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Toruna

von IchBinEs
Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Freundschaft / P12 / MaleSlash
GermanLetsPlay Maudado OSaft/OrangenSaft Taddl/Meatcake Unge Zombey
13.07.2015
19.11.2017
82
179.435
38
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Dieses Kapitel
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19.12.2016 2.851
 
956 Kreis nach Jorusaum, 1. Jahr des Erwachens, Feuerimperium, Wald der Flammen

Am nächsten Tag verließen sie noch vor der Morgendämmerung die Höhle. Sie mussten so schnell wie möglich so viel Weg wie möglich zwischen sich und das Lager bringen.
Da Manus Rucksack komplett zerstört war, mussten sie einige Sachen zurücklassen.
Von der Ausrüstung, die sie vor so langer Zeit in dem Internat bekommen hatten, war nur noch das wenigste Geblieben. Lange Mantel versteckten die inzwischen schon ausgebleichten Farben auf ihren Schnellläufer-Rüstungen.
Die Nahrung war schon lange ausgegangen, die Trinkschläuche waren aber noch die Gleichen.
Irgendwo in seinem Mantel versteckte Manu noch das Bild seiner Eltern, welches er einst in der Schulbibliothek gefunden hatte.
Am Anfang redete die Gruppe nicht viel. Der Nebel und die Dunkelheit, die den Wald der Flammen, den sie durchliefen, durchsetzte, wirkte einschüchternd und jeder hatte das Gefühl, dass ein einzelnes Wort durch die Dunkelheit bis an das andere Ende des Waldes getragen werden konnte.
Und dieser Wald war riesig. Nach Norden und Westen erstreckte er sich noch viele, viele Kilometer. Ganze Wochenmärsche konnten durch diesen Wald geführt werden, wenn man den längsten Weg wählte.
Manu lief still neben Taddl her, hielt nach Cianna in den hohen Nadelbaumwipfeln Ausschau und konzentrierte sich sonst auf die Erde.
Er genoss die Stille und das Gefühl, neben Taddl laufen zu können. Immer wieder bekam er von ihm aufmunternde und stolze Blicke zu sehen.
Er wollte relativ sicher mit den bisherigen Elementen sein, bevor er sich mit Maudado an die Luft machte.
Den Geist beherrschte er schon sehr gut. Da er Jorusaum sehr nahe stand, war das nicht verwunderlich. Auch den Stein fühlte er nun sehr viel besser, als am Anfang.
Während die Gruppe die Trampelpfade des Waldes entlang lief, hob er mithilfe seiner Gedanken immer wieder kleine Felsbrocken hoch und wusste, er könnte noch viel mehr, würde es nicht einen solchen Lärm verursachen.
Osaft lief vor ihm, seine Beine aus Wasser sahen aus, als trüge er eine normale Hose. Ihn schien es gar nicht mehr anzustrengen, dass er den ganzen Tag bändigen musste. Neben ihm lief Simon, auch er war in Gedanken verstrickt, er hielt aber nach dem Weg Ausschau und beobachtete die Spuren und Geräusche um sie herum.
Hinter Manu und Taddl liefen Zimbel und Maudado, ganz selten sagte einer etwas kleines und der andere lachte kurz. Meistens waren aber auch die beiden still.
Erst als die Sonne aufging, mehrere Stunden, nachdem sie losgelaufen waren, machte Manu eine Pause von dem Manipulieren der Elemente und lief einfach stillschweigend neben den anderen her. Komplett in seinen Gedanken versunken, stellte er fest, dass der späte Aufgang der Sonne ein weiteres Zeichen für den annähernden Winter war.  Nicht mehr lange, und alles hier würde unter einer Schneedecke liegen.
Wenn alles gut laufen würde, wären sie beim Jahreswechsel schon längst im nördlichen Teil des Landes, nur noch drei oder vier Wochen von dem Golf von Bahlen entfernt.
Auf dem Weg dorthin würde der Schnee immer mehr werden, kurz unter dem Golf von Bahlen lagen teilweise ganze Meter voller Schnee.
Aber direkt am Golf, so wusste Manu, würde das Wasser warm sein, durch irgendwelche unterirdischen Quellen. Der Golf würde den ganzen Winter über dampfen und gespenstisch wirken. Wenn sie Glück hatten, würden sie dieses Schaustück noch sehen können.
