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Das Herz der sieben Schwestern

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16 / Gen
Asuna Kirito Leafa Sinon Yui
11.07.2015
25.03.2018
20
47.580
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20.07.2015 2.543
 
Allmählich kehrte er in die Realität zurück und stellte fest, dass das Wiedersehen mit seiner Prinzessin nur im Traum stattgefunden hatte. Es war nach wie vor ein Jahrzehnt später und er lag faul auf einem großen Strohhaufen, den er eigentlich längst hätte umgraben sollen. Dabei dachte er gar nicht daran, seinen müden Körper zu erheben und nur einen Finger krummzumachen. Für so was war immerhin sein Freund gut.
„Jetzt beweg dich endlich, Kirito! Ich sehe gar nicht ein, warum ich das alles allein machen muss!“
Ein lautes Klirren erregte die Aufmerksamkeit des Spriggan, der nun doch interessiert den Kopf hob. Der Verursacher dieses Lärms war kein geringerer als sein bester Freund Klein, der die Mistgabel trotzig auf den Boden geworfen hatte. Er gehörte der Rasse der Salamander an und das merkte man auch. Denn sein feuriges Temperament war wohl die nennenswerteste Eigenschaft an ihm. Die Hände in die Hüfte gestemmt, stand er da und wippte erwartungsvoll mit dem Fuß. Kirito hingegen ließ sich davon überhaupt nicht aus der Ruhe bringen. Ihm war völlig klar, dass er früher oder später sowieso aufgeben und die Arbeit selbst erledigen würde. Dafür hatte er viel zu großen Respekt vor der Strafe, die ihn ansonsten erwartete.
„Ganz ruhig. Wir haben so schönes Wetter heute, das muss man ausnutzen“, antwortete er und lehnte sich wieder auf den weichen Untergrund.
„Du weißt ganz genau, dass Big Mama uns den Kopf abreißt.“
Nun… zugegebenerweise war der Gedanke an einen Wutausbruch der „Chefin“ nicht allzu verlockend. Da würde sich ein vor Überarbeitung schmerzender Rücken eher anbieten. Dennoch hatte er schlicht und ergreifend keine Lust.
„Das werden wir schon überleben.“
Ehe noch mehr Widerworte von seinem Kollegen kamen, mischte sich seine kleine Begleiterin in die Diskussion ein. „So geht das nicht, Papa!“
Vor ihm flog eine aufgeregte Lichtkugel durch die Luft, die direkt vor seinem Gesicht zerplatzte und Sicht auf die Fee freigab.
„Klein ist doch dein Freund oder nicht? Also kannst du ihn nicht einfach hängen lassen!“, schimpfte sie und drückte dem Schwarzhaarigen ihren Zeigefinger direkt auf die Nasenspitze.
Da blieb ihm nichts anderes übrig, als sich zu ergeben und sich dem Älteren anzuschließen. Frauen waren manchmal echt anstrengend, auch wenn sie nicht größer als seine Handfläche waren.

Der Erklärung halber wenden wir uns mal dem Hintergrundwissen zu.
Kirito war der kleine freche Spriggan, den wir bereits im Prolog kennenlernten. Immer im Schlepptau hatte er die kleine Fee Yui, die die einen oder anderen Probleme mit der Aussprache seines Namens hatte und ihn aus diesem einfachen Grund nur „Papa“ nannte. Sie war ein Geburtstagsgeschenk seiner Eltern, bevor diese einen viel zu frühen Tod starben. Seither lebte er in einem Waisenhaus im kleinen Dorf Balian. Hier traf er auch seinen jetzt besten Freund und Mitbewohner Klein. Geleitet wurde der „Schuppen“, anders konnte man dieses Gebäude nicht bezeichnen, von der gestandenen Suzuna, die wohl besser unter dem Namen Big Mama bekannt war. Ein rauer Ton war bei ihr an der Tagesordnung, weshalb jeder sie als alte Frau mit ordentlich Haaren auf den Zähnen beschrieb. Daran störte sie sich aber nicht. Ihren Sauhaufen hatte sie besser als alles andere im Griff. Die Kinder liebten sie wie ihre richtigen Eltern. So war die oberste Regel dieser Einrichtung, Trauer und Missmut zu vertreiben. Alles in allem konnten die Jungs von sich behaupten, dass ihr Einzug hier ihnen sehr gut getan hatte. Statt einer richtigen Familie waren da zwar nur die anderen Schützlinge, doch dank der fürsorglichen Suzuna fühlte sich bald jeder hier heimisch und willkommen.

