Nan neukdego--neon minyeo~

von 2Face
GeschichteRomanze, Fantasy / P18 Slash
Kris / Wu Yifan Lay / Zhang Yixing Oh Sehun Park Chanyeol
20.07.2015
09.01.2017
9
43559
12
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27 Reviews
Dieses Kapitel
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Hallöchen :)

Und wieder eine neue Story, aber ich und meine liebe Kekicchi kamen auf die besten Ideen ^.^
Sie hat mir super Tipps gegeben und somit habe ich diese Story angefangen und hoffe sie wird euch gefallen ^^

Diese Story widme ich auch meiner lieben Kekicchi, hoffentlich gefällt sie dir :)

Über Empfehlungen, Reviews und Favos würde ich mich natürlich freuen. Lasst mir bitte Rückmeldung da, will ja wissen, ob sie gut ankommt ^^

Dann wünsche ich euch mit dem ersten Kapitel viel Spaß und nebenbei erwähnt, es ist etwas langweiliger (außer das Ende etwas), aber sollte so eine „kleine“ Einführung oder wie man es nennt sein :D
Das nächste Kapitel, wird spannender, dass verspreche ich euch ^^

Lay:
http://ww1.sinaimg.cn/large/4a279d15tw1dx4goix8rdj.jpg

Sehun:
https://pbs.twimg.com/media/BdA_vXaCcAImGJL.jpg

Viel Spaß ♥

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POV Lay

Mein dummer Wecker holte mich aus meinem erholsamen Schlaf raus und mir wurde bewusst, dass ich Mal wieder in die Schule musste, wo mich keiner außer mein bester Freund Sehun mochte. Meine Hand streckte ich aus und schlug mit voller Wucht auf meinen Wecker, dass er endlich die Schnauzte hielt. Mit einem tiefen seufzten drehte ich mich auf den Rücken und blickte die Decke an. Meine Tür sprang auf, weswegen ich die Augen verdrehte und dann meine Mutter süß anlächelte.
„Ich stehe schon auf“
„Das ist gut Schatz, beeil dich“ Ich nickte und setzte mich dann auf.
Er einmal, mein Name ist Zhang Yixing, aber alle nannten mich Lay. Ich bin ein verdammter Sterbe oder wie sie mich alle nannten „Nerd“. Eigentlich ziemlich unfreiwillig, weil meine Eltern mich dazu zwingen meinen Tag mit Lernen zu verbringen. Ich bin 17 Jahre alt und freue mich tierisch auf meinen 18 Geburtstag, den ich leider erst nächste Jahr habe. Ich bin 1.77 groß und schwul. Meine Eltern wussten davon nichts, weil die mich sonst hassen würden. Ich hatte einen besten Freund, der sich Sehun nannte und außerhalb der Schule auch noch ein paar. Ich war nicht beliebt und wurde nur durch Sehuns Ruf in der Schule in Ruhe gelassen. Sprüche musste ich mir oft reinziehen, aber angefasst wurde ich nie, weil Sehun sonst richtig austicken würde. Er war sehr beliebt, alle Weiber standen auf ihn, sogar Kerle schmachteten ihn hinter. Auf mich stand keiner, alle wichen mir aus, nur mein bester Freund gab sich mit mir ab. Er ist genauso wie ich 17 und wir kannten uns schon seit klein auf, da unsere Eltern sehr gut befreundet sind.
Ich schwang meine Beine aus dem Bett, packte meine Schulsachen in die Tasche und ging zum Kleiderschrank. Manchmal wünschte ich mir, dass unsere Schule eine Schuluniform Pflicht hat, weil ich mich nicht so wohl fühlte, wenn ich mich nicht anpassen konnte. Meine Eltern mochten es nicht, wenn ich so rum lief wie die anderen, weswegen sie mich immer in ein Hemd und sowas steckten. Ich hatte aufgegeben mein eigenen Stil zu suchen, da meine Eltern sowieso mein Leben bestimmten, deswegen nahm ich mir meine „Nerd“ Sachen raus und ging ins Badezimmer, wo ich ausgiebig duschen ging. Als dies erledigt war, trocknete ich mich ab, zog mich an und cremte mein Gesicht ein. Ich war etwas gepflegt, da ich sehr auf mein äußeres, also Haut, Haare und sowas achtete, da ich schon meine Klamotten nicht aussuchen konnte. Als ich dann mit mir fertig war, begab ich mich in die Küche und schaute meine Mutter beim Frühstück machen zu. Sie summte irgendein Lied, ich kannte es anscheinend nicht und setze mich einfach an den Tisch. Meine Mutter legte mir meine Brille auf den Tisch, die ich eigentlich nicht brauchte. Meine Eltern wollten, dass ich schlauer aussah. Ein Seufzer verließ meine Kehle, ehe ich das Essen, was meine Mutter vor meiner Nase stellte schweigend aß. Die Brille setze ich auf und war schon wieder am Tiefpunkt meiner Laune. Ich war eine Eins in der Schule, aber das wollte ich nicht, ich wollte nicht mein ganzes Leben, wo ich noch so jung war, in Bücher stecken. Sehun erzählte mir am Montag oder am Wochenende wenn wir uns sahen, wie toll die Party war, auf der er war, wie gut die Leute dort tanzen konnten. Ich liebte es zu tanzen, ich konnte es auch richtig gut. Meine Eltern wussten von all dem nichts, ich nahm die Ausrede, dass ich mit Sehun lernen gehe und dann gingen wir zusammen tanzen, da er es auch gerne tat. Im eigentlichen hatten wir viel gemeinsam, nur dass seine Eltern richtig locker waren und mich sogar in Schutz nahmen und meinen Eltern erzählten, wie schön wir doch gelernt hatten.
Nachdem ich dann das Essen runter geschlungen hatte, stand ich auf und ging wieder nach oben in das Badezimmer, um meine Zähne zu putzen.
„Schatz kommst du? Sehun und seine Mutter warten draußen auf dich!“
„KOMME“ Schrie ich, rannte runter, zog mir meine Jacke und meine Schuhe an, nahm meine Tasche und verließ dann das Haus. Ich seufzte wieder auf, rückte meine Brille richtig und ging dann zu dem Auto. Sehun stieg aus und grinste mich breit an.
„Du glaubst es nicht, ich muss dir gleich was richtig Geiles erzählen“ Ich nickte nur und umarmte ihn kurz, ehe ich einstieg und wir zur Schule fuhren. Sehun wurde täglich von seiner Mutter gebracht und da wir in einer Klasse waren, wurde ich immer mitgenommen. Ich und er erzählten uns alles, aber als ich festgestellt hatte, dass ich auf Männer stehe, fing ich an ein Geheimnis gegenüber meines besten Freundes zu haben. Ich würde es ihn gerne sagen, aber die Angst, dass er mich von sich stoßen wird, war zu groß, denn er war mein Kindheitsfreund. Wir sind wie Brüder, da wir beide Einzelkinder waren. Bei Sehun war ich mir sehr sicher, dass er auf Frauen steht, denn er schleppte oft welche ab und erzählte mir von den heißen Bräuten auf der Party.

