永遠に - Für immer…

von Lemming01
GeschichteRomanze, Familie / P16
18.07.2015
18.07.2015
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Hallo ^^

also erstmal danke, dass du diesen One-Shot angeklickt hast.

Also zwischendurch sind im Text 2 Links eingebaut. Wer möchte kann an dieser Stelle die Musik einschalten ^^

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永遠に - Für immer…

Nervös zupfte ich an meiner Krawatte herum, als mir Sasuke auf die Finger schlug. „Lass das, sie sitzt gut! Normalerweise bist du doch auch nicht so nervös!“ Wenn ich nicht so schrecklich nervös wäre, würde ich ihn jetzt anfahren, doch einen Kommentar konnte ich mir trotzdem nicht verzwicken. „Ja und! Du weißt was heute für ein Tag ist, Sasuke! Heute am Abend werde ich endlich Hinata meine Frau nennen können!“ Ein schmutziges Lächeln stahl sich auf sein Gesicht und er flüsterte: „Ich glaube, du wirst heute Abend noch ganz andere Dinge mit Hinata machen können.“

Ich lief daraufhin spürbar rot an und mein Gesicht wurde heiß. Er hatte einen Nerv getroffen. Plötzlich klopfte mir jemand auf die Schulter. Es war Shikamaru. „Alle wären jetzt dann soweit. Bereit?“ „Ja.“ Noch nie war ich mir bei etwas so sicher.

Heute war es endlich so weit. Hinata und ich würden heiraten. Vor 4 Jahren hatte sie mir ihre Liebe während Pains Angriff gestanden. Kurz darauf sind wir zusammengekommen. Nun waren wir seit einem Jahr verlobt. Wir waren beide aufgeregt, weil wir nicht wussten, was uns erwarten würde, denn die Planung der Hochzeit hatten unsere Freunde übernommen. Auch wenn wir ihnen vertrauten, eine gewisse Unsicherheit blieb trotzdem. Würde alles glatt laufen? Würde alles so funktionieren wie erhofft? Ich wünschte es mir von ganzem Herzen.

Sasuke schob mich aus der Tür. „Nun komm schon, man lässt seine Braut doch nicht warten!“ Ich lächelte ihn an. Vor eineinhalb Jahren ist Sasuke zurückgekehrt. Er schaffte es von Orochimaru zu fliehen und hatte ihn bei seiner Flucht getötet, der Rache an seinem Bruder hatte er entsagt. Mit seiner Hilfe und dem Teamwork von Team 7 hatten wir alle bekannten Mitglieder von Akatsuki ausgelöscht. Seit seiner Rückkehr hatte er sich sehr verändert. Er war offener, freundlicher und legte mehr Wert auf Freundschaft. Wir verstanden uns besser als jemals zuvor und so geschah es schließlich, dass ich ihn bat, mein Trauzeuge zu werden.

Ich lächelte ihn an und strich mir einige widerspenstige Strähnen aus dem Gesicht, welche sich weigerten in Position zu bleiben. Ich ging, flankiert von meinem Trauzeugen und Shikamaru, den langen Gang im Hyuuga-Anwesen entlang, welcher mich direkt in den Garten bringen sollte. Ich war neugierig auf den Platz, an dem Hinata und ich unser gemeinsames Glück besiegeln wollten. Als ich durch die Gartentür trat, staunte ich über den Anblick der sich mir bot.

Inzwischen war die Dämmerung stark fortgeschritten, so dass der Himmel überwiegend dunkelblau erschien, während sanftes Licht aus Lampions den Garten erleuchtete. Ein großes Zelt stand im Garten, welches allerdings von allen vier Seiten einsehbar war. Auf der anderen Seite stand ein Springbrunnen, wessen Konturen durch einen Lichterkette betont wurden, ohne jedoch dem Highlight die Show zu stehlen. Ein weißes Stoffbanner lag am Boden und führte zwischen den weißen Bänken, die mit fliederfarbenen Tulpen geschmückt waren, direkt zum Altar. Ein weißer Steinsockel stand unter einem Bogen aus Schmiedeeisen, welcher ebenfalls mit weißen Bändern und fliederfarbenen Tulpen verziert war. Langsam ging ich auf den Steinsockel zu und fuhr mit der Hand über das glatte, kalte Material, wohl wissend, dass alle Blicke auf mir lagen.

