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Crying Blood

GeschichteFantasy, Übernatürlich / P18 / Gen
Aphrodite Ares Gabrielle Xena
27.07.2015
16.05.2017
3
3.464
 
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07.03.2016 1.862
 
Der Nebel gab den Mond wieder frei. Die Schürfwunden die sie sich bei ihrer harten Landung zugezogen hatte, waren verschwunden. Sie öffnete langsam ihre Augen. Es war noch Dunkel, sie könnte höchstens ein oder zwei Stunden hier gelegen haben. Völlig kaputt und mit zitternden Füßen versuchte sie aufzustehn, gelang es ihr auch aber sie sackte in sich zusammen. Erst jetzt spürte sie die Schmerzen, das hatte wahrscheinlich mit dem aufschlagen ihres Kopfes auf dem Boden zu tun.  Vorsichtig tastete sie ihren Hinterkopf ab. Kein Blut? Doch die Schmerzen waren kaum noch zu ertragen. Ihre Wahl noch etwas sitzen zu bleiben war jetzt doch wichtiger als sofort zur Höhle zurück zu laufen.

Nach einer halben Stunde regte sie sich wieder.
„Was ist....passiert....ah......verdammt", kam langsam und leise aus ihr raus. Sie wusste nichts mehr was gerade passiert war. Auch wieder dem Kopfaufschlag die Schuld zuzuweisen. Naja erstmal auf die Beine kommen und zurück ins Lager gehn. Gabrielle machte sich sicher schon Sorgen um sie, wenn sie nicht gerade tief und fest schläft. Die Kriegerprinzessin versuchte es erneut sich grade zu biegen und schaffte es. Erst wankte sie. Trotzdem nahm sie all ihren Mut zusammen und rannte los. Der Nebel war schlimmer geworden, trotzdem scheint Xena genau zu wissen wo es lang ging. Sollte man meinen wenn sie nicht gerade eine Gehirnerschütterung erlitten hätte.

Endlich erreichte sie ihr Lager. Kaum verwunderlich war Gabrielle schon lange eingeschlafen. Das Feuer schon ausgedämpft, fand Xena ihren Schlafplatz ohne lauten Lärm zu verursachen. Sie legte sich Wortlos hin als wäre das vorhin gar nicht passiert. Erst jetzt kam eine leise Stimme.

„ Wo...warst...du...?", Gabrielle hatte zwar ihre Augen geschlossen, wusste trotzdem das es sich um Xena handelte.

„Ich..? Ich war... ich war am Fluss...musste nachdenken üb-"

„Über Eve? Xena ich weiß du machst dir große Sorgen im sie, aber sieh doch... sie ist eine Erwachsene junge Frau die für Elis Kult steht. Das ist jetzt ihr Leben, es war ihre Entscheidung nach Osten zu Reisen um die Botschaft Elis an die Ganze Welt zu verteilen...und zweitens wir sind auch nur drei Tages Ritte entfernt von ihr...aber es frisst dich auf nicht in ihrer Nähe zu sein...du weißt nicht mehr wo unten und oben ist...Xena...wenn du so weiter machst wirst du noch den Rest der Welt vergessen..."

„Das hab ich bereits....", flüsterte sie leise zwischen Gabrielles Ansprache.

„...und schon bald auch mich....aber das werde ich nicht zu lassen Okey?! Ich helfe dir da raus, du bist im moment so Emotional veranlagt, du bist kaum wieder zu erkennen." Sie richtete sich auf und beugte sich über Xena die sie mit großen Augen ansah.

„Wir schaffen das zusammen okey? Sie war lange Zeit in Chin aber nun ist sie zurück und werden sie besuchen. Kopf hoch Xena, du musst einfach nur bis 3 Zählen schon sind wir wieder bei ihr." Gabrielle küsste Xena auf ihre Stirn und legte sich wieder unter ihre Decke.

„Und jetzt schlaf Xena. Morgen bin ich dran uns ein Frühstück zu machen, damit du noch entspannen kannst, danach werden wir so bald wie möglich weiter ziehn...Alles Klar?"

„Ja denke ich... Nacht Gabrielle."

„Schlaf gut Xena du wirst schon sehn, Morgen wird alles anders sein."

Beide drehten sich von einander weg und schlossen ihre Augen. Gabrielle schlief sofort ein, sie war fertig mit der Welt. Für Heute. Das ewige up & down des heutigen Tages hat sie schließlich in Morpheus Armen getrieben.

