Jeder will die Welt beherrschen

GeschichteAbenteuer, Romanze / P18
Haytham Kenway Hope Jensen Liam O'Brien OC (Own Character) Shay Patrick Cormac
20.07.2015
17.09.2019
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Disclaimer: Die Charaktere aus Assassins Creed Rouge gehören Ubisoft und ich verdiene  kein Geld damit, sondern leihe mir sie nur mal kurz aus. Das gleiche gilt für andere Teile von Assassins Creed.





Zwei Tage später bekam ich endlich Gelegenheit heraus zu finden, wo Shays Tante lebte. Ich musste Liam nur geschickt ausfragen, denn der Assassine kannte meinen Templer schon seit er ein kleines Kind war und wusste somit bestimmt über die Frau Bescheid. Pünktlich zur Mittagszeit erschienen Caroline und Liam bei mir im Hospital. Ich führte die beiden in mein Arbeitszimmer und Liam setzte sich artig auf den Stuhl vor meinem Schreibtisch.



Ich legte alles was ich brauchte auf meinem Tisch zurecht und fing an seinen Verband zu lösen. Das letzte Stück klebte fest, ein kleiner Ruck von mir löste den Stoff von Liams Haut. Ich hörte den Assassinen auf irisch fluchen und musste Grinsen. „Wo ist denn der Höllenhund, der meinen Kopf fressen soll?“, fragte ich Liam frech. Er schaute mich überrascht an. „Seit wann... ja ich weiß, wer dir das beigebracht hat“, meinte er nur und blickte wieder zu meiner Freundin. „Wer hat dir irisch beigebracht?“, fragte Caro ihren Liebsten. „Mein Vater und später die Tante eines Freundes. Sie war streng katholisch und mein Freund und ich mussten immer mit zur Kirche ob wir wollten oder nicht. Die Gute sprach kaum ein Wort Englisch und ihr Neffe musste immer für sie übersetzten“, erzählte Liam und ich konnte mir denken, welchen Freund er meinte. „Hat er mir gar nicht erzählt, er sagte nur das er oft eine mit dem Gürtel bekam“, rutschte es mir raus. Liam schaute mich an. „Er hat dir von dem Drachen erzählt? Auch, dass sie ihn rausgeschmissen hat, als er am dringendsten jemanden brauchte?“, fragte mich Liam



„Hat er, aber nicht alles. Liam, kannst du mir einen kleinen Gefallen tun?“, fragte ich ihn und war meinem Ziel schon sehr nahe. Da Caroline mit im Raum war, konnte er nicht wirklich nein sagen. Liam schaute zuerst mich an, dann Caro. „Na los, Liam. Faith hat dir geholfen“, meinte diese nur. „Was willst du?“, knurrte er mich an. „Oh ich wollte nur wissen wo besagte Tante wohnt, mehr nicht“, sagte ich und lächelte ihn freudig an. Liam blickte mich skeptisch an. „Na los, sag es ihr, mon chéri“, drängte nun auch noch Caro. „Okay, aber du hast es nicht von mir Faith“ „Wenn ich ihm sagen würde, das du hier wärst würde ich selbst genug Ärger bekommen“, antwortete ich und legte einen neuen Verband um Liams Schulter. „Sie lebt in Waterfront in der 10ten Straße. Es ist ein blaues Holzhaus mit einem kleinen Garten davor. Nur drei Straßen weiter ist einen Kirche“, erklärte er mir.
„Danke Liam“, sagte ich aufrichtig zu ihm und schenkte dem Assassinen einen kleinen Kuss auf die Wange. Caro schaute mich ein wenig böse an. „Ich nehme ihn dir nicht weg.“
sagte ich und verabschiedete kurze Zeit später die beiden.



Ich beendete meine Arbeit und als es bereits später Nachmittag war kam ich vor besagten Haus an. Was würde mich da wohl erwarten? Sollte ich mich wirklich in diese Angelegenheit einmischen? Ja, eindeutig! Shay würde niemals freiwillig zu ihr gehen, aber sollte nicht jeder eine zweite Chance in seinem Leben bekommen? Ich stieg von Banfhlath ab, band ihre Zügel an dem Gartenzaun fest und tritt zur Eingangstür des Hauses. Meine Finger berührten das Holz und ich klopfte an. Nach einer Weile hörte ich Schritte. Die Tür wurde geöffnet und ein alter Mann schaute mich fragend an. „Hallo ist Miss Cormac da?“, fragte ich und verfluchte mich dafür, dass ich Liam nicht nach den Nachnamen von Shays Tante gefragt hatte.


