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Der Fluch der Flamme-Dark Souls

Kurzbeschreibung
GeschichteMystery, Übernatürlich / P16 / Gen
23.07.2015
23.07.2015
1
1.110
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23.07.2015 1.110
 
(Ich erzähle meine Interpretation, wie es zu den Umständen in Dark Souls gekommen war. Gwyn erhält eine eigene Geschichte und ich hoffe, dass sie euch gefällt. Je nachdem wie die Rückmeldungen ausfallen werde ich vielleicht auch weiterschreiben :).)

„Seht zu, wie der letzte Rest Licht aus dieser Welt entschwindet. Empfangt die Dunkelheit mit offenen Armen oder verderbt jämmerlich in der Kälte der Finsternis!“
Die Götter schrien zu ihrer Schöpfung hinab und sandten ewige Finsternis über Lordran. Die Welt schien auf ewig in Dunkelheit getaucht. Alles Leben verdorrte über kurz oder lang und jede Seele wurde zu einem Gefangenen in einem Haufen aus geschmolzenen Organen und zerstäubten Knochen. Immer wieder durchzogen die Götter die Lande, suchten nach letzten Lichtquellen und löschten sie aus. Akras, der höchste unter ihnen, stapfte noch Jahrhunderte lang durch längst vertrocknete Wälder und überzog einst saftige Wiesen mit alleszerstörender Lava. Die, die sich den Göttern ergeben hatten führten erbärmliche Leben im Untergrund. Immer mit dankbaren Gedanken an die Götter die durch ihre Köpfe liefen. Auch nur eine einzige Erinnerung der Aufmüpfigkeit würde genügen um die Aufmerksamkeit der zornigen Könige auf sich zu ziehen. Und so herrschte Angst in den Tiefen und Abgründen der Welt vor. Nur ein Teil ihrer Schöpfung blieb für die Götter unantastbar. Das Königreich Arnor Londo, welches auf einem Berg am Rande Lordrans gelegen war. Dort herrschten andere Götter und auch sie wandelten durch ihre Schöpfung. Aber diese Götter waren gnädiger. Sie erlösten die gesamte Bevölkerung ihres Reiches von jeglichem Leid. Sie erschufen gigantische, stählerne Wächter mit Hellebarden, Schwertern, Speeren und Schilden. Mit düsteren Mienen stehen sie hinter den Mauern Arnor Londos und spähen nach Lakaien der feindlichen Götter.
Die Wächter des Königreiches sicherten lange den Frieden in Arnor Londo. Die Götter Lordrans wagten es nicht, sich gegen die Vettern hinter den Mauern zu stellen. Aber eines Tages berieten sich die Schöpfer des Königreiches. Dort war der höchste Lettokahn. Er erinnerte an die verlorenen und leidenden Seelen Lordrans und wollte das Land von den Tyrannen und der Dunkelheit befreien. Alle stimmten zwar zu, wussten jedoch keinen Ausweg, bei dem sie nicht ihre eigene Schöpfung aufs Spiel setzen würden. So erwählten sie einen Krieger aus den Reihen ihrer Geschöpfe. Er trug den Namen Gwyn und erhielt die Kraft der Götter. Er allein sollte alle Fähigkeiten seiner Herren in sich vereinen und damit Lordran auf ewig befreien.
Beschwerlich und doch aufrichtig streifte er durch die Finsternis und erschlug einen Gott nach dem anderen. Auf seinem Feldzug durch Lordran erbat er die Hilfe seiner Götter, als er auf Widersacher traf, die er alleine nicht besiegen konnte. Die Angebeteten erhörten seinen Wunsch und erschufen Reinkarnationen ihrer Selbst. Vor Gwyn erhoben sich aus der Asche verlorener Untoter vier gigantische Wesen. Sie wurden von den Göttern als „Könige“ bezeichnet und halfen Gwyn sich einen Weg durch die Finsternis zu bahnen.
Akras, der höchste Lordrans, war erzürnt und doch auch verängstigt von den Fähigkeiten des Auserwählten. Er versteckte sich in dem unterirdischen Neu Londo und spürte, wie jeder seiner Brüder von Gwyn erschlagen wurde. Die Könige halfen Gwyn, Akras ausfindig zu machen, fielen jedoch im Kampf gegen die Schwester des Höchsten. Ileaniya bannte mit letzter Kraft die Könige, was sie jedoch so schwächte, dass Gwyn sie auslöschen konnte.