Wenn nicht…
Manu wollte gar nicht daran denken. Wenn sie erst mit dem Frühlingsbeginn dort eintrafen, würde die Schlacht schon begonnen haben. Die letzte Schlacht.
Was, wenn er, der Toruna, bei dieser letzten Schlacht nicht anwesend wäre? Würden sie verlieren? Oder ihn und alle nachfolgenden Toruna verachten?
Würde man ihn gefangen nehmen? Gäbe es dann noch Leute, die ihn gefangen nehmen könnten?
Mit einem Tippen auf seiner Schulter wurde Manu aus seinen Gedanken gerissen. Maudado lief neben ihm.
„Wollen wir anfangen?“, fragte er ihn. Manu nickte. Wenn er bis zum Frühling alle Elemente beherrschen musste, sollte er schleunigst damit anfangen, auch die schwierigeren Elemente zu erlernen.
Die Luft sollte eine Hürde darstellen, steht aber noch wenigstens ansatzweise im Kontakt zum Feuer. Es facht es an.
Aber das Wasser.. Als Gegensatz zu dem Feuer wird es, so vermutete er, wahrscheinlich nur durch langes und hartes Training möglich für ihn sein, es zu bändigen, aber wenn er damit nicht schnell anfangen sollte, wäre es damit zu spät.
„Ok“, murmelte Dado. „Ich bin mir nicht ganz Sicher, wie man ein völlig fremdes Element beibringt. Den Stein hast du ja einfach so in der Schule damals manipuliert, du kanntest das Gefühl. Und der Geist steht sowieso in einer Verbindung zu dir. Aber hier.. Nun gut. Du weißt, die Luft umgibt uns ständig. Du kannst nie von ihr weg. Zumindest nie, ohne fast sofort zu sterben. Im Gegensatz zu fast allen anderen Elementen. Das Feuer ist nicht immer da, das Wasser auch nicht. Vom Erdboden kommst du durch Schiffe zum Beispiel weg. Nur der Geist umgibt uns, so wie die Luft, ständig.
Vielleicht hilft dir das, die Luft zu verstehen.
Es gibt noch mehr Parallelen zum Geist. Beides ist ein meistens ruhiges Element, es wird häufig von Mönchen beigebracht.
Eigentlich erlernt man die Luft am besten mit langem Meditieren und stundenlangen Sitzen, wurde mir immer gesagt“, meinte Maudado und sah Manu von der Seite an. „Aber das wird wohl nicht funktionieren, dafür haben wir nicht die Zeit. Ok, wie fangen wir an?“
Maudado überlegte. „Versuch einfach mal, die Augen zu schließen und die Luft um dich herum zu fühlen.“
Manu sah sich kurz den Weg vor sich an, um nirgends gegen zu laufen, schloss dann aber, wie ihm geheißen, die Augen und konzentriere sich auf die Umgebung.
Er fühlte vieles. Er fühlte die Geister seiner Freunde, er fühlte, wie ein Eichhörnchen sich die Wintervorräte suchte, er fühlte die Wärme der Körper neben ihm, die Erde unter ihm, die von Insektenbauten durchzogen war. Aber er fühlte nicht die Luft.
Er versuchte, seine Gedanken zu sortieren.
Langsam konnte er sich aus dem Erdreich zurückziehen. Die verwirrten Gänge unter ihm wurden vor seinem Auge immer unschärfer und sie begannen, zu verfallen. Das Eichhörnchen schwand aus seinen Gedanken, auch eine Armeisenkolonie, die er gerade eben noch zu hunderten und tausenden Gespürt hatte, verschwamm.
Aber die starke Präsens seiner Freunde konnte er nicht ignorieren. Neben ihm der junge, aber starke Geist Maudados, vor ihm Simon, der anhand der Bewegungen seines Geistes, so schloss Manu, gerade die Erde manipulierte und wahrscheinlich nach dem schnellsten Weg zu Handil auf dem Turm Ausschau hielt. Daneben der Geist, der sich in so vielen Dingen mit dem Dados glich, aber doch nochmal anders war. Osaft war stürmischer, hatte einen anderen Humor, andere Dinge erlebt, die seinen Geist kennzeichneten. Hinter ihm lief Zimbel, dessen kluger Geist für Manu kaum durchschaubar war. Durch langes Training konnte er ihn tarnen, schwer erkennbar machen.
