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♣Winterkind♣

KurzgeschichteAllgemein / P6 / Gen
20.07.2015
20.07.2015
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Anmerkung: Ich habe dieses Doppeldrabble im Winter geschrieben, inspiriert von dem damaligen Wetter. Ich bin wieder drüber gestolpert und wollte ihn mit euch teilen, auch wenn es nicht ganz die passende Jahreszeit ist. (Aber was mich angeht, kann ich es gar nicht erwarten, dass es wieder Winter wird!)

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Die Welt ist in eine frostige Nacht gehüllt, die Sterne glitzern am Himmel und singen verlockend ihr kleines melancholisches Lied.
Der Silbermond erhellt die wenigen Wolkenfetzen die am Firmament entlang ziehen und lässt sie erstrahlen, die beißend kalte Luft ist erfüllt von dem würzigen Geruch brennender Holzkohle.
Draußen im Garten tanzt das kleine Winterkind, die Haare schimmern silbrig im Licht der Sterne und des Mondes, sie wiegt sich in der Brise, schmeckt den Geruch von nahem Schnee auf ihrer Zunge und atmet die klare Luft ein.
Glücklich sieht sie hinauf zu den Sternen, fühlt sich ihnen so nahe, sie fliegt selber, erkundet Welten voll von eisigem Zauber, leuchtendem Schnee und makellosen blauen Himmel mit blassen Sonnen.
Sie durchwandert gefrorene Meere und spielt mit den Eisbären an weit entfernten Polen, sie hört den leisen Schrei einer weißen Eule und lässt sich lachend auf eine verschneite Lichtung auf den unberührten Boden fallen und breitet Arme und Beine aus und hinterlässt den Abdruck eines Engels.
Der Schneeengel bleibt liegen, eine Erinnerung an das Winterkind, er hält sein Lachen fest, auch wenn es schon lange fort ist.
So wandert das Winterkind durch die Welten, so tanzt es durch ein verschneites und vereistes Universum.
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