An der Schule stiegen wir aus und Sehun hakte sich bei mir im Arm ein.
„Pass auf. Es steigt dieses Wochenende eine mega fette Party und ich will, dass du mich begleitest“ Ich konnte ihn nur entsetzt anstarren und schüttelte dann belustigt den Kopf.
„Du weißt, dass mich meine Eltern nicht dorthin lassen?“
„Laay, du weißt, dass du Wochenende bei mir schlafen kannst und wir „Lernen“?“ Ich wusste, dass Sehun das Lernen als Ausrede gegenüber meinen Eltern verwendete, aber ich hatte Angst, dass die das raus bekamen, denn dann würde ich MINDESTENS 4 Wochen Hausarrest bekommen, was Sehun nicht zu kennen scheint.
„Sehun gib auf“ Seufzte ich, was ihn schmollen ließ, ehe er breit grinste, meinen Arm los ließ und dem Weib das sich uns in den Weg stellte einen Kuss aufdrückte. Ich konnte sie nicht leiden. Obwohl ich konnte Frauen allgemein nicht leiden, sie wollen ein immer an die Wäsche und wenn man es nicht wollte, dann war man ein Schlappschwanz. Sehun hatte Mal wieder eine Freundin, aber seine Beziehungen hielten höchstens 3-4 Wochen, dann war schon wieder Schluss und es hieß, dass es nicht die richtige war. Das Weib blickte mich an, ehe sie wieder Sehun anblickte und ihn dann komisch anschaute.
„Wieso läufst du mit dem rum, kommt mit mir“ Schmollte sie und legte die Arme um seinen Nacken. Ich verdrehte wieder die Augen und klopfte Sehun auf die Schulter.
„Ich bin in der Klasse, wir sehen uns ja gleich“ Er nickte und grinste mich noch keck an, ehe ich verschwand. Ich konnte es nicht leiden, wenn sich Weiber zwischen mir und Sehun stellen wollten. Es ist jetzt nicht so, als sei ich Eifersüchtig, aber ich hatte Angst, den einzigsten Wahren Freund zu verlieren.
Mit einem Seufzten ließ ich mich auf meinem Stuhl nieder und blickte zur Tafel. Ich fühlte mich sichtlich unwohl, wenn ich ohne Sehun unterwegs war, denn das nutzen die Arschlöcher hier in meiner Klasse aus.
„Ey Lay Baby, was macht denn unser Nerd hier ganz alleine? Musst du nicht zu deiner Mami?“ Sagte einer der Typen und setze sich Beine breit vor meiner Nase, dass ich hätte Rot werden können, aber ich verkniff mir alles und blickte auf meinen Schoß.
„Na komm, jetzt rede mit uns“ Der Kerl vor mir drückte mein Kinn hoch und schaute mich lächelnd an. Aber das funkeln in seinen Augen, sagte was anderes.
„Wo ist dein Wachhund?“ Fragte einer hinter mir und nahm mir meine Brille weg. Ich ließ es einfach geschehen und blickte wieder runter. Ich wollte nur einmal einen verdammten normalen Schultag, aber das war mir nicht gegönnt.
„LASST LAY IN RUHE!“ Schrie Sehun durch die Klasse, als er rein kam. Mit einem Mal bekam ich meine Brille wieder und die Jungs verzogen sich auf ihre Plätze. Ich atmete die angehaltene Luft aus und blickte dann Sehun an, der sich neben mir nieder ließ.
„Sorry, dass ich so spät kam“
„Schon in Ordnung“ Grinste ich ihn süß an, nahm meine Brille und setze sie wieder auf meinen Augen.
„Du siehst mit Brille süß aus, wirklich jetzt Lay. Du müsstest nur deine Outfits ändern und bist direkt beliebt“ Seufzte Sehun und ich wurde leicht rot um die Nase und blickte ihn verständnislos an. Ich sah mit meiner Brille süß aus, was stimmt mit Sehun nicht? Ich blickte wieder nach vorne als der Lehrer kam und einen Überraschungstest ankündigte. Alle in der Klasse stöhnten genervt auf, bis auf ich, da ich sowieso alles konnte und Sehun würde alles abschreiben, was für mich kein Problem war.