Und daneben der unverkennbare Geist Taddls, der stark und freudig und optimistisch pulsierte, der vor Leben strahlte und einfach für Manu bedeutete, in Sicherheit zu sein.
„Manu?“, zog Maudado ihn aus seinem kläglichen Versuch.
Manu schüttelte wegen des fragenden Blickes Maudados den Kopf. „Nein. Nichts.“
Enttäuscht stieß Manu Luft aus seinen Lungen. Dado bemerkte sein Handeln. „Hättest du es direkt geschafft, wäre es auch extrem seltsam gewesen, findest du nicht?“, versuchte er ihn aufzumuntern.
'Ja, aber ich habe keine Zeit, Dinge nicht direkt zu schaffen', wollte Manu antworten, stattdessen versuchte er es aber nochmal.
Wieder spürte er zuerst alles, dann machte er den Raum immer enger. Und wieder bekam er die anderen nicht aus seinem Feld, er spürte nicht die Luft.
„Wie soll es sich denn am Ende anfühlen?“, fragte er Maudado.
„Hmm.. Schwer zu sagen, wenn man nur das eine kennt, denke ich mal. So.. ich weiß nicht.. Du fühlst dich leicht. So unbeschwert. Und die Luft an sich.. sie ist.. hmm.. wie eine warme Masse, die dich umgibt. Ein Schutzschild, der immer da ist, dich aber nicht behindert. Manchmal sieht man praktisch den Wind, du riechst, woher er kommt, ob Regen ansteht, ob die Sonne scheinen wird. Manchmal merkt man so etwas einfach.“
Und Manu versuchte wieder und wieder, alles andere auszublenden, schaffte es aber nicht. Einmal  konnte er Simons Geist ein wenig verdrängen, aber nicht viel. Aber von der Luft spürte er nichts.
Erst am Mittag machten sie eine kurze Pause, vom lernen sowie vom laufen. Sie erlaubten sich, eine halbe Stunde auszuruhen. Nur, um direkt danach weiter zu machen, mit dem laufen und lernen. Zuerst beschäftige Manu sich kurz nocheinmal, neben Zimbel herlaufend mit dem Geist und danach mit dem Stein, dann musste er sich aber wieder der ermüdenden Arbeit hingeben und neben Maudado die Augen schließen, nur um sie dann wieder frustriert öffnen zu können.  
Auch am Abend, als sie sich irgendwo eine Höhle gesucht hatten und sie alle schon auf den Mänteln lagen, und erschöpft schlafen wollten, schloss Manu die Augen nur, um sich besser konzentrieren zu können, nicht um in die Welt der Träume abzudriften.
Am nächsten Morgen war Manu müde und seinem Ziel, die Luft manipulieren zu können, nicht einen Schritt näher gekommen. „Vielleicht sollte ich etwas anderes probieren?“, fragte er Maudado.
Dieser sah ihn nur verständnislos an. „Etwas noch schwereres? Ich kann dir ja keine Aufgaben geben, wenn du die Luft nicht einmal spürst. Deine Ausbildung wird sowieso viel zu kurz kommen, das weißt du. Wir können nicht auch noch die Grundlagen verkürzen.“
Auch wenn Manu nicht zufrieden war, dass es nicht anders ging, verstand er doch Maudados Einwand und als er dann irgendwann neben Taddl lief, der ihm immer wieder optimistisch beteuerte, dass er es schaffen könnte, dabei aber immer wieder mit einer komisch verstellten Stimme ironisch meinte, dass es doch nicht ginge, fühlte Manu sich schon besser wegen der Unterhaltung und seine miese Laune war nur noch ein bisschen schlecht, er wurde allmählich sogar ehrgeizig.
Die Tage verstrichen und der Wald schien kein Ende zu nehmen.
Fast seit einer Wochen liefen sie nun durch den Wald der Flammen und jeder Tag schien länger als der letzte.
Das frühe Aufstehen, das späte Schlafengehen und die auf Dauer anstrengenden Trainingsstunden für Manu machten sich irgendwann in der Erschöpfung bemerkbar.
Manu versuche es wieder und immer wieder, irgendwie die Luft zu fühlen, aber es gelang ihm einfach nicht.
