Freund oder Feind?

von RebiCH
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18
Sophie Koch Sören Petersen Susanne Kaspary
13.07.2015
06.05.2019
17
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13.07.2015 1.465
 
Hallo zusammen.
Dies ist im Moment eher ein Nebenprojekt. Ich schreibe eigentlich momentan an einer anderen Geschichte. Nur ging mir die Idee seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf. Deshalb habe ich einfach mal drauf los geschrieben. Lasst mich doch wissen wie ihr es findet. Ob ich weiter machen soll oder eher nicht? Bin gespannt auf eure Rückmeldungen. Liebe Grüsse.


Erste Begegnung



Arya’s Sicht

Mein Wecker schrillte unerträglich laut. In meinem Kopf pochte es. Genervt blickte ich auf den Wecker. - Scheisse. Schon 06:00 Uhr. Eigentlich müsste ich jetzt aufstehen und zur Schule gehen, doch Heute steht eh nix spannendes auf dem Stundenplan. Am Nachmittag haben wir Sport, das mag ich. Ich gehe am besten erst auf den Nachmittag. Mathe und Physik kann ich eh nicht ausstehen. - Ich stellte den Wecker ab, drehte mich um und schlief sofort wieder ein. Ein paar Stunden später erwachte ich erneut. Ich blickte zur Uhr und erkannte langsam das es 11:30 Uhr war. Mein Kopf pochte immer noch. Ich stand auf und lief ins Badezimmer. Dort holte ich mir gleich 2 Aspirintabletten, die ich sofort hinunterschluckte. Zum Glück war niemand Zuhause, meine Eltern waren schon längst zur Arbeit gefahren. - Mir bleibt noch genug Zeit, ein bisschen in Stimmung zu kommen. - Ich schlenderte in mein Zimmer zurück und drehte mir einen Joint. Kurze Zeit später hatte ich ihn  auch schon geraucht. - Schon besser! - Ich packte meine Turnsachen in meine Tasche und lief zur Bushaltestelle. Auf dem Weg dorthin, packte ich mir noch ein Bier mit ein. - Damit das alles ein bisschen witziger wird. - Ich kippte das Bier auf Ex hinunter und stieg in den Bus. Etwa 30 Minuten später erreichte ich das Gymnasium. Ich lief eilig zur Turnhalle, da ich recht spät dran war. Als ich die Turnhalle betreten wollte, kam mir meine Turnlehrerin entgegen. „Guten Tag Frau Müller.“ Grüsste ich sie freundlich. Das war die einzige Lehrerin, die ich mochte. „Hallo Arya. Hat dir niemand gesagt, das Heute Nachmittag der Sport ausfällt? Ihr habt Heute den ganzen Tag ein Referat. Es findet in eurem Schulzimmer statt.“ Erklärte mir Frau Müller. Die Fragezeichen waren ihr ins Gesicht geschrieben. - Ach nee, ich hasse langweilige Referate! - „Nein, hab verschlafen, danke für die Information. Noch einen schönen Tag.“ Ich lief also genervt Richtung Schulzimmer.