„Es ist…so wunderschön.“, flüsterte ich, gerade hörbar für meine Freunde, die sich bereits im Garten versammelt hatten. „Freut uns, dass es dir gefällt.“, antwortete Sakura, doch ich schüttelte nur leicht den Kopf. „Gefallen ist gar kein Ausdruck. Es ist ein Traum…Dankeschön!“ Einige Tränen bildeten sich in Sakuras smaragdgrünen Augen. „Aber du musst doch nicht gleich weinen, Sakura!“ „Das weiß ich, Naruto, aber ich bin so berührt. Von deinen Worten, von deinem Verhalten, von all dem hier!“ Sie deutete mit ihren Händen einen weiten Bogen rund um sich herum. Ich lächelte. Ja, heute konnte nichts mein Lächeln trüben. Ich stellte mich vorne neben den Altar.

Tsunade kam auf mich zu und schüttelte meine Hand. Auch sie hatte einige Tränen in den Augen. „Ach du meine Güte, vor fast 8 Jahren lernte ich dich als kleinen, unreifen, aufgedrehten Jungen kennen. Jetzt stehst du als der Mann vor mir, den ich gleich vermählen soll! Du bist so schnell erwachsen geworden und ich bin unglaublich stolz auf dich.“ „Danke, Baa-chan.“ Auch wenn ich das Aufflackern des Zornes über ihren Spitznamen kurz in ihren Augen gesehen habe, sagte sie außergewöhnlicher Weise nichts und umarmte mich nur.

Dann stellte sie sich hinter den Steinkoloss. Nach und nach fanden sich auch die restlichen Teilnehmer der Feier ein. Viele Leute aus dem Hyuuga-Klan waren anwesend, sowie Hinatas Vater und ihre Schwester, mit welchem sie sich endlich verstand. Ein Großteil der Zeremoniegäste waren allerdings Konoha-Ninjas. Viele waren gekommen: unsere Freunde, unsere Senseis und auch einige andere Personen, die wir ins Herz geschlossen hatten.

Ich seufzte. Leider würden drei Personen nicht kommen, von denen ich mir das sehnlichst gewünscht hätte. Jiraiya und meine Eltern. Sie waren so gute Menschen, die ihre Leben schon viel zu früh verloren haben. Zu gern würde ich meine Mutter jetzt weinen sehen und meinen Vater zusehen, wie er versucht meine Mutter zu beruhigen. Jiraiya würde vermutlich versuchen, einigen der weiblichen Gäste unter die Cocktailkleider zu linsen, wofür er von Tsunade eine heftige Abreibung kassieren würde. Ein wehmütiges Lächeln stahl sich auf mein Gesicht, als mich eine Berührung an der Schulter wieder aus meinen Gedanken riss. „Alles ok?“

„Gaara!“ Freudig umarmte ich einen meiner besten Freunde, welcher auch noch der Kazekage von Sunagakure war. „Freut mich, dass du kommen konntest! Ich hab schon fast nicht mehr mit dir gerechnet!“ „Das würde ich mir doch nicht entgehen lassen, mein Freund! In Suna habe ich inzwischen alles organisiert, ich kann also noch ein bis zwei Tage nach der Hochzeit hierbleiben.“ „Das freut mich!“ Ich schenkte ihm ein ehrliches, warmes Lächeln. Unser Dialog wurde unterbrochen, plötzlich Musik anfing zu spielen. Gaara setze sich und Sasuke stellte sich an meine Seite, Sakura, Hinatas Trauzeugin stellte sich auf die andere Seite des Altars. Sämtliches Getuschel verstumme und alle Blicke richteten sich auf die Tür zu der riesigen Gartenanlage.

(https://www.youtube.com/watch?v=Xu5TlSXEzzs - Canon in D by Pachelbel - Vetta Quartet from Singapore)