Einmal hatte er das Gefühl gehabt, etwas gespürt zu haben, aber letztendlich war es doch nur eine Täuschung gewesen.
An einem Abend saßen sie wieder alle in einer Höhle. Simon unterhielt sich gerade mit Maudado und Osaft heilte eine Wunde von Zimbel, der sich irgendwo sehr stark die Beine aufgeschlagen hatte.
Zum ersten Mal seit langer Zeit konnten Manu und Taddl alleine reden. Sie hatten sich etwas abseits der anderen hingesetzt, angelehnt an den kalten Felsen. Der Mond schien etwas durch den Eingang der Höhle und erleuchtete ihre Gesichter.
Ungewollt hatte sich Manu an Taddl angelehnt, aber da es ihn nicht zu stören schien, und Manu Taddls Seite sehr gemütlich und viel wärmer als den Felsen hinter ihm fand, entschied er, so zu bleiben.
„Dass wir irgendwann vor dem Frühling noch die Möglichkeit haben, einfach mal Abends uns hinzusetzten und nichts zu tun“, meine Taddl verwundert. „Hätte ich nicht mehr erwartet. Ganz bestimmt nicht.“
„Eigentlich müsste ich ja wieder versuchen, irgendwie die Luft zu manipulieren“, antwortete Manu zähneknirschend.
Leicht zuckte Taddl die Schultern. „Auch du kannst das nicht den ganzen Tag schaffen.“
„Stimmt schon. Ist sowieso viel schöner, einfach mal sitzten zu können.“
„Hast du schon irgendwas von Cianna gesehen?“, fragte Taddl.
„Nein“, antwortete Manu geknickt. „Ich habe nichts von ihr gefunden, gar nichts, seit du sie beinahe umgebracht hättest, weil du unbedingt meinen Rucksack zerstören musstest.“
Erstaunt darüber, wie gereizt Manu reagiert hatte, schaute Taddl den jüngeren an. Seine Pupillen waren größer, als sie sein müssten und seine Finger zuckten unruhig hin und her. Wieder einmal fragte Taddl sich, warum sich Manu so verändert hatte, seit sie aus dem Lager geflohen sind.
„Und ich würde nocheinmal deinen Drachen in eine Gefahr bringen“, antwortete er aber stattdessen und ging nicht auf die Reaktion ein. „Ich hätte sie auch getötet, müsste ich es tun, wenn du so willst. Bevor du stirbst, töte ich ganze Horden von Drachen. Du warst in Gefahr, was hatte ich denn für eine Alternative?“
Während er redete, schaute er sich Manu an. Seine Pupillen nahmen wieder eine normale Größe an und auch seine Finger lagen wieder ruhig auf seinen eigenen Schenkeln.
Verwundert sah Manu ihn an. „Danke“, flüsterte er. „Ich weiß nicht, was momentan los ist. Manchmal.. überkommt mich einfach eine solche Wut. Cianna ist ein Drache. Mein Drache. Und ich habe sie fliegen lassen und jetzt ist sie weg.“
„Aber du weißt ganz genau, dass sie wieder kommt.“
„Und genau das bereitet mir Angst“, vertraute sich Manu Taddl an. „Was ist, wenn sie wild geworden ist? Oder böse?“
„Ich glaube kaum, dass ein Drache, ein so unglaublich mächtiges Wesen, so schnell böse werden kann.“
„Aber auch der Imperator hat einen Drachen. Der muss doch auch böse sein!“
„Der Imperator hatte diesen Drachen, so wie du, schon immer. Er kennt nichts anderes. Und Cianna kannte auch noch nichts anderes. Sie wird zurück kommen.“
Plötzlich legte Taddl auch seinen Arm um Manus Oberkörper, auf dem sich schnell eine Gänsehaut ausbreitete.
So saßen die beiden Jungen da, alleine am Rand der Höhle, sich umarmend.
Manu merkte, dass auch Taddls Körper auf die Umarmung reagierte. Der schnelle Herzschlag drang in sein Ohr und die Gänsehaut ließ sich nicht verbergen.
Ein lächeln schlich sich auf Manus Gesicht.
Wenn Taddl nun so fühlte, wie er? Könnte das sein? Er selbst war sich schon lange im klaren darüber, dass er Taddl nicht nur als besten Freund haben wollte. Sein Körper hatte ihm in den letzten Wochen diese Gefühle all zu heufig deutlich gemacht.