Der Mann schaute mich an, auf seiner Stirn bildeten sich tiefe Falten und sein Gesicht wurde zornig. „Was wollen sie hier, Miss?“, knurrte er. „Zu Miss Cormac oder ist das nicht ihr Haus?“, meinte ich ein wenig frech. „Doch, nur wer seid ihr?“ Na, da hatte ich wohl mal wieder meine gute Erziehung vergessen. Ich machte einen kleinen Knicks und lächelte höflich. „Mein Name ist Faith McGregor und ich suche die Dame des Hauses. Ich würde gerne etwas mit ihr besprechen. Es geht um ihren Neffen“, grinste ich den Mann vor mir an. „Mein Neffe ist tot und nun verschwindet“, fauchte auf einmal eine Frau und schlug mir die Tür vor der Nase zu. Na, das war ja alles andere als gut gelaufen. Ich klopfte erneut an, doch niemand öffnete mir. Da musste ich mir wohl etwas anderes einfallen lassen. Wenn Shays Tante dachte, er wäre tot, machte die Dame sich vielleicht große Vorwürfe dass sie ihren Neffen nicht besser behandelt hatte. Ich schaute mich um und kletterte flink über den Gartenzaun in den Hinterhof des Hauses. Von dort ging es über drei Kisten zu einem offenen Fenster im ersten Stock. Leise betrat ich das Haus. Das Zimmer war ein Schlafzimmer, welches sauber und gemütlich aussah. Ich verließ das Zimmer und kam in einen kleinen dunklen Flur. Am Ende sah ich die Treppe, welche in das untere Stockwerk überging.


Ich hörte die Stimmen von dem Mann und der Frau. Sie stritten sich und wurden dabei immer lauter. „Der hat dich im Stich gelassen, Ruth und ist tot“, schrie der Mann rum. „Aber warum kommt dann eine Frau und will mit mir über ihn reden?“ „Sie hat einen Bastard von ihm, ganz einfach und will Geld“, erklärte er der Frau. „Na, so ist das nicht“, mischte ich mich nun ein und trat die letzten Treppenstufen herunter. Die beiden sahen mich geschockt an. „Wie kommen sie ihr rein?“, fragte mich der Mann. „Durchs Fenster im Schlafzimmer. Und zu Shay, er ist nicht tot. Er lebt hier in New York“, sagte ich und legte vorsichtshalber meine Hand an meinen Säbel. Der Mann sah aus als würde er mich gleich anspringen. „Ist er wirklich am Leben? Sein Freund Liam hat gemeint, er wäre tot. Ins Meer gestürzt“, meinte die Frau und ich sah Hoffnung in ihrem Blick. „Sie lügt, Ruth. Sie ist eine Einbrecherin und will nur Geld von dir“, fing der Mann wieder an. Doch die Dame ignorierte ihn und sah mich freundlich an. „Wo ist er?“, fragte sie. „In Greenwich im alten Fort Arsenal“ „Gut. Horst wir gehen jetzt da hin“, beschloss sie und schnappte sich ihren Umhang. Ihr Mann tat, was sie sagte und zusammen verließen wir das Haus. „Danke, Miss McGregor“, verabschiedete sie mich freundlich.
Ich stieg grinsend auf meine treue Gefährtin und trat den Heimweg an, zum Apple Pie. Ins Fort traute ich mich noch nicht, da meine Großmutter mir bestimmt dort auflauern würde.