Der Test und die zwei Stunden gingen schnell rum. Ich war wie immer gut im Unterricht dabei und habe mir Mal da und Mal da ein Plus geholt, aber es war für mich normal, ich freute mich nicht mehr. Mein Zeugnis war bis jetzt nie schlecht gewesen, fast nur Einsen.
„Kommst du?“ Fragte Sehun lachen. Ich nickte, stand auf und packte meine Sachen ein, ehe ich ihn folgte.
„Ach Honey, irgendwas bedrückt dich, was ist los?“ Fragte Sehun, drehte sich um und ging Rückwärts um mich anzusehen.
„Nichts“ Seufzte ich und zog Sehun zu mir, da er fast gegen einen Pfosten gelaufen war. Er lachte kurz auf und zog mich dann hinter die Schule, wo wir uns auf die wunderschöne Wiesen fallen ließen.
„Sag schon“
„Ich habe die Nase so voll von meinen Eltern. Ich will doch auch einfach Mal 17 sein wie jeder andere.“ Ich blickte Sehun an.
„Ach Lay“ Er drehte sich auf die Seite zu mir, da ich auf den Rücken lag und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht.
„Ich kann dich gut verstehen, aber wir können deine Eltern nicht ändern, deswegen tu einfach alles was du willst, hinter dem Rücken deiner Eltern. Wenn sie dir Hausarrest geben, klettere abends durch dein Fenster. Wenn du Feiern willst, sag mir Bescheid, dann tun wir so, als würden wir lernen. Wozu sind beste Freunde da Lay?“ Sehuns Worte taten gut, da ich wusste, dass er für mich da war. Aber was er da sagte, war nicht ganz okay. Ich würde sowas nämlich nie machen, da war ich doch zu feige für, weil ich Angst vor dem Stress habe. Mit meinem Vater ist halt nicht immer zu Spaßen. Das schlimmste an allem ist, dass ich keine Beziehung führen darf, weil die ja meine Noten und mein Lern vermögen behindern würden. Es stimmte mich ziemlich traurig, dass meine Eltern mir verboten, einen Partner zu finden. Ich wollte doch auch irgendwann Mal wen haben, der mich liebt, der mich nimmt wie ich bin und mir sagt, dass ich Perfekt oder sonst was sei. Aber sowas höre ich nur von meinen Eltern und das war nicht so schön, weil nur sie es so sahen. Die Menschen in meiner Schule denken nämlich wesentlich anders von mir. Ich tu jetzt schon 17 Jahre lag das was meine Eltern von mir wollten und es fing an mich zu Nerven, nur daran was zu ändern traute ich mich nicht.
„Hallo? Hörst du mir eigentlich zu?“ Holte mich Sehun aus meinen Gedanken raus und ich blickte ihn etwas verstört an.
„Hast du was gesagt?“
„Ja. Und zwar, kommst du mit?“
„Wohin?“
„Feiern“ Seufzte Sehun.
„Kann ich nicht“ Ich setze mich auf und blickte auf meine Hände.
„Ich habe Angst vor dem was passiert, wenn ich es tu und meine Eltern es herausfinden“
„Dann beantworte mir eine Frage. Von wem sollen die es erfahren? Die kennen nur mich, meine Mutter schützt dich und wenn die es erfahren, waren die doch selbst auf der Party. Scheiß dir nicht ins Hemd und komm mit mir. Komm aus deinem langweiligen Alltag mit in meinem. Tu was anderes, passe dich den Jugendlich da draußen an. Lay du bist nur einmal 17“ Sehun munterte mich auf. Ich kicherte kurz und drehte mich dann richtig zu ihm.
„Du hast mich, ich komme mit“
„ECHT?!“ Schrie er. Ich hielt ihm den Mund zu und nickte.
„Super“ Sagte er und sprang mir förmlich in die Arme, dass ich nach hinten umfiel. Wir lachten beide und wurden von einem Räuspern unterbrochen, weswegen wir dorthin schauten. Es war das Mädchen von Sehun, weswegen genannter aufstand, die Hände an ihre Hüfte legte und ihr einen Kuss aufdrückte. Ich stütze mich nur mit den Händen hinter mir ab und schaute dann kurz die zwei ab, ehe ich mich auf den Rücken fallen ließ und den Himmel anstarrte. Er könnte mit so vielen glücklich sein und ich durfte nicht eine Person an meiner Seite haben. Ich seufzte auf, stand dann auf und nahm meine Tasche.
„Ich bin drin“
„Warte auf mich“ Er gab noch seiner Perle einen Kuss, nahm seine Tasche und folgte mir. Die Perle hasste mich jetzt schon, da war ich mir sicher und das nur, weil Sehun mich nicht alleine lassen wollte. Wir gingen zusammen wieder in die Klasse und ließen den langweiligen Unterricht an uns vorbei ziehen.

Nach der Schule holte uns Sehuns Mutter ab und brachte mich Nachhause.
„Ich schreib dir“ Sagte Sehun als ich ausstieg und ich nickte nur und lächelte dann seine Mutter sanft an. Ich seufzte wieder auf, nahm meine Brille ab und ging zur Haustür die ich aufschloss und rein ging.
„BIN WIEDER DA“ Schrie ich und wartete auf eine Antwort die irgendwie nicht kam. Meine Augenbrauen zogen sich von ganz alleine hoch, ehe mich meine Beine in die Küche trugen, wo ein Zettel auf dem Tisch lag. Na toll meine Eltern waren bis heute Abend nicht da, was sollte ich in der Zeit machen? Ich fuhr mir durch die Haare und blickte dann den Kühlschrank an. Nein Hunger hatte ich noch nicht, würde später essen. Mit langsamen Schritten ging ich nach oben in mein Zimmer, wo ich mir meine Schuhe, Jacke auszog und meine Tasche weg stellte. Wenn meine Eltern bis heute Abend weg sind, kann ich auch Mal chillen ohne zu lernen oder Hausaufgaben zu machen, die kann ich auch später machen. Meine Brille legte ich neben meinem Bett auf dem Schrank und schmiss mich dann ins genannte Bett. Ich nahm die Fernbedienung und schaltete den Fernseher an. Interessantes lief um dieser Uhrzeit noch nicht, weswegen ich Nachrichten an machte. Ich seufzte genervt auf und wollte grade ausmachen, als hier in der Nähe, dass Dorf erwähnt wurde. Den Fernseher schaltete ich lauter und blickte gespannt hin. Meine Augen wurden von Wort zu Wort größer. Es sollen Leichen gefunden worden sein? Und das hier in der Nähe? Ich schluckte einmal hart und setze mich im Bett auf, dass ich mit dem Rücken an der Wand anlehnte. Und jetzt heißt es, dass man sich nicht sicher ist, ob es ein Mensch oder ein Tier war? Welches Tier treibt sich denn im Dorf rum und tötet Menschen ohne Aufmerksamkeit zu erregen? Wollen die uns beruhigen oder was soll der scheiß? Ich schluckte einmal hart und blickte auf meine Hände. Ich würde demnächst nicht mehr draußen spazieren gehen, dass stand fest. Als mein Handy bimmelte, schreckte ich auf und fasste mir ans Herz. Mit einer Hand fischte ich das Handy raus und blickte dabei auf den Fernseher.
„Ja?“ Ging ich dran und merkte dann erst, dass ich gar nicht wusste, wer eigentlich angerufen hatte.
„Honey, meine Mutter spielt mit, wegen Wochenende“
„Okay. Du sag Mal Sehun, hast du von den Mordfällen in meiner Nähe gehört, im Dorf?“
„Jup“
„Was hältst du davon? Man ist sich nicht sicher, ob es ein Tier oder ein Mensch war“
„Eindeutig ein Tier. Mein Cousin arbeitet doch bei der Polizei, er hat die Leichen gesehen und sagt, dass kein Mensch so tötet. Naja er meinte auch, dass ein paar Leichen dabei waren, die von einem Menschen getötet wurden. Er ist sich nicht ganz sicher, ob die Person mit Tieren zusammen arbeitet oder sonst was. Ich bin der festen Meinung es ist nur ein Tier“
„Findest du?“ Fragte ich und machte den Fernseher aus.
„Klar und jetzt mach dir nicht ins Hemd“ Lachte Sehun.
„Honey denk lieber an Wochenende“
„Wann eigentlich? Wir haben morgen schon Freitag“
„Komm morgen mit zu mir und bleib bis Sonntag.“
„Okay“
„Und Outfit such ich dir aus, ich mach dich fertig“
„Übertreib es nicht Sehun“
„Du wirst nicht in den Klamotten gehen, die du in der Schule trägst“
„Schon klar“ Seufzte ich und blickte meinen Kleiderschrank an, der rappelvoll ist und ich nichts davon anzog, weil meine Eltern es nicht mochte, ich es mir aber kaufen durfte, irgendwo Sinnlos.
„Du ich gehe was essen, wir sehen uns ja morgen“ Sagte ich.
„Ok kein Thema. Bis morgen Honey und schlaf gut und vergiss nicht, träum von der fetten Party, wo du deine Unschuld verlieren wirst“ Ich wurde rot und ging die Treppe runter.
„Hör auf zu Spinnen Sehun und jetzt bis morgen“ Sehun lachte laut los.
„Bis morgen“ Lachte er und ich legte auf. Wenn er nur wüsste. Ich stehe nämlich, wie gesagt, auf Kerle und werde mich nicht an ein Mädchen vergreifen, wenn ich das widerlich finde. Das wäre das allerletzte, was ich tun würde. In der Küche kochte ich mir erst einmal was zu essen und verzog mir dann in mein Zimmer, wo ich mich meinen Hausaufgabe widmete. Ja ich machte freiwillig Hausaufgaben, aber nur, wenn ich nichts zu tun hatte und das hatte ich grade nicht. Wären meine Eltern da, hätte ich etwas zu tun, die würden mich nämlich nerven, ich könnte bei meiner Mutter sitzen und mich mit ihr unterhalten oder sie würden mich wie immer zum Lernen hochschicken, das tat meine Mutter zwar nie, wenn ich bei ihr war und wir uns unterhielten. Mit einem seufzten schloss ich die Augen und fiel irgendwann auch in einen tiefen Schlaf.