Die Tür glitt auf die Seite und gab die Sicht auf das schönste Mädchen frei, dass mir jemals begegnet ist. Langsam trat Hinata hinaus aus der Tür und nahm die, ihr angebotene, Hand ihres Vaters an. Langsam schritten sie auf mich zu. Die Lichter, die Leute, die Blumen, nichts von all dem nahm ich mehr war. Mein Auffassungsvermögen richtete sich vollkommen auf die elfengleiche Gestalt die langsam auf mich zu schwebte. Das bodenlange weiße Kleid floss an ihr herunter, als hätte sie niemals etwas anderes getragen. Zart schwang der Tüll bei jedem ihrer Schritte mit und ließ die feinen silbernen Schuhe aufblitzen. An ihrer Hüfte endete der Tüll-Part und ging in ein trägerloses Mieder über, welches herzförmig ihr Dekolleté betonte. Durch die weiße Farbe es Kleides schien ihre Haut geradezu von innen nach außen zu leuchten. Mein Blick wanderte hoch. Ihr langes, dunkelblaues Haar hatte man ihr kunstvoll hochgesteckt, doch ließ man einige kurze Locken ihr Gesicht umrahmen, eine zarte silberne Tiara fand Platz auf ihrem Haupt, welche den hüftlangen Schleier hielt. Das Beste hob ich mir bis zum Schluss auf. Ich sah ihr direkt in die Augen, die eine solche Liebe und Fürsorglichkeit ausstrahlten, dass ich nicht anders konnte, als meine gesamte Liebe und Bewunderung für dieses einzigartige Geschöpf in meinen Blick zu legen. Als wir uns so ihn die Augen schauten, sah ich, wie sich ein zarter Rotschimmer auf ihren Wangen ausbreite, was sie umso hinreißender werden ließ. Ich hoffte, dass sie diese Eigenschaft niemals ablegen würde. Sie waren bei mir angekommen. Ich streckte sanft meine Hand nach ihr aus, worauf mir ihr Vater ihre Hand in meine legte. „Pass mir gut auf meine Tochter auf, hörst du!“ Ich konnte die Zuneigung heraushören. „Ich werde sie mit meinem Leben beschützen.“, sagte ich schlicht und feierlich.

Ich hörte einige Schluchzer aus den Zuschauern, doch diese waren mir im Augenblick egal. Alles was zählte, war die wunderschöne Braut an meiner Seite und ihre Hand in meiner. Ich hatte vor, sie nie wieder loszulassen.

Die Zeremonie verging schnell, ich schaute die ganze Zeit fast nur in die Augen von Hinata. Tsunade erhob die Stimme etwas. „Es wird nun Zeit für eure Schwüre.“ Konohamaru schritt nach vor, auf einem Kissen lagen zwei schlichte, silberne Ringe, auf denen „永遠に“ eingeprägt war. Auf meinem war außerdem ein „日向“, bei ihrem ein „ナルト“ eingeprägt.

Ich fing an zu sprechen. „Hinata Hyuuga. Meine Liebste. Schon früher bist du mir aufgefallen, du, die mich von Anfang an mit all meinen Macken und Fehlern akzeptiert hat. Die, die mich mit ihrer ruhigen Art so oft beruhigt hat, doch genauso zu Höchstleistungen bringt, denn um dich zu beschützen, würde ich alles tun und meine eigenen Grenzen überwinden. Du warst immer da, hast auf mich geschaut, mich bemerkt, auch wenn niemand anderes es tat. DU warst mein Licht in der Dunkelheit, der Grund zu Kämpfen, der Grund zu Leben. Ich schwöre dir, dass ich dich bis am mein Lebensende mit allem beschütze was ich habe, dich mit allem liebe, was ich dir bieten kann und dir stets zur Seite stehen. Denn ich liebe dich, mehr als irgendetwas auf dieser Welt, sogar mehr, als mein Leben. Daher bitte ich dich, diesen Ring anzunehmen, als Zeichen meiner ewigen Liebe.“

Hinata kullerten die Tränen hinunter. Ich verstand sie. Alles war so unwirklich, so traumhaft, und doch so wunderschön. Zart strich ich ihr mit meinem Finger die Träne von der Wange. „Weine nicht, meine Liebste“ Sanft nahm ich ihre Hand und den Ring von dem Kissen und schob ihn ihr auf den Finger.

„Naruto Uzumaki. So viele Jahre habe ich dich beobachtet, gesehen was du ertragen musstest. Ich war zu feige, um mich zu dir zu stellen, ja sogar zu feige, um dich anzusprechen. Doch dein unerschütterlicher Wille und dein Glaube an dich selbst haben mich inspiriert. Haben mir die Kraft gegeben, aufzustehen und die Person zu werden, die heute vor dir steht. Ich zweifelte so oft an mir, doch du warst da und hast mir Hoffnung gemacht. Gezeigt, wie man seine eigenen Grenzen überwinden kann, wenn man daran glaubt. Ich hoffte immer, dass du mich siehst, merkst, dass ich da bin, auch wenn ich nicht zu dir kam. Doch die letzten 4 Jahre mit dir haben mich verändert. Ich bin so glücklich wie nie zuvor und könnte mir keinen fürsorglichen und liebevolleren Mann an meiner Seite vorstellen. So oft habe ich als Mädchen davon geträumt, wie es wäre, dich mein eigen zu nennen. Du hast meine kühnsten Träume übertroffen. Wenn ich bei dir bin, weiß ich, was Leben heißt, was Liebe heißt, und Geborgenheit. Daher bitte ich dich, nimm diesen Ring als Zeichen meiner Liebe an.“