Ich lag schon in meinen Bett, als ich ein Klopfen am Fenster hörte. Murrend stand ich auf und ließ meinen Templer ein. Wenn ich vielleicht wacher gewesen wäre, hätte ich seine verdammt schlechte Laune bemerkt, aber ich war einfach tot müde und wollte nur noch schlafen. „Faith“, knurrte er mich an. Ich hörte den Ton in seiner Stimme und ahnte schlimmes. Langsam drehte ich mich zu Shay und ich sah in seine kalten wütenden Augen. „Was bitte verstehst du nicht an das ist Kompliziert mit meiner Tante. Du hast ihr verraten, wo ich bin und die Frau hat nichts besseres zu tun, als zu mir zu kommen und mir ihre Schuldscheine unter die Nase zu halten. Sagt mir, ich solle sie zahlen, so als Ausgleich, dass sie mich aufgezogen hat. Und das ist nur die Spitzte des Eisbergs. Wusstest du, dass ihr Mann ein Spieler ist? Nein, wusstest du nicht, aber ich. Ich wusste die ganze Zeit über, was meine Tante so treibt. Du hättest mich ja fragen können, statt über meinen Kopf zu entscheiden“, knurrte er bedrohlich. „Ich wollte doch nur....“, fing ich an. „Egal was du wolltest, es war nicht deine Entscheidung!“, schrie Shay und kletterte wieder aus dem Fenster. Ich sah noch, wie mein Templer in der Nacht verschwand, dann war nur Stille. Na toll, das hatte ich ja super hinbekommen. Dabei wollte ich nur helfen. Ich zog schnell mein Nachthemd aus und schlüpfte in meinen Ornat. Wenn ich schnell genug war, konnte ich Shay vielleicht noch einholen.


Ich erreichte das Fort und alles war dunkel. Nur die Wache am Tor hatte eine
Laterne entzündet. Elegant lies ich mich auf die Straße fallen und ging zu dem Soldaten. „Miss McGregor, was führt euch um diese Zeit hier her? Master Cormac ist nicht da“, begrüßte mich der Mann. Shay war also nicht da? „Nichts“, sagte ich betrübt und ging in die andere Richtung davon. Am nächsten Haus kletterte ich hoch. Ich schloss meine Augen und konzentrierte mich auf meine Umgebung. Die Welt um mich wurde Grau und nach einer Sekunde war alles wieder normal. Keine Menschenseele war auf der Straße und Shay konnte ich auch nicht entdecken. Also fing ich an, durch die ganze Stadt zu laufen, auf der Suche nach Shay.


*****


Ich sah Shay eine Woche nicht und das spiegelte sich in meiner Laune wieder. Ich war mürrisch bis zum geht nicht mehr. Wieso musste ich mich auch in seine Angelegenheit mischen? „Faith, wenn du die Kartoffeln noch weiter so schneidest, können wir daraus nur noch Brei machen“, ermahnte mich Caro. Ich schaute auf das Schneidebrett vor mir, wo die Kartoffeln in lauter kleinen Stückchen lagen. „Was ist mit dir los?“, fragte sie mich. „Nichts, mein Leben geht nur gerade vor die Hunde. Seit ich bei Shays Tante war, ist er sauer auf mich und spurlos verschwunden. Ist einfach mit seinem Schiff davon gesegelt, wer weiß wo hin. Meine Großmutter ist in der Stadt und ich muss aufpassen, das ich ihr nirgends über den Weg laufe“, fing ich an, Caro mein Leid zu klagen. „Rede doch einfach mit ihm und deiner Großmutter. Kann doch nicht so schwer sein“, meinte sie fröhlich und fing an ein Lied zu summen. Ja so schwer konnte es ja nicht sein. „Daingard!“, fluchte ich, weil mein Messer abgerutscht war und ich mir in die Hand geschnitten hatte. Aus Reflex wischte ich mit der Hand über mein Kleid. Na super jetzt war auch dieses mit Blut getränkt. Mein Ornat hatte heute Mittag im Hospital schon was abbekommen und wartete darauf gewaschen zu werden. Und jetzt das! Ich hatte nur noch dieses Kleid hier, der Rest war im Fort. Schnell machte ich einen Verband darum und sagte Caro, dass ich noch etwas erledigen musste.