„SCHATZ?!“ Schrie meine Mutter, weswegen ich wach wurde und mich gähnend aufsetzte. Ich rieb mir die Augen und machte mich dann daran, dass Bett zu verlassen und runter zu meinen Eltern zu gehen.
„Ja?“  Fragte ich und stellte mich in die Küche, wo meine Mutter grade war.
„Hast du deine Hausaufgabe gemacht und gelernt?“ Fragte mich mein Dad, als er an mir vorbei in die Küche trat.
„Ja“
„Gut. Dann geh jetzt gleich schlafen, wir haben schon 22 Uhr“ Ich nickte und zog eine Augenbraue hoch.
„Kann ich das Wochenende bei Sehun schlafen, wir wollen für die Arbeit, die wir nächste Woche schreiben lernen“
„Klar, aber streng dich an.“
„Mach ich“ Lächelte ich und verzog mir in mein Zimmer. Es war etwas schwierig einzuschlafen, weil ich ja schon geschlafen hatte. Mit einem seufzten zog ich mich bis zur Boxershort aus, ging in das Badezimmer und machte mich soweit fertig, danach schmiss ich mich in mein Bett und schloss die Augen. Aber sie wollten nicht zu bleiben, da ich nicht mehr müde war. Ich seufzte wieder auf und drehte mich auf die Seite, um aus dem Fenster zu starren. Wir hatten Vollmond und ich liebte ihn, er war so schön, leuchtete und hatte eine beruhigende, aber auch angsteinflößende Wirkung.
Nach knapp 3 Stunden lag ich immer noch wach und schreckte auf, als ich ein lautes Wolfsgeheul hören konnte. WOLFE?! Nein das kann nicht sein, wir haben hier keine Wölfe. Ich ließ mich auf den Rücken fallen und starrte die Decke an. Vielleicht war ich ja im Halbschlaf und hatte es nur geträumt? Ja das kann gut sein. Ich schloss wieder die Augen und schlief auch nach wieder einer Stunde ein.