Mein Herz pochte laut und ich hatte das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen. Ich ertrank in einem Meer von Gefühlen, kaum fähig wieder aufzutauchen. Ich reichte ihr meine Hand, worauf hin sie mit ihren sanften Fingern mir das Symbol unserer Liebe anlegte. Ich sah ihr in die Augen und konnte in ihnen grenzenlose Liebe lesen.

Tsunade schniefte. „Mit der Kraft meines Amtes als Hokage von Konohagakure erkläre ich euch hiermit zu Mann und Frau. Du darfst die Braut nun küssen.“

Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Behutsam zog ich meine Frau zu mir. Meine Frau. Ich legte zärtlich meine Lippen auf ihre. Sie schlang ihre Arme um meinen Nacken und schloss die Augen, wie ich. Kurze Zeit später lösten wir uns und sie legte mir ihre Hände auf meine Brust. Ich spürte meinen schnellen Herzschlag und wusste, dass sie ihn auch spüren konnte. Sie schenkte mir ein sanftes Lächeln.

Ein dröhnender Applaus holte uns zurück in die Realität. Die Anwesenden waren aufgestanden und klatschten wie wild, während sich die ersten sich schon auf den Weg zu uns machten. Als erste erreichten uns Sasuke und Sakura. „Wir wünschen euch alles erdenklich Liebe und Gute. Ihr passt wirklich perfekt zusammen.“ Ich lächelte. „Ihr aber auch. Wer weiß, vielleicht seid ihr ja die nächsten?“ Bei den Worten wurden Sasuke und Sakura rot. Sie waren jetzt schon knapp zwei Jahre zusammen. „Naja, weißt du…“ Sakura hielt mir die Hand hin, auf deren Ringfinger ein feiner, goldener Verlobungsring prangte. „Meinen herzlichen Glückwunsch!“ Hinata viel Sakura um den Hals. „Na komm, Sakura, die anderen wollen ihnen doch auch gratulieren.“ Viele Glückwünsche wurden in der nächsten halben Stunde angenommen, einige auch begleitet von Hochzeitsgeschenken.

Tsunade hatte uns ein Servier-Set für Sake geschenkt, mit der Aussage 'Das sie hätten, was notwendig ist, falls sie mal zu Besuch kommen würde'. Lachend hatten wir es entgegengenommen.

Hanabi murmelte, dass ihr Geschenk noch später kommen würde, worüber Hinata und ich uns etwas wunderten, war sie schließlich sonst auch nicht so geheimnisvoll.

Hiashi schenkte Hinata und mir ein wunderschönes Service, das Ende der Reihe bildeten noch einmal Sakura, Sasuke, Sai, Ino, Shikamaru, Choji, Kiba mit Akamaru, Shino, Kurenai, Asuma, Kakashi, Yamato, Iruka und Gaara. Sakura trat vor, mit einem kleinen Päckchen in der Hand. „Wir zusammen möchten euch auch etwas zu eurer Hochzeit schenken.“ Ich riss die Augen auf. „Aber das hättet ihr doch nicht müssen.“ Kakashi fuhr fort. „Das wissen wir, doch wir wollten es so.“ Feierlich reichte Sakura uns das Päckchen. Ich schaute Hinata an und wir zogen gleichzeitig an den Enden der Schleife. Hinata öffnete das Päckchen und sah mich geschockt an. Sie holte einen Schlüssel heraus, an dem ein Anhänger mit einem fliederfarbenen Fuchs baumelte.