„Hey, ihr Nervensägen!“, hallte es von oben herab aus dem Fenster. Mit Schrecken in den Augen erblickten sie die Chefin, die nicht sonderlich glücklich aussah.
„Wie lange soll das denn noch dauern? Legt mal nen Zahn zu, ihr lahmen Schnecken!“ Ihrer Predigt folgte eine Ladung eiskaltes Wasser, dem Yui gerade noch so mit einem gekonnten Flugmanöver ausweichen konnte. Die beiden Strolche jedoch hatten dazu keine Gelegenheit mehr und fanden sich in dem nassen Schlamassel wieder. „Wenn das Zeug in fünf Minuten nicht weg ist, kriegt ihr noch ne Dusche, verlasst euch drauf!“
„Jawohl, Chefin!“
Noch nie waren sie so motiviert bei der Arbeit wie jetzt. In einem mehr als beachtlichen Tempo schaufelten sie den Strohhaufen um und breiteten ihn im angrenzenden Stall aus. Nebenher machte es sich Yui auf dem Fensterbrett gemütlich und beobachtete das bunte Treiben. Denn wieder einmal gerieten die Kerle aneinander und warfen sich die Halme wild um die Ohren.
„Wie schaffst du das bloß immer wieder, Suzuna-san? Ich dachte, Papa würde sich keinen Zentimeter mehr rühren.“
Die Dame grinste nur und tätschelte dem Wesen den Kopf.
„Frag lieber nicht, Kleines. Merk dir nur eins: Bei Faulpelzen wie deinem Papa darf man nicht nachgiebig sein. Verstehst du?“
Eifrig nickte sie. Am liebsten wäre die Fee genauso bodenständig und eindrucksvoll wie die Leiterin des Heims. Sie war so was wie ein gutes Vorbild.
„Wer die Sauerei da unten wohl wieder wegmacht?“ Fragend legte Yui den Kopf schief und strampelte belustigt mit den Beinen. Lachend standen sich Kirito und Klein gegenüber, machten sich jeweils über ihren Vordermann lustig und sahen beide aus, als hätten sie stundenlang in dem Strohzeug gebadet. Denselben Eindruck bekam man fast auch vom Boden, auf dem alles verstreut war.
„Glaub mir… Zur Not habe ich auch noch den Gartenschlauch.“
Verheißungsvoll ballte Big Mama die Hand zur Faust und entfernte sich langsam vom Fenster. Wer unter ihrer Fuchtel stand, würde schon noch Zucht und Ordnung beigebracht bekommen.

Nach dem Abendessen fiel Kirito völlig erschöpft in sein Bett. Wäre es nach ihm gegangen, hätte er sofort schlafen können. Dafür schien es aber noch ein wenig zu früh. Die Sonne war noch nicht einmal untergegangen und außerhalb seines Zimmers herrschte noch eine mehr als gute Stimmung. Alle anderen Einwohner des Heims dachten ja gar nicht daran, den langen Tag mit etwas Ruhigem ausklingen zu lassen. Es wurde gespielt, gelacht und getobt. So lief es aber immer zu dieser Zeit. Knarrend öffnete sich die Tür und das erste, was der hereinkommende Klein zu Gesicht bekam, war der Mund seines Zimmergenossen, der gerade herzhaft gähnte. „Willst du mich fressen oder was wird das? Dabei hast du beim Essen schon so zugeschlagen…“
„Haha, ich lach mich tot.“
Am liebsten hätte er einfach ein Kissen nach dem Rotschopf geworfen, um ihn damit zum Schweigen zu bringen, ließ es dann aber doch lieber bleiben und warf stattdessen mit seinem Blick aus dem Fenster.