Sophie’s Sicht

Ich fuhr am Morgen ins Büro zu Sören und Susanne. Ich hasste es eigentlich am Morgen so früh aufstehen zu müssen. Im Büro angekommen, liess ich mir erst mal einen Kaffe hinaus. Den ich dann genüsslich trank. - Was würde ich bloss ohne Kaffe machen?  - „Guten Morgen Sophie.“ Grüssten mich Susanne und Sören einstimmig. „Guten Morgen! Was steht denn Heute an?“ Fragte ich hoffnungsvoll. „Ein Referat am Elisabeth Gymnasium. Die Klasse 10c soll eine Problemklasse sein. Der Schulsozialarbeiter hat seine Arbeit an den Nagel gehängt. Wir sollen den Kids mal ins Gewissen reden.“ Antwortete Sören freudig. Kurze Zeit später fuhren wir auch schon dort hin. Die Klassenlehrerin Frau Meyer erwartete uns auch schon freudig. „Guten Tag, wir sind die neuen Schulsozialarbeiter. Das ist Sophie und ich bin Sören.“ Stellte uns Sören höflich vor. „Guten Tag. Ich bin Frau Meyer. Ich bin sehr froh das sie hier sind. Meine Klasse macht nur noch Probleme. Sie sprayen die Schulhauswände voll, zünden Velo’s der Lehrer an und Prügeln sich auf dem Schulhof.“ Erklärte Frau Meyer uns die Lage. - Das wird bestimmt ein langer Tag. Hoffentlich können wir das Vertrauen der Schüler gewinnen. - „Ich hätte da noch eine besondere Bitte.“ Fügte Frau Meyer hinzu. „Eine Schülerin, Arya, 15 Jahre alt, sie ist die jüngste der Klasse, da sie eine übersprungen hat. Sie war immer eine gute Schülerin. In letzter Zeit kommt sie nur noch zu spät oder gar nicht in die Schule. Wenn sie kommt ist sie nur noch Frech und bringt die ganze Klasse gegen mich auf. Ich erkenne sie nicht wieder. Könnten sie ein besonderes Auge auf sie werfen?“ Fragte Frau Meyer uns flehend. „ Ja klar. Danke für den Hinweis." - Das hört sich alles andere als gut an. -

Arya’s Sicht

Ich hatte keinen Bock. Mein Lieblingsfach Sport einfach ausgefallen. Ich drehte mir erneut einen Joint und rauchte ihn schnell hinunter. Danach betrat ich das Schulgebäude. Die Gänge waren leer, da die Stunde bereits vor 30 Minuten begonnen hatte. Ich erreichte mein Klassenzimmer. - Anklopfen oder nicht? - Ich entschied mich dagegen und betrat das Schulzimmer. Alle Blicke waren auf mich gerichtet. Ich erblickte einen jungen Mann und eine junge Frau mit blonden Haaren, die mich anlächelte. Frau Meyer stand hinter ihnen und blickte mich streng an. „Hab verschlafen.“ Sagte ich laut in die Runde und ging daraufhin an meinen Platz. „Hallo, du musst Arya sein!“ Grüsste mich diese blonde Frau. - Woher weiss die meinen Namen? - „Guten Tag, ach was sie nicht sagen! Nein ich bin Sophie die neue Schülerin!“ Grüsste ich frech zurück. Meine Mitschüler grölten und klatschten. Ich stand auf und verneigte mich mit einem Knicks. Meine Mitschüler konnten sich nicht mehr halten und grölten und jubelten mir zu. Die junge Frau musterte mich. Ich erkannte Sorge hinter ihrem Blick. Ihre Grünen Augen versuchten in mich hinein zu sehen. „Kommt alle wieder runter!“ Rief der junge Mann und die Klasse verstummte auf der Stelle. „Für alle die es verpasst haben. Meine Kollegin ist Sophie Koch und ich bin Sören Petersen. Wir sind die neuen Schulsozialarbeiter hier.“ - Ach du scheisse! Das hat mir gerade noch gefehlt! Scheiss Sozialarbeiter. Können eh niemandem helfen. - „Fragt sich nur wie lange.“ Warf ich ein, daraufhin johlten wieder alle. Danach kehrte langsam wieder Ruhe ein. Die Sozialarbeiter laberten irgendetwas, ich hörte ihnen allerdings nicht zu. Ich starrte genervt aus dem Fenster.

Sophie’s Sicht

Der Morgen verlief gut. Die Klasse hatte uns aufmerksam zugehört. Allerdings fehlte von dem Mädchen Arya jegliche Spur. Ihr Platz blieb leer. Ich hoffte darauf das sie wenigstens am Nachmittag erscheinen würde.

