktiv ^~^)

Ich hoffe sie gefällt euch, auch wenn sie nicht wirklich den Tatsachen von Durarara!! entspricht, aber dafür ist es ja eine Fanfiktion ¯\_(ツ)_/¯
Es ist eine Mischung zwischen einer Erzählten Geschichte und einem Moment, der gerade stattfindet^^
Viel Spaß ฅ^•ﻌ•^ฅ

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The Tale of a lonely Boy



Vor einigen Jahren lebte eine Junge in Ikebukuro. Allein gelassen von seinen Eltern und seinen Geschwistern saß er eines Abends in einer Seitengasse einer Straße, während er sein Gesicht unter seinen Händen versteckte. Jungs durften nicht weinen, das wusste er, aber in Wahrheit durfte er nur Niemanden seine Tränen sehen lassen.

Es gab auf der Welt keinen Menschen der ihn verstand, warum war er nur so einsam?
Er wollte doch nur Jemanden, zu dem er gehörte!

Verzweifelt rannen immer mehr dicke Tränen über sein Gesicht und er spürte wie sein gesamter Körper schmerzte. Vor Kälte? Vor Einsamkeit? Oder war es, weil ihn jeder hasste?
Konnte denn Keiner sehen, wie sehr er litt?

So viele Fragen tummelten sich in dem kleinen Kopf, ohne auch nur eine einzige Antwort. Obwohl er noch so Jung war wusste er, dass es für ihn keinen Platz auf der Welt gab, ganz egal wie groß sie war.

Doch die Tage vergingen, die Erde drehte sich weiter und der Junge wuchs heran, schottete sich mit seinen kostbaren Gefühlen immer weiter von den Menschen ab, die er doch eigentlich so liebte. Doch es schmerzte ihn zu sehr zu spüren wie seine Liebe unerwidert blieb.
Stattdessen begann er sie zu ärgern, spielte Streiche und wurde immer mehr von ihnen gehasst, doch es machte ihm nichts mehr aus.

Auch wenn er die Menschen liebte, würden sie ihn immer hassen. Das hatte er begriffen.
Er wurde größer, häufte Wissen an und letztendlich wechselte er auf die nächste Schule.
Die Schule war groß und berühmt. Viele Kinder aus gutem Hause besuchten sie, so auch ein Junge, welcher genau wie er, von Menschen ausgegrenzt wurde. Diesem war das jedoch unwichtig, denn wie dem anderen auch, war dieser lediglich an den Menschen interessiert und studierte sie deshalb.

Sie wurden gute Freunde.

Nach einigen Jahren wurde der Junge erneut einsam. Obwohl er nun einen Freund hatte, fühlte er sich, als gäbe es auf der Welt noch immer keinen Platz für ihn.
Eines Nachts jedoch, bemerkte er die Lösung für sein Problem, dass ihn ihn schon so lange quälte.

Er wendete sich an seinen Freund und fragte ihn: „Kannst du mir einen Freund machen? Einen, der genauso ist wie ich?“

Sein Freund stimmte zu, und sagte ihm, er solle einen Tag warten.

Am nächsten Morgen trafen sie sich auf dem Hof ihrer Schule und voller Begeisterung wurde ihm erzählt: „Er ist perfekt!“

Zum ersten Mal in seinem Leben spürte der Junge nun Hoffnung.
Sie gingen gemeinsam zu der Person, die bereits auf sie wartete.
Als der Junge sein Ebenbild zum ersten Mal sah, war er jedoch verwirrt.

Statt schwarzer Haare, hatte er blonde.
Statt seiner kalkweißen Haut, war die des anderen in einem gesunden, beinahe leicht gebräuntem Ton.
Und statt den ruhigen, analytischen roten Augen die er selbst besaß, waren die anderen golden und in ihnen spiegelte sich ein ungezügeltes Temperament wie das Feuer selbst.

Er fragte, was das sollte, doch sein Freund sagte nur: „Ich habe dir einen Freund geschaffen. Er ist das perfekte Gegenstück zu dir.“

Außer sich vor Wut nahm der Schwarzhaarige sein Taschenmesser und schlitze dem anderen Jungen die Brust auf. Erschrocken wich dieser zurück, das Blut färbte sein weißes Hemd rot, so wie sein eigenes T-Shirt.