Der Himmel färbte sich zu einem orangeroten Farbton und erinnerte ihn ein wenig an das Stirnband, das Klein immer trug. Allein schon der Vergleich brachte ihn zum Grinsen.
„Übrigens ist das Bad noch relativ frei. Nur ein-zwei Leute aus dem Untergeschoss sind drinnen. Wenn du willst, kannst du jetzt hingehen.“
Der Spriggan konnte nicht leugnen, dass zu viel Trubel in dem Gemeinschaftsbad ihn unheimlich störte. Nach dem Essen zog er lieber ein entspanntes Planschen vor. Allerdings gestaltete sich das meist sehr kompliziert, wenn die jüngeren sich regelrechte Wasserschlachten lieferten. Da war man heilfroh, wenn man selbst noch mit seinem Leben davonkam und nicht von den Flutwellen im Becken erfasst wurde.
Trotz seines Unmutes hatte er darüber noch nie ein negatives Wort verloren und es nur als nervige Eigenart abgetan. Schließlich lebte er hier nicht allein und hatte es mit kleinen Kindern zu tun. Wenn sie schon durch die fehlenden Eltern an ihrer Seite keine richtige Kindheit genießen konnten, dann müsse man es ihnen wenigstens hier gestatten, sich ihrem Alter entsprechend zu benehmen.
„Jetzt gleich sofort? Ehrlich gesagt habe ich ja überhaupt keine Lust heute…“, erwiderte er trocken und drehte sich einfach auf die Seite.
„Und dann soll ich dich noch ertragen, wenn du so rummüffelst? Nachher beschwerst du dich nur wieder, wenn es dir zu voll ist. Egal wie man es dreht und wendet, dir kann man nichts recht machen heute.“
Seufzend ließ Klein sich auf seine Matratze fallen und starrte nachdenklich an die Decke. Er und sein Bettnachbar alberten jeden Tag herum, das war nichts Ungewöhnliches. Nur bekam er in letzter Zeit das Gefühl, als wäre Kirito ein wenig lustlos geworden in manchen Dingen. Ihn zu fragen, ob ihn etwas bedrückte, war relativ erfolglos. Das hatte ihn die Erfahrung gelehrt. Denn der schwarze Wuschelkopf war jemand, der nie über sein Wohlbefinden sprach und es stets verleugnete, ging es ihm mal nicht gut. Als sein bester Freund hatte es sich der Salamander in der Vergangenheit also nicht nehmen lassen, mehrere Versuche zu tätigen, um diesen Umstand zu ändern. Erfolglos, wie bereits erwähnt.
Die eingekehrte Ruhe unterbrechend, erhob sich Kirito nun endlich, streckte seinen müden Körper und schnappte sich das strahlend weiße Handtuch von der Heizung. So eine erdrückende Atmosphäre wusch er trotz aller Antriebslosigkeit doch lieber mit einem Schwall Badewasser weg.
„Bin gleich wieder da“, merkte er noch an, bevor die Holztür hinter ihm ins Schloss fiel.