Die Schule am nächsten Morgen war langweilig. Sehun hatte wie ein Honigkuchenpferd übers ganze Gesicht gegrinst, als ich ihm gesagt hatte, dass ich das ganze Wochenende bei ihm schlafen durfte.
Nach der Schule brachte Sehuns Mutter mich zu mir nachhause, damit ich Sachen holte und direkt mit zu ihnen fuhr. Sehun wollte unbedingt mit rein, was auch kein Problem war.
„Oh Hallo Sehun“
„Hi“ Lächelte Sehun süß und ging mit mir nach oben, wo wir eine Tasche packten. Sehun blieb vor dem Kleiderschrank und musterte ihn.
„Ich fass es nicht, du hast so geile Klamotten und trägst die nie. Weißt du wie heiß du in den meisten Sachen aussiehst? Die Weiber werden dir verfallen, warum trägst du das?“ Damit deutete er auf mein Körper und zog eine Augenbraue hoch.
„Du weißt doch. Eltern“ Seufzte ich und stellte mich neben ihn.
„Wir nehmen davon welche mit und du trägst die nachher“ Ich nickte und drückte Sehun die andere Tasche in die Hand. Eigentlich wollte ich nur eine Tasche mitnehmen, aber Sehun wird nicht nur ein Outfit einpacken, er packt mehrere ein, damit er mich in verschiedene stecken konnte, das wusste ich.
„Fertig?“ Fragte Sehun und schulterte sich den Rucksack. Ich nickte und nahm die andere Tasche, holte noch mein Handyladekabel und Portmonee. Unten ging ich in die Küche zu meiner Mutter und lächelte lieblich.
„Bin dann jetzt weg“
„Mach das Schatz und pass auf dich auf und lernt schön fleißig, ich möchte eine gute Note sehen“ Ich nickte und machte mich dann mit Sehun auf den Weg zum Auto. Wir fuhren schweigend zu ihm und gingen auch direkt in sein Zimmer.
„Sag Mal Hunnie, wann gehen wir?“
„Heute Abend und morgen Abend, Sonntag geht schlecht, da du dann Nachhause musst“ Ich nickte und setze mich auf sein Bett.
„Lass uns schauen, was du gleich anziehen wirst. Geh duschen, ich suche raus“ Ich nickte wieder und ging seufzend aus dem Zimmer.
„Lay du weißt, dass du Sehun auch sagen kannst, dass du nicht möchtest?“ Hörte ich seine Mutter und blieb stehen, blickte zur Seite wo sie mit 2 Wäschewannen stand. Ich lächelte sie nur an und nahm ihr eine ab.
„Ist schon ok, tut mir vielleicht ganz gut, als immer mit dem Kopf in den Büchern zu sitzen“
„Ich kann auch Mal mit deinen Eltern reden, damit du mehr Freizeit hast oder überhaupt Freizeit hast“ Sagte sie und ging vor. Ich folgte ihr.
„Nein schon okay, die würden mir dann nur wieder Ärger geben, weil ich mich ausgeheult habe“
„Hm“ Sage sie nur und stellte die Wanne ab, nahm mir die anderen ab und stellte sie dazu.
„Dann geh jetzt duschen, du weißt ja, wo die Sachen sind“
„Jup bis später“ Sagte ich lächelnd und verschwand im Badezimmer, wo ich ausgiebig und nachdenklich duschen ging. War ich bereit auf eine Feier zu gehen? War ich bereit, vor mehreren Menschen, die mich vielleicht kannten, zu tanzen? War ich verdammt nochmal bereit Alkohol zu trinken, obwohl ich es noch nie getan habe? War ich bereit mich so voll laufen zu lassen, dass ich nicht weiß, was ich tue? Nein eigentlich nicht, da ich weiß, dass ich die Weiber vorm Kopf stoßen werde und lieber die Typen nahm und wenn Sehun dann noch nicht getrunken hat oder noch denken kann, wird er es mitkriegen und die anderen natürlich auch. Was dann passiert, wollte ich mir nicht ausmalen, vielleicht würde Sehun nicht mehr mit mir befreundet sein, vielleicht wird er sich zu den Rest der Schule stellen und dann war ich ihnen allen Schutzlos ausgeliefert. Ich schluckte einmal hart und wusch mich dann zu Ende. Eins stand fest, kein Alkohol. Ich stieg aus der Duschen, nahm mir ein Handtuch und band es mir um die Hüfte. Genau in dem Moment klopfte es an der Tür.
„Ja?“
„Kann ich rein kommen oder brauchst du noch einen Moment?“ Fragte die Mutter von Sehun. Sie ist einfach so lieb, sie kümmerte sich um mich und ich war sogar der Meinung, dass ich ihr das erzählen konnte, dass ich schwul bin. Aber Angst hatte ich, dass sie mich auch abstoßend finden wird.
„Komm ruhig rein“ Sagte ich und genau in dem Moment ging die Tür auf. Sie lächelte lieb und kam mit einer Wanne voll Handtücher rein. Stellte diese ab und räumte diese weg. Ich meinerseits verschwand aus dem Raum und ging in Sehuns Zimmer. Dieser stand Telefonierend vor dem Fenster.
„Ja Baby, ich werde auf die Party kommen“
„Echt?“
„Klar komme ich auch später mit zu dir“ Ich konnte sein breites Grinsen schon riechen.
„Ich muss mich jetzt fertig machen, wir sehen uns nachher“
„Bis dann. Lieb dich“ Daraufhin legte er auf und drehte sich um, nur um an einem Herzinfarkt zu sterben.
„Bist du Wahnsinnig dich anzuschleichen?“ Fragte ich total geschockt, was mich zum Lachen brachte.
„Ich habe mich nicht angeschlichen“
„Egal, komm her Honey“ Ich schüttelte lächelnd den Kopf und ging zu ihm.
„Lay?“
„Hm?“
„Du weißt, dass du einen schönen Körper hast und das soll jetzt nicht heißen, dass ich auf dich stehen würde oder sowas, ich will dir damit nur sagen, dass du dich auch Mal etwas zeigen kannst und dich nicht hinter diesen Engen Klamotten verstecken sollst“ Ich wurde rot. Klar ich wusste, dass Sehun raus haut, was ihm im Kopf rumspuckt, aber dass er mir sowas vor dem Kopf wirft, hat mich aus der Bahn geworfen.
„Deswegen“ Fing er grinsend an, kam auf mich zu und hielt mir ein Shirt hin.
„Ziehst du das an“ Ich faltete das Shirt auseinander und schluckte einmal hart.
„Der V Ausschnitt ist so tief, da könnte ich auch Oberkörperfrei rumlaufen“ Sagte ich Sehun, noch roter, als eben. Dieser lachte nur und ging dann zum Bett, um sich drauf zu setzen.
„Zieh dich an“
„Ehm“
„Hier“ Er warf mir eine Boxershort zu, die ich fing und ihn dann anschaute. Erwartet er, dass ich mich jetzt vor ihm anziehe? Ich schluckte einmal hart und legte das Shirt an die Seite, um mir die Boxershort anzuziehen, ließ das Handtuch aber um meiner Hüfte und nahm es erst ab, als ich die Boxershort anhatte.
„Ach Honey, ich kann dir nichts weg schauen, du bist zu süß“ Schmunzelte Sehun und stand auf, um mir eine Hose zu geben.
„Pass ich da rein?“
„Zieh an“ Befahl er, was ich auch tat. Sie saß ziemlich eng. Es war eine gräuliche Hose, war von dem Stoff her, sehr angenehm auf der Haut, aber dass sie so Eng saß, gefiel mir nicht wirklich. Sehun grinste mich breit an, nahm das schwarze Shirt und hielt es mir wieder hin. Ich zog es mir über und fühlte mich, als würde ich Nackt sein. Das Oberteil war so weit ausgeschnitten, dass es meine halbe Brust frei legte.
„Sehun i-.“
„Du siehst gut aus“ Unterbrach er mich und packte mich am Handgelenk, um mich einmal zu drehen. Bei dem intensiven Blick von Sehun wurde ich extrem rot und drehte mich dann wieder um.
„Perfekt. Jetzt nur noch deine Haare“
„Die bleiben so liegen“
„Na gut, aber keine Brille“ Ich nickte und ging wieder ins Badezimmer, wo seine Mutter immer noch war und mich dann musterte.
„Nicht schlecht Lay. Siehst wirklich richtig gut aus“ Lächelte sie mich an. Es beruhigte mich insgeheim, dass nicht nur Sehun mich gut aussehend fand, sondern seine Mutter auch noch. Ich seufzte auf, nahm den Föhn und föhnte meine Haare einfach glatt. Danach ging ich wieder ins Zimmer, nahm meine Sachen raus und ging ins Badezimmer, cremte mein Gesicht ein, putze meine Zähne gründlich und wusch mir noch meine Hände, danach ging ich wieder ins Zimmer. Sehun grinste mich keck an und drückte mich aufs Bett, nahm seinen Kajal und Makeup.
„Halt still“ Sagte er, setze sich rittlings auf meinen Schoß und legte die Sachen neben mir aufs Bett. Es war seltsam Sehun so auf meinem Schoß zu haben, aber es war eben ein anderer Hintergrund, weswegen er auf mir saß. Es ist ja nicht so das wir S-. STOPP! So durfte ich nicht denken, nicht nur ein bisschen. Sehun nahm das Makeup in die Hand und fing an es in meinem Gesicht gleichmäßig zu verteilen. Ich hielt einfach still und beobachtete das konzentrierte Gesicht meines besten Freundes. Als er damit fertig war, nahm er seinen Kajal, legte eine Hand an meine Wange und blickte mich süß an.
„Schau nach oben“ Ich blickte nach oben und ließ ihn den Kajal auftragen. Es war ungewohnt, weswegen Tränen aufkamen, da mein Auge anfing zu brennen. Sehun ließ von dem Auge ab und machte am dem nächsten weiter. Als er fertig war stand er auf und holte eine Art Puder mit einem Pinsel? Keine Ahnung, ich kannte die Scheiße nicht und kannte mich damit auch nicht aus. Er ließ sich wieder auf mir nieder und schmierte mir das Zeug ins Gesicht. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass ich gleich aussah wie misslungene Scheiße. Als Sehun fertig war, schaute er mich schief grinsend an.
„Schau dich an, du siehst zum Anbeißen aus, du wirst sicherlich heute mehr Weiber kriegen als ich, da ich sowieso meine Freundin nehme“ Grinste er noch breiter und stand dann auf, zog mich an der Hand auf die Beine und schob mich zum Spiegel. Mir blieb die Spucke im Hals stecken, als ich sah, wie verdammt gut ich aussah.
„Wie?“ Fragte ich verdutzt
„Ich bin gut hm?“ Ich nickte nur in Trance und wurde aufs Bett gedrückt.
„Ich gehe eben duschen“ Ich nickte und daraufhin verließ Sehun das Zimmer. Mit einem Schwung stand ich wieder auf meine Beine und ging zu meinem Rucksack, wo mein Parfüm drin war und Deo, was ich mir drauf tat und wieder zum Spiegel ging. Ich war überrascht, sehr überrascht. Als ich die Tür nach langem Warten hörte, blickte ich dorthin und setze mich wieder aufs Bett als Sehun rein kam. Er war genauso wie ich vorhin im Handtuch, hatte aber keine Scheu es einfach weg zu legen und sich eine Boxershort raus zu nehmen. Ich schluckte einmal hart und schaute hochrot auf den Boden. Wie konnte er sich einfach so vor meiner Nase ausziehen, klar er wusste nicht, dass ich schwul war, aber trotzdem! Mit meinen Fingern spielend, bemerkte ich nicht, dass Sehun mich ansprach.
„MENSCH LAY“ schrie er, weswegen ich zusammen zuckte und zu ihm blickte.
„Geht das?“ Fragte er und ich blickte ihn von oben nach unten an. Er hatte ein Schwarzes enganliegendes Shirt an, dazu eine Schwarze enganliegende Lederhose und verdammt er sah richtig gut aus. In Trance nickte ich und schaute in sein breit grinsendes Gesicht. Er fing an sich vor dem Spiegel zu schminken, wie er es bei mir vorhin auch getan hatte und verschwand dann wieder aus dem Zimmer. Nach knapp 10 Minuten kam er wieder rein, mit hochgestylten Haaren und Haarspray in der Hand. Zum 3ten Mal heute, ließ er sich auf meinem Schoß nieder, fing an meine Haare etwas zu durchwuscheln, dass sie wild auf meinem Kopf lagen und richtete dann die Strähnen etwas, um danach Haarspray rein zu klatschen. Nachdem er fertig war, stieg er von mir runter und nickte zufrieden.
„Lass uns was essen und dann los gehen, muss noch bei wem vorbei, den wirst du mögen, er begleitet uns und ist richtig lieb, geht aber nicht auf unsere Schule“ Ich nickte und ging dann mit Sehun in die Küche, wo wir uns was aßen und uns dann Schuhe anzogen. Sehun hielt mir eine Lederjacke hin, die ich seufzend überzog und er sich seine anzog. Ich ging noch einmal zum Spiegel und blickte rein. Ich erkannte mich nicht wieder, wäre ich nicht ich, sondern wer fremdes, hätte ich mich Sicherlich angesprochen. Das klang jetzt zwar etwas eingebildet, aber ich fand es Hammer, was Sehun aus mir gemacht hatte. Das einzigste ist, dass ich mich unwohl fühlte, weil ich einfach nicht ich war, ich konnte mich nicht erkennen. Aber es war nur für die Party, danach bin ich wieder ich.

