Ein Chef zum Abgewöhnen

GeschichteRomanze / P16 Slash
Buzz Lightyear Woody Pride
15.07.2015
18.07.2015
6
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Info: Diese FF widme ich Anja, eine meiner Leserinnen. Du hast so lange gewartet und nun stelle ich sie auch on ^^.

Nun war er schon fast sechs Monate ohne Job und völlig pleite. Die Ersparnisse gingen ihm aus. Woody seufzte. Das konnte nicht so weiter gehen.

Er sah sich in der Stadt um und plötzlich wie durch die Ironie des Schicksals, sah er die Anzeige:
„ Assistenzkraft gesucht. Starke Belastbarkeit ist Voraussetzung. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, melden Sie sich unter folgender Nummer XXXX.“

Woody zögerte. Was wohl mit starker Belastbarkeit gemeint war? Zuhause starrte er lange auf sein Handy. Sollte er anrufen? Was wenn es etwas zwielichtiges war?
Dennoch überwand er sich. „ Space Ranger Werbe AG, Sie sprechen mit Hilary Philipps. Was kann ich für Sie tun?“ „ Hallo, hier ist Woody Pridestone“, sein Herz klopfte. „ Ich melde mich bezüglich der Stelle.“ „ Sie meinen, der als Assistenzkraft?“ „ Genau. Ich wollte fragen ob diese noch frei ist.“ „ Ja, bis jetzt hat sich kein geeigneter Bewerber gefunden. Kommen Sie doch morgen um neun Uhr zu uns und bringen ihre Unterlagen mit.“ Sie gab ihm noch die Adresse durch. Woody bereitete sich innerlich auf das Gespräch vor. Wie der Chef wohl war? Er schlief unruhig, so aufgeregt war er.

Um sieben ging der Wecker. Woody hatte ihn extra früher gestellt, da er noch einmal alles durch gehen wollte. Er zog sich seinen besten Anzug an. Es musste einfach klappen, denn er brauchte dringend Geld. Von irgendetwas musste ja auch die Miete bezahlt werden.

Er stand vor diesem imposanten Gebäude. Hier war also die Werbeagentur? Woody fühlte sich so klein. Und Unbehaglichkeit machte sich breit.

„ Hallo“, begrüßte ihn die freundliche Empfangsdame am Tresen. „ Guten Tag, mein Name ist Woody Pridestone. Ich habe hier einen Vorstellungstermin.“ Sie lächelte. „ Ja nehmen Sie noch einen Augenblick Platz, ich sage Mr. Lightyear Bescheid.“ Woody nickte und setzte sich hin.
„ Kommen Sie mit“, sie lächelte ihn an und Woody folgte ihr. Vor einer Bürotür blieben sie stehen. Die Empfangsdame klopfte. „ Herein“, wies sie eine Stimme an. „ Es ist Mr. Pridestone. Ich werde Sie dann allein lassen.“ Der Chef richtete sich auf. „ Vielen Dank, Mrs. Philipps.“ Er sah zu Woody. „ Setzen Sie sich doch, Mr. Pridestone.“ Dankbar nahm Woody das Angebot an. „ Sind Sie gut her gekommen?“ „ Ja“, sagte er und lächelte. Ihm fiel auf, dass der Chef wirklich charismatische Augen hatte. Augen wie er sie noch nie zuvor gesehen hatte. „ Möchten Sie etwas trinken?“ Woody schüttelte den Kopf.   „ Nun schön, Mr.  Pridestone“, er sah ihn an und jetzt fiel Woody erst auf wie außerordentlich attraktiv er war. Er hatte weißblondes Haar, blaue Augen und bezaubernde Lippe. Seine Figur war makellos, selbst in seinem Hemd zeichneten sich die Muskeln ab. „ Dann erzählen Sie doch mal von Ihren Referenzen“, fuhr Mr. Lightyear fort. Woody begann … angefangen mit seinem Collegeabschluss hin zu seiner Position als Abteilungsleiter einer Zeitung. „ Dann sind Sie wohl auch gewöhnt unter Stress zu arbeiten?“ „ Ja, das bereitet mir keine Schwierigkeiten“, gab Woody selbstbewusst zurück. „ Hmm“, Mr. Lightyear machte eine Pause. „ Belastbar sind Sie auch?“ „ Selbstverständlich“, er lächelte. War das zu viel? Mr. Lightyear zog eine Augenbraue hoch. Er stand auf. „ Die restlichen Bewerber haben nicht mal eine Woche durch gehalten“, er sah aus den Fenster. „ Vielleicht hätte ich es nicht gleich übertreiben sollen“, dachte Woody. Langsam drehte sich Mr. Lightyear um: „ Bei ihnen habe ich allerdings ein gutes Gefühl! Wenn Sie sich dem gewachsen fühlen … und ich werde viel von Ihnen abverlangen, dann beginnt Ihre Arbeit Montag um Punkt acht Uhr. Also, was meinen Sie?“ „ Natürlich“, fuhr es aus Woody heraus. Ein Lächeln umspielte seine Lippen. Mr. Lightyear erwiderte dieses und reichte ihm die Hand: „ Auf gute Zusammenarbeit!“
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