Zehn Minuten später ließ er sich in dem warmen Wasser nieder und lehnte seine Arme links und rechts auf den Beckenrand. Tatsächlich war es ziemlich still hier. Lediglich zwei andere Jungen, ungefähr im Alter von acht Jahren, paddelten gemütlich durch das Nass und unterhielten sich nebenher. Perfekte Voraussetzungen, um sich ein wenig zu entspannen. Wobei er, statt die Augen zu schließen, den Blick starr auf die Kinder vor sich gerichtet hielt. Die beiden waren seit circa einem halben Jahr Mitglieder des Waisenhauses. Man hatte sie während einer kalten Winternacht in einer verlassenen Seitengasse aufgelesen und hergebracht. Völlig ausgehungert und verängstigt dauerte es eine ganze Weile, bis sie sich öffneten und die anderen Mitbewohner als ihre Familie anerkannten. Yuuto und Youta nannte man die Zwillinge, die sich beinahe zum Verwechseln ähnlich sahen. Kirito selbst war es zumindest nicht schwer gefallen, sie schnell in sein Herz zu schließen.
„Onii-chan!“
Freudig kamen sie auf ihn zu und machten direkt vor ihm Halt. Sie waren so klein, dass das Wasser ihnen locker bis zum oberen Brustbereich ging und man glatt Angst bekam, sie würden darin untergehen. Kein Wunder – In ihrem Alter sollte man sich eigentlich von der tiefen Stelle des Beckens fernhalten, die nur für die ältere Generation vorgesehen war.
„Was gibt’s?“ Mit einem freundlichen Lächeln begrüßte er die Sprösslinge, die vergnügt kicherten und ihren besten Hundeblick aufsetzten.
Einer von ihnen fragte: „Erzählst du uns noch mal diese Geschichte, Onii-chan?“
„Was denn, schon wieder? Das hab ich doch erst gestern.“
„Noch mal!“ Sprachen die Zwerge wie aus einem Mund.
Nun… jene Geschichte hatte Kirito sich mehr oder minder einmal ausgedacht, als die Schar während eines Gewitters Angst bekam. Um sie ein wenig aufzuheitern, erzählte er ihnen von einem Engel in Mädchengestalt, das auf die Erde herabkam und Hilfe suchte. Sie war herzensgut und ihre Augen funkelten heller als die Sterne am Himmel. Zudem besaß sie wunderschönes blaues Haar, das einen an den tiefsten und weitesten Ozean dort draußen erinnerte.
Sein Werk handelte davon, wie dieser Engel sich auf der Erde verlief und auf einen tapferen Abenteurer traf, der sie beschützte und zurück nach Hause eskortierte. Im Nachhinein war es ihm schon ganz schön peinlich, aber es war quasi eine Nacherzählung von seinem Treffen mit der Prinzessin. Nur mit dem Unterschied, dass niemand wusste, wie wahr dieses angebliche Märchen doch war. Obwohl es die Kinder so begeisterte, machte es den Elf traurig. Natürlich gab er weder vor seinen Geschwistern – noch vor Klein, Big Mama oder Yui zu, dass ihn dieser Umstand bedrückte. Würde er davon berichten, wie sehr er Asuna vermisste und wiedersehen wollte, wäre ihr Geheimnis, das er bislang all die Jahre hütete, aufgedeckt und somit völlig bedeutungslos. Ganz davon abgesehen, würde es mit Sicherheit für eine Menge Trubel sorgen. Kam ja nicht besonders häufig vor, dass ein Waise wie er der zukünftigen Hoheit begegnet. Stattdessen hüllte er sich in Schweigen. Irgendwann wäre er bestimmt wieder darüber hinweg.
„Na schön, aber nur noch einmal, verstanden?“
Gegen die geballte Macht von flehenden Blicken hatte er dann doch nicht die geringste Chance. Ihm blieb nichts anderes übrig, als noch einmal von vorne zu beginnen und die alten Gefühle und Geschehnisse in seiner Erzählung neu aufleben zu lassen. Wieder sah er sich und Asuna über das Grasland tollen, lachend, erkundend. Fast so, als wäre es erst gestern passiert, so real wirkte die Erinnerung daran. Gleichzeitig weckte es aber wie zuvor auch schon die Sehnsucht in ihm. Eine laute Backpfeife, die ihr Ziel nicht verfehlte. Ein hilfesuchender Blick und er, wie er als der große „Abenteurer“, wie er sich selbst betitelte, danebenstand und nichts tun konnte. Darüber blieben seine Lippen gegenüber seinen Zuhörern natürlich versiegelt. Nur die Bilder in seinem Kopf verschwanden nicht.
