Back in Lazy Town

von Zarizarah
GeschichteRomanze / P16
Freddie Faulig Sportacus Stephanie
13.07.2015
04.09.2016
10
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Hallo liebe Fanfiktion-Gemeinde :)
Dies ist meine erste Fanfiktion. Und Komma-Setzung liegt mir nicht so :D
aber über konstruktive Kritik würde ich mich natürlich freuen.
Ansonsten viel Spaß beim Lesen.

Disclaimer:
I own nothing. Weder die Idee von Lazy Town, noch die Figuren sind von mir.
Alter der Figuren in meiner Geschichte sind frei erfunden.

Back in Lazy Town

Mittlerweile waren 10 Jahre vergangen, seit Stephanie Lazy Town verlassen hat. Durch ihre Hilfe und die von Sportacus ist Lazy Town zu einer recht aktiven Stadt geworden.
Nachdem Stephanie beschlossen hatte, Lazy Town wieder zu verlassen, entschied auch Sportacus sich schnell dazu, ebenfalls weiter zu reisen, um anderen Menschen helfen zu können.
Heute waren es genau auf den Tag 10 Jahre, seit die beiden fortgingen. Doch das sollte sich ändern.

Stephanie saß in ihrem Auto (ein Mini Cooper) und sang laut zu der Musik im Radio. Sie hatte sich entschlossen wieder nach Lazy Town, der Stadt in der ihr Onkel Bürgermeister ist, zu ziehen und dort für eine gewisse Zeit zu arbeiten. Mittlerweile war Stephanie 23 Jahre alt. Auch ihr Aussehen hatte sich seit früher stark verändert. Sie hatte schon lange keine Pinken Haare mehr, noch trug sie Pinke Kleidung. Ihre Haare fielen ihr nun mit leichten braunen Wellen bis knapp über die Schulter und sie trug ein Sommerliches Kleid in sanften Herbstfarben, das sich an der Hüfte leicht tailliert an ihren Körper anschmiegte und ihr bis knapp über das Knie reichte.

Es fühlte sich komisch an, wieder auf dem Weg in die Stadt zu sein, die ihr Leben so sehr verändert hatte. Nie hatte sie eine solch schöne Zeit wie in Lazy Town verbracht. Nachdem sie gegangen war, hatte sie noch 1-2 Jahre Briefkontakt mit Ziggy und Trixi. Hin und wieder hatte sie auch eine E-mail an Pixel versendet. Doch nach ein paar Jahren wurde dieser Kontakt immer weniger, bis er schließlich ganz aufhörte. Es war nicht das selbe gewesen nur mit ihren Freunden zu schreiben, anstatt sich mit ihnen zu treffen und zu spielen.
Unweigerlich musste Stephanie an Sportacus denken. Der Kontakt zu ihm ist direkt abgebrochen seit sie Lazy Town verlassen hat, da es in ihrer Stadt kein Postrohr gab, um ihn in seinem Luftschiff zu kontaktieren.
Stephanie merkte, wie sie traurig wurde durch den Gedanken an Sportacus. Sie hat ihn immer sehr gerne gemocht.
Doch ihre Gedanken wurden schnell unterbrochen, als sie das Ortsschild von Lazy Town sah.

„Hier hat sich ja gar nichts verändert.“, dachte sie, als sie durch die Straßen fuhr. Schließlich stoppte sie vor dem Haus ihres Onkels, dem Bürgermeister.
„Endlich wieder Zuhause!“ dachte sie und stieg mit einem Lächeln auf ihren Lippen aus.
Sie war gerade dabei ihr Gepäck auszupacken als ihr Onkel aus dem Haus kam und sie grinsend in die Arme schloss.
„Oh mein Mädchen ist da! Wie geht es dir? Hattest du eine angenehme Reise? Komm, ich zeig dir deine Wohnung! Sie wurde frisch renoviert. Ganz nach deinen Vorstellungen, hoffe ich. Oh gott, bin ich froh dich wieder zu sehen!“ plapperte er und hörte gar nicht mehr auf sie festzuhalten.
„Hallo, Onkel Meinhard!“ unterbrach sie ihn und grinste. „Mir geht es gut. Die Reise war ohne Vorkommnisse und ich würde gerne meine neue Wohnung sehen. Aber lass mich doch erst einmal ankommen!“ sagte sie und knuffte ihm in die Seite.
Die beiden Lachten und ihr Onkel half ihr die schweren Koffer hoch zu dem Haus zu tragen.