Aber Taddl. Eigentlich hätte er ihn nicht eingeschätzt, auf jemanden, wie er selbst es war. Der ebenfalls am gleichen Geschlecht interessiert war. Aber der Herzschlag und die Gänsehaut sprachen da gerade ganz andere Bände.
„Was lächelst du so?“, schmunzelte Taddl.
„Mir kam gerade ein Gedanke.“
'Sag jetzt nichts, Manu', sprach er sich selbst zu. 'Du hättest jetzt gerade die perfekte Chance, alles zu beichten, aber tue es nicht', beschwichtigte er sich.
Er war verwirrt und erschöpft. Würde er jetzt seine Gefühle erklären – auch wenn es, wie er fand, durch den Mond und die Stille und durch die Abwesenheit der anderen die perfekte Möglichkeit wäre – das ganze Team in Gefahr bringen. Wenn Taddl sich abwenden würde, wenn sie danach nicht mehr zusammen weiter ziehen könnten.
Einer müsste zurückbleiben, wenn er nicht mehr mit ihm laufen wollen würde. Und das wäre dann Taddl, der dann gefunden, gefoltert oder getötet werden würde.
Es ging hier immerhin um ihn, nicht um Taddl. Aber nur weil er der Toruna war, hieß das nicht, dass er sich jede Freiheit heraus nehmen konnte.
Auch wenn die Möglichkeit gerade zu perfekt war.
„Scheint ein schöner Gedanke zu sein“, meinte Taddl lächelnd, der Manus Grinsen beobachtete.
'Schöner wäre es, hätte ich Gewissheit', dachte Manu. 'Gewissheit darüber, ob du auch so fühlst.'
Aber er sagte nichts und zuckte nur mit den Schultern.
„Wäre bestimmt seltsam, käme jetzt einer der anderen hier her und sähe uns“, sagte Taddl und merkte dabei nichts, dass Manus Herz wie mit einem Stich durchbohrt wurde.
Er fand es seltsam, er fand es abnormal, wie sie hier saßen.
„Es gibt bestimmt noch seltsamere Situationen“, antwortete Manu und versuchte, seine zittrige Stimme zu verbergen.
Taddl sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an. Hatte er zu viel gesagt? War das ein Zeichen gewesen? Würde Taddl jetzt aufstehen und weggehen?
Er bewegte sich. In Manus Innersten zerbrach etwas.
Taddl setzte sich auf, dass er Manu direkt in die grünen Augen sehen konnte. Seine Hand suchte Manus, fand sie und blieb auf ihr liegen.
Eine Welle der Gefühle durchkam den jüngeren. Überall schien sein Körper explodieren zu wollen, Taddl war ihm so nah! Was tat er hier, fand er die Situation nicht komisch? Müsste er sich nicht eigentlich abwenden? Er meinte, es wäre seltsam, er hatte es selbst gesagt!
„Es gibt immer seltsamere Situationen“, flüsterte dann aber Taddl und überbrückte die letzten Zentimeter zwischen den Gesichern der beiden.


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Hi!
War das zu schnell? Vielleicht. Es tut mir Leid. Ich weiß nicht, wie ich sowas schreiben soll, aber irgendwann musste es kommen.
Für die, die gerne sowas lesen: Ich muss euch enttäuschen, ich glaube ich bin nicht gut im „Beziehungen beschreiben“.
Ich glaube, ich sollte eher bei meiner Story bleiben, aber ich habe es so mit GLPaddl angekündigt, also mache ich das auch :D
Da aber keiner hier so viel von mir über diese viel zu seltsam abgelaufene Liebesgeschichte hören möchte, werde ich sie nicht in den Vordergrund stellen, sorry an die, die sich vielleicht darauf gefreut haben. Natürlich werde ich das Verhältnis jetzt anders beschreiben, vielleicht könnt ihr mir auch Tipps geben, aber… Naja. Ihr habt's ja selbst gelesen, was bei mir da raus kam ':D
Danke an Mcbreakdiot, LifeIsColourful und yanae für eure Reviews :D Sehr cool mal wieder von euch :D
Nun gut, ich werde mich verabschieden und hoffen, dass ich bald wieder schneller weiterschreiben kann.
Schöne Vorweihnachtszeit und natürlich auch schöne Weihnachten an euch :D
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