Doch Xena konnte nicht einschlafen.  Ihr ging zurzeit viel durch den Kopf bzw an den Kopf den die Schmerzen ließen nicht nach. Sie musste was tun. Klaren Kopf bekommen oder etwas tun um die Schmerzen zu verdrängen. Sie stand auf ging nach draußen, setzte sich auf einen toten Baumstamm, zog ihr Schwert und begann zu schleifen. Oh ja das wars sie kam ja auch vorher nicht dazu. Sie schleifte nur so dahin, es gab ihr immer ein gutes Gefühl dabei. Ein scharfes Schwert ist ein gutes Schwert. Sie schleifte und dachte wieder nach.....

„Ouch..verdammt...", sie blickte auf ihre Hand runter. Der Schnitt war nicht tief und der Schmerz lies rasant nach. Blut tropfte auf den Boden und sickerte sofort in die trockene Erde ein.

„Bei Ares...", mehr kam nicht mehr raus, als sie merkte das ihre Schnittwunde sich zu regenerieren begann. Was übrig blieb war der Blutstropfen aber keine Schnittwunde.

„Was, das kann doch nicht wahr sein", dachte sie sich.

„Und ob es das kann." Diese Stimme kannte sie nur zu gut.

Instinktiv zog sie ihr Chakram dreht sich um und ziehlte damit auf seine Halsschlagader.  

„Hey hey du hast doch meinen Namen gerufen. Ich weiß ich weiß nicht direkt gerufen aber wann nimmst du schon meine Namen in den Mund? Also warum steckst du dein Messer nicht weg und wir reden wie normale Menschen?"

„Normale Menschen? Ein sehr aufdringlicher möchtegern Gott und jemand wie mir die nicht nach 26 Jahren gealtert ist. Ich bitte dich!", schnaupte Xena.

„Was ist los du wirkst so angespannt, nicht gerade die Xena die mir sonst immer meine Brust durchbohrt...also ist es heute mein schöner Hals....", sie drückte ihr Chakram noch fester an seinen Hals sodass ein Blutstropfen runterfloss.

„Achso achja du kannst ja Götter töten mit MEINEM Chakram!!", etwas verärgert über diesen Verlust ist er schon noch.

„Dein Chakram?! Du hast es mir überlassen Ares! Ewigkeiten her schon vergessen? Ich hab es mit dem anderen Chakram verschmolzen lassen demnach gehört es jetzt mir, dein Chakram war einm-", sie verlor den Halt, drohte zu stürzen doch Ares fing sie auf, hielt sie fest damit sie den Boden nicht noch einmal küsste.

„Fass mich nicht an!!", sie stoßte ihn weg, stand wieder auf, etwas zappelig aber sie richtete ihr Chakram wieder gegen ihn.

„Hey hey ich wollte nur helfen...immerhin bist du in deiner Verwandlung und brauchst jet-", wurde er von einer Verwirrten Xena unterbrochen.

„Verwandlung? In was verwandle ich mich denn...ich wurde von einem Tier angefallen das sehr kräftig war, das ist alles was ich noch weiß...", sie zog verwirrt  die Augenbraue hoch.

„Ein Tier? Ein TIER? Die Kriegerprinzessin wird doch nicht von einem Tier angegriffen...nein viel schlimmer....es war ein Vampir...eine Braunhaarige scheinbar dumme Vampirgöre, wenn sie dich töten wollte...also entschied sie sich dich zu verwandeln", nachdenklich sieht er gen Himmel.

„Vampir? Ich dachte es gibt sie nicht...ich meine...wir haben Bacchae nur leichter zu töten. Bacchus ist tot, es sollte eigentlich gar keine Blutsauger seiner Art mehr geben......"

„Vampire sind anders, gefährlicher...sie haben nur darauf gewartet das er fällt. Jetzt können sie ungehindert alles und jeden aussaugen oder verwandeln, oder sie als Trinksklaven zu halten. Sie haben sich nie gezeigt, oder ohne aufsehn zu erregen, aber bis vor ein paar Tagen sind sie ab und an aufgetaucht. Es gibt schon viele tote, viele vermisste..."

„Was interessiert dich das ob sie Menschen töten, die sind dir doch egal so wie meine Ablehnung zur Frage ob ich dir ein Kind schenke..." Schweißperlen machen sich auf Xenas Gesicht breit. Langsam begann sich ihr Blickfeld zu drehen, sie tastete an der kalten Höhlenwand nach guten Halt.