Alleine und erschöpft streifte Gwyn durch Neu Londo. Mächtige Geister und gefühlslose Skelette schützten Akras und machten es dem Auserwählten schwer sich durch das unterirdische Gebiet zu schlagen. Nur mit Mühe konnte er Akras in den Tiefen eines Abgrundes ausfindig machen. Die Geister stießen ihn hinein, in dem Glauben der Sturz würde Gwyn töten. Aber dessen Götter gaben ihm einen Ring, mit dem er wie Akras im Abgrund wandeln und kämpfen konnte.
„Ihr mischt euch in Angelegenheiten ein, die euch nicht im Geringsten zu interessieren haben!“, brüllte Akras den Göttern Arnor Londos zu, als Gwyn vor ihn trat. Eine Reaktion der Götter blieb aus und Gwyn stürmte los um die Dunkelheit die über Lordran herrschte auf Ewig zu vertreiben. Der Kampf war lang und schwer für den Auserwählten, denn Akras besaß keine definierbare Form oder gar einen richtigen Körper. Er musste immer warten, bis er selbst zu Angriff ausholte, denn dann war er verletzbar.
Akras war nach Stunden des Gefechts dem Tode nah. Er erkannte seine Niederlage und umklammerte Gwyn mit seinen Klauen. Zusammen mit ihm durchbrach er die Erddecke Neu Londos, wobei ein Großteil der Stadt zerstört wurde. Gwyn schien vorerst außerstande zu handeln und wurde von Akras in den Kern allen Übels gebracht. Den Ofen der ersten Flamme. Von dort hatten die Götter die Dunkelheit über Lordran gebracht, indem sie die Flamme im Zentrum des heiligen Ortes erstickten. Der Fluch der daraufhin alle Menschen überkam konnte also nur dadurch gebrochen werden, dass der Ofen wieder entzündet wurde. Aber Akras sah eine letzte Möglichkeit den Kampf für sich zu entscheiden.
„Alle Existenz dieser Welt geht von diesem Ort aus! Zerstöre mich und du wirst meinen Platz und den meiner Brüder und Schwestern einnehmen müssen. Unfähig diesen Ort jemals zu verlassen! Oder zerstöre den Ofen und damit die Welt selbst!“, brüllte Akras und offenbarte somit eine Zwickmühle.
Mit dem Willen die Welt von den Göttern zu erlösen ging Gwyn erneut auf seinen Widersacher los. Und er erschlug ihn mit einem mächtigen Schlag. Zu seinem Bedauern musste er feststellen, dass Akras nicht gelogen hatte.
Der Höchste materialisierte sich und offenbarte seine wahre Gestalt. Aus seinem zerschlissenen Gesicht formte er ein bestialisches Grinsen, als sein Körper begann zu Asche zu zerfallen. Seine schwarz-rote Rüstung erhob sich und flog auf den Königsschlächter zu. Der Brustpanzer wurde auf Gwyn gedrückt, dann die Stiefel und die Armschienen. Zuletzt umklammerte die Krone Akras seinen Schädel. Wild wirbelte er umher und versuchte sich von seiner Panzerung zu befreien, aber es gelang ihm nicht. Gwyn wurde zu einem Gefangenen seiner eigenen Torheit. Mit den Insignien Akras ging auch dessen Wille auf den Sieger des Kampfes über. Mit dem Tod der Götter war der Fluch zum Teil gebrochen, sodass nun Untote durch Lordran liefen, die nie erlöst werden konnten. In Gwyn tobte ein Krieg zwischen seinem und dem Willen Akras. So zerstörte Gwyn den Ofen der ersten Flamme zwar nicht, entfachte aber auch nie das Feuer. Der Fluch blieb in abgeschwächter Form bestehen und die Götter Arnor Londos sahen bestürzt zu, wie ihr Schützling in seinem Gefängnis verblieb.
Im Wahn erschuf Gwyn Monstren die verschiedene Bereiche Lordrans vor seiner eigenen Wut schützen sollten. Seine Tochter entsandte er nach Arnor Londo, die den dortigen Frieden erhalten sollte. Geschwächt von diesen Schritten, ergriff Akras die komplette Kontrolle über Gwyn’s Körper und versiegelte das Portal zum Ofen der ersten Flamme, auf das nie ein Mensch das Feuer entfachen und Gwyn besiegen würde.
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