Depressionen

GedichtPoesie / P12
12.07.2015
12.07.2015
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Depressionen
Für Tiia

Ein dunkelgrauer Rauch quillt manchmal vor
aus dem Versteck, das ihn verborgen hält
und schiebt sich still und schleimig dann empor
schon bald verdunkelt er die ganze Welt

Das Licht verschwindet, Schatten werden lang
Und Stille hallt auf einmal um dich rum
Alles ist grau und was wie Schmatzen klang
ist hörbar kaum und trist und seltsam stumm

Die Farben sind aus deiner Welt geflohen
Der Wind erstarb, die Luft ist stickig warm
Du bist allein, doch spürst du auch ein Drohen
Bist du's wohl selbst? Ob es von außen kam?

Wie kriegt man nur den Qualm ins Loch geschoben
aus dem er deine Welt in Trübsal tauchte
Wie hat er bloss die ganze Welt umwoben
ob er dafür wohl fremde Hilfe brauchte?

Die wahre Welt ist weiterhin hier draußen
mit Klang und Farben, Lichterspiel und Wind
Zwar kann man dir nicht helfen, nicht von außen
doch bitte spür, dass wir noch um dich sind!
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