In dem Haus hatte sich nichts verändert. Drinnen angekommen setzten sie sich an den Esstisch und besprachen wo sie nun wohnen würde (in einem Mehrfamilienhaus in einem Apartment oben unter dem Dach) und dass sie bald ihre neue Stelle in dem örtlichen Jugendzentrum anfangen könnte.

„Was ist eigentlich mit meinen alten Freunden? Trixi, Pixel, Ziggy und Meini? Leben die noch hier?“ fragte sie schließlich.
„Nun ja. Pixel ist nach Tokio gezogen, wo er in einer großen IT-Branche Arbeit gefunden hat. Und Meini wohnt mittlerweile in einer Villa, irgendwo in Spanien, und ist Leiter der Firma seines Vaters geworden. Aber Trixi und Ziggy leben tatsächlich noch hier. Ziggy hat ein kleines Feinschmecker Restaurant im Stadtkern und Trixi besitzt ein Modegeschäft zwei Blocks von hier entfernt.“
„Oh, wow! Die werde ich gleich mal besuchen gehen, wenn ich meine Wohnung bezogen habe.“
Stephanie war über glücklich. Doch dann zögerte sie.
„Und was ist mit Sportacus?“, versuchte sie so beiläufig wie möglich zu fragen.
„Tut mir leid. Ich habe ihn seit damals nicht mehr gesehen, Stephanie.“
einen Moment lang herrschte peinliche Stille und Stephanie versuchte sich ihre Enttäuschung nicht anmerken zu lassen.
Schließlich standen beide auf und beschlossen zu ihrer neuen Wohnung zu fahren.

An dem Haus angekommen fuhren sie mit dem Fahrstuhl nach ganz oben.
In dem obersten Flur entdeckte Stephanie nur eine Tür und schloss darauf, dass es sich um ihre Wohnung handeln musste.
Sie schloss die Tür auf und trat hinein, dicht gefolgt von ihrem Onkel mit den Koffern.
Vor ihnen erschien ein riesiges Wohnzimmer in angenehm hellen besch- und Kaffee-Farben. An der rechten Wand war ein riesiger Kamin, vor dem ein gemütliches, großes Sofa stand. Links entdeckte Stephanie noch 2 Türen und eine Küche die ohne Abtrennung in das Wohnzimmer überging.
Hinter den beiden Türen befand sich ihr Schlafzimmer, das einen Kleiderschrank und ein großes Doppelbett enthielt und ein Badezimmer. Auch diese beiden Räume waren in hellen Kaffee-Tönen gehalten.
„Wow, Onklen Meinhard! Das wäre wirklich nicht nötig gewesen. Das ist ja riesig hier. Wie soll ich das denn alles bezahlen?“ fragte sie besorgt.
„Ach, da mach dir mal keine Sorgen, Stephanie. Für meine Nichte kommt doch nur das beste in Frage.“
Stephanie schloss ihren Onkel in die Arme. Sie war wirklich gerührt von der Fürsorge ihres Onkels, obwohl sie schon 10 Jahre nicht mehr zu Besuch gekommen war in Lazy Town.
Sie wischte schnell eine einzelne Träne weg, verabschiedete ihren Onkel und begann ihre Sachen aus ihrem Koffer auszupacken.

Den restlichen Tag verbrachte sie damit, Trixi und Ziggy zu besuchen. Sie verabredeten sich abends auf dem Sportplatz, auf dem sie früher als Kinder gespielt hatten.
Trixi war eine wirklich hübsche junge Frau geworden, fand Stephanie. Ihre Haare, die sie damals immer zu 3 Zöpfen zusammen gebunden hatte, trug sie nun in einem schlichten Pferdeschwanz. Stephanie vermutete, dass wenn sie ihre Haare offen trug, sie ungefähr bis zu ihren Schultern reichen mussten.
Auch Ziggy, fand Stephanie, war durchaus attraktiv. Er war nicht mehr der kleine Junge, den sie noch all zu gut in Erinnerung hatte. Zwar war er immer noch leicht rundlich, doch im Gesicht konnte man deutlich männlichere Züge erkennen.
Mittlerweile war Trixi 22 Jahre und Ziggy 20 Jahre alt.
Die drei verbrachten einen schönen Abend mit viel Gelächter und Geschichten aus den alten Tagen. Zu Stephanies Erleichterung war niemand von ihnen in irgend einer Weise sauer, dass der Kontakt damals abgebrochen ist.
Spät in der Nacht verabschiedeten sie sich und Stephanie ging zurück in ihre Wohnung, wo sie schnell einschlief.
Noch ahnte sie nicht, was sie am nächsten Tag erwarten würde.