Sie begannen auf dem Hof der Schule ihre erste Schlägerei, jagten sich und kämpften ab diesem Tag beinahe jedes Mal, wenn sie sich sahen.

Man könnte sagen, durch den Fehler des Freundes, hätte er Niemals seinen Platz in der Welt gefunden, doch das wäre nicht zutreffend. Denn jedes Mal, wenn sie sich trafen, blitzte in den roten Augen die Freude auf, nach der der Junge sein ganzes Leben gesucht hatte.




„IIIzzaaayyaaa!“ Wütend brach die Stimme wie ein Donnergrollen durch die Straßen, gefolgt von dem Informanten, welcher gerade noch rechtzeitig einem Mülleimer auswich, welcher daraufhin krachend auf dem Asphalt landete.

„Hahaha~ Nach all den Jahren triffst du mich noch immer nicht~“ Er lief um eine Ecke und verschwand in einem Haus, ohne das Shizuo ihn dabei sehen konnte. Amüsiert beobachtete er, wie der Blonde weiter die Straße entlang lief.




Die Geschichte des blonden Jungen jedoch, war nie erzählt worden.
Vergessen von seiner Umwelt, lediglich als Monster gesehen, lebte er jeden Tag vor sich hin.

Als Kind hatte er zum ersten Mal das Licht der Welt erblickt, weil eine bestimmte Person es wollte.
Von Anfang an hatte er ihn treffen wollen. Denjenigen, dem er sein Leben verdankte.

Sein erster Freund, der Doktor der ihn ins Leben gerufen hatte, erzählte ihm, dass es eine Person gab die ihn brauchte. Und das er für das Wohl dieser Person leben sollte.
Sie wären vollkommen unterschiedlich, wie Tag und Nacht, Sommer und Winter. Mit jedem Satz wuchs seine Neugierde auf ihn.
Doch als er ihn dann sah...
spürte er Hass.

Am Boden zerstört, seine Hoffnungen zunichte gemacht, wurde er wütend und begann zu kämpfen. Er wusste nicht, was er ansonsten hätte tun sollen.
Doch in Wahrheit hatte er immer gehofft eines Tages von dieser Person gebraucht zu werden.
Dieser Person, der er sein Leben verdankte.

Seit Damals verbrachte er jeden Tag damit, ihrem Rücken hinterherzujagen, ohne sie von Angesicht zu Angesicht sehen zu können.
Er wurde jeden Tag verzweifelter, bis er seine Anwesenheit nicht mehr ertragen konnte.
Er wollte, dass sie aus Ikebukuro verschwand.



Nachdem Shizuo an der nächsten Kreuzung stehen geblieben war, da er Izaya nicht mehr sehen konnte, kam dieser wieder aus seinem Versteck und kicherte lautstark über die Unfähigkeit des anderen.
Zähne knirschend riss der Blonde eines der nahen Straßenschilder aus der Verankerung, sodass der Asphalt unter ihm mit einem lauten Krachen und splittern Antwortete.

„Ich dachte ich hatte dir gesagt, nie wieder nach Ikebukuro zu kommen!?“

Wütend schleuderte er seine Waffe wie einen Speer nach dem Kleineren, welcher jedoch geschickt auswich.
Eine weitere Verfolgungsjagd begann zwischen beiden, während der Izaya seine Parkour Fähigkeiten unter Beweis stellte um jeder einzelner von Shizuos Attacken elegant und ohne Probleme auszuweichen.

Doch er hatte sich in einer seiner eigenen Fallen verrechnet. Er bemerkte zu spät, dass das Dach, auf welches er geklettert war, zu hoch war, um auf das nächste darunter zu springen und Shizuo war bereits dabei, mit voller Geschwindigkeit auf ihn zu zu jagen.
Seine Gedanken waren wie leergefegt, während das Adrenalin immer heftiger durch seine Adern pumpte.
Er hatte keinen Plan, wie er sich diesmal aus der Situation winden sollte, solange ihm nicht auf magische Weise Flügel wuchsen.