„Und darauf erwarte ich noch eine Antwort oder dass es einfach so passiert. Du weißt schon Göttliches oder so..... Um die Menschen kümmert es mich nicht, ich versuche was anderes herauszufinden aber scheint sich doch schwieriger als ich dachte....aber da du jetzt ja praktisch einer von ihnen bist....naja sagen wir mal auf den Weg dahin.....da dachte ich mir wieso versuchst du nicht dein Glück?" Er spielte mit seinen Fingern als wäre er der König der Welt. Ein Wort und alle tun genau das was er will. Aber er hat mit der Falschen gerechnet.

„Auf den Weg dahin wie meinst du das? "

„Du bist gestorben... also nicht das sie dich getötet hat... nein.... ich denke sie hat dir kurz bevor noch ihr Blut in dein Immunsystem gebracht....ohne das wärst du einfach nur tot...und jetzt liegt es an dir die Verwandlung zu beenden, damit du zum vollen Vampir wirst...mit den Roten Augen und scharfen Zähnen wenn du weißt was ich meine?"

„Von wegen ich will die Vewandlung stoppen wie mache ich das? Du kennst dich ja so gut aus Ares....wie ... wie mache ich das rückgängig??" Ihr Atem wurde schneller und ihr griff um ihr Chakram anstrengender.

„Gar nicht, entweder man trinkt Blut und wird zum Vampir oder man trinkt nichts und stirbt... 2 Optionen hast du ich würde an deiner Stelle die erste nehmen. Nachdem du ein Vampir geworden bist kannst du ja herausfinden wie man dich wieder zurückverwandelt, falls es sowas wie ein Heilmittel gibt." Er nahm Xenas Chakram der ohnehin geschwächten Xena weg und schnitt sich in seine Schlagader. Ihr Chakram wurde von seinem Blut beschmutzt und es lief weiter ab.

„Wenn du schon nicht Gabrielles Blut trinken willst, weil sie ja deine beste Freundin und die achso tolle, nimm meins. Ich denke das macht keinen so großen Unterschied.", sein Sarkasmus war leicht spürbar.

Xena starrte auf Ares Muskulösen Arm...sein Blut floss ungehindert auf die Erde und sickerte ein, ihre Augen konnte sie nicht von ihm abwenden. Sie griff danach...es gehörte allein ihr...nur ihr.....
ihr Chakram. Sie riss es ihn aus der Hand und gab ihn einen Tritt gegen seinen Oberkörper sodass er auf den Rücken landete. Kraftlos versuchte sie sich zu halten um nicht wieder den Halt zu verlieren. Währendessen hat sich seine Wunde wieder verschlossen und er wischte sich das Blut mit einem Tuch ab das er aus seiner Hose zog.

„Ich bin zwar angeschlagen...aber so schwach...bin ich nicht um mit...dir fertig...zu werden. Hau ab...ich werde nicht....... dein Blut...nicht trinken...und auch nicht Gabrielles, geschweige von irgendeinem...anderen Menschen. Verschwinde einfach Ares!!" Sie war müde sie wollte sich einfach nur hinlegen und etwas ausruhn. Entweder es war der verzweifelte Gesichtsausdruck Xenas oder einfach nur Ares mitgefühl und hingabe zu ihr...denn er drehte sich um und machte eine winkende Handbewegung.

„Na schön aber hör zu was ich dir jetzt sage Xena. Einen Tag! Alles klar? Einen ganzen Tag bis du Elend dahinvegitierst...solange hast du Zeit um Blut zu trinken, sei es auch nur ein Tropfen von einer Wunde. Sei nicht dumm und erledige sie ich weiß das du es schaffen kannst....", angespannt und auch etwas traurig verschwand er vor ihr im blauen Blitzlicht.

Xena atmete erleichtert aus. Ihr Hand mit der sie das Chakram die ganze Zeit hielt wanderte wie ein Stein runter. Er war weg. Gut. Sie fühlte sich als wäre sie in einer zehn Tages Schlacht verwickelt gewesen. Sie brauchte jetzt umbedingt Schlaf. Sie nahm ihr Schwert und ihr Chakram ab und legte es beiseite und verschwand unter ihrer Decke. Sie schloss ihre Augen und war sofort weggetretten.... Auch Morpheus hat sie zu sich gerufen.






Ps: Xena kann bei mir noch Götter töten, dennach hat sie in der Folge "Caligula" Erzengel Michael nicht getötet.

lg Shinya
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