In der Zwischenzeit war es Nachmittag und die Stunde lief bereits. Arya war wieder nicht erschienen. Die Tür wurde plötzlich aufgeschlagen und ein junges Mädchen trat ein. Sie hatte braune lange Haare. Ihre Augen leuchteten verdächtig Rot. Was mich sofort in Alarmbereitschaft versetzte. Sie trug eine verschlissene Jeans, die sie sehr weit unten trug und einen schwarzen Hoodie. Auf dem Kopf trug sie einen DC Cap. Ihr Aussehen sah rebellisch aus. „Hab verschlafen.“ Sagte Arya, danach ging sie zu ihrem Platz. „Hallo, du musst Arya sein!“ Grüsste ich sie freundlich. „Guten Tag, ach was sie nicht sagen! Nein ich bin Sophie die neue Schülerin!“ Gab Arya frech zurück. - Ok, das wird ein ganzes Stück Arbeit. - Die Mitschüler begannen zu grölen und zu Klatschen. Daraufhin erhob sich Arya und verneigte sich mit einem Knicks. - Anscheinend, ist sie die Anführerin der Klasse. Seit sie den Raum betreten hat, verhalten sich die Schüler viel frecher. - „Kommt alle wieder runter!“ Sören beruhigte die Klasse wieder. „Für alle die es verpasst haben. Meine Kollegin ist Sophie Koch und ich bin Sören Petersen. Wir sind die neuen Schulsozialarbeiter hier.“ Sören stellte uns nochmals vor, damit Arya auch wusste wer wir sind. „Fragt sich nur wie lange.“ Gab Arya wieder Frech zurück, worauf die Klasse wieder in johlen ausbrach. Wir warteten ab, bis sich alle beruhigt hatten. Danach setzte Sören unser Referat fort. Ich beobachtete besorgt Arya, die allerdings nur aus dem Fenster starrte, Ich erkannte einen traurigen Blick. - Ich muss mich unbedingt mir ihr unterhalten! -

Nachdem das Referat zu Ende war, stürmte Arya bereits Richtung Ausgang. Ich packte sie am Handgelenk und hielt sie zurück. „Halt, ich möchte mich noch mit dir unterhalten.“ Arya starrte mich wütend an, sagte jedoch nichts weiter. Als die Klasse weg war, bat ich Frau Meyer und Sören draussen zu warten. Ich merkte, wie sich Arya verspannte. „Komm wir setzen uns an das Pult dort.“ Sagte ich freundlich. „Wenn’s unbedingt sein muss…“ Gab Arya sichtlich genervt zurück. Ich konnte Alkohol riechen. - Sie hat definitiv Alkohol zu sich genommen. Ich wette, sie hat auch Marihuana konsumiert. - Als wir uns gesetzt hatten, starrte sie mich nicht an. Sie blickte abwesend zum Fenster. „Hallo, ich bin Sophie. Weshalb bist du erst so spät erschienen?“ Fragte ich Vorsichtig nach. „Hab ich doch schon gesagt. Habe verschlafen! War’s das?“ Gab Arya genervt zurück. „Dann hast du aber lange geschlafen!  Ich möchte mich mal mit deinen Eltern unterhalten. Sind sie Heute Zuhause?“ Fragte ich nach. Wir mussten dringend mit ihren Eltern sprechen. „Nein, die sind noch nicht Zuhause. Die sind Arbeiten!“ Arya sprang auf. „Dann fahren wir dich jetzt nach Hause und warten bis sie kommen.“ Ich war fest entschlossen mit den Eltern zu reden. „Das werdet ihr bestimmt nicht tun!“ Rief Arya wütend und rannte aus dem Zimmer davon. Ich sprang auf und rannte ihr hinterher. Ich konnte nur noch sehen, wie sie auf dem Flur Sören auswich. Danach verschwand sie um eine Ecke. - Verdammt, weg ist sie. -
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