Eine halbe Stunde später erreichte ich das Fort. Die Wache lies mich hinein, mein Weg führte in den Ankleideraum von Shay und mir. Dort nahm ich einen frischen Ornat und zwei einfache Kleider. Warum waren die nur ganz unten in meiner Truhe? Als ich die Kleider raus nahm, entdeckte ich die Schatulle, welche ich von Evans hatte. Ich legte meine Kleider beiseite und griff nach der kleinen Kiste. Ich hatte schon wieder das Gefühl, mich würde etwas rufen. Vorsichtig strich ich mit der Hand über das Holz, als ich mit meinem Verband hängen blieb. Vor Schreck ließ ich die Schatulle fallen, welche sich durch den Aufprall öffnete. Ich hob die Schatulle wieder hoch, da viel mir eine kleine Kerbe an der Seite im Holz auf. Ich drückte mit meinen Fingernagel in die Kerbe, als sich ein weiteres Fach öffnete.


Das Fach war mit Samt ausgelegt und darauf lag eine Art Metallstift, nur hatte ich so ein Metall noch nie in meinen Leben gesehen. Ich nahm es vorsichtig in die Hand und hielt die Luft an. Hoffentlich löste sich das Ding nicht auf, dachte ich. Doch es blieb wie es war. Einfach ein kühler Metallstift. Ich betrachtete das Ding näher und erkannte, dass es kaputt war. So als wäre vorne und hinten etwas abgebrochen wurden. Ich legte den Metallstift vorsichtig wieder zurück, doch beim hineinlegen berührte das Metall meine Wunde, da mein Verband anscheinend verrutscht war.

Was dann mit mir geschah wusste ich nicht. Ich sah viele Bilder vor mir, Bilder aus meinen Leben. Erinnerungen an meine Mutter und Vater, die ich in all den Jahren immer verdrängt hatte. Auf einmal sah ich eine der Erinnerungen ganz klar. Mein Vater stand in seinem Arbeitszimmer und hielt eine Art kleinen goldenen Edelstein in der Hand. „Was hat es nur damit auf sich?“, fragte er sich. Doch bevor er weiter reden konnte, drehte er sich zu mir um. „Eigentlich solltest du längst im Bett sein, kleiner Spatz“, sagte mein Vater. Er legte den Stein weg und nahm mich auf den Arm. „Komm, du kannst die Nacht bei mir schlafen.“


Mit einmal war ich wieder im Ankleideraum. Was zur Hölle war da gerade passiert? Ich schaute auf den Stift, doch er lag kühl in meiner Hand. Nun, was immer dieses Ding zu sein schien, mein Vater hatte anscheinend was damit zu tun. Nur was war es? Das einzig was ich genau sagen konnte war, das es sich um ein Artefakt der Vorläufer handelte und somit sollte es nicht in die falschen Hände geraten. Ich schnappte mir die Schatulle, legte den Metallstift hinein und packte alles in meine Tasche. Wenn mir jemand etwas über diesen Stift sagen konnte, dann meine Großmutter. Aber wo wohnte sie zurzeit? Ich ging zu Shays Schreibtisch und fand obendrauf eine Einladung zu einem Essen in der Mainstreet. Heute um zwanzig Uhr, der Schrift nach würde meine liebe Großmutter die Gastgeberin sein. Ich grinste, na da würde ich wohl meiner lieben Großmutter einen Besuch abstatten.


Ich verließ das Fort und lief gemütlich zum Apple Pie. Das Essen bei Lady Melanie würde mindesten drei Stunden dauern und bei dem was ich sie fragen wollte, wären Zuhörer nur hinderlich. Im Apple Pie zog ich mir meinen schwarz-roten Meisterornat an, legte sämtliche Waffen an und über mein Dachfenster begab ich mich auf den Weg ins East Villiage. Nach fast einer Stunde kam ich endlich an. Wer konnte denn Wissen, das ich an zwei Bandenquartieren vorbei musste und die Typen unbedingt noch auf mich schossen. Ich war doch nur ein harmloser Passant, der gern abseits der Wege ging. Aber meine Großmutter hatte natürlich kein normales Haus gemietet, sondern gleich eine Villa gekauft. Da sah man, dass in diesen Teil meiner Familie Geld keine Rolle spielte.Ich schlich mich geschickt an den vielen Wachen vorbei und suchte nach einen Weg ins Haus. Mein Blick glitt an der Fassade entlang, dann hatte ich einen Weg gefunden.


