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Die Geschichte von Celeste

von Cuile
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Amberly Schreave America Singer Celeste Newsome Clarkson Schreave Kriss Ambers Maxon Calix Schreave
13.07.2015
01.09.2020
19
21.595
3
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19 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
13.07.2015 1.339
 
Das hier ist meine erste ff ich hoffe ihr seit nachsichtig mit mir. Ich würde mich über Verbesserungsvorschläge, Rechtschreibfehlerhinweise, etc. freuen.
(Alle Figuren aus der Selectionreihe gehören der brillianten Kiera Cass.) :)

Der Tag, an dem der Brief kam, war ein völlig normaler Tag. Er begann wie jeder andere und eigentlich wollte ich nicht einmal aufstehen, sondern mich krank stellen. Ich hatte auch allen Grund dazu: meine Eltern zofften sich wieder einmal so, dass Teller ihr Leben beenden mussten und Wände hässliche Essensflecken bekamen. Ich meine, wenn meine Mutter schon mit Tellern werfen musste konnte sie dann nicht welche ohne Essen nehmen?

Mein Handy klingelte seinen Nerv tötenden Ton, obwohl ich schon wach war und ich patschte darauf herum wie eine Bekloppte.

Der Streit verstummte sofort und ich seufzte, denn nun konnte ich das Lauschen vergessen.

„Miss, sind sie wach?“ eine Zofe öffnete meine Zimmertür. Nein, ich tu nur so, als wäre mein Wecker wirkungslos.

„Ja, lassen Sie mir bitte ein Bad ein.“

„Mit Lavendel oder mit Rose, Miss?“

Mit Honig, verdammt so langsam sollte sie es mal kapieren. Sie arbeitet schließlich schon lange genug für mich.

„Honig“, rufe ich ihr zu.

Ich hasse Blumenduft, meine Mutter stinkt immer danach, als wäre sie in ihr Parfümregal gekracht.

Ich dämmerte so vor mich hin, bis meine Zofe mich aus meinen Dämmerzustand holte in dem sie mir verkündete, dass mein Bad fertig sei. Ich holte noch einmal tief Luft, dann setzte ich mich ruckartig auf, schwang die Beine über die Bettkante und rannte zur Badtür, um ja nicht in Versuchung zu kommen wieder umzukehren.

In Bad stank es nach Veilchen und ich musste mich bei dem Gestank fast übergeben. Ich drehte mich zu der ängstlichen Zofe um.

„Wie kannst du es wagen? Ich sagte Honig. Was ist an Honig so schwer zu verstehen?“

„Aber es gab kein Honig mehr und...“

„Und was, hmm? Bist du zu dumm neuen zu holen? Du bist gefeuert! Pack deine Sachen und sieh zu das du aus meinem Haus verschwindest! Tritt mir aus den Augen, du dumme Nuss!“

Mit Tränen in den Augen drehte sie sich um und rauschte aus meinem Zimmer. Seufzend drehte ich an dem Ding, das den Badewannenstöpsel öffnet. Dummerweise hatte mein Badezimmer nur ein Panoramafenster, das sich nicht öffnen ließ, also wurde ich den Gestank nicht los. Ich stapfte in die Dusche und unterzog mich während der nächsten Stunde meiner täglichen Schönheitspflege. Meine Haare flocht ich in einen Zopf und luftiges Kleid vollendete mein Aussehen.

Unten im Esszimmer lieferten sich meine Eltern einen erbitterten Starrkampf, bei dem Keiner nachgeben wollte.

„Dad, ich brauch eine neue Zofe.“, sagte ich, während ich mir im Vorbeigehen ein Vollkornbrot mit Frischkäse vom Büfett schnappte.

„Wieso das denn mein Schatz?“, antwortete er mir und schaute mich verwirrt an.

„Sie war total nutzlos. Ich hab sie gefeuert.“, meinte ich. Dann biss von meinem Brot ab.

„Aber Schatz“, er klang ein bisschen, „hilflos du hast doch erst letzte Woche eine gefeuert...“

„Dad, sie war schrecklich. Und ich bin doch deine Lieblingstochter! Bitte!“, ich klimperte mit meinen Wimpern.

„Na gut, ich besorge dir eine Neue.“, sagte er seufzend. Ha, er gibt immer nach, ich wusste es doch.

„Danke, Daddy, du bist ein Schatz.“

Meine Mutter räusperte sich: „Es ist ein Brief für dich angekommen“, sie räusperte sich erneut, „er ist von der Königsfamilie.“

WAS VON DER KÖNIGSFAMILIE?!?!?!?! Oh mein Gott! Ich schwärmte seit meiner Kindheit heimlich für Maxon und generell für seine ganze Familie.

„Gib her, gib her, gib her!“, kreischte ich. Sie hielt in mir erwartungsvoll hin. Ich schnappte danach und riss das teure Briefpapier auf. Schnell überflog ich den Brief.

„Oh mein Gott, Mum. Prinz Maxon sucht unter den Mädchen Illeás eine Frau. Ich werde Heiraten!“

„Ist es kein Casting?“, mein Vater wirkte überrascht, „Hat er dich schon gewählt?“

„Nein, Daddy, man muss sich noch bewerben, aber ich werde gewinnen, ich muss gewinnen!“

„Das ist die richtige Einstellung, mein Schatz. Wir fahren sofort zum Bürgeramt!“, sagte Mutter. Eigentlich nannte ich sie eher selten Mum.

