☆Escape☆

GeschichteAngst, Freundschaft / P12
14.07.2015
23.05.2016
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Hey :)  Mit den ersten zwei Steckis von Sonnenglut  (Liam 13, Jahre) und Mystery Frostphantom  (Rosalie 7, Jahre) habe ich schon mal einen kleinen Prolog geschrieben :) ich bin aber nicht so zufrieden damit... was sagt ihr?  Ich hoffe ich habe bald genug Charas um mit der richtigen Geschichte anzufangen.

"Passwort?"
"Escape, treffen 13, 2 Tage bis Ziel." Die Tür öffnete sich langsam und ein Junge trat ein. Er setzte sich mit einem kurzen Nicken auf eine der hölzernen Bänke, welche um ein fast ausgebranntes Lagerfeuer herumstanden. "Sind wir komplett?" Fragte die blonde Frau welche gerade wieder die Tür kunstvoll verriegelte. "Ich glaube schon." antwortete ein Mann mittleren Alters. "Gut, dann lasst uns beginnen." Die Frau schob den letzten Sicherheitsriegel vor die Tür und setzte sich auf den letzten freien Platz. "Wir gehen jetzt noch einmal genau durch, wer was mitbringen soll." Dann wendete sie sich einer wild beschriebenen Tafel zu: "Liam? Du hast gesagt du kannst Seile besorgen?" Der Junge nickte und stand auf:" Ja, Holiday, wir haben eine ganze Menge davon. Wieviel soll ich denn mitbringen? " Holiday drehte sich zu dem Mann und begann leise mit ihm zu flüstern. Dann drehte sie sich wieder zu Liam:"So viel wie möglich, Seil kann man immer gebrauchen, nimm dicke, und dünne Seile mit. Und, hast du auch das nötige Werkzeug um Seile herzustellen?"
"Ja hab ich. Soll ich das auch mitnehmen? " "Ja bitte." antwortete Holiday und bedeutete Liam, dass er sich wieder setzten       sollte. Sie besprachen noch einige wichtige Informationen und am Schluss wurde jedem noch eine genaue Liste gegeben, auf welcher stand, was sie mitzunehmen hatten. Am Ende, es war bereits kurz nach Mitternacht, verkündete Holiday noch den nächsten Trefftermin:"Das Passwort für das nächste Treffen, lasse ich euch wie immer noch zukommen.Das Treffen ist nun beendet." Taktweise, alle zwei Minuten ließ Holiday jeweils zwei Leute gehen: "Liam, Rosalie, ihr könnt nun gehen. Bis zum nächsten mal." Liam stand auf und sah sich nach Rosalie um: "Kommst du?" Rosalie stand auf und ging zu Liam. Gemeinsam verließen sie die alte Kohlemine und traten nach draußen. Es war stockdunkel und der Himmel war Wolkenverhangen. Rosalie zitterte vor Kälte. "Hast du dir denn garkeine Jacke mitgenommen? " Rosalie schüttelte den Kopf:" Meine alte ist kaputt, und wir können uns keine neue leisten." Liam nickte. Er kannte Rosalie schon lange, schließlich wohnte sie, wie er, im Saum. Er zog seine, auch nur sehr dünne Jacke aus und reichte sie Rosalie:" Du kannst meine haben." "Aber dann ist dir doch kalt." antwortete Rosalie. "Das ist nicht so schlimm, na los, nimm sie." Er legte Rosalie seine Jacke über die Schultern. Über ihre Lippen huschte ein Lächeln: "Danke." Dann liefen sie stumm nebeneinander her. Als sie die Hälfte des Weges hinter sich hatten, fing es an zu regnen und ein starker Wind peitschte in ihre Gesichter. "Komm wir laufen!" Liam schob Rosalie vor sich und beide fingen an zu rennen. Als sie endlich am Saum angekommen waren, waren sie total durchnässt. Liam legte schützend seinen Arm um Rosalie und sie gingen den Weg entlang. Sie kamen an der Weggabelung an und Liam verabschiedete sich von Rosalie, dann schlug er den rechten Weg ein und Rosalie den linken. Liam sah noch kurz ob Rosalie gut angekommen war, und ging zu seinem Haus. Er setzte sich auf die Vortreppe und stützte seine Arme auf die Knie. Er stöhnte:"Bald bin ich hier weg." Dann stand er auf und lief ums Haus, um durch das offengelassene Fenster hineinzugelangen. Sein Vater aber, hatte ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Fenster war verschlossen. Also wohl doch die Tür? Liam biss die Zähne zusammen und klopfte an die Haustür. Im gleichen Moment bereute er es wieder. Sein Vater würde sicher wieder betrunken sein und ehrlich gesagt hatte Liam überhaupt garkeine Lust heute noch von ihm verprügelt zu werden, aber in seinem dünnen durchnässten T-shirt würde er sich draußen noch den Tod holen. Die Tür wurde geöffnet und die dunkle Gestalt, welche erschien packte Liam am Kragen. "Bitte..." Liam wurde brutal ins Haus gezerrt: "Bitte, Papa, schlag mich nicht." Die Tür wurde gewaltsam wieder zugeknallt. Liam wollte entwischen, sein Vater aber hielt ihn fest. Er lallte etwas unverständliches wovon Liam nur die Worte "Bestraft werden" verstand. Er wurde in eine Ecke auf den Boden geschubst, kniff die Augen zusammen und erwartete den ersten Schlag. Er zuckte zusammen, als sein Vater mit dem Gürtel fest auf seinen Rücken schlug, es folgte der nächste und der nächste Hieb, als Liams  Vater mit Liam fertig war, war sein ganzer Rücken blutverschmiert. Und alles tat ihm weh. Mit letzter Kraft, schleppte sich der Junge in sein Bett und probierte einzuschlafen. Die Schmerzen aber, hielten ihn noch lange wach. Endlich, nach einer halben Ewigkeit, fiel er in einen unruhigen Schlaf.
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