Unterwegs wurde Sehun Bescheid gegeben, dass wir zu diesem Typen doch nicht mussten und liefen direkt zur Party. Man hörte die laute Musik schon etwas weiter weg.
„Sag Mal kommen wir da eigentlich rein?“
„Klar ist von einem Freund. Der scheißt auf mein Alter und wenn du dabei bist, auch auf deins“ Lachte er. Ich nickte nur und beobachtete den Weg aufmerksam. Ich war mir nämlich sicher, dass ich später alleine zurück laufen musste. Ich bekam ein mulmiges Gefühl in meiner Magengegend, als ich daran dachte, bei der Dunkelheit alleine zurück zu laufen. Es lief doch ein Mörder oder ein Tier rum. Mit einem Mal blieb ich stehen und blickte in den Himmel, wo der Mond langsam am höchsten Punkt hoch stieg. Vollmond. Der Wolf.
„Honey?“ Hörte ich Sehun vorsichtig sagen. Ich blickte ihn an und atmete tief durch, ehe ich mit ihm weiter ging.
„Bleib erst einmal bei mir, okay? Danach kannst du Spaß haben“ Ich nickte nur und ging mit ihm ins Innere des Hauses. Es war extrem laut hier und ich mochte es jetzt schon nicht.
„Sehun!“ Schrie ein Weib und sprang ihn förmlich in die Arme. Ich verdrehte die Augen, als ich feststellte, dass es seine Perle war. Mein Gott, ihr Kleid war so kurz, dass man fast alles sah und Sehun schien es nicht einmal zu stören. Genannter folgte seiner Freundin, da sie ihn mit zog und ich wusste auch wohin, denn der Weg führte zu der Toilette. Woher ich das wusste? Da hing ein Schild. Ich seufzte auf und dachte an seine Worte nach. Ich sollte bei ihm bleiben? Soll ich ihm etwa zusehen? Nein, danke. Meine Beine trugen mich durch die tanzende Menge an den Tresen, wo ich mich auf einer dieser Barhöcker niederließ. Am liebsten wäre ich wieder zurückgegangen, denn ich fühlte mich sichtlich unwohl, da ich jetzt ganz auf mich alleine gestellt war.
„Süßer willst du was trinken?“ hörte ich einen Typen neben mir und blickte ihn an. Sah eigentlich ganz gut aus. Warte Stopp, hatte der mich grade Süßer genannt? Ich zog eine Augenbraue hoch, was ihn zum Lachen brachte. Ehe er mir die Hand hinhielt. Ich zögerte kurz nahm sie dann aber.
„Jongdae, nenn mich aber Chen, tun alle hier und wie heißt der Hübsche?“
„Yixing. Lay reicht aber“ Lächelte ich.
„Chinese?“ Ich nickte. Chen ließ sich neben mir auf den Barhocker nieder und grinste nur.
„Willst du jetzt was trinken?“
„Meinetwegen, aber nichts starkes“ Lächelte ich und Chen bestellte irgendwas und stellte es mir dann vor die Nase.
„Was führt eine Schönheit wie dich hier her? Bist du nicht vergeben?“
„Nein und du?“
„Stehst du auf Frauen oder Männer oder sogar beides? Und nein, bin Single“ Sagte er und rutschte ein Stück näher. Ich schaute auf meine Finger, weil ich seine Frage nicht ehrlich beantworten wollte.
„Honey“ Hörte ich eine bekannte Stimme und zwei Arme legten sich um mich und ein Kopf auf meine Schulter.
„Ich verstehe“ Lachte Chen und blickte Sehun an.
„Chen verzieh dich. Er steht nicht auf Männer und wird nicht mit dir ins Bett springen“ Woher kam der eigentlich? Ich seufzte auf, als mir bewusst wurde, dass Sehun grade gelogen hatte, aber er wusste es ja nicht. Ich fühlte mich unwohl und lehnte mich einfach nach hinten, an Sehun und schaute das Glas an, ehe ich es in die Hand nahm und was davon trank. War eigentlich ganz lecker, aber ich wollte ja nicht zu viel, deswegen werde ich es langsam trinken und nur das.
„Komm mit mir tanzen“
„Du bist doch selber Schwul“ Seufzte Chen zu Sehun.
„Nur weil ich meinen besten Freund bitte, mit mir auf die Tanzfläche zu gehen, heißt es noch lange nicht, dass ich schwul bin und nebenbei, ich habe eine Freundin, also verzieh dich endlich“ Knurrte Sehun wütend. Ich seufzte wieder auf, schaute Chen entschuldigend an, trank mein Getränk einfach ganz aus und stieg von dem Hocker runter. Von wegen langsam trinken, aber irgendwie muss ich die zwei ja trennen. Ich nahm Sehuns Hand und zog ihn hinter mir her auf die Tanzfläche, wo ich mich erst nicht so ganz zurecht fand, aber dadurch das ich Tänzer bin, konnte ich mich gut dazu mischen. Sehun und ich hatten viel Spaß, unterhielten uns, lachten zusammen und tanzten bis und die Beine nicht mehr halten konnten.