„Ich mache mich nur noch schnell hübsch und fülle den Bogen aus.“, rief ich, während ich aufstand. Mein Brot blieb unbeachtet liegen.

„Ja, ich lasse den Fahrer vorfahren.“

Mutter läutet an der Dienstbotenklingel.

Eine halbe Stunde später saßen wir zu zweit in einem von Vaters unzähligen Autos. Als wir an Rathaus ankamen, stand vor dem Bürgeramt schon eine enorme Schlange mit Mädchen an und ich seufzte. Meine Mutter klopfte an die Scheibe, die uns und den Fahrer trennte. Sie fuhr geräuschlos herunter.

„Bitte fahren sie bis vor den Eingang.“

„Aber...“ Er schaute schockiert.

Meine Mutter unterbrach ihn: „Ja, dort stehen Menschen und ja Sie fahren bis dort vor.“

Der Fahrer nickte und fuhr hupend los. Die Mädchen sprangen zur Seite und Eines stolperte in ihren ihr sichtlich unangenehmen High Heels und stürzte. Schließlich standen wir vor der Tür. Der Fahrer ging um den Wagen und öffnete erst die Tür auf Seiten meiner Mutter und dann meine. Ich ergriff seine Hand und zupfte mein rotes, kurzes und enges Kleid zurecht. Meine extrem hohen Absätze klackerten auf dem Asphalt und ich zeigte den ganzen verdutzten Mädchen, wie es richtig ging.

„Madam, das Bürgeramt ist noch für eine halbe Stunde geschlossen, sie können jetzt noch nicht hier rein.“

Meine Mutter lächelte nur überlegen, beugte sich vor um ihr Dekolleté in Szene zu setzen und flüsterte ihm unüberhörbar ins Ohr: „Ich denke doch. Sie würden doch meinen Wunsch nicht ablehnen, oder?“

 Dabei hielt sie ihm einen Umschlag hin. Er nahm ihn, schaute hinein und bekam große Augen. Meine Mutter war echt gerissen. Nicht einmal ich hätte ihr Bestechung zu getraut. Ich fragte mich wie viel in dem Umschlag war.

„Aber natürlich, ich kann Ihnen doch nichts abschlagen, Madam.“

Er schloss umständlich die Tür auf und bat uns vor ihm einzutreten. In Vorbeigehen landete mein Absatz wie aus Zufall auf seinem Fuß. Er zuckte zusammen und versuchte auf einem Bein zu balancieren und sich zeitgleich seinen Fuß zu halten.

„Oh, entschuldigen Sie“, ich schlug die Hand vor meinen Mund, „das war ja so ungeschickt von mir.“ Niemand schaut meiner Mutter in den Ausschnitt, außer vielleicht mein Vater. Ich warf meine Haare zurück (sie landeten in seinem Gesicht), während meine Handtasche gegen seinen Arm schwang.

„Bitte bringen Sie diese Damen zum Fotografen“, krächzte er und bedeutete mit einer Handbewegung einer Frau das zu übernehmen, „und bitte hol mir ein Kühl Akku.“

„Mach ich.“ Sie brachte mich zu einem Schalter, wo ich bestätigte, dass alle Angaben auf  meinem Formular richtig waren.

Beim Fotografen war eine weiße Wand hinter einem Stuhl aufgebaut, aber ich ignorierte den Stuhl und stellte mich so davor. Ich wollte ein Foto, auf dem mein ganzer Körper zu sehen war.

Der Fotograf fing an zu knipsen und ich positionierte fast zehn Minuten.

Als wir wieder heraus stolzierten hörte ich, wie ein Mädchen einem anderen etwas zuflüsterte: „Ich wette sie musste erst mit dem Fotografen bestechen oder sogar mehr, damit der so etwas tut.“, sie wackelte bedeutungsvoll mit ihren Augenbrauen, „Weißt du ich kenne ihn, er ist eigentlich ein guter Mann."

Mit mühsam unterdrückter Wut stolzierte ich auf sie zu. Sie schaute mich ängstlich an. Als ich bei ihr ankam beugte ich mich tu ihr herunter, denn sie war ziemlich pummelig und klein.

„Weißt du was“, ich lächelte diabolisch, „ich glaube ich habe mit den halben Team dort drin geschlafen und sie auch noch bestochen. Hat echt Spaß gemacht, aber das kannst du sicher nicht nachvollziehen. Du hast so wie es aussieht keine Erfahrung mit Jungen, ich meine wer will dich schon. Schau dich doch mal an.“, ich zog eine Augenbraue hoch. Ja, ich konnte das und ich machte davon Gebrauch. „Du siehst mich dann, wenn mein Foto im Fernsehen kommt.“ Ich machte auf dem Absatz kehrt, stieg in unser Auto und lächelte meiner Mutter beruhigend zu.

Wir fuhren los und ich schaute nicht ein einziges Mal zurück.




Ich schätze das bleibt erst einmal das letzte und erste Kapitel, weil ich noch 2 Wochen Schule haben und ich dann 2 Wochen in den Urlaub fahre. Sorry erst einmal. :(
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