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Eine Chance für's Leben

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Amber Castiel Lysander Nathaniel OC (Own Character) Rosalia
26.07.2015
04.12.2017
14
29.924
2
Alle Kapitel
20 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
26.07.2015 559
 
Hey!

Schön dass du dich für "Eine Chance für's Leben" interessierst. Ich will gar nicht lange um den heißen Brei labern, nur ein paar Dinge zuvor. Das hier ist meine erste FF überhaupt, weswegen ich mich sowohl über positive Rückmeldungen als auch über konstruktive Kritik freuen würde. Reviews sind also sehr willkommen! :D

Ansonsten werde ich Kapitel immer sonntags hochgeladen. Falls es zu Verzögerungen kommen sollte, checkt einfach mein Profil. Dort werde ich so etwas vorher bekannt geben. ;)

Sooo, das wär's schon. Na dann viel Spaß beim Lesen und hinterlasst gern ein Review! <3

Lied: Michael Jackson- Black or White ( https://www.youtube.com/watch?v=F2AitTPI5U0 )

"But, If You're Thinkin' About My Baby, It Don't Matter If You're Black Or White.! Dudududum.!" Genervt verdrehte ich die Augen. "Muuum könntest du bitte aufhören Micheal Jackson's Meisterwerke zu verunstalten. Ansonsten muss ich die GEMA davon in Kenntnis setzen." Anstatt endlich mal mit ihre "Gesangskünste" zurückzufahren, lachte sie mich nur fröhlich an. "Ach Meggie Schätzchen, du solltest lieber mitsingen anstatt hier rumzumeckern. Ich habe schon so lange nicht mehr deine Stimme gehört." Diese wirst du auch nicht mehr so schnell hören Mum. Ohne ein weiteres Wort zu sagen, drehte ich mich von ihr weg und schaute aus dem Fenster. Dabei versuchte ich so gut wie möglich die laut krächzende Fahrerin, auch bekannt als "Mum", zu ignorieren. Die Straßen meiner Heimatstadt zogen im gleichmäßigen Tempo an mir vorbei und ich erkannte nur flüchtig ein paar meiner Lieblingsläden, in denen ich so viele Stunden zugebracht hatte. Die Buchhandlung von Frau Delany, wo ich nicht nur Bücher gekauft, sondern auch mal gute zwei Stunden mit der Inhaberin über die neuen Bestsellerlisten diskutiert habe. Der Musikwarenhandel von Herr Krause, wo ich meine erste Gitarre gekauft hab. Der Schreibwarenhandel von der alten Frau Taler, welche mir immer ein Himbeerbonbon nach einem Einkauf zugesteckt hatte. Die Stadtinfo von Frau Immer, wo ich in den Sommerferien ausgeholfen habe, wegen des Urlauberansturms auf unsere Stadt. Und dann noch meine alte Schule. Doch im Gegensatz zu den Anderen, empfand ich hier keine Verlustgefühle, eher sowas wie Erleichterung. Die Schule war wohl das Einzige was ich definitiv nicht vermissen würde, es war auch das einzige Gebäude mit dem ich keinen schönen Erinnerungen verband. Ebenso wenig mit den Leuten dort. Doch das Alles gehörte ja nun der Vergangenheit an, sowohl die guten als auch die schlechten Dinge. Meine Mum bog bei einer Kreuzung nach links, zur Autobahn hin, ab und schon war meine Heimat hinter einer Erhebung verschwunden. Ich wusste nicht wie ich mich fühlen sollte, nachdem mein Dad uns offenbart hatte, dass wir umziehen würden. (Aber natürlich nicht nur ein paar Häuser weiter in eine größere Wohnung oder so, neeeiiin nicht doch. Sondern natürlich gleich mal in eine ganz andere Stadt.) Ich wusste damals nicht wie ich reagieren sollte und ich wusste es auch heute noch nicht. Es war irgendwie Segen und Fluch zugleich, und es war mir nicht möglich zu entscheiden welche Seite überwog. Schließlich gab es immer zwei Möglichkeiten wie etwas ausgehen konnte. Schlecht oder gut. Krieg oder Frieden. Oder wie Micheal Jackson singen würde, Black or White. Weswegen ich meine Augen schloss und in eine Welt mit Büchern, Gitarren und Himbeerbonbons flüchtete.
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