Der blonde Junge fühlte sich mit jedem Tag, den er mit dem Schwarzhaarigen verbrachte, immer einsamer.
Doch er war nicht der einzige.
Der schwarzhaarige Junge begann ebenfalls zu fühlen, dass ihm in Wahrheit etwas fehlte.

Dennoch konnten sie sich nicht aufgeben, weshalb sie ihr Spiel Tag für Tag weiter führten, sich jagten und gegenseitig verletzten.
Allerdings schworen sie sich beide im Geheimen, den anderen niemals wirklich in Gefahr zu bringen.



Als Izaya sah, wie der Blonde ihm entgegen kam, wusste er, dass sie beide fallen würde, wenn Shizuo ihn erwischte.
Einen Sturz aus dieser Höhe konnte nicht einmal er überleben, da war er sich sicher.

Die Zeit verging für ihn plötzlich unglaublich langsam.

Der Junge entschloss, sich zu opfern, damit der andere weiterleben konnte.

Also schloss er die Augen und ließ sich nach hinten fallen.
Er sah Shizuos Gesicht in diesem Moment nicht, aber er war sich sicher, dass es äußerst komisch aussehen musste.
Vielleicht würde er als Reumütigkeit in ihm weiterleben, da Shizuo ihn nicht hatte selbst töten können.
Dann würde er ihn zumindest nicht vergessen können.

Mit diesen Gedanken verabschiedete sich der Junge.

Doch in all seinen Berechnungen, die er in seinem Leben gemacht hatte, hatte er eine Sache nie bedacht.
Er hatte nicht damit gerechnet, wie der andere fühlte.


Erschrocken weiteten sich seine Augen, als er spürte wie sich die starken Arme um ihn schlangen, ihn festhielten.

Es dauerte keine Sekunde bis sie auf dem Asphalt aufschlugen und Shizuos Körper riss wie ein Meteorit eine Loch in den Boden.
Es war nicht groß, doch man sah deutlich seine Umrisse in dem Stein.

„Shi... Shizu-chan?“, fragte Izaya nervös lachend, während er sich auf ihm aufrichtet. Die bernsteinfarbenen Augen waren geschlossen und Blut rann über die blonden Haare, vermischte sich mit dem Staub in der Luft und färbte den Boden dunkelrot.

Es war zu viel. Das wollte er nicht!

Erstarrt. Genau das war er. Nicht einmal seine Finger konnte er bewegen, seine Augen nicht abwenden.
„Warum hast du das getan?“, flüsterte er mit bebender Stimme, spürte wie sich sein Herz verkrampfte und all die Gefühle von damals wieder besitzt von ihm ergriffen.
Er war wieder allein.
Es gab Niemanden mehr, der ihm jetzt noch eine Familie sein konnte. Er hatte nur ihn gehabt!
Unwillkürlich traten dicke Tränen aus seinen Augen und er krallte sich in die dunkelblaue Weste, riss an ihm und schüttelte ihn.

„Verdammt, steh auf!“

Wie ein Häufchen Elend kauerte er sich an ihn und schlug immer wieder auf seine Brust, mit jedem Schlag wurde er schwächer.

„Ich hasse dich doch, stirb nicht!“


„Ich... ich liebe dich..“
Seine Stimme zitterte und er konnte selbst nicht glauben, dass er es gerade gesagt hatte.


Und auch wenn es wie ein kitschiges Happy End klingen mag, nachdem der Junge ihm seine Liebe gestanden hatte, kehrte neues Leben in den reglosen Körper.
Als hätten die Worte ihm einen neuen Lebenswillen eingehaucht, begann der blonde Junge wieder zu atmen und legte seine Arme um den Anderen, um ihn nie wieder los lassen zu müssen.

Vielleicht hatte er ihm erneut sein Leben zu verdanken, dass wusste keiner so genau.
Doch seit diesem Tag, waren beide Jungen nicht mehr unglücklich.
Sie hatten endlich den Ort gefunden, an den sie gehörten.
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