Irgendwann saß ich an dem Tresen und trank mein drittes und letztes Glas, denn ich hatte vor, gleich zu gehen. Mit einem seufzten drehte ich mich um und erstarrte, als eine Person vor mir stand. Aber er ging einfach an mir vorbei, um sich was zu bestellen.
„Honey, ist es okay, wenn ich und meine Freundin gehen oder soll ich noch bei dir bleiben?“ Ja sollst du.
„Kein Thema, ich kenne den Weg ja“ Lächelte ich und wurde in eine Umarmung gezogen. Danach verabschiedete er sich und verschwand in der Menge.
„Soll ich dich Nachhause begleiten?“ Hörte ich eine Stimme neben mir und drehte mich auf dem Hocker dorthin, wo Chen stand und mich musterte.
„Sorry wegen vorhin“ Wechselte ich das Thema.
„No Problem. Du bist Schwul hm?“ Ich blickte nur nach unten und kaute auf meiner Unterlippe rum.
„Süßer für mich kein Thema, kommt mir ja nur gelegen, dass eine Schönheit wie du, auf Typen steht. Und Sehun werde ich auch nichts sagen“ Ich lächelte ihn dankend an.
„Soll ich dich begleiten?“
„Ich gehe jetzt und es ist besser, wenn ich alleine gehe. Vielleicht sehen wir uns ja morgen“ Sagte ich lächelnd und stieg von dem Barhocker runter.
„Klar bin Morgen auch da.“
„Ich nämlich auch“ Lächelte ich und wurde mit einem Mal an Chen gezogen. Er hatte einen Arm um meine Hüfte geschlungen und drückte mich an seinen Körper.
„Schenk mir einen Kuss“ hauchte er und ich schüttelte den Kopf. Er machte mich nervös, ich wollte nur noch Nachhause, zumindest nach Sehun. Er schüttelte nur den Kopf, lehnte sich vor und hauchte mir einen Kuss auf die Wange.
„Wir sehen uns ja morgen und dann will ich mehr Zeit mit dir verbringen“ Ich nickte nur, drehte mich um und verschwand. Ich wollte nur noch hier weg.