Irgendwann verlor er den Überblick, doch ehe er sich versah, war das ganze Becken voll von neugierigen Elfen, die ihm gespannt zuhörten und dabei ganz die eigentlich geplante Körperpflege vergaßen.
Klein fragte sich wahrscheinlich auch schon, was er da so lange trieb. Für gewöhnlich dauerte sein Bad nie länger als zehn Minuten. Trotzdem ließ er es sich nicht nehmen, möglichst betont zu sprechen, damit es seinen Zuschauern auch nicht langweilig wurde.

Nach einer geschlagenen halben Stunde war er endlich frei und schlenderte in Schlabberklamotten und mit einem Handtuch um die Schultern durch den Flur. Sein Haar war noch immer feucht, was er an den glitzernden Perlen sah, die dann und wann ihren Halt verloren und in die Tiefe stürzten. Etwas unangenehm fühlte es sich zwar an, aber er hatte definitiv keine Nerven mehr dafür, sich noch stundenlang mit warmer Luft zu beschießen. Diesen Föhn mochte er noch nie.
Dann bog er um die Ecke, stieß dabei aber fast mit Suzuna zusammen.
„Mensch, Kirito. Dich hab ich gesucht, mein Junge.“
Das verhieß nichts Gutes. Wenn sie nach einem suchte, stand das meistens mit einer sehr lästigen Aufgabe in Verbindung.
„Ach ja?“, brachte er kleinlaut hervor und ging einen Schritt auf Abstand.
„Ein Bekannter von mir hat neulich ein Paket für mich angenommen. Es ist sehr wichtig und der Kerl ist ab morgen erstmal für mehrere Monate auf Reisen. Das duldet leider keinen Aufschub, deswegen wollte ich dich mal bitten, eben rüberzuhuschen.“
„Wohin denn, wenn ich fragen darf?“
„Zum Dicey.“
Oh nein… die schlimmste Befürchtung bewahrheitete sich. Das Dicey war ein Café am anderen Ende des Dorfes. Wenn Suzuna einen freien Abend hatte, verzog sie sich sofort in besagtes Lokal und plauderte mit ihrem Ex, Agil. Zu ihm besaß sie nach wie vor ein freundschaftliches Verhältnis. Natürlich durfte Kirito das als ihr Lieblingslaufbursche mit gewohnter Regelmäßigkeit ausbaden.
Sein gequälter Gesichtsausdruck sagte wohl schon alles, denn sie holte aus und schlug ihm beherzt auf den Rücken.
„Jetzt stell dich nicht so an, Kleiner! Dafür kriegst du morgen einen Extranachtisch, ist das ein Deal?!“, grinste sie und zwinkerte ihm zu.
Doch die Begeisterung schien auch dadurch nicht wirklich in ihm aufzuflammen.
„Wehe wenn nicht…“
„Und trödel nicht rum!“ Dem mahnenden Ton folgend, traf ihn ein weiterer Stoß ins Kreuz und drängte ihn weiter den Gang runter.
Lieber wäre er zurück zu Klein gegangen und hätte sich schlafen gelegt, doch wenn Big Mama ihn so direkt darum bat. Ihr Anliegen auszuschlagen, wäre absolut tödlich, das wusste er besser als jeder andere. Denn aus irgendeinem Grund schien sie an ihm einen besonderen Narren gefressen zu haben.
„Dabei bin ich todmüde…“
Murrend verließ er das Gebäude und wanderte die Straße entlang, wo bereits die ersten Laternen aufleuchteten. Dass er diesen Abend so schnell nicht wieder vergessen würde, ahnte er noch nicht…
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