Über den Balkon kletterte ich in den ersten Stock des Hauses und betrat das Zimmer dahinter. Es war ein riesiges Schlafzimmer mit einem großen Himmelbett in der Mitte des Raumes. Vor dem Bett stand ein weich gepolsterter Hocker. An der Linken Seite stand eine Kommode und ein großer Waschtisch. Rechts entdeckte ich einen riesigen Kleiderschrank. Das war dann wohl das Schlafzimmer meiner Großmutter, dachte ich. Lautlos öffnete ich die Tür des Zimmers und schlich den Flur entlang, um leise die Treppe hinunter zu gehen. Aus dem Esszimmer hörte ich ein Stimmengewirr und so wusste ich, dass das Fest noch in vollen Gange war. Ob Shay auch mit unter den Gästen war? Immerhin hatte er eine Einladung und sein Schiff lag wieder im Hafen vor Anker. Ich versuchte nicht an meinen geliebten Mann zu denken und spähte durch einen kleinen Türspalt in das Esszimmer. Ich sah den Richter und seine Frau, Charles Lee und Master Johnson. Also ein kleines Templerfest, aber wie sollte es auch anders sein. Meine Großmutter war selbst im Orden, ein unverzichtbares Mitglied des englischen Ritus.


Ich hatte fürs erste genug gesehen und lief in die andere Richtung davon. Als ich endlich das Arbeitszimmer meiner Großmutter gefunden hatte, schloss ich die Tür und bediente mich erst mal an ihren hochprozentigen Alkohol, um meine Nerven ein wenig zu beruhigen. Ich nahm ein Glas von der Anrichte um mir die farblose Flüssigkeit einzuschenken. Ein Schluck sagte mir, das es Gin war. Warum trank meine Großmutter nur dieses Zeug. Was hatte die Frau gegen einen guten schottischen Whisky? Ich stellte mich vor das große Fester, welches in den Garten zeigte und schaute den Flammen im Kamin zu. Ich wartete bestimmt eine geschlagene Stunde, als die Tür zum Raum geöffnet wurde. Ich sah auf und erkannte drei Personen, die in den Raum kamen. „Hier können wir ungestört reden Master Kenway, Master Cormac“, sagte eine weibliche Stimme. Die Tür wurde geschlossen, aber durch das wenige Licht vom Kamin hatten mich die drei noch nicht gemerkt.


„Was ist so wichtig Lady Melanie?“, fragte Shay sie. „Ganz einfach es geht um den Schutz meiner Enkelin. Master Law hat, aus mir unbekannten Gründen, ein Auge auf sie geworfen“, erklärte sie den beiden Herren. „Warum?“, fragte ich und gab somit mein hier sein Preis. Alle drei drehten sich in Richtung Fenster zu mir. „Faith was machst du hier?“, fragte mich Shay überrascht. „Darf ich meiner Großmutter etwa keinen Besuch abstatten“,antwortete ich kühl und ging eine Schritt ins Licht. Meine blauen Augen leuchteten im Schein der Flamen eisig-blau. „Du hättest die Vordertür nehmen sollen, kleine Lady. Ich habe dich ehrlich gesagt beim Essen vermisst, obwohl du bestimmt...“, doch weiter kam sie nicht, ich unterbrach sie einfach. „Was? Dich blamiert, so wie bei den Debütantinnenball oder fast jeden Tag, wenn ich etwas gemacht habe, was dir nicht gepasst hat? Ich wollte dich eigentlich etwas fragen, aber es ist sowie so sinnlos mit dir zu reden. Wenn du nicht recht bekommst, hörst du eh nicht zu“, fauchte ich und spürte wie der Metallstift sich in meine verletzte Hand drückte. Wann hatte ich den denn aus der Schatulle genommen? Doch bevor ich was tun konnte spürte ich wieder dieses seltsame Gefühl, dann war alles Schwarz.





Anmerkung: Und wieder ein neues Kapitel für euch, hoffe es hat euch gefallen. Danke wie immer an meine liebe Chaoshexe für das korrigieren und danke an alle Leser und Review- Schreiber. Und danke für den neuen Favoriteneintrag.  
So bis zu nächsten Kapitel


euer kleiner Todesengel


-Schale mit Gummibärchen hinstell-
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