Draußen atmete ich erst einmal die frische Luft ein und lief dann los. Es war langweilig, mit Sehun hatte ich unterwegs immer Spaß. Ich hasste es, dass er immer so viele Weiber hatte, denn er hatte seitdem weniger Zeit für mich und ich hätte ihn gerne mehr um mich. Mit meinen anderen Freunden kann ich mich nur treffen, wenn ich sage, dass ich lernen gehe, weil meine Eltern meinen, die würden ein schlechter Umgang sein. Sehun konnte aber zu mir kommen und ich durfte bei ihn schlafen, also mein einziger Freund, den ich täglich um mich haben könnte und es früher auch so war. Aber seit wir 16 sind, war er immer mehr bei Weiber und jetzt ist es fast unerträglich. Als ich an den paar Sackgassen vorbei kam, konnte ich ein komisches Wimmern draus hören und blieb stehen. Es klang wie eine Frau, eine Frau, die grade litt. Ich schluckte einmal hart und ging ein Schritt näher heran. Ein weiteres wimmern und mein Körper fing an zu zittern. Ich war neugierig, ich wollte wissen, wieso ich eine Frau hören konnte und ging weiter rein. Es wird nichts sein, vielleicht nur ein Pärchen das grade in einer Dummen Ecke rum machte. Mehr wird dort nicht sein, da war ich mir sicher. Ich schluckte wieder hart und nahm mein Handy raus, um die Taschenlampe anzumachen und dann weiter rein zu gehen. Als ich weit genug drin war und das Wimmern lauter wurde, leuchtete ich dorthin und mir wurde übel. Die Frau lehnte an der Wand, den Kopf zur Seite und viel Blut lief an ihren Körper runter, vom Hals aus. Eine Person stand vor ihr, komplett schwarz gekleidet und hing mit dem Gesicht an ihrem Hals. Wenn das rummachen ist, dann frage ich mich, wo das Blut herkam und die Frau auf den Boden viel, da die Person die Frau los ließ. Sie zuckte noch, ehe ihr Körper sich gar nicht mehr bewegte. Ich blickte zu ihrem Hals, der ziemlich offen lag und viel zu viel zu sehen war. Ich blickte ängstlich und mit Tränen in den Augen zu der Person, die den Kopf in meine Richtung drehte und mich schief angrinste. Ich konnte nichts außer den Mund der Person sehen und als sie lächelte traten viele Spitze Zähne raus. Um ehrlich zu sein oben 4, 2 zu lange und daneben etwas kürzer und sie waren alle 4 Spitz und dann unten genau dasselbe. Es sah schon aus, als wäre es ein Hunde Gebiss. Mein Herz war am Rasen, die Tränen liefen mir Literweise aus den Augen und mein Körper zitterte. Ich wollte hier weg, aber meine Beine trugen mich nicht. Ich hatte Angst, die Panik kroch in meinem Körper hoch und ließen eine Gänsehaut austreten. Mir war übel, ich wollte aufwachen, aus diesem Albtraum raus kommen. Die Person drehte sich komplett zu mir und kam mit langsamen Schritten auf mich zu. In dem Moment reagierte mein Körper wieder und ich drehte mich in Windeseile um und rannte los. Ich wusste wo das Haus war und es würde nicht lange dauern, im normalen Tempo 10 Minuten, wenn ich so rannte, würde ich vielleicht nur 2 Minuten brauche. Ich wurde schwächer, da ich auf der Party schon zu viel getrunken und getanzt hatte. Aber ich konnte nicht anhalten, ich hatte zu viel Angst. Ein Blick nach hinten verriet mir, dass mir diese Person folgte. Als ich dann vor der Haustür zum Stehen kam, klingelte ich Sturm und blickte nach hinten, wo die Person stand und in langsamen Schritten auf mich zukam. Ich schluchzte auf und klingelte immer weiter sturm. Die soll endlich diese verdammte Tür auf machen, ich bekam immer mehr Angst. Ich wurde nervös und blickte wieder nach hinten, wo die Person über die Straße zu mir lief. Ich fing an gegen die Tür zu boxen und zu schreien, dass sie endlich auf machen sollte. Schluchzer verließen meinen Mund, Tränen rannten über mein Gesicht, mein Herz sprang mir fast aus der Brust und mein Körper zitterte so stark, dass ich das Gefühl hatte, ich würde gleich umkippen. Ich blickte wieder nach hinten und musste bedauerlich feststellen, dass er auf der Treppe stand und wieder grinste. Ich drehte mich ganz um und drückte meinen Rücken gegen die Tür, um die Person ängstlich anzuschauen. Als ich Treppen hörte, drehte ich mich wieder um und klingelte immer mehr. Sehuns Mutter riss verschlafen die Tür auf und ich fiel ihr in die Arme, schlug die Tür zu und rutschte daran runter, natürlich mit ihr, da ich in ihren Armen immer schwerer wurde.
„Lay beruhig dich“ Sagte sie vorsichtig und wiederholte dieses immer wieder und als sie merkte, dass es nicht klappte, umarmte sie mich einfach ziemlich fest und fing mich an in ihren Armen sanft hin und her zu schaukeln.
„Psscht“ Beruhigte sie mich. Als ich dann endlich aufhörte zu weinen, half sie mir hoch und ging mit mir in mein Zimmer. Also Sehuns.
„Bleib hier Schatz, ich werde Sehun anrufen“ Ich nickte und beobachtete, wie sie das Zimmer verließ. Mit schnellen Schritten ging ich zum Fenster und konnte die Person dort stehen sehen, ehe ich schnell die Rollatoren runter ließ. Ich kickte die Schuhe von meinen Füßen und rollte mich in der Decke ein.
„Sehun wird gleich da sein“ Ich riss die Augen auf und setze mich dann hin.
„Hol ihn ab bitte, ich will nicht, dass er zu Fuß geht, bitte!“ Schrie ich sie schon fast an.
„Ganz ruhig, die Mutter seiner Freundin bringt ihn“ Ich schluchzte auf und ließ mich auf die Seite nieder, rollte mich wie ein Embryo zusammen und umarmte die Decke fester.
Als es unten klingelte, ging sie runter und öffnete die Tür. Ich konnte schnelle Schritte hören und dann Sehuns Atem. Er schloss die Tür und zog sich seine Schuhe aus. Ich öffnete langsam die Augen und konnte sehen, wie er sich bis zur Boxershort auszog, die Decke von meinem Körper nahm und sich hinter mir ins Bett legte um mich von hinten zu umarmen.
„Ich bin da Honey, dir kann nichts passieren“ Flüsterte er. Ich drückte ihn sanft weg, zog mich unter der Decke genauso aus und drehte mich dann um, damit ich in seinen Armen lag und mich mit dem Gesicht an die Brust drückte.
„Ich habe A-Angst“ Stotterte ich und schluchzte wieder auf.
„Honey, was ist passiert“ Ich öffnete die Augen, umarmte ihn immer fester und starrte seine Brust an. Alles spielte sich vor meinem Inneren Augen nochmal ab und ich drückte mich automatisch mehr an ihn. Sehun drehte sich auf den Rücken und zog mich halb auf sich.
„Ich wollte Nachhause..“ Fing ich an und atmete tief durch.
„Ich hatte auf den Weg hierher in einer Gasse, ein lautes Wimmern einer Frau gehört und ging darein, ich wollte wissen, was das war. Es hätte eine heulende Frau sein können oder welche die Rum machten, ich wusste auch nicht, was mich dazu geritten hat, darein zu gehen, ich wollte es einfach wissen.“ Erzählte ich weiter und hatte alles wieder Bildlich vor den Augen.
„Ich ging also rein und sah, wie eine Person vor einer Frau stand und sie den Kopf zur Seite hatte“ Ich fing an zu zittern.
„Honey, die haben sicherlich nur rum gemacht.“
„Nein.“ Sagte ich und strich über Sehuns Brust.
„Er hatte sie, als er mich entdeckt hatte, fallen gelassen und ihr ganzer Hals war offen, man konnte viel zu viel sehen von dem Inneren ihres Halses. Die Person hatte mich dann angeblickt und überall war Blut. Als er mich dann schief angegrinst hatte, stachen 8 Spitze Zähne raus, ich weiß, dass klingt total dumm, aber ich habe es gesehen“ Schluchzte ich und drückte mein Gesicht mehr an ihn.
„Er hatte 2 sehr Spitze, etwas längere Zähne oben, neben jeden Zahn davon war jeweils ein etwas kleinerer Spitzer Zahn. Unten genau dasselbe, es sah aus wie ein Hundegebiss“ Sehun drückte mich mehr an sich.
„Er hatte mich bis hierher verfolgt, ich dachte ich würde sterben, weil deine Mutter die Tür erst spät aufgemacht hatte“
„Ich will nicht gemein klingen Honey, aber ich glaube, du hast zu viel Alkohol getrunken. Sowas gibt es nicht, schlaf jetzt erst einmal und wir reden Morgen nochmal darüber. Ich werde dich morgen auch nicht aus den Augen lassen und wenn du nicht feiern willst, gehen wir auch nicht“ Ich nickte und zog die Decke richtig über uns, ehe ich erschöpft die Augen schloss.

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Bis zum nächsten Mal :)
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