„E-Ein Schlüssel?“ Fragend schaute meine Liebste die anderen an. Ich war nicht weniger verwirrt. Gaara lachte. „Das ist euer Schlüssel zu eurem neuen Heim. Es ist eine schöne große Wohnung im Zentrum von Konoha.“ Fassungslos starrte ich erst ihn, dann meine restlichen Freunde an. Eine Wohnung. Eine WOHNUNG. „I-Ihr habt u-uns ein WOHNUNG gekauft???“ Diesmal stotterte ich und Hinata musterte mich überrascht. „Ja.“, erwiderte Iruka, woraufhin alle zu kichern anfingen. Ich musste mich erst mal sammeln. „D-Danke!“

Wir gingen in das Zelt, in dem jemand, ich tippte mal auf Yamato, eine Tanzfläche aus Holz geschaffen hatte. Die vielen Lampions schufen eine romantische, aber nicht erdrückende Stimmung. Ich nahm meine Frau an die Hand und führte sie direkt zur Mitte der Tanzfläche. Ich atmete ein und wollte gerade etwas sagen, als ich von Hanabi unterbrochen wurde. „Das ist mein Geschenk an euch.“ Sie lächelte etwas unsicher und zog etwas aus einem kleinen Koffer. Es war eine Geige. Ich verstand und nickte ihr mit einem Lächeln zu, woraufhin sie sich in Position begab.

„Dürfte ich um ihren ersten Tanz als Frau Uzumaki bitten?“, fragte ich höflich meine Angetraute und verbeugte mich vor ihr. „Aber natürlich“ Sie knickste. Ich legte meinen Arm um ihre Taille und nahm ihre Hand in meine andere. Sie platzierte ihren Arm auf meiner Schulter und durch die Nähe konnte ich ihre Wärme spüren. Ihr Herz schlug schnell und sie zitterte etwas. Ich konnte sie verstehen, im Mittelpunkt zu stehen machte sie immer noch etwas nervös. Ich flüsterte ihr ins Ohr. „Ganz ruhig. Achte nicht auf sie, nur auf uns. Das ist UNSER Hochzeitstanz.“ Ich schaute ihr liebevoll in die Augen.

(https://www.youtube.com/watch?v=RiWsDDW48Is - River Flows in You - Violin Cover - Yiruma - Daniel Jang)

Als Hanabi die ersten Streiche spielte, spürte ich, wie die Musik mich packte. Das war mein Moment. Hinata war mein, und würde immer mein bleiben. Mein Wunsch war in Erfüllung gegangen. Ich hatte eine Familie.

Wir fingen an, uns im Takt zu bewegen, erst zögerlich, dann immer sicherer. Hinata legte ihre Hände um meinen Nacken und ich legte meine Hände an ihre Hüften. Im Takt unserer Herzen schaukelten wir zur Musik. Ich sog ihren Duft ein, ihren so lieblichen Duften nach Sommerblumen und der Luft nach einem kräftigen Regenguss. Ich spürte wie sie ihre Hände an meine Brust legte und ich versank wieder einmal in ihren wunderschönen Augen.
Ich nahm eine ihre Hände und drehte sie leicht, wobei ihr Kleid sanft nach der Pirouette nachschwang. Sie landete sicher in meinen Armen, wobei sie sich an meine Brust anschmiegte. Ich hielt sie nur fest und spürte die glatte, weiche Haut ihres Rückens. Ich merkte wie sie die Nase kraus zog, weil sich einige Strähnen aus ihrer Frisur gelöst hatten und sie an der Nasenspitze kitzelten. Sie sah so niedlich aus. Ich strich ihr die Haare sanft aus dem Gesicht, welche sie sich durch sanftes Pusten auf die Seite bringen wollte. Meine freie Hand nutze ich, um sie ein weiteres Mal um sich selbst drehen zu lassen. Sie lächelte mich glücklich an.

Ich sah nichts mehr, außer der Schönheit in meine Armen und die Lichter die um uns herum tanzten. Berauscht von der Musik ließ ich mich treiben. Wir schwebten am Ende über das Parkett, als hätten wir nie etwas anderes getan. Ich wünschte mir, dieser Moment würde niemals enden.

Hanabi zog den letzten Streicher. Wir blieben stehen. Um uns herum klatschten die Leute und Jubelrufe drangen zu mir vor. Ja, ich war glücklich. So glücklich wie noch nie zuvor. Und niemand würde mir dieses Glück nehmen. Seelig lächelte ich aus vollstem Herzen.




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So, dass wars auch schon. ;-)
Wem gut gefallen hat, kann ja auch mal in meine anderen Geschichten reinschauen ^^ (Achtung Schleichwerbung ^^